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Tochter zieht Oma vor

Hallo Basi, kein Problem🙂
Meine ältesten Töchter waren während der Ferien ja schon früher bei ihrer Oma und deswegen hatten sie bei ihr schon ihre Zimmer und dann musste ich über einen längeren Zeitraum in eine Klinik und meine Mutter hatte während dieser Zeit auf alle meine Kinder aufgepasst. Das Jugendamt war involviert und hat mir geholfen eine Wohnung für mich und meine Kleinen zu finden und meinte, ich könnte dann ja später mit allen zusammen ziehen.
Meine Mutter hatte mir dann aber ermöglicht, in der Nähe von meinen Ältesten zu wohnen und spätere Versuche mit allen zusammen zu ziehen wurden abgelehnt.
Das war eine sehr dumme Idee, in die Nähe meiner Kinder/ Mutter zu ziehen, als ich das nicht mehr wollte, weil irgendwie alles von meiner Mutter dominiert wurde, hat sie verhindert, dass ich wegziehe.
Ich meinte mehrmals, ich möchte unter einem Dach mit meinen Ältesten wohnen, räumlich hätte es auch die Möglichkeit gegeben, aber das wollte meine Mutter nicht, mit dem Kommentar, sie würde ja schon so viel für mich machen…dabei, was hatte sie für mich gemacht, richtig, mir meine Kinder wegzunehmen, aber das hatte ich ja leider nicht begriffen. Ich wollte dann, dass meine Tochter zu mir zieht, als es sich andeutete , dass sie auf die schiefe Bahn gerät, das wollte meine Mutter auch nicht. Ich hatte aber gesagt, dass ich mich um meine Tochter so nicht kümmern kann, weil ich ja meine kleinen Kinder hatte, um die ich mich kümmern musste und die musste ich immer alleine lassen, wenn ich zu meinen Ältesten gegangen bin und außerdem bin ich da ja immer auf meine Mutter getroffen, was auch schwierig war, da unser Verhältnis nicht so gut war. Wir sind deswegen zum Jugendamt, weil ich gesagt habe, ich kann meine Tochter so nicht kontrollieren und ich habe meine Mutter sogar gefragt, ob sie Pflegemutter der besagten Tochter werden will. Wollte sie, ging dann aber nicht, weil ich ihr dann alle meine Kinder hätte geben sollen.
Meine Mutter hat mir dann zugesichert, dass sie das mit meiner Tochter "auch ohne Geld machen würde…"
Nun schön, als es dann passiert ist, hieß es, ich hätte ja"trotzdem " meine Tochter zu mir holen können, was ich ehrlich bezweifle und ich hätte mich ja nicht genug gekümmert. Meine Mutter sagte mir sogar sehr komische Dinge, wie leb dein Leben usw und ich als Sorgeberechtigte hatte eben die Verantwortung und damit letztendlich die Schuld und das habe ich dann auch so geglaubt.
Ich habe jeden Tag meine Tochter besucht und sie wenn mit Hund was ich nicht wollte und dann fast gar nicht mehr.
Ich bin dann irgendwann weggezogen, habe meinen Freund kennengelernt und seine Familie. Und erst mit der Distanz und auch mit seiner Familie im Vergleich fing ich an, meine Schuld an der Tragödie in Bezug auf meine Mutter zu hinterfragen.
Nun ist meine Frage, hat meine Mutter mit böser Absicht gehandelt. Nachdem es passiert ist, meinte sie spontan, sie hätte gewusst, dass das passieren würde, was sie mir aber ja nicht gesagt hat und ich hatte das Drogenproblem meiner Tochter unterschätzt, sie anscheinend nicht. Da frage ich mich, brauchte sie mich als Sorgeberechtigte in der Nähe, dass falls was passiert, sie aus dem Schneider ist? Sie hat ja nicht zugelassen, dass ich wegziehe.
(Ich hoffe, der Text ist einigermaßen verständlich.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Hammer war noch, dass sie meiner Tochter einen Zimmerschlüssel gegeben hat, obwohl ich das nicht wollte, und am Tag, bevor es passiert ist, stand ich vor verschlossener Tür.
 
