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Wie Selbstliebe bekommen?

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Die Frage klingt banal, aber als jemand mit starken Minderwertigkeitskomplexen, selbstunsicherer Persönlichkeitsstörung, Dysmorphophobie und sozialer Phobie fällt es mir schwer, positive Dinge an mir zu finden und mich selbst positiv zu sehen. Ich habe bereits einige Psychotherapien hinter mir, aber so richtig konnte ich nie "trainieren", mich selbst zu lieben.

Hättet ihr ein paar Tipps?

Es gibt zu diesem Thema sehr viele Bücher und Blogs, teils aus den unterschiedlichsten Perspektiven.

Ich würde dir empfehlen, diese zu konsultieren und zwar auch von verschiedenen Autoren und dir dann die Infos und Denkanstösse herauszusuchen, welche auf deine Situation bzw. in deine Wahrnehmung am besten passen.
 
Andere sagen über mich, dass ich nett, hilfsbereit, "süß" (aus Schulzeiten) bin.

"Erfolge" hört sich für mich auch immer so groß an, also z.B. dass man erster bei der Matheolympiade oder bei Jugend forscht war oder dass man eine Karriere zum Vorstandsvorsitzenden gemacht hat. Meine "Erfolge" halten sich bisher nur bei Abitur, Führerschein und Bachelorabschluss.
Na, das hört sich für mich doch sehr liebenswert an und das ist doch wertvoll, dass du ein lieber, sympathischer, anderen helfender Mensch bist scheinbar! In meinen Partner habe ich mich zu Studienzeiten verliebt. Er fuhr den Umzugswagen beim Umzug einer Freundin. Das fand ich cool. 🙂

Und bezüglich der "Erfolge" hast du trotz deiner Einschränkung alles geschafft, was andere auch so schaffen in deinem Alter, mehr als einige andere sogar. Das finde ich bewundernswert, du warst erfolgreich, hast deine Ziele erreicht, obwohl du dich gegen einen größeren Widerstand durchsetzen musstest.

Vielleicht hast du noch ein Hobby, Sport, Musik oder so, oder kannst dir eines zulegen? Das ist auch immer eine gute Grundlage für Selbstbewusstsein.
 
Es gibt zu diesem Thema sehr viele Bücher und Blogs, teils aus den unterschiedlichsten Perspektiven.

Ich würde dir empfehlen, diese zu konsultieren und zwar auch von verschiedenen Autoren und dir dann die Infos und Denkanstösse herauszusuchen, welche auf deine Situation bzw. in deine Wahrnehmung am besten passen.
interessant,Kannst du Empfehlungen aussprechen ?
 
Und bezüglich der "Erfolge" hast du trotz deiner Einschränkung alles geschafft,
Alles was ich den Tag über schaffe, das gilt für mich als Erfolg. Dazu gehört auch, dass ich erfolgreich durchsetzen konnte, zehn To-Does auf irgendwann zu verschieben und statt dessen das Buch zu genießen, oder einfach nur dem Schneegestöber zuzusehen.
Ebenso ist für mich ein großer Erfolg, ein wahrer Triumph, mich NICHT für gewisse Geschäftsideen einteilen zu lassen und nein zu sagen zu bestimmten "Erfolgen". Oder was auch unter Erfolg zu verbuchen ist, das ist heute meine Stiefelsammlung zu finden, habt ihr die wo gesehen, ich hab schon alle Ecken abgesucht. Jetzt lade ich die Akkulampe und schau noch mal auf den Dachboden, die müssen ja wo sein.
Man muss das mal beachten, was man alles bisher schon bewältigt hat an Schwierigkeiten und Daseinsproblemen, dazu gehört echt alles, sogar so Kleinigkeiten, wie die Glühbirne austauschen.
Wir haben alle echt Grund, uns zu loben, zu preisen und zu ehren, auch zu achten, weil wir bis jetzt noch überlebt haben.
 
