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Tabu, unerfüllter Kinderwunsch, partnerlos

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Aber versteht niemand den Schmerz, das anscheinend der Traum von einer eigenen Familie platzt?
Ich verstehe den Schmerz und du darfst auch trauern.

Allerdings gibt es viele Beispiele, wo auch Menschen später noch eine Familie gegründet haben und ich denke die User hier wollen dir da einfach ein wenig Hoffnung geben, dass dies auch bei dir noch der Fall sein könnte.
 
Hallo liebe Mitglieder,

ja, viele Denkanstöße. Ich denke jetzt viel über Co-Elternschaft nach und setze mich damit auseinander. Es ist schwierig, aber es beruhigt mich - die Möglichkeit, das es sowas gibt. Ein kinderloses Leben kann ich mir nicht vorstellen. Für nur das "oberflächliche" Leben - Reisen, Lernen, Studieren, Fortbildungen bin ich nicht gemacht.

Ich habe ja eine Stärke in mir. Aber etwas Zeit habe ich noch.. ich will umziehen, ins Grüne, neue Menschen kennenlernen.

Meine Freunde sagen ich muss keine Torschlusspanik haben, vielleicht etwas an meinen Erwartungen runterschrauben - ich hätte ja viele Verehrer. Manche Männer, die ich kennenlernen durfte, waren schockverliebt in mich. Ständig habe ich Verehrer. Ungelogen. Und das sage ich nicht weil ich Stolz darauf bin, sondern weil meine Außenwirkung etwas anderes sagt als mein Selbstwertgefühl. Es löst in mir etwas aus.

Achja, und ich habe etwas Bindungsangst, denke ich. Die Ehe meiner Eltern ist schwierig, meine Mutter war nie eine autonome Frau, die ihre eigenen Entscheidungen treffen durfte. Ich habe doch etwas Angst mich in den Konzept "Familien, Ehe" zu verlieren. Aber es muss etwas zwischen "unterdrückte Ehefrau" und Single Frau geben, oder?

Es gibt in Facebook eine Gruppe "unabhängige Finanzberatung für Frauen". Da sind die Frauen auch am arbeiten und sind verheiratet, haben Kinder. Aber anscheinend ihr eigenes Leben und wollen Ausgleich für ihre Carearbeit, fordern, ganz anders als die Ehe in meiner Eltern.


Jetzt wollte ich noch eine Diskussion im Raum stellen. Hier gab es einen Thread von einen jungen Mann, der seine Freundin - anscheinend - nicht heiraten wollte. Oder noch nicht.

Ich wollte eigentlich heiraten, zusammen mit einem Mann leben, Kinder.. Familienleben.

Und dieser Thread hat in mir etwas ausgelöst. Wollen Männer nicht heiraten? Wollen sie sich ausleben?

Ah - blöde Frage. Aber ich war mal in einer Situation, wisst ihr. Das er wohl sich Zeit gelassen hat und ich.. ja. Kinder und Ehe wollte.

Es werden aber trotzdem so viele Ehen geschlossen. Wie passiert das, das beide die Ehe wollen? Wie du funktioniert die Liebesheirat heutzutage? Also ich wollte diesen genannten Mann heiraten. Aber.
Gleichzeitig.

Ich weiß, meine Frage liest sich naiv. Aber mir drängt sich der Verdacht auf, das es das Konzept Liebesheirat kaum noch gibt. So wirklich, eher Heirat aus rationellen Gründen. Oder, weil es die Gesellschaft so will.
Ich habe ein schlechtes Selbstwertgefühl, und denke - wer mich schon heiraten oder mit mir Kinder? Also..

Eine Ehe sollte ja bedacht werden.. aber.. ich denke die Gesellschaft ist im Wandel.
Sind wir Generation Beziehungsunfähig?

Warten bis jemand besseres kommt?
 
Hallo,
ich möchte dir einen Tipp geben: Lerne, dich selbst zu lieben! Schreib ein Tagebuch über deine Gefühle und Gedanken und mach eine Liste, was in deinem Leben positiv und was negativ ist. Bitte nicht nur Negatives sehen, sondern auch Positives, und glaub mir: Das Leben ist nicht nur schwarz oder weiß, es hat sehr viele Grautöne.
Wenn du z.B. gesund bist, ist das ein positiver Punkt, ich bin z.B. chronisch krank seit der Kindheit. Wenn du gut aussiehst und dich in deinem Körper wohlfühlst, ist auch das positiv. Hast du eine Familie und oder Freundeskreis, der dich unterstützt, ist auch das positiv.
Dann schau die negative Seite der Liste an und frage dich: Was kann ich daran ändern? Wie du schon sagst: Du kannst den Job wechseln.
Du musst erst mit dir selbst im Reinen sein und für dich dein Leben so aufstellen, dass du zufrieden bist. Aber sei nie perfektionistisch, denn es gibt kein perfektes Leben. Aber so, dass du dich wohlfühlst.
Und nein, mit 30 Jahren bist du nicht zu alt, ich hab mein erstes Kind mit 34 Jahren und mein zweites Kind mit 38 Jahren bekommen. Beide Kinder gesund.
In dem Gefühlschaos, in dem du gerade steckst, würde ich gar keine Entscheidungen treffen, weil man so keinen klaren Gedanken fassen kann. Also komm erstmal bei dir an. Für dich.