Ich muss ja mit der Realität klar kommen.
Ich muss nicht nur mit der Behinderung meiner Tochter klar kommen, sondern mit allem drum und dran. Dazu gehört, dass fast jeder meine Tochter im Stich gelassen hat. Außer mir, gibt es nur noch eine Person, die meine Tochter besucht.
Und jetzt neuerdings mein Freund und seine Familie, was ein Lichtblick ist.
Aber das tut mir schon weh, dass meine Älteste ihre Schwester quasi nur besucht, wenn sie dazu von mir verdonnert wird.
Ich finde, da orientiert sie sich an ihrer Oma, was ich sehr schade finde. Ich verstehe es auch nicht. Die Besuche bei meiner Tochter sind für mich das schönste, weil ich meine Tochter über alles liebe aber auch total kräftezehrend und ich frage mich einfach, wieso hat sie kein Bedürfnis, ihre Schwester zu besuchen, sie liebt sie doch?
Das kann ich akzeptieren, aber bei meiner Mutter kann ich es einfach nicht akzeptieren, weil sie meiner Meinung nach in der Pflicht ist. Aber meine Tochter mir erst wegzunehmen und dann komplett das Interesse zu verlieren, das werde ich ihr tatsächlich nicht verzeihen können.
Ja, das Verhalten deiner Mutter ist in dem Fall auch einfach niederträchtig. Dass darfst du ihr vorwerfen. Es kann aber gut sein, dass sie schon damals Lieblinge hatte.
 
Hallo liebes Forum,

ich habe ein Problem, zu dem ich gerne verschiedene Sichtweisen hören würde.

Es geht darum, dass ich das Gefühl habe, meine Tochter sieht eigentlich in ihrer Oma ihre Bezugsperson und nicht in mir.
In den letzten Jahren hat sie bei ihr gewohnt und ich mit ihren Geschwistern zusammen.
Wenn sie dann zu Besuch kam, hat sie an allem was auszusetzen gehabt und fing Streit an.
Seitdem sie allein wohnt, ist es irgendwie immer noch so.
Beim letzten Besuch hatte sie wieder Streit gesucht und mir final dann später unter Tränen gesagt, sie erträgt mich nicht mehr und wird uns wohl gar nicht mehr besuchen.
Ich komme mir so schlecht von ihr behandelt vor!
Zu ihrer Oma ist sie immer lieb und nett und will sie ständig besuchen und mich behandelt sie wie einen Fußabtreter.
Jetzt war sie wieder zu Besuch, aber ich habe mich ziemlich zurückgezogen, wollte auch keinen Spieleabend machen weil es wahrscheinlich eh im Streit geendet hätte.
Ich liebe meine Tochter, doch irgendwie macht mich die Situation unglücklich, ich komme mir wie die 2. Wahl vor und wer weiß, ob sie mich überhaupt noch besuchen würde, wenn sie ihre Geschwister nicht sehen wollte?
Irgendwie verletzt mich ihr Verhalten, dass sie so lieb und nett zu ihrer Oma ist und sie ständig besuchen will und bei mir gibt es immer nur Drama.
Ich habe schon Angst vor ihren Besuchen!
Und ich spreche auch nichts mehr an, weil das eh nur schlussendlich zu einem Tränenausbruch ihrerseits führen würde.
Ich habe zB nicht gesagt, ich möchte keinen Spieleabend machen, weil es nur zu Streit führen würde, sondern dass ich müde sei…
Ich finde, mit seinen Kindern sollte man offen und ehrlich sprechen, aber bei ihr kommt noch dazu, dass sie alles ihrer Oma erzählt.
Deswegen fühle ich mich auch unwohl.

Vielleicht hat ja jemand einen Gedanken dazu, danke für ‘s lesen.