Es gibt aber sicher auch andere Wege, die Liebe zu sich selbst wiederzuentdecken. Sie war ja von Anfang an da.
Ich denke das stimmt.
Ich denke jedes Kind startet mit Liebe zu sich selbst,aber in Laufe der Zeit und mit den gemachten Erfahrungen kann es verloren gehen , zertrampelt werden oder auch gestärkt werden.
Die Frage ist wohl ,wie man die Liebe zu sich selbst wiederfindet,wenn sie erst einmal verloren ist.
 
Ich denke jedes Kind startet mit Liebe zu sich selbst
Da habe ich meine Zweifel.
Man kann dazu beitragen, dass es ein gutes "Feedback" erlebt. Das bleibt aus, wenn man nicht was tut dafür.
Die Waisen, die keine Bezugspersonen hatten, die stumpften ab, entwickelten sich ganz anders, das weiß man doch, die starben sogar, wenn sie keiner anregte, beruhigte, berührte- auch wenn sie gefüttert wurden, ohne Bemutterung geht man ein.

Oder umgekehrt- man kann als Vater, Mutter viel dazu beitragen, dass es einen gesunden, stabilen Selbstwert hat und Vertrauen in Gegenübers, in andere Leute, in das Leben überhaupt. Das deshalb, weil es gute Erfahrungen gespeichert hat. Oder nicht?
 
Da habe ich meine Zweifel.
Man kann dazu beitragen, dass es ein gutes "Feedback" erlebt. Das bleibt aus, wenn man nicht was tut dafür.
Die Waisen, die keine Bezugspersonen hatten, die stumpften ab, entwickelten sich ganz anders, das weiß man doch, die starben sogar, wenn sie keiner anregte, beruhigte, berührte- auch wenn sie gefüttert wurden, ohne Bemutterung geht man ein.

Oder umgekehrt- man kann als Vater, Mutter viel dazu beitragen, dass es einen gesunden, stabilen Selbstwert hat und Vertrauen in Gegenübers, in andere Leute, in das Leben überhaupt. Das deshalb, weil es gute Erfahrungen gespeichert hat. Oder nicht?
Da hast du mich vielleicht falsch verstanden.
Ganz sicher wird das Kind von den Bezugspersonen beeinflusst.Kinder brauchen Liebe genauso wie Nahrung.
Ich meine ,dass jeder so geboren wird,was dann passiert,prägt natürlich.
 
Es gibt nicht umsonst Mythen, Geschichten, Religionen- bei einem geistigen Vater, ( Vater unser, der du bist im "Himmel" - also unsichtbar, aber da, einer geistigen Mutter, oder wie Naturvölker meinen, bei geistiger Begleitung von Ahnen kann man schon ganz anders überlegen, als wenn man meint, man ist alleine auf sich gestellt.
Mein Vertrauen ins Leben rührt aus dieser Ecke. Ich nehme so viel wahr, hab drauf achten gelernt, das mir immer wieder bestätigt, in meinem "Zuhause", meinem Gehirn, da gibts noch eins, darauf ist Verlass, das weiß alles, kann alles, hat alles in der Hand- alles. Ich bin praktisch ein Azubi und mach meine Erfahrungen, entwickle daraus meine Lehren, die wichtig sind.
Ich habe auch Mobbing erlebt,ebenso solche Erlebnisse, die beinahe tödlich geendet sind, oder lausige Zeiten, wo echt nur Verzweiflung da war, oder schwere Komplexe, richtig schlimme Ängste, grauslige Demütigungen usw- das alles ist wie eine Expedition gewesen in solche Befindlichkeiten. Ich konnte daraus wichtige Erkenntnisse holen.
Heute könnte mich keiner mehr mobben, es wäre auch unmöglich, dass ich je noch Panikattacken hätte, oder gar Angst vor der Zukunft, schon gar nicht gibts ein Gejammere, wenn ich etwas nicht bekomme, oder habe, oder ein Ärgern, weil etwas nicht zufriedenstellend ist. Das deshalb, weil ich anders denke, alles anders sehe- das kam mit der Zeit und mit den Jahren. Irgendwann relativiert sich alles.
 
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