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Wie sieht euer Haushaltsüberschuss am Ende des Monats aus?

Ich habe auch immer gerne junge Fahrzeuge besessen, weil ich mich sicherer fühlte und sie generell weniger wahrscheinlich Verschleißreparaturen benötigen.
Aber sagen wir, wir kaufen ein Neufahrzeug für 25.000 € und halten es 5 Jahre und verkaufen es dann für 10.000 €, dann haben wir es preislich echt nicht gut gemacht und dennoch gerade mal die Hälfte deiner Kosten @Justin116
Gut, ok vielleicht sind bei deinen Kosten auch Versicherung, Steuer oder sowas mit drin, aber selbst wenn man ganz bequem ein Auto least, bekommt man für die Hälfte der 500 € diverse Klein- und Mittelklassefahrzeuge.

Nochmal: Ich gönne dir dein Fahrzeug, aber ich vermute du hast eine schöne, luxuriöse und gut motorisierte Limo in einem nicht sehr günstigen Leasingvertrag im Direktvertrieb einer großen deutschen Nobelmarke weil man dir gesagt hat, dass vorne ein Stern drauf sein muss und zwar alle 1-2 Jahre ein neuer....

Der Stern hat aber so absolut garnichts mit "Gebrauchtgegenstand" zu tun.
 
Hallo Justin,

eigentlich sind die Zahlen des Statistischen Amtes zu empfehlen, da die Zahlen aus dem Forum nicht
Hallo alle zusammen,

ich habe mich gerade angemeldet nachdem ich hier viele spannende Beiträge durchgelesen habe. Ich erhoffe mir in diesem Beitrag ein etwas "besseres" Bild davon zu bekommen welche Finanzielle Situation in verschiedenen Lebenslagen denn Normal ist. Daher würde ich mich freuen wenn ihr mir einen kurzen Überblick liefern könntet wie die Finanzen in eurem Haushalt denn so aussehen.

Interessant wäre dabei das Haushaltseinkommen, die Wohnsituation und ob ihr Kinder oder ähnliches habt.

Ich fange natürlich sehr gerne mit mir an.

Wir sind 25/23 mit einem Kind (6 Monate alt).Ich habe vor ca. 3 1/2 Jahren ein Haus gekauft und dieses renoviert, daraus resultieren Fixkosten(Finanzierung) von ca. 1700€/Monat + NK. Da meine Freundin in Elternzeit ist haben wir zurzeit ein geringeres Haushaltseinkommen als wir das vor kurzem noch gewohnt waren. Aktuell bleiben ca. 350€ Überschuss jeden Monat (nach Abzug ALLER Fixkosten) - den Überschuss könnte ich also auch "verbrennen" ohne das es Konsequenzen hätte.

Das Haushaltseinkommen liegt aktuell bei ca. 5800€ inkl. Elterngeld und Kindergeld. Davon sind 5000€ mein Nettoverdienst (Abzgl. private Krankenversicherung für mich und unsere Tochter).

Wie sieht es bei euch so aus? Manchmal fühlt es sich für mich echt "bescheiden" an, eigentlich war mein Ziel immer mehr Überschuss zu haben. Gleichzeitig weiß ich das ich hier so auf hohem Niveau meckere und durchaus weiß das ich in einer eher priviligierten Position bin. Trotzdem würde mich interessieren wie das in anderen Verhältnissen aussieht und wie sich das ganze eventuell über die Lebensjahre entwickelt hat?

Viele Grüße
Justin


Hallo Justin,

für die Beantwortung deiner Frage würde ich eher die Zahlen des Statistischen Bundesamt empfehlen, da die Zahlen aus dem Forum nicht repräsentativ sind. Alternativ kannst du auf folgender Seite herausfinden, wo ihr finanziell in Deutschland steht: So wohlhabend bist du: Einkommen im Vergleich (finanzfluss.de). Ich habe mir die Zeit genommen, deine Zahlen einzugeben. Aktuell sind 32% der Paare mit Kindern reicher als ihr.

Der Wunsch nach finanziellen Veränderungen würde ich nicht in Abhängigkeit anderer Menschen machen. An deiner Stelle würde ich mit einem Haushaltsbuch arbeiten - das ist die Grundlage. Wer keine Ahnung hat, wohin das eigene Geld monatlich fließt, kann natürlich auch kaum sparen. Setze da an, wenn du wirklich mehr Plus am Ende des Monats haben willst.
 
