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Wie sieht euer Haushaltsüberschuss am Ende des Monats aus?

An die skeptischen und gehässigen Damen und Herren: Vor einigen Jahren habe ich selbst auch Zeitung ausgetragen. Ich habe keinerlei Unterstützung von meinen Eltern, Großeltern noch sonst jemandem erhalten. Mir ist das alles also nicht in die Hände gefallen!

Ich nehme an ich gehöre nicht zu den gehässigen. Weshalb auch? Es sei dir ja gegönnt.
Ich verstehe auch das du Lust auf ein schickes Auto hast, geht mir ja auch so.
Mein Porsche kostete vor zig Jahren zwar die Anschaffung, seit vielen Jahren aber nur 290 Euro die Versicherung für die Sommersaison und ca. 150 an Steuer. Also das was deine Kiste jeden Monat kostet. ^^

Gänzlich frei von Skepsis bin ich halt deswegen nicht, da du extra diesen Thread eröffnet hast um zu hinterfragen ob 350 Euro nicht zu wenig Haushaltsüberschuss seien - während du definitiv ein überteures Auto hast ( und dabei nützt es auch nicht zu sagen das sei dein einziges Hobby ) und du lobenswerterweise 1.700 Euro Darlehen abzahlst. Diese beiden alleine sind schon mega Kostenfaktoren.

Ich denke, du machst das super und du kannst dir das ja auch alles leisten. Ich denke auch, ihr beide als Team macht das gut. Und sie generiert ja irgendwann auch wieder mehr Einkommen. So lange dein Einkommen in dieser Höhe auch gesichert ist, sollte der geringe Überschuss kein negativer Aspekt sein.

Aber es ist halt eigentlich nicht die Frage weshalb am Ende nur 350 Euro da stehen.
Aufgrund deiner Kostenstruktur ist es doch logisch - dafür benötige ich doch keinen anderen der das analysiert. 😉

Unterm Strich: Läuft doch alles bei euch! 👍
 
Unterm Strich: Läuft doch alles bei euch! 👍
Das habe ich fast wortgleich am Anfang auch gesagt 🙂
Und es gibt keinen Grund @Justin116 dich wegen eines Autos zu rechtfertigen solange es euch an nichts anderem deswegen fehlt.

Ich stimme aber PC zu, dass solche Positionen den Vergleich mit Anderen verzerren. Mit einem kleineren Auto, keinem ETF Sparplan, keiner Rücklage für Urlaub und und und sind halt auch plötzlich 1.000 € mehr im Monat über.

Die Frage die ich mir an deiner Stelle stellen würde Justin ist eher, ist die Verteilung eurer Ausgaben für dich ok? Und das meine ich ganz ergebnisoffen.

Ich mache zu jedem Jahresende eine Excel Aufstellung aus meiner Bankdepot was ich wofür ausgegeben habe. In einem Jahr waren es dann mal 800 € für McDonalds. 800 € waren nicht das Problem, aber ich empfand den Kosten/Nutzen Faktor für unzureichend. Dafür hätte ich mir auch besseres Essen oder was anderes tolles leisten können.

Wenn du am Beispiel des Autos sagst "6.000 € im Jahr ist für dich das Auto wert", alles ok!
 
Hallo alle zusammen,

ich habe mich gerade angemeldet nachdem ich hier viele spannende Beiträge durchgelesen habe. Ich erhoffe mir in diesem Beitrag ein etwas "besseres" Bild davon zu bekommen welche Finanzielle Situation in verschiedenen Lebenslagen denn Normal ist. Daher würde ich mich freuen wenn ihr mir einen kurzen Überblick liefern könntet wie die Finanzen in eurem Haushalt denn so aussehen.

Interessant wäre dabei das Haushaltseinkommen, die Wohnsituation und ob ihr Kinder oder ähnliches habt.

Wenn du durchschnittliche Angaben suchst, dann werden dir die Geschichten nicht viel helfen.
Schau dir mal solche Vergleichsrechner an, wo du finanziell stehst: https://www.rnd.de/wirtschaft/wie-reich-bin-ich-dieses-tool-ordnet-ihr-einkommen-ein-JKV3YKGBLBHDBA55FLCO2ZRS6Q.html
 
Geld das halt einfach weg ist.
500 Mücken für ein Auto...ich bin von diesem Geld "verbrennen" mittlerweile so weit weg das ich für diesen Betrag nicht mal mehr eine kleine Wohnung anmieten würde. Ich sehe es einfach nicht ein. Kaufen, notfalls abzahlen wenn es nicht direkt zu stemmen ist. Vermögenswerte schaffen. Ich hatte vor 4 Jahren mal fast einen Audi R8 gekauft. Alles andere macht für mich einfach keinen Sinn mehr.

Ich hatte mal einen Golf VII geleast. Dieser kostete aufgrund der Abwrackprämie 45 Euro im Monat.
Besser ging es nicht. Und bei einem solchen Leasing kann ich mich auch unmöglich mit einem gekauften Auto besser stehen. Aber ansonsten schrecken mich mittlerweile diese hohen Beträge ab, die jeden Monat wiederkehren ohne jede Nachhaltigkeit.
 
Geld das halt einfach weg ist.
500 Mücken für ein Auto...ich bin von diesem Geld "verbrennen" mittlerweile so weit weg das ich für diesen Betrag nicht mal mehr eine kleine Wohnung anmieten würde. Ich sehe es einfach nicht ein. Kaufen, notfalls abzahlen wenn es nicht direkt zu stemmen ist. Vermögenswerte schaffen. Ich hatte vor 4 Jahren mal fast einen Audi R8 gekauft. Alles andere macht für mich einfach keinen Sinn mehr.

