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Verhaltenstherapie was besprecht ihr so?

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Ja.
Versuch dein Leben zu entspannen.

Das könnte ein Thema für deine Therapiestunden sein.

Du ließt dich ja, als ständest du völlig unter Strom.
Das trifft es. Dumm nur, dass genau die Thera mich stresst wie verrückt.
Nach den Stunden bin ich wie du es nennst unter Strom.

Ein Therapeut soll Ruhe reinbringen. Gestresst sind traumatisierte Menschen schon genug.
 
@Hilfe111
Spontan fällt mir der Gedanke an eine tiefenpsychologisch fundierte Gesprächstherapie ein.
Wenn ich mich nicht ganz irre, bedeutet dieses Wortmonster, dass man durchaus entastende Gespräche führen kann,
aber auch hin und wieder mal einen "Tritt in den Hintern" bekommt, allerdings ohne diesen fürchterlichen Druck, den viele Verhaltenstherapeuten leider ausüben,
und der bei Depressiven m.E. ja völlig kontraproduktiv ist.

Vielleicht kannst du das ja mal googeln.
Jemand anderen suchen würde ich mir aber auf jeden Fall, da bist du offensichtlich gar nicht gut aufgehoben!
Aber der oben erwähnte Tritt gehört zu jeder Therapie dazu, damit musst du rechnen.😉
 
Worüber willst du denn reden? Über dich und dein Leben? Smalltalk? Tiefgründige Gespräche? Je nachdem, gibt es vielleicht noch andere Anlaufstellen.

Um überhaupt jemanden zum Reden zu finden, muss man aber schon auf andere zugehen können. Falls du das nicht schaffst, könnte eine Therapeutin dich da unterstützen, das etwas zu trainieren. Aber da sind wir dann wahrscheinlich wieder bei Stress für dich, wenn man etwas üben soll, was einem gar nicht liegt.

Hast du schonmal ernsthaft über die Fragen nachgedacht "Was will ich und was bin ich bereit dafür zu investieren?"
Das Thema habe ich immer wieder.
Ich denk (!) Gesellschaft täte mir gut. Dann knüpfe ich Kontakte. Ich bin null schüchtern oder so ABER die Kontakte bleiben vollkommen gehaltlos. Es kommt einfach nie was zurück wofür es sich lohnt seine Zeit mit dem Gegenüber zu verschwenden und dann bin ich nach Treffen 3 spätestens wieder weg und das wiederholt sich in Endlosschleife. Therapeuten kapieren es wie immer nicht.
E sheisst dann was von Gegensetig. Ja geben und nehmen. Wissen wir alle.
Nur wenn mir niemand was gibt. dann ist das so.
Ja und mich langweilen Menenschen sehr. Ihc kann es nicht ändern. Viel bla über Befindlichkeiten. Nein danke, das ist mir fad.
Oder müsste ich so wie andre gieren? Der Typ gefällt mir, hat Geld und ein Haus-da habe ich Vorteile. So ticken wohl die meisten?
Ich erwarte nie irgendwas. Frau Selbstlos, aber die Schiene lief ja auch nie, denn der Mensch frisst einem die Haare vom Kopf, wenn man nicht aufpasst.
 
Ich denk (!) Gesellschaft täte mir gut.
Wie ist das in deinem Verein ?

Es gibt auch Gruppentherapieangebote.
Da wärst du ja in Gesellschaft 🙂
Therapeuten kapieren es wie immer nicht.
Was glaubst du wer es kapieren könnte ?
Ich erwarte nie irgendwas.
Hast du wünsche an dich und an dein Umfeld/die Gesellschaft ?

Spürst du etwas in dir oder bist du völlig leer,
fragst dich für was/warum du Dinge tust und lebst ?
 
Ein Therapeut soll Ruhe reinbringen. Gestresst sind traumatisierte Menschen schon genug.

Falls du Trauma hast (ptbs?) solltest du auf keinenfall verhaltenstherapie machen.

Stattdessen such dir einen traumatherapeuten. ( vielleicht auch tiefenpsychologen)

Mir wurde von verhaltenstherapie abgeraten wenn eine Trauma Störung vorliegt.
 
Hallo Hilfe111,
Hast Du gemeinsam mit der Therapeutin am Anfang der Therapie Ziele ausgearbeitet? Wie läuft das bei Deiner Therapeutin? Hat sie einen Fahrplan für die Sitzung, den sie einfach einhält, oder geht sie auf Dich zu, und Du kannst die Sitzung aktiv mitgestalten? Wenn das beides nicht zutrifft, dann würde ich zu einem Wechsel raten.
Mir hat meine Therapeutin bei meinen Depressionen wirklich weiter geholfen. Liegt vielleicht aber auch an den Erwartungen, die man an eine Therapie hat (bitte fasse das nicht als Unterstellung auf, dass Du was falsch gemacht hast/machst).
Mir war von Anfang an klar, dass sie mich nicht "heilen" kann, sondern mir nur andere Sichtweisen eröffnen und Werkzeuge an die Hand geben kann. Auch den Ablauf finde ich bei ihr eigentlich sehr angenehm (deshalb auf meine Frage am Anfang). Sie hat eine Idee für die Stunde und fragt mich, ob wir das so machen wollen. Wenn ich sage: Nein, ich würde gerne über dieses und jenes Thema sprechen..., ist das für sie in Ordnung und wir machen eben das.
Hattest Du schon während den probatorischen Sitzungen das Gefühl, dass es zwischen euch nicht so richtig passt oder die Therapieform für Dich nichts bringt?

