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Aufhebungsvertrag vor Arbeitsantritt

ElaManu

Neues Mitglied
Hallo zusammen,

ich habe folgendes Problem.
Am Freitag letze Woche habe ich einen Arbeitsvertrag unterschrieben. Nun ist die Situation aber so,daß ich nun doch bei meinem alten Arbeitgeber bleiben möchte.
Warum ich überhaupt nach einer neuen Stelle gesucht habe war, weil mein jetziger Arbeitgeber seit ein paar Monaten in der Insolvenz steckt. Es wurden schon viele entlassen. Jetzt hatte ich Angst, plötzlich ohne Job dazustehen. Ich bin alleinerziehend mit 2 Kindern.
Jetzt hat sich aber auch am Freitag heraus gestellt, das es wieder Berg auf geht und wir keine Angst mehr haben brauchen. Dies wurde uns heute mitgeteilt.
Ich wollte meine Kündigung heute abgeben, was ich darauf hin nicht gemacht habe. Da ich meine Arbeit gerne mache, möchte ich nun doch lieber da bleiben.
Ich dachte mir, da ja erst Freitag Unterschrieben wurde, sage ich gleich bescheid und Frage höflich nach einem Aufhebungsvertrag, da Kündigung vor Arbeitsantritt vertraglich ausgeschlossen ist. Habe auch eine Begründung dazu geschrieben.
Da keine Antwort kam, habe ich dann heute mittag angerufen und gefragt, ob meine Nachricht ankam. Darauf hin wurde ich am Telefon fertig gemacht, was mir einfällt und das sie( die Person am anderen Ende) wegen mir mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen rechnen muss. Ich habe mich darauf hin nochmals entschuldigt und sie meinte, daß hilft ihr auch nicht. Ich soll morgen nochmal anrufen, da hätte sie eine Entscheidung von oben, ob der Vertrag zustande kommt oder nicht.
Ich kann verstehen, daß die Person sauer auf mich ist, aber kann es wirklich solche Konsequenzen für sie haben? Kann es für mich Konsequenzen haben?
Ich hätte nicht gedacht, das es so ein Problem geben kann, zumal ich schon von einigen gehört habe, die es auch so gemacht haben und das ohne Probleme. Wie gesagt, das die auf mich sauer sind, war mir schon klar. Aber so hätte ich nicht erwartet. Arbeitsbeginn wäre übrigens der 01.12.24
Hoffe habe nichts vergessen. Bin gerade ziemlich aufgeregt und habe auch etwas Angst vor den Konsequenzen. Hab das ja noch nie gemacht.
Danke im voraus.
 
Hallo zusammen,

ich habe folgendes Problem.
Am Freitag letze Woche habe ich einen Arbeitsvertrag unterschrieben. Nun ist die Situation aber so,daß ich nun doch bei meinem alten Arbeitgeber bleiben möchte.
Warum ich überhaupt nach einer neuen Stelle gesucht habe war, weil mein jetziger Arbeitgeber seit ein paar Monaten in der Insolvenz steckt. Es wurden schon viele entlassen. Jetzt hatte ich Angst, plötzlich ohne Job dazustehen. Ich bin alleinerziehend mit 2 Kindern.
Jetzt hat sich aber auch am Freitag heraus gestellt, das es wieder Berg auf geht und wir keine Angst mehr haben brauchen. Dies wurde uns heute mitgeteilt.
Ich wollte meine Kündigung heute abgeben, was ich darauf hin nicht gemacht habe. Da ich meine Arbeit gerne mache, möchte ich nun doch lieber da bleiben.
Ich dachte mir, da ja erst Freitag Unterschrieben wurde, sage ich gleich bescheid und Frage höflich nach einem Aufhebungsvertrag, da Kündigung vor Arbeitsantritt vertraglich ausgeschlossen ist. Habe auch eine Begründung dazu geschrieben.
Da keine Antwort kam, habe ich dann heute mittag angerufen und gefragt, ob meine Nachricht ankam. Darauf hin wurde ich am Telefon fertig gemacht, was mir einfällt und das sie( die Person am anderen Ende) wegen mir mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen rechnen muss. Ich habe mich darauf hin nochmals entschuldigt und sie meinte, daß hilft ihr auch nicht. Ich soll morgen nochmal anrufen, da hätte sie eine Entscheidung von oben, ob der Vertrag zustande kommt oder nicht.
Ich kann verstehen, daß die Person sauer auf mich ist, aber kann es wirklich solche Konsequenzen für sie haben? Kann es für mich Konsequenzen haben?
Ich hätte nicht gedacht, das es so ein Problem geben kann, zumal ich schon von einigen gehört habe, die es auch so gemacht haben und das ohne Probleme. Wie gesagt, das die auf mich sauer sind, war mir schon klar. Aber so hätte ich nicht erwartet. Arbeitsbeginn wäre übrigens der 01.12.24
Hoffe habe nichts vergessen. Bin gerade ziemlich aufgeregt und habe auch etwas Angst vor den Konsequenzen. Hab das ja noch nie gemacht.
Danke im voraus.
ohje....
warum bekommt denn jetzt jemand in der Firma, bei der du abgesagt hast, rechtliche Konsequenzen???
Von sowas hab ich noch nie gehört....
Aber ich will dich hier nicht zutexten, habe leider keinen guten Hinweis und hoffe mit dir, dass du hier beruhigende Antworten bekommst!
Einstweilen mein Mitgefühl!

