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Verhaltenstherapie was besprecht ihr so?

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 121080
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Du bist lustig. 😀 Wenn ich ein einziges Mal "Nein" sage, reicht das in aller Regel. Ich wiederhole mich nur, wenn mit wichtig ist, dass mich mein Gegenüber versteht und das scheinbar nicht der Fall ist.
Verstehe ich nicht ganz. Und wenn Dich wer weiter belästigt? Was machst Du dann? Schreien.. gehen? Was würdest du in meiner Jobsituation machen?

Selbst die komische letzte Therapeutin hat 3x nach einem Bericht gefragt und mein Nein nicht akzeptiert. Das ging sie einen Dreck an und basta.
 
Zuletzt bearbeitet:
Falsche Überheblichkeit ist hier also willkommen und mein ehrlicher Beitrag wurde gelöscht.

Manchen hat man zu viel Lob eingetrichtert und heraus kommt ein überheblicher verdeckter Kiesel.. immer die selbe Tour.
Schade.
 
Wer hat hier eine "falsche Überheblichkeit" an den Tag gelegt? Und warum sollte die willkommen sein? Ich habe leider Deinen gelöschten Beitrag nicht gesehen, aber hier werden Beiträge nur sehr selten wegen "Überheblichkeit" gelöscht. Die möglichen Gründe kannst Du in den Forenregeln nachlesen.
 
Ich hab bislang nur die erste Seite gelesen, daher weiß ich nicht, ob da schon was geschrieben wurde wie ich es sehe. Ich denke einfach, du bist in der Verhaltenstherapie falsch. Du solltest mit deiner Therapeutin kucken, ob es überhaupt an deinem Verhalten liegt oder ob es sich um etwas handelt, dass zum Beispiel auf Trauma beruht oder endogen durch die Depressionen bedingt ist.
Verhaltenstherapie will das Verhalten des Klienten anpassen an das, was der Klient wünscht, das sich verändern soll. Wenn das nicht funktioniert, muss man in die Tiefe gehen und nach den Ursachen forschen. Das geht aber in der Verhaltenstherapie nicht. Dazu brauchst du einen anderen Therapieansatz, z. B. Gestalttherapie, Traumatherapie, Tiefenpsychologische Therapie etc.pp.
Vielleicht solltest du deine Aktivitäten erst einmal runterfahren um Energie zu Sammeln etwas anders zu machen? Und dann vielleicht mal einen Gestalttherapeuten oder wenn es so ist, dass du durch Traumata die Problematik hast eben einen Traumatherapeuten kontaktieren. Normalerweise helfen aber Verhaltenstherapeuten bei der Suche nach dee richtigen Therapieform. Frag sie, ob sie dir dabei hilft.
Ich denke auch, dass es ein Trauma ist, das bisher kein Therapeut kapiert hat und mir helfen konnte. Wie finde ich so jemanden? Muss man das selbst zahlen?
 
Du musst dich bei den Psychologen durchfragen, Websites studieren und schauen, was die so anbieten. Traumatherapeuten sind rar gesäht und haben lange ''Wartelisten''.
Beim Institut für Psychotraumakologie gibt es eine Liste mit Traumatherapeuten. Aber auch die immer nach Fortbildungen fragen.
Trau dich das ruhig, die Psychologen machen die Fortbildungen nicht um die zu verstecken, sondern um damit zu arbeiten. Und mach dir klar, dass das keine Sache von 10 oder 20 Therapieeinheiten ist. Traumatherapie ist etwas, das viel Zeit in Anspruch nimmt. Denn bevor ein guter Therapeut an deinen Traumata rührt, will der erst einmal sicher sein, dass du stabil genug dafür bist, die auch auszuhalten und Techniken kennst, die Auswikungen der Traumara zu regulieren. Daher wird vielleicht sogar mehrere Jahre nur Stabilisation gemacht und Techniken wie z.B. die Bildschirmtechnik, Tresorübung, Schutzkreis, Sicherer Ort etc.pp. geübt. Erst wenn du und der Therapeut euch sicher seid, dass du notfalls aus einem Flashback wieder aussteigen kannst, wird der Therapeut in die Traumaarbeit einsteigen.
Viele ''Traumatherapeuten'' arbeiten mit den von den Krankenkassen zugelassenen Grundtherapien. Sprich Verhaltenstherapie, Psychologische Psychotherapie, Tiefenpsychologische Psychotherapie. Da bauen die dann die Techniken der Traumatherapie mit ein.
Das Problem beim Verhaltenstherapeuten und Trauma ist, dass bestimmte Arten von Trauma nicht durch ändern des Verhaltens aufgelöst werden können. Einmalige Ereignisse sind in der Verhaltenstherapie gut zu behandeln, aber sobald die Traumata füe Veeänderungen in der Gehirnstruktur gesorgt haben, wie z. B. durch dauerhaften Mißbrauch oder Schläge oder andere traumatische Ereignisse, die sich wiederholten, geht es nicht mehr um das Verhalten, was wieder angepasst werden muss, sondern um Auflösung von Traumata und neu lernen von nicht von traumatischen Geschehnissen beeinflusstes Erleben.
 
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Das Problem beim Verhaltenstherapeuten und Trauma ist, dass bestimmte Arten von Trauma nicht durch ändern des Verhaltens aufgelöst werden können. Einmalige Ereignisse sind in der Verhaltenstherapie gut zu behandeln, aber sobald die Traumata füe Veeänderungen in der Gehirnstruktur gesorgt haben, wie z. B. durch dauerhaften Mißbrauch oder Schläge oder andere traumatische Ereignisse, die sich wiederholten, geht es nicht mehr um das Verhalten, was wieder angepasst werden muss, sondern um Auflösung von Traumata und neu lernen von nicht von traumatischen Geschehnissen beeinflusstes Erleben.
Genau das ist der Knackpunkt. Deshalb hat dieses Dauergelaber und Freizeitbesprechung nie geholfen. Wenn ich aktuell mit dem Trauma in Kontakt komme bin ich noch immer wie gelähmt und handlungsunfähig. Das passiert aber nicht in der Sitzung. Dort nur wieder blabla.
Hat DIr das geholfen? Ich denke Schematherapie ist das selbe oder? Das klingt auch sinnvoll.
 
Diese Handlungsunfähigkeit und das gelämt sein wie auch Sprachlosigkeit sind ganz typische Kennzeichen für langanhaltende Traumata.
Ja, mir hilft die psychologische Psychotherapie. Also Gesprächs/Gestalt und Traumatherapie. Schematherapeutisch haben wir glaube ich noch nicht gearbeitet.
Aber wie gesagt, das braucht viel Zeit.
 
Diese Handlungsunfähigkeit und das gelämt sein wie auch Sprachlosigkeit sind ganz typische Kennzeichen für langanhaltende Traumata.
Ja, mir hilft die psychologische Psychotherapie. Also Gesprächs/Gestalt und Traumatherapie. Schematherapeutisch haben wir glaube ich noch nicht gearbeitet.
Aber wie gesagt, das braucht viel Zeit.
Was meinst DU mit psychologische Psychotherapie ? VT ist wirklich keine Hilfe gewesen. Oder meinst Du alles zusammen?
 
Ich meine Gesprächstherapie, Gestalttherapie, alles was sich mit Aufarbeitung beschäftigt.
Verhaltenstherapie will wie der Name schon sagt, Verhalten anpassen.
Psychotherapie bei einem psychologischen Psychotherapeuten versucht das schädigende Ereignis anzupassen. Das ist ein großer Unterschied.
 

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