Ich wünsche Dir alles Gute, und dass Du vielleicht doch noch eine Therapeutin/einen Therapeuten und eine angemessene Form der Therapie findest, und Dir so geholfen werden kann.
 
Dann wäre es vielleicht einfach am besten, erstmal mit sich selber zufrieden zu sein. Einen großen Leidensdruck, dass du im Moment nicht so viel Gesellschaft hast , scheinst du ja nicht zu haben.
Im Gegenteil, es scheint dich eher anzuöden und/oder zu stressen.
Ich würde mich an deiner Stelle auf Hobbys konzentrieren, Kraft bei Tieren/in der Natur suchen und wenn irgendwann mal ein Mensch kommt, bei dem es Klick macht, dann ist gut.
Perfekt. Das trifft es exakt.
Und es geht auch in der Therapie viel um mein Hobby und davon hat Sie Null Ahnung, aber blablaaa Ich kann mir das sparen. Sie schadet mir nur. Sie hat so rumgestresst, dass sie mein Hobby die letzen 3 Wochen versaut hat mit ihrem Psyeudowissen und Ihrer Stresserei.

Ich denke solange ich mich immer wieder so wertlos (wie gelernt) fühle und nicht gut für mich sorge kommen eben immer wieder nur die falschen Menschen. Und da das bei mir wohl eine Lebensaufgabe ist und wird bleibe ich eben alleine. Besser als Parasiten am Hals zu haben.
 
Ich denke solange ich mich immer wieder so wertlos (wie gelernt) fühle und nicht gut für mich sorge kommen eben immer wieder nur die falschen Menschen. Und da das bei mir wohl eine Lebensaufgabe ist und wird bleibe ich eben alleine. Besser als Parasiten am Hals zu haben.

Genau das ist aber eigentlich ein Punkt, bei der eine (gute) Therapeutin ansetzen würde. Auch ich habe dieses Gefühl wertlos zu sein gekannt. Wir haben, nachdem ich das Thema angesprochen habe sehr lange darüber geredet. Naja, eigentlich habe ich geredet und sie hat erstmal nur zugehört. Ohne zu unterbrechen mich einfach reden lassen. In meinem eigenen Tempo. Mit meinen eigenen Worten. Dann hat sie das was ich erzählt hatte kurz zusammengefasst, und mir anschließend einige Fragen dazu gestellt. Und dann haben wir uns an die Arbeit gemacht. Sie half mir dabei mich selbst zu reflektieren. Mir über meine inneren und äußeren Ressourcen bewusst zu werden. Darüber, was ich in meinem Leben erreicht habe und so weiter. Und sie hat mir auch Tipps gegeben, wie ich darauf reagieren kann, wenn ich mich wieder so fühle. Hat mir sehr geholfen.
 
Wie ist das in deinem Verein ?
Super. Das tut mir so gut.

Was glaubst du wer es kapieren könnte ?
Nur ich kann meinen Weg kennen. Es ist ja nicht meine 1. Therapie. Ich habe echt schon viel versucht.
Hast du wünsche an dich und an dein Umfeld/die Gesellschaft ?

Naja jemand an meiner Seite wäre schön. (Partner), aber es geht eben nicht.
Mir fiel mein 1. Freund ein. Der war immer für mich da und er müsste Ruhe reinbringen , Kein Chaot. Ich erwarte nicht viel. ABER der Mensch erwartet viel. Er hat mich mit Sex so genervt. Und ich fand ihn abstossend als Mann und mochte ihn nur. Und immer hat er mich bedrängt und nein sagen war nie meins. Der letzte wollte einfach bei mir wohnen. Jeder will nonstop was. Das beisst sich mit meiner genügsamen Art. Nein es lockt sogar die Parasiten, denn die spüren sowas und schon habe ich immerzu diese am Hals. Aber mir würde ein lieber Mann reichen, der einfach für mich da ist. und nonstop zu fordern ich will, ich brauche, ich ich ...
Ich denke dann mache ich auch mit, weil ich Verlustangst habe und auch das sprt das Gegenüber.

Insofern: Allein bleiben und das beste draus machen und alle Stresser wegtreten. Dies Therapeutin war ein Graus die letzten Stunden. Klar war das Ziel Sozialkontakte, aber dann meinte sie immer wieder : Ja Freunde gfindet man kaum und die Liebe sowieso viel weniger.

Bravo. Dann gehe ich hin damit sie mir sagt wie mein Hobby läuft und sie mich stressen kann Oje.
 
Sie half mir dabei mich selbst zu reflektieren. Mir über meine inneren und äußeren Ressourcen bewusst zu werden. Darüber, was ich in meinem Leben erreicht habe und so weiter.
Das hat meine Letzte auch gemacht und hat mir paar Wochen geholfen. Ich sehe auch sowas ist hilfreich, wenn man unten ist. Aber die hat viel von sich geredet. Ich habe das kaum ausgehalten und konnte mich nicht wehren. Ich werde immer mit Problemen anderer belästigt und dann bei der Therapie, in meiner Zeit von meinen bzw der KK bezahlten Stunden. Nein da laufen schon auch viele miserable Therapeuten rum.
 

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