Ich hatte mal einen Golf VII geleast. Dieser kostete aufgrund der Abwrackprämie 45 Euro im Monat.
Besser ging es nicht. Und bei einem solchen Leasing kann ich mich auch unmöglich mit einem gekauften Auto besser stehen. Aber ansonsten schrecken mich mittlerweile diese hohen Beträge ab, die jeden Monat wiederkehren ohne jede Nachhaltigkeit.
Ich denke genau. Ich fahre einen Opel Corsa und lebe für meine Verhältnis sehr viel sparsamer als ich müsste. Entsprechend ist meine Sparquote 40-50% meines Einkommens.

Allerdings wäre sie nicht so hoch wenn ich ein Auto, eine Immobilie oder sonstwas abzahlen würde und die Lebensumstände von dir @Justin116 sind natürlich auch ganz andere als meine.

Besser als der Vergleich mit Einzelnen hier finde ich daher so einen Vergleichsrechner wie in @w_123 gepostet hat. Man kann Einkommen und Ausgaben mit anderen Menschen statistisch vergleichen und sich so einen besseren Überblick verschaffen ob man eher bescheiden oder luxuriös im Vergleich zu einer vergleichbaren Peer-Group lebt.
 
Geld das halt einfach weg ist.
500 Mücken für ein Auto...ich bin von diesem Geld "verbrennen" mittlerweile so weit weg das ich für diesen Betrag nicht mal mehr eine kleine Wohnung anmieten würde. Ich sehe es einfach nicht ein. Kaufen, notfalls abzahlen wenn es nicht direkt zu stemmen ist. Vermögenswerte schaffen. Ich hatte vor 4 Jahren mal fast einen Audi R8 gekauft. Alles andere macht für mich einfach keinen Sinn mehr.

Ich hatte mal einen Golf VII geleast. Dieser kostete aufgrund der Abwrackprämie 45 Euro im Monat.
Besser ging es nicht. Und bei einem solchen Leasing kann ich mich auch unmöglich mit einem gekauften Auto besser stehen. Aber ansonsten schrecken mich mittlerweile diese hohen Beträge ab, die jeden Monat wiederkehren ohne jede Nachhaltigkeit.


Ich bin da eigentlich ganz bei dir. Andererseits ist ein Auto für mich auch ein notwendiges Übel bzw. ein Gebrauchsgegenstand - das heißt es muss funktionieren. Für mich steigt eben mit dem Fahrzeugalter und der fehlenden Garantie eben auch das Risiko das etwas kaputt geht und teure Instandhaltungen notwendig sind. Ich hatte für mich mal gerechnet das die Euros die ich dann spare, aufgefressen werden durch die laufenden Kosten (ich müsste ja dann auch etwas zurücklegen für den Fall "das). Das kann heute sicherlich anders aussehen, ich muss aber sagen das Gefühl zu haben mir keine Sorgen machen zu müssen hat auch Vorteile.

Mir graut es dann immer vor dem Szenario: Auto kaputt, Dach undicht, Spülmaschine kaputt, Waschmaschine kaputt und Kind muss ins Schullandheim. Dann wirds teuer 😀 Ich weiß, unwahrscheinlich, aber irgendwie macht es mir Bauchschmerzen mit dem Risiko zu fahren. 🙂
 
Ich bin da eigentlich ganz bei dir. Andererseits ist ein Auto für mich auch ein notwendiges Übel bzw. ein Gebrauchsgegenstand - das heißt es muss funktionieren. Für mich steigt eben mit dem Fahrzeugalter und der fehlenden Garantie eben auch das Risiko das etwas kaputt geht und teure Instandhaltungen notwendig sind. Ich hatte für mich mal gerechnet das die Euros die ich dann spare, aufgefressen werden durch die laufenden Kosten (ich müsste ja dann auch etwas zurücklegen für den Fall "das). Das kann heute sicherlich anders aussehen, ich muss aber sagen das Gefühl zu haben mir keine Sorgen machen zu müssen hat auch Vorteile.

Mir graut es dann immer vor dem Szenario: Auto kaputt, Dach undicht, Spülmaschine kaputt, Waschmaschine kaputt und Kind muss ins Schullandheim. Dann wirds teuer 😀 Ich weiß, unwahrscheinlich, aber irgendwie macht es mir Bauchschmerzen mit dem Risiko zu fahren. 🙂
Ohne dir zu nahe treten zu wollen, du musst nicht 500 € jeden Monat ausgeben um ein Auto zu besitzen, welches nicht kaputt geht. Und ich glaube davon versuchst du dich jetzt selber ein bisschen zu überzeugen um den Preis zu rechtfertigen.

Du könntest ein Auto kaufen und vielleicht nach 6-8 Jahren verkaufen bevor die typischen Verschleißreparaturen anfallen. Oder du könntest ein Auto weit unter 500 € leasen, welches 1-2 Jahre jung ist.

Ich habe zuvor gesagt, dass ich dir das Auto gönne und du es auch verdienst dein Geld für etwas schönes auszugeben, was du gerne magst.
Gerade wenn du ein Auto aber als "Gebrauchsgegenstand" siehst, zahlst du viel zu viel. Wenn das ein Sportwagen wäre, den du total liebst und damit auch in der Freizeit rumfährst, wäre der Preis ok. Wenn du es nur als Gebrauchsgegenstand siehst, mit dem du zur Arbeit kommen musst, sind 500 € im Monat absurd teuer.
 

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