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Tochter zieht Oma vor

Hallo @Andreas972 ,
ich hatte sie ca 1,5 Jahre bei ihrem Vater in einem anderen Land gelassen.
Als ich es schaffte, dort zurückzukehren und sie zurückzuholen war es anscheinend zu spät und sie hat es mir Übel genommen, war ne schwierige Situation, der Vater hatte die Kinder entführt.
Jetzt orientiert sie sich an ihrer Oma, obwohl diese an der derzeitigen Situation auch ihren Anteil hatte.
Da kann ich nichts dran ändern, und muss es so akzeptieren wie es ist.

War die Oma damals zugegen und auch dort in dem Land? Das wäre wichtig zu wissen, weil es alles in einen anderen Kontext rücken würde.
 
Als Bruthenne für ihre Enkelzucht war ich ganz gut zu gebrauchen und wurde dann ja auch fachgerecht entsorgt, als die Kinder alt genug waren, um (angeblich ) selbst zu entscheiden. Jetzt eigne ich mich ganz gut, um mich um das eine mißglückte Zuchtenkel zu kümmern und bitte, bei all diesen Fehlern hat sie ja nun auch Anspruch auf mein Kind, wobei ich ihr ja alle meine Kinder abtreten sollte.
Also hat deine Mutter dich gezwungen, die Kinder zu bekommen? Wie kann man sich selbst als Bruthenne bezeichnen und die Kinder als Zucht?
Und Kinder sind tatsächlich irgendwann alt genug, um selbst zu entscheiden.

Die Geschichte wird immer abstruser und ich würde einfach raten, mache Therapie für dich, damit du mit allem klar kommst, aber lass deine Kinder in Ruhe und mache ihnen keine Vorwürfe. Du bist nicht wirklich in der Position dafür, sie können für die ganze Familiengeschichte nichts. Deine Mutter wird kein Unschuldslamm sein, aber was wäre denn ohne sie aus den Kindern geworden? Du warst - warum auch immer - nicht in der Lage, dich selbst um alle zu kümmern.
 
Ich möchte mal wissen, wo in meinem Text steht, dass ich nicht "in der Lage war" mich um meine Kinder zu kümmern? Ausgenommen die Zeit, in der ich in der Klinik war.
Und ich soll meine Kinder in Ruhe lassen, alle oder wie? Und für Vorwürfe wäre ich nicht in der Position?
Ich habe mich als Bruthenne bezeichnet( etwas überspitzt ausgedrückt und aus Sicht meiner Mutter versteht sich)weil meine Mutter mich anscheinend als so eine Art Selbstbedienungsladen betrachtet:"oh, das Kind gefällt mir, das nehme ich, oh das nehme ich auch und das… oh, das jetzt nicht mehr, das kannst du wiederhaben…"
Zucht bedeutet auch, dass man besonders gute Resultate in den Ergebnissen erzielen möchte und meine Mutter ist ja nur an meinen gesunden Kindern interessiert, mein Sohn hat einen Pflegegrad, an dem hat sie auch Null Interesse.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß nicht mehr, wie es genau war, bloß dass ich die falsche Entscheidung getroffen habe und meine Mutter mich nicht darauf hingewiesen hat.
Ähm, eine wirklich merkürdige Antwort. Du weißt nicht mehr, wie es war, als deine Kinder entführt wurden, du weißt aber, dass DU eine falsche Entscheidung getroffen hast, und wirfst deiner Mutter vor, dass sie dich nicht daruf hingewiesen hat?

Das verstehe wer will und kann.
 
Ähm, eine wirklich merkürdige Antwort. Du weißt nicht mehr, wie es war, als deine Kinder entführt wurden, du weißt aber, dass DU eine falsche Entscheidung getroffen hast, und wirfst deiner Mutter vor, dass sie dich nicht daruf hingewiesen hat?

Das verstehe wer will und kann.
Naja, wenn der Vater die Kinder mit in sein außereuropäisches Heimatland nimmt und nicht wieder zurück bringt, ist das Kindesentführung. Falsch entscheiden als Mutter kann man, wenn man dieser Reise zustimmt, in dem Glauben, Mann und Kinder kommen wieder.

Es kommt großem Glück nahe, dass die Tochter wieder da ist. Viele Fälle gehen nicht so aus. Die Kinder sehen ihre Mutter nie wieder und umgekehrt.

@TE
Mir fällt aber schon auf, wie wenig es Dir gelingt, mal von diesem ganzen Schuldkram zurückzutreten und auch Deine Anteile an dem Ganzen zu betrachten. Wahrscheinlich, weil es zu schmerzlich ist.

Ich kann das gut nachvollziehen, denn der Vater meiner Kinder und ich haben auch ziemlichen Schaden angerichtet und ich ringe mit der Schuld. Einige Entscheidungen, die ich damals traf, würde ich heute anders treffen. Aber ich weiß auch, dass ich damals nicht anders konnte. Das hilft nur meinen Kindern nichts, denn sie haben jetzt den Salat und müssen mit dem leben, was wir damals angerichtet haben.

Auch meine Mutter war mir in der Zeit eine große Stütze und hat aber auch mit großen Schaden angerichtet. Alle drei Erwachsenen waren wir verantwortlich.

Was bleibt uns? Für die Kids da sein, gesprächsbereit sein, sich anhören, was sie zu sagen haben, sich in Liebe abgrenzen und ansonsten darauf vertrauen, dass sie ihr Leben schon meistern werden. Nichts verlangen, nichts erwarten und schon gar nichts vorwerfen. In der Position bist Du nicht. Und sowieso ist das ja nie zielführend.
 

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