P.S: Ich hätte das genau so gemacht wie du!
 
Huhu,

innerhalb der Probezeit kann man doch auch sofort kündigen...
Deshalb verstehe ich nicht, dass Du nicht rauskommst und jemand Konsequenzen bekäme.

Atme durch. Da hat jemand offensichtlich seinen Frust an Dir rausgelassen.
 
Genau das kann ich auch nicht verstehen. Immerhin ist es ja meine Schuld und nicht die der anderen Person. Habe sogar nachgefragt, was es für Konsequenzen für sie haben (weil ich etwas unter Schock stande). Darauf hin meinte sie, darüber dürf sie mir keine Auskunft geben. Is ja auch klar, zwecks Geheimhaltung und so.
Ich komme immernoch nicht darüber hinweg. Hab Angst wegen morgen. Das die es verweigern mit dem Aufhebungsvertrag und ich dort hin muss. Wird bestimmt toll, nach der Aktion.
 
Ich habe sowas auch schonmal gemacht. Einen AV unterschrieben und dann doch beim alten AG geblieben.

Wenn eine Kündigung vor Arbeitsantritt vertraglich ausgeschlossen ist, können sie theoretisch Schadenersatz verlangen. Und zwar so lange, bis sie eine geeignete Perspn für den Posten gefunden haben. Aber praktisch wird das kaum eine Firma tun. Sie müssen ihren wirtschaftlichen Schaden nämlich konkret nachweisen.

Das andere ist, das so ein Rechtsstreit die Firma ja Geld kostet, denn du zahlst diese Forderung natürlich nicht. Es gibt Aufsehen und hin und her, das ist für den AG eher ungünstig. Kurzum, eigentlich lohnen sich Vertragsstrafen für den AG nicht, zumal er am Ende eben nur das in Rechnung stellen kann, was ihm tatsächlich an Schaden entstanden ist.

Bei mir ist auch nichts passiert. Bleib ruhig, nach der Schimptirade suchen die wahrscheinlich den nächsten für diesen Job und gut ist.
 
Hallo Dalmatiner,

Ich hoffe du hast recht. Eine Strafe zahlen könnte ich mir nicht leisten.
Deshalb habe ich ja nach einem Aufhebungsvertrag gefragt. Damit ich keine eventuelle Strafe bekomme. Dachte, der schließt das aus. Von eine Strafe habe ich aber im Vertrag auch nichts gelesen. Nur wenn man halt nicht auftaucht zum eigentlichen Arbeitsantritt.
 
Du hast für dich richtig entschieden, sicher nicht höflich für den möglichen anderen, neuen Arbeitgeber und seine Verantwortlichen. Du hast das wirtschaftlich begründet, es geht weiter in- mit der alten Firma, das muss man so akzeptieren. Warum soll jemand Konsequenzen bekommen, wenn ein Bewerber dann doch nicht antritt, das ist dann eben Pech für eine Firma. Wie oft bewerben sich umgekehrt viele Leute hoffnungsvoll, werden dann von Firmen verschaukelt, hingehalten und dann abgelehnt. Das ist eben alles Teil des Arbeitsmarktes.
 
Lass Dir nicht bange machen. Für die andere Person gibt es keine Grundlage für arbeitsrechtliche Konsequenzen. Sie war sauer und hat da was herbeigelogen, damit Du Dich schlecht fühlst.

Du hast nach Aufhebung gefragt. Was steht denn in Deinem Vertrag zur Kündigungsfrist innerhalb der Probezeit?

Mal angenommen, es sind zwei Wochen, wie üblich. Dann kündigst Du zu dieser Frist. Wenn Du dann in den ersten 14 Tagen nicht antrittst, könnten sie von Dir Schadensersatz verlangen. Dafür müssten sie Dir den genau beziffern und gerichtlich einklagen. Das machen sie aber nicht, wie schon oben richtig beschrieben wurde. Vorausgesetzt, Du bist eine normale Arbeitnehmerin mit ganz normalen Tätigkeiten und keine Spezialistin, die schwer zu finden ist und irgendwelche Millionenaufträge von genau Deiner Tätigkeit abhängen.
 
Viele Antworten hier sind schlicht nicht richtig.
Ein Arbeitsvertrag ist kein Kaufvertrag und es gibt nicht dieselben Rücktrittsrechte


Schau mal hier @ElaManu, da wird es gut erklärt.
Was genau wurde denn hier geschrieben, was nicht stimmt?
 

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