Amaliah

Als ich das gelesen habe dachte ich zuerst deine Tochter ist so 5 und nicht offenbar älter.
Ganz ehrlich, aber kann es sein, dass du eifersüchtig bist?
Dieses Bezugsperson sehen hat meist Gründe, die lange zurückliegen.
Offenbar warst du als sie klein war wenig präsent und da ist die Tochter eben mehr bei der Oma aufgewachsen.
Deine Tochter ist alt genug. Ist zwar bitter, aber es ist so.
Wenn du das ändern willst, sucht euch eine Mediation oder Familientherapie.
 
Hallo @Andreas972 ,
ich hatte sie ca 1,5 Jahre bei ihrem Vater in einem anderen Land gelassen.
Als ich es schaffte, dort zurückzukehren und sie zurückzuholen war es anscheinend zu spät und sie hat es mir Übel genommen, war ne schwierige Situation, der Vater hatte die Kinder entführt.
Jetzt orientiert sie sich an ihrer Oma, obwohl diese an der derzeitigen Situation auch ihren Anteil hatte.
Da kann ich nichts dran ändern, und muss es so akzeptieren wie es ist.
 
Hallo @Andreas972 ,
ich hatte sie ca 1,5 Jahre bei ihrem Vater in einem anderen Land gelassen.
Als ich es schaffte, dort zurückzukehren und sie zurückzuholen war es anscheinend zu spät und sie hat es mir Übel genommen, war ne schwierige Situation, der Vater hatte die Kinder entführt.
Jetzt orientiert sie sich an ihrer Oma, obwohl diese an der derzeitigen Situation auch ihren Anteil hatte.
Da kann ich nichts dran ändern, und muss es so akzeptieren wie es ist.
Also noch ne traumatische Situation, die deine Tochter oder deine Töchter erlebt hatten (denn du redest von Kindern, also in der Mehrzahl).

Da hilft es doch wirklich nicht, irgendjemanden die Schuld zu geben, vor allem nicht den Kindern, bzw. deiner ältesten Tochter.

Also, sauer darauf sein, dass die älteste Tochter eher in deiner Mutter die Bezugsperson sieht, und dass sie die kranke Schwester selten besucht.
Vielleicht spürt sie auch, wie wichtig dir ihre kranke Schwester ist, nachdem die Oma diese ja offensichtlich abgeschrieben wurde, nachdem diese krank wurde.

Also alles in allem eine wirklich verfahrene Geschichte. Ich glaube dir, dass deine Mutter sich nicht wirklich pädagogisch wertvoll verhalten hat, erst dir gegenüber, dann auch den Kinder, die bei ihr lebten.

Und dass du darüber wütend und verzweifelt bist. Aber leider Gottes warst du eben auch nicht wirklich in der Lage, für zwei deiner Töchter wirklich zu sorgen und für das Leben bei dir zu kämpfen (kein Vorwurf, du wirst deine Gründe haben, warum du es nicht konntest).

Du hast dann weitere Kinder bekommen, ohne anscheinend jemals mit dem jeweiligen Vater zusammen zu bleiben.

Auch dafür wird es Gründe geben. Ich nehme mal an, du hast immer wieder nach Liebe gesucht bei den jeweiligen Männern und die Hoffnung nach einer halbwegs heilen Familie gehabt.

Jetzt hast du ja anscheinend glücklicherweise einen Freund, der zu dir steht und dich unterstützt. Der dann auch noch eine Familie hat, in der du was anderes erlebst, als du selbst familiär erlebt hast.

Es wäre doch toll, wenn du es schaffen könntest, mit deiner ältesten Tochter so umzugehen, dass es nicht mehr so große Vorwürfe (selbst wenn sie unausgesprochen sind) oder Erwartungen ihr gegenüber hast.

Sie einfach so annehmen, wie sie ist, so lieben, wie sie ist, ohne etwas von ihr zu erwarten. Und ihren eigenen sehr schwierigen Hindergrund bezüglich Kindheit und so zu sehen.

