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Gelöscht 78719
Gast
Ich finde das ein bisschen vermessen, weil so stark mitschwingt "ich kenne die Wahrheit und sie nicht".
Entschuldigung! Das wollte ich damit nicht ausdrücken. Allerdings finde ich es weiterhin schade.
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Ich finde das ein bisschen vermessen, weil so stark mitschwingt "ich kenne die Wahrheit und sie nicht".
Hallo Gelöscht 78719,
schau mal hier: "Linker Rassismus". Hier findest du vielleicht was du suchst.
Linke ideologische Bewegungen sind sehr verführerisch, weil sie (wie die meisten guten Lügenkonstrukte) irgendwo zumindest einen Funken Wahrheit beinhalten. Man kann ja durchaus konstatieren, dass Weiße in der Vergangenheit mehr CO2 ausgestoßen haben und Schwarze öfter Opfer von Unterdrückung waren.Da stimme ich 100% zu!
Es gibt ja leider genug rechtsidentitäre Bewegungen mit Typen wie Sellner, Elsässer, uvm.
Aber eben auch die Linksidentitären, die bestimmen wollen, wer nun zu den unterdrückten "people of Colour" gehört, und wer zu den privilegierten "Weißen", die natürlich auch alleine Schuld am Klimawandel, Kriegen und sonstigem Übel sind.
Die größte Absurdität von denen ist es, zu behaupten daß z B. Juden "weiß" sind, und deshalb natürlich privilegiert, während die Palästinenser P.o.C. und damit Unterdrückte sind, die man selbstverständlich unterstützen muss, egal was sie tun...🤮
Die traurige Lektion der Geschichte ist: Menschen, die Macht hatten, haben diese oft missbraucht um Andere zu unterdrücken. Aus westlicher Sicht schämen wir uns für unsere Kolonialzeit, aber andere Länder und Kulturen haben ähnliches gemacht. Und wenn sie es nicht gemacht haben, dann oft nur, weil sie es mangels Macht nicht konnten.Zumal diese leidige Kolonialismus -Diskussion ja auch bei der LG und noch mehr bei FfF, darauf hinausläuft, daß alles Schlimme vom weißen Kolonialismus des 18. und 19. Jahrhunderts kommt, auch wenn der schon viele Jahrzehnte vorbei ist...
Und vor allem, wo stehen dann Länder wie die arabischen Ölstaaten? In denen es übrigens bis in die 1960er Jahre noch Sklaven gab?
Und das chinesische Kaiserreich, das sich auch über Jahrhunderte viele Nachbarländer einverleibt hat?
Oder das türkische Großreich, zu dem lange Zeit das heutige Israel als Provinz Palästina gehört hat, bis das türkische Reich endgültig zerbrochen und diese Provinz an England abgetreten hat?
Sind dann Chinesen, Araber und Türken also auch weiße Unterdrücker gewesen?😉
Dieser Druck auf Abweichler steigt seit Jahren. Ich hatte dazu mal einen interessanten Artikel über die "radikale Mitte" gelesen. Menschen, die sich selber der Mitte zuordnen und dies so radikal und in sich geschlossen tun, dass sie jeden Diskurs jenseits ihrer "Mitte-Meinung" blockieren.Und in Berlin versucht die Migrantifa auch wirklich alles an Drohungen und Einschüchterungen, um Andersdenkende mit Migrationshintergrund mundtot zu machen.
So wurde z.B. einer Frau, die selbst Migrantin ist und für die Stadt arbeitet, und die diesen Verein kritisiert hatte, gesagt daß sie sich in bestimmten Vierteln nicht mehr sehen lassen darf, so etwa mit dem Wortlaut "du bist keine von uns!"
Das ist doch einfach nur ekelhaft und kein bisschen besser, als das Gepöbel von irgendwelchen rechtsradikalen Hooligans...
Und da macht der alte Spruch von Kurt Schuhmacher (SPD-Vorsitzender der Nachkriegszeit) von den "rotlackierten Faschisten" absolut Sinn.
Wir erleben seit Jahren, dass Menschen weniger bereits sind zu diskutieren und schneller dazu neigen Abweichler auszuschließen und zu diffamieren. "Klimaleugner" geht schneller von der Zunge als sich damit auseinander zu setzen ob der Kritiker Recht hat wenn er die Wirksamkeit einer bestimmten Klimamaßnahme kritisiert oder andere Grundrechte dem Klima bei der Maßnahme gegenüber stellt.