Wow, 12 Prozent sind reicher als ich.
Was nützt das wenn man die Ausgabenseite nicht beleuchtet? Wenn ich 90 Prozent meines Geldes verprasse, inwiefern bin ich dann reich? Höchstens an Erfahrung!
 
Wow, 12 Prozent sind reicher als ich.
Was nützt das wenn man die Ausgabenseite nicht beleuchtet? Wenn ich 90 Prozent meines Geldes verprasse, inwiefern bin ich dann reich? Höchstens an Erfahrung!
Das ist gut für den Staat. Der ist ja plötzlich total klamm, da muss er - auch wenn es ihm sehr schwer fällt - mehr Steuern auch beim wohlhabenden Fünftel abgreifen.
 
Ich bin >40 und habe ein Einkommen von 6500 netto im Monat. Fixkosten sind unter 1000€ (Wohnung bereits abbezahlt, keine Kinder), ich investiere 4000 pro Monat und spare 1000€ für spätere Ausgaben.
Ich finde daher auch, dass du einen recht verschwenderischen Lebensstil hast. Autoleasen oder private Krankenversicherung würde ich nie machen, und eine Zahnspange zahlt man mit so einem Einkommen ja eigentlich quasi aus der Portokasse, dazu braucht man nur ein paar Rücklagen, keine Versicherung.
Statt 100€ sollten mMn zumindest 500-1000€ pro Monat in den ETF fließen.
 
Das ist gut für den Staat. Der ist ja plötzlich total klamm, da muss er - auch wenn es ihm sehr schwer fällt - mehr Steuern auch beim wohlhabenden Fünftel abgreifen.
Ich bin nicht wohlhabend. Ich habe das gesamte Haushaltseinkommen gerechnet. 1x TZ, 1x VZ, 2x Zeitungen austragen, eBay Gewerbe! Und dann kommt das halt bei raus. Dafür haben wir auch viele Ausgaben die andere nicht haben.

Und ob das gut für den Staat ist, kann ich nicht ändern. Extra weniger verdienen sehe ich für mich dann auch nicht als Vorteil.
Wenn möglich, höre ich dann fast auf wenn ich 60 bin. Arbeite dann nur noch bis zur Einkommensgrenze die keine Lohnsteuer verursacht.
Also quasi das was andere in Form von Bürgergeld monatlich eh geschenkt bekommen. Als Dank dafür, dass sie auch vorher kaum was gemacht haben.
 
Ich bin <30, single, und habe jährliche Ausgaben von <12k Euro. (Mein Auto, das ich gekauft habe, ist in den Kosten nicht enthalten.)
Ausgaben:
(Warm)Miete: 400€
Internet, Strom, etc. : 100€
Auto, laufende Kosten: 150€
Bar Ausgaben: 120€
Urlaub: 100€
Sonstiges: 130€
=> 1k€ / Monat
(+ 250€ "Abschreibung" KFZ)

Sparen (70 : 30 : 10 Msci World : Emerging Marktes : Bitcoin):
3k € / Monat

Mein Motto: in jungen Jahren die Sparsamkeit eines Studenten beibehalten (und das Geld breit gestreut in Aktien anlegen) erhöht dank Zinseszins den späteren Wohlstand signifikant.

Zu dem Thema würde ich auf Youtube
"Do not buy a house" von "The Diary of a CEO" empfehlen.

Hab da eine lustige Definition von Reichtum und Wohlstand gehört.
Reich ist wer viel Geld ausgibt.
Wohlhabend ist wer finanziell frei ist und gut leben kann ohne arbeiten zu müssen.
 
Interessant. 120€ + 130€im Monat für Essen, Kleidung und alles andere was man so macht im Leben?
150€ Auto? Haftpflicht, Kaskoversicherung und Steuer sind doch schon mindestens 50-70€ im Monat. Das hiesse das du maximal 25€ in der Woche zum tanken hast. Aber bitte nicht irgendwo Falschparken oder zu schnell sein, das sprengt dekn Budget. Und nix wird es mit dem Penthouse in der Toscana mit Mitte 40
 

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