Ich denke immer noch, dass dir dabei eine eigene gute Therapie helfen könnte, und oder eine Familienberatung vielleicht nur mit deiner ältesten Tochter.

Das was war, kannst du nicht rückgängig machen. Deine Mutter wirst du nicht ändern können.

Deine andere Tochter kannst du nicht gesund machen, du kannst nur für sie da sein, was du ja auch bist. Es hilft dir doch auch nicht, darüber nachzudenken, wer denn jetzt Schuld ist. Es ist so, wie es ist. Du kannst versuchen, wirklich zu akzeptieren, dass die älteste Tochter sie nicht gerne besuchen will oder kann.

Natürlich hast du das Recht, zu deiner Mutter auf Distanz zu gehen, auch keinen Kontakt zu haben.

Du kannst aber deiner ältesten Tochter nicht vorwerfen, dass deine Mutter eine wichtige Bezugsperson für sie ist.

Du kannst wirklich versuchen, deinen eigenen Konflikt mit deiner Mutter nicht über sie, mit ihr auszutragen.

Und dafür würde ich mir wirklich Hilfe holen.
 
Und noch eine Frage. Inwiefern hatte deine Mutter denn ihren Anteil daran, dass der Vater die Kinder in ein anderes Land entführen konnte? Also, wenn du das erzählen magst.
 
Ok also danke für deine Worte @Basi , ich war allerdings viele Jahre mit dem Vater meiner Kinder zusammen, und ich habe dann auch nicht Nektar in den verschiedensten Blumen zu finden versucht… meine Mutter hat sich wie eine riesen Krake in mein Leben eingemischt ,mit dem Ziel, mir meine Kinder zu nehmen. Wenn ich so drüber nachdenke, möchte ich sie am liebsten an die nächste Wand klatschen .
Klar, ich habe Fehler gemacht, aber meine Mutter hat diese für sich benutzt, mir nicht geholfen, sondern mich ausgenutzt.
Als Bruthenne für ihre Enkelzucht war ich ganz gut zu gebrauchen und wurde dann ja auch fachgerecht entsorgt, als die Kinder alt genug waren, um (angeblich ) selbst zu entscheiden. Jetzt eigne ich mich ganz gut, um mich um das eine mißglückte Zuchtenkel zu kümmern und bitte, bei all diesen Fehlern hat sie ja nun auch Anspruch auf mein Kind, wobei ich ihr ja alle meine Kinder abtreten sollte.
 
Ok also danke für deine Worte @Basi , ich war allerdings viele Jahre mit dem Vater meiner Kinder zusammen, und ich habe dann auch nicht Nektar in den verschiedensten Blumen zu finden versucht… meine Mutter hat sich wie eine riesen Krake in mein Leben eingemischt ,mit dem Ziel, mir meine Kinder zu nehmen. Wenn ich so drüber nachdenke, möchte ich sie am liebsten an die nächste Wand klatschen .
Klar, ich habe Fehler gemacht, aber meine Mutter hat diese für sich benutzt, mir nicht geholfen, sondern mich ausgenutzt.
Als Bruthenne für ihre Enkelzucht war ich ganz gut zu gebrauchen und wurde dann ja auch fachgerecht entsorgt, als die Kinder alt genug waren, um (angeblich ) selbst zu entscheiden. Jetzt eigne ich mich ganz gut, um mich um das eine mißglückte Zuchtenkel zu kümmern und bitte, bei all diesen Fehlern hat sie ja nun auch Anspruch auf mein Kind, wobei ich ihr ja alle meine Kinder abtreten sollte.
Okay.. dann hatte ich eine falsche Vermutung.

Mit dem Vater aller Kinder warst du lange zusammen? Welche Kinder hat er denn entführt? Wie viele Kinder hast du denn?

Ja, furchtbar, dass deine Mutter es geschafft hat, so viel Macht zu übernehmen über dich und einige deiner Kinder.
Aber nochmal. Die Kinder können doch nichts dafür.

Hast du meine Vorschläge für Therapie oder Beratung auch gelesen?
 

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