Auf Disney Plus lief jetzt die neue Star Wars Serie "The Acolyte". Die vermutlich mieseste Star Wars Serie aller Zeiten mit diversen Logikfehlern, miesen Script, ausdruckslosen Schauspielern und sie wurde in allen Bewertungsportalen extrem schlecht bewertet.
Was war die Reaktion der weiblichen, homosexuellen, people of color Hauptdarstellerin? Die Behauptung alle Zuschauer seien Rassisten und würde die Serie nur abwerten, weil die Hauptdarstellerin eine "schwarze, homosexuelle Frau" ist.
Das ist was wir heute in der linken ideologischen Bewegung erleben: Im Zweifel sind halt alle Kritiker Rassisten bzw. böse. Das erspart jeden Diskurs über Kritik.
Das ist unzweifelhaft richtig. Ja, extreme Positionen und Falschbehauptungen haben diese Abwehrhaltung mancher Linken provoziert.Dazu muss ich aber sagen, dass bei solchen Abwertungen oft erst Abwertungen der Gegenseite lange Zeit vorausgangen sind. Irgendwann hat man dann keine Lust mehr auf solche Abwertungen und wertet halt selber ab.
Häufig sind Leute, die zum Beispiel als Klimaleugner bezeichnet werden, auch rationalen Argumenten gegenüber nicht mehr zugänglich, während man mit Klimaskeptikern noch diskutieren kann.
Ich erinnere mich da auch noch an einen ehemaligen US-Präsidenten, der mittlerweile wieder ins weiße Haus einziehen will, und einfach von "alternativen Fakten" sprach.
Das traurige ist, dass es ein linkes Lager nicht verstehen will.So schlimm ist es mit einer meiner Lieblingssendungen aus meiner Jugend geworden? Glücklicherweise guck ich mir das nicht mehr an...
Vor allem wertet sich die Frau durch diese Reaktion selbst ab.Der aufdringliche weiße Mann, der es tatsächlich wagt Widerworte zu geben.
Da braucht man natürlich zusätzliche Hilfe, weil 1: 1 ist ja nicht möglich, wenn es sich um einen weißen Mann handelt, da der weiße Mann selbst durch die Telefonleitung aufgrund seiner Attribute "weiß" und "Mann" viel mächtiger ist.
Das überrascht mich nicht. Es bestätigt die bizarre Gedankenwelt dieser Personen.
Wann haben wir so verlernt uns mit Menschen zu unterhalten, die anderer Meinung sind anstatt sie sofort auszugrenzen?
Wenn Deine Altersgenossen damals gesellschaftspolitisch so gut "gebildet" waren wie Gleichaltrige heute (FFF, PC & Co.), wen wundert das. Manche Dinge scheinen sich nie zu ändern.Als ich gegen Ende meiner Schulzeit (Ende der 90er Jahre) im Unterricht über Russland diskutierte und meinen Hoffnungen Ausdruck brachte, dass es mit Russland demokratisch bergauf gehen würde und die damalige Politik Russlands verteidigte, wurde ich gleich als Kommunist betitelt. Klar habe ich mich da geirrt, wenn man den Werdegang der Geschichte sieht, aber schon damals wurden ausgrenzende Bemerkungen gemacht. Hätte auch nicht sein müssen
Mag sein, dumme Sprüche gab es in solchen Diskussionen schon immer.Als ich gegen Ende meiner Schulzeit (Ende der 90er Jahre) im Unterricht über Russland diskutierte und meinen Hoffnungen Ausdruck brachte, dass es mit Russland demokratisch bergauf gehen würde und die damalige Politik Russlands verteidigte, wurde ich gleich als Kommunist betitelt. Klar habe ich mich da geirrt, wenn man den Werdegang der Geschichte sieht, aber schon damals wurden ausgrenzende Bemerkungen gemacht. Hätte auch nicht sein müssen
Super spannendes Interview und guter Einblick in das woke, linke Milieu.Gestern angeschaut und weils perfekt hier zu Thema passt:
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Ex-Woker über die Gefahren dieser Denkweise | Psychologe Varnan Chandreswaran
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Ist alles mit drin: Linker Rassismus, die Opferrolle, wie er sich mit dem Gendern beschäftigt hat und sich das dann wieder abgewöhnt hat, wieso die Idee dass immer andere Schuld sind für ihn so verlockend war und schließlich sein Weg daraus.
Was nicht direkt angesprochen wird, aber mir immer wieder auffällt: Diese heutige Orientierungslosigkeit junger Menschen aufgrund fehlender (vorgelebter) Werte.
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