Sigillaria
Aktives Mitglied
Ich gebe dir ja weitestgehend Recht, aber mit diesem Identitätspolitik-Gedöns haben auch viele Leute ein Problem, die sich links verorten.Die andere Frage ist: Wer legt diese Pyramide eigentlich fest? Mehr als die Hälfte der Menschen lebt in Asien, der Anteil von Menschen mit weißer Hautfarbe nimmt rasant ab, hat der Westen früher mal 80% der Weltwirtschaftsleistung gestellt sind es heute nur noch 30%.
Das Christentum ist die weltweit am meiste verfolgte und mit dem Tode bedrohte Religion, der Islam die am schnellsten Wachsende.
![]()
Themenseite: Weltbevölkerung
Weltbevölkerung: Relevante Daten und Statistiken zur Weltbevölkerungde.statista.com
![]()
US-Bevölkerung: Im Jahr 2042 sind Weiße die Minderheit - WELT
In wenigen Jahrzehnten wird es in Amerika weniger weiße als farbige Bürger geben. Das Amt für Bevölkerungsstatistik hat errechnet, dass 2050 rund 439 Millionen Menschen in den USA leben, 54 Prozent davon haben eine dunkle Hautfarbe. Trotz Geburtenanstieg wird es zu einer Überalterung kommen.www.welt.de
![]()
Weltverfolgungsindex
Der Weltverfolgungsindex ist eine Rangliste von 50 Ländern und ein jährlicher Bericht darüber, wo und wie Christen die stärkste Verfolgung und Diskriminierung erleben.www.opendoors.de
Die tatsächlichen Macht- und Verteilungsverhältnisse können es also nicht sein, welche diese Einteilung bestimmen. Zumindest nicht in der Form wie behauptet, sprich dass dies Minderheiten oder irgendwie vom Aussterben bedroht seien.
Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Je mehr Macht desto höher kann man sich in besagter Pyramide platzieren. Insbesondere politische, finanzielle und mediale Macht. Oder eben, wie im vorherigen Beitrag beschriebene, die ultimative Macht: Die Gewalt (siehe Christenverfolgung), Muslime stehen ja ganz oben. Weil sie die Macht dazu haben bzw. bereit sind einzusetzen.
Ist es wirklich das wodurch wir unsere Gesellschaft bestimmen (lassen) wollen?
Der Gegenentwurf dazu ist der Individualismus: Es gibt Unterschiede nach Kultur, Herkunft, Geschlecht, Erziehung, Genetik etc., welche sich bestimmen lassen und die man anerkennt. Das ist aber, meiner Meinung nach, eben gerade nicht rassistisch, sexistisch usw.
Aber entscheidend ist nicht die Zugehörigkeit, sondern Verhalten, Leistung, sachliche Argumentation usw.
Opferpyramide (als ob schwarze Menschen unmündig wären und wie Kinder behandelt und vor Eigenverantwortung, also Konsequenzen ihrer Taten z.B. Strafverfolgung, geschützt werden müssten), Quoten nach Hautfarbe oder Geschlecht, Klassendenken usw. sind, meiner Meinung nach, dagegen sehr wohl in rassistischen, sexistischen usw. Weltbildern verwurzelt.
Darüber weshalb Chancengleichheit das Gegenteil von Ergebnisgleichheit (z.B. über Quoten) ist, haben wir ja an anderer Stelle bereits mehrfach ausführlich diskutiert. Menschen sind nun einmal unterschiedlich. Das anzuerkennen ist, meiner Ansicht nach, eben gerade nicht rassistisch usw. sondern wird viel mehr ihrer Individualität gerecht und ist für mich die wahre Vielfalt, in der dann auch tatsächlich Stärke liegt. Vor allem im evolutionären Sinne.
Also das Gegenteil vom Klassendenken und Objektifizierung, wie @Andreas900 so treffend aufgezeigt hat.
Denn daß dadurch jede vernünftige Diskussion an der Frage scheitert, was und wie man "als Weiße" oder als "PoC" überhaupt sagen darf, das nervt ja viele Leute, die sonst linker Politik nicht ablehnend gegenüber stehen...
Und wenn man auf diese Weise noch nichtmal über irgendein Thema diskutieren kann, dann kann man natürlich erst recht keine konkreten Pläne vernünftig durchsprechen, und umsetzen schonmal gar nicht....
Und Dinge wie Frauenquoten hatten in der Vergangenheit mal einen Sinn, nämlich um überhaupt erstmal den Anfang zu machen und die alten Strukturen erstmal aufzubrechen.
Denn es gab genug Firmeninhaber, die noch bis in die 70er Jahre hinein gesagt haben, daß sie grundsätzlich keine Frauen in Führungspositionen einstellen würden, mit zum Teil abstrusen Begründungen.
Ich kann mich auch noch an einen Fall aus den 80er Jahren erinnern, wo die Stelle eines Oberstaatsanwalts am Landgericht in Hannover zu besetzen war
In der engeren Wahl waren ein Mann und eine Frau, und die Frau war sogar noch einen kleinen Tick qualifizierter als der männliche Bewerber.
Trotzdem bekam er die Stelle, mit der Begründung, daß die Frau ja Kinder und Familie hatte...
Bei einem männlichen Bewerber ist das noch nie ein Absagegrund gewesen...
Das ist leider das Problem, und zwar in Deutschland viel mehr als in den Nachbarländern, daß Behörden und Firmen immer noch davon ausgehen, daß Frauen sich fast allein um die Kinder kümmern.
Und Parteien wie die CDU waren ja lange Zeit strikt gegen Nachmittagsunterricht, wie er in England und Frankreich selbstverständlich ist, und es den Müttern möglich macht, mehr als nur halbtags zu arbeiten....
Aber wie gesagt, Frauenquoten haben vor 40 Jahren noch etwas Sinn gemacht, aber heute braucht das zum Glück kein Mensch mehr.
Zumal heutzutage eine Frau, die eine Absage kriegt wegen der Vermutung daß sie doch bestimmt bald Kinder will, jede Menge andere Optionen hat, und sich ein zu familienfeindlicher Firmenchef nur selbst ins eigene Fleisch schneidet.
Sowas spricht sich schließlich rum....