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Meine erwachsene Tochter hat den Kontakt abgebrochen

Sie hat mir einen Brief geschrieben, in dem sie mir mitteilte, dass ihre Einstellung zum Leben eine andere sei als meine.
Daher kann sie mir mir nichts mehr anfangen und bittet mich, keinen Kontakt mehr aufzunehmen.
Ich habe mich daran gehalten bis in unserer engen Familie 3 Todesfälle auftraten. Ich habe ihr das per SMS mitgeteilt, weil sie nicht ans Telefon gegangen ist. Ich wollte sie informieren über die Familie, die ja immer noch auch ihre Familie ist.
Es kamen keine oder nur verletzende Antworten von ihr.
Ich habe bestimmt 1000 Fehler gemacht aber ich habe sie immer geliebt und beschützt. Das hat si e auch immer gesagt.

Mein Leben ist natürlich völlig anders als das ihre. Ich habe das immer akzeptiert, manchmal hat sie sich lustig über mich gemacht, aber nie böse, im Spaß und wir haben darüber beide gelacht.

Hat jemand hier ähnliche Erfahrungen gemacht?


Ja.
Ich.
So etwas kommt wohl oft vor, wenn die heranwachsenden Kinder bösen Einflüsterungen erliegen.
 
Liebe Kasiopaja, ja, ich war beim Therapeuten, der meine Tochter auch kennt.
Er meinte, dass sie von mir eine Freiheit bekommen hat, mit der sie nicht umgehen kann und will.
Ich finde es per se schon problematisch zu einem Therapeuten zu gehen, der auch mit Deiner Tochter zu tun hat.
Da besteht logischerweise ein Interessenskonflikt.
Deinerseits ist es , meiner Meinung nach, zwar verständlich, aber distanzlos und übergriffig.
Ein neutraler Therapeut wäre besser.
 
Was hat sie denn eigentlich Verletzendes von sich gegeben?
Was waren ihre genauen Vorwürfe?

Ich hatte kurz hintereindander 3 Todesfälle in der Familie. Ich habe sie informiert, kurz und freundlich, und sie hat beim 1. Todesfall (ihr Großvater, der immer lieb und freundlich zu ihr war) gar nicht geantwortet, beim 2. (mein Bruder, der auch immer lieb zu ihr war), kam zumindest die Antwort, dass es ihr leid tut, beim 3. Todesfall (meine Mutter, die böse und übergriffig war), dass ich sie in Ruhe lassen soll und dass es sie nicht interessiert.
 
Also zumindest in meiner Welt, in meinem Leben, meiner Kindheit war und ist das so.
Familie ist Familie. Man kennt sich gut, nimmt Rücksicht aufeinander, weiss um die guten Seiten und die Macken der anderen, man akzeptiert, man lebt, lacht, trauert, feiert miteinander, regt sich über die anderen auf, und man streitet auch manchmal miteinander. Aber man verzeiht und versöhnt sich wieder - oder auch nicht. Aber man zerstört die Familie nicht indem man den Kontakt abbricht. Denn genau das tut man damit. Die Familie zerstören.
Das alles natürlich ohne vorliegen von schweren Vergehen der Familienmitglieder.
Wenn etwas schwerwiegendes vorgefallen ist wird wohl (fast) jeder einen Kontaktabbruch verstehen.

Ja, liebe Hempelsuntermsofa, Du hast es perfekt beschrieben.
Die Kinder, die so etwas tun, zerstören die Familie.
 
Eine andere Lebenseinstellung allein ist doch noch kein Grund, den Kontakt abzubrechen, es sei denn, du hast versucht, ihr deine aufzudrängen, was ich nicht annehme.
Ich hatte auch einen recht anderen Lebensentwurf als meine Eltern ...
 
Ja, liebe Gelbe Akazie, ich glaube auch, dass das nur Geschwätz ist von meiner Tochter.
Sie hat vielleicht einfach keine Lust, andere Gedanken zu hinterfragen oder sich damit auseinderzusetzen.
 

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