Alles Gute
 
Update.

Diesen Posts haben mich zum Nachdenken gebracht.

Ich wollte immer eine eigene Familie. Immer.
Ich hatte eine schöne Beziehung mit Anfang 20. Als wir 3, 4 Jahre zusammen waren, habe ich ihn gefragt, wie er über Kinder denkt.

Ich habe ihm ja von vornherein gesagt, dass ich mir Kinder wünsche.. wie er dazu steht.

Er reagierte entsetzt und sagte – „Jetzt schon?“.

Ich wollte ja nicht unbedingt dann anfangen, aber er hat keine Aussage getroffen – wann.. also er hätte nur sagen müssen – wie lange er noch Zeit brauchen würde..

Aber er reagierte entsetzt.
Nach einigen Monaten wieder dasselbe, ich habe ihn gefragt.. wann. Er blockte ab.

Gut – ich habe mich getrennt, weil er in der Hinsicht emotional nicht erreichbar war. Wie lange sollte ich noch warten?

Er war einfach für mich emotional nicht greifbar. Sollte ich ihn überreden versuchen?

Jetzt habe ich einen Mann kennengelernt, der erst in 1, 2, 3 Jahren über Kinder nachdenken will.

Vernünftig ja. Aber ich kann damit schlecht umgehen.

Weil ich habe Angst, dass es sich wiederholt. Man wünscht sich ja Kinder und Familie.

Wie kann ich damit jetzt umgehen? Oder ist er dann nicht der richtige Mann für mich?

Wie müssen sich Frauen um die 40 Jahre fühlen, die ihren Mann zuliebe gewartet haben – es ist dann aber zu spät?
Die jahrelang gewartet haben, es ist dann aber zu spät?

Wie kann ich mit meiner Angst umgehen?

Kann man wirklich den Wunsch nach Kindern so ganz ohne "mit diesem geliebten Menschen" haben?
Anscheinend schon, für mich ist das jedoch so nicht passiert, ehrlich gesagt...


Ja – du verliebst dich in einen Mann, vertraust ihm. Und dann will er doch keine Kinder? Er muss doch auch Kinder haben wollen?


Erst recht, wenn man die bittere Erfahrung gemacht hat, dass Männer auch noch zum Hinhalten neigen, man also noch ein paar Jahre Puffer braucht, weil viele Männer erst mindestens 3 Jahre mit einem zusammen sein wollen, ehe sie überhaupt entscheiden wollen, ob sie Kinder mit einem wollen oder nicht. Die Zeit hat man mit 20, aber nicht mit ü30.
Das meine - Sofakissen versteht mich. Diese bittere Erfahrung meinte ich.


@Fina würde ich raten, diesen AMH-Wert testen zu lassen.

[/QUOTE]
Mache ich.. ich lasse mich bei der nächsten KiWu Klinik testen lassen. Leider war ich vor 1, 2 Jahren bereits da..



Nach einigen Jahren sagte er mir (Wir waren lange befreundet) – das er nicht wisse, ob er Kinder haben wolle.

Und ich wollte ja schnell heiraten – so wären ich die „Russin“. Ah, wir waren jahrelang zusammen. Wäre das schnell gewesen, nach 3,4 Jahren zumindest darüber zu reden?

Ich kann jetzt aus Enttäuschung nicht mehr mit ihm befreundet sein. Und es war damals eine schöne Beziehung.

Sprich – er hat zugegeben, das er mich nicht heiraten wolle, aber er war mit mir lange zusammen.

Für mich gehört Beziehung und später Ehe, und Kinder zusammen.

Aber für manche Menschen ja nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Früher gab es doch erst recht Ehen, die aus rationalen Gründen geschlossen wurden oder weil die Gesellschaft es wollte. Die Ehe war für die meisten Leute alternativlos, genauso wie Kinder. Ob das jetzt immer was mit Liebe zu tun hatte?

Was sich geändert hat: Es wird mehr als gültiges Alternativkonzept gesehen, dass man auch keine Kinder haben darf, denn Verhütung ist nun für alle zugänglich und man muss deswegen nicht auf Sex verzichten.

Gute Zusammenfassung.. danke.
Es ist auch ok - wenn man keine Kinder haben will.

Aber als Frau mit Kinderwunsch, ist es schwer.. in dieser Gesellschaft, in der viele Menschen sich ausleben wollen, sich finden wollen..
Und dann einen Menschen zu finden, der Kinder haben will, wo es zwischenmenschlich passt. Der sich "gefunden hat"...

Ich glaube auch, dass die Idee, dass man sich ja irgendwie ausleben, selbst finden oder sonst was muss, noch nicht sooo alt ist.

Das Gefühl habe ich auch.. die Idee finde ich auch nicht schlecht.
Da kommt mir aber Frust.. wenn man sich mit 30 immer noch ausleben will?

Männer können halt rein theoretisch bis ins hohe Alter Vater werden, auch wenn es sehr wohl so ist, dass das Alter ihnen sehr wohl einen Strich durch die Rechnung machen kann. Die Grenze ist eben nicht so hart und nicht so offensichtlich für sie und deswegen machen sie sich vielleicht weniger Gedanken.

Ja, ich habe Männer getroffen, mit Mitte 40, die haben auch eine Art Torschlusspanik. Wenn sie Mitte 40, 50 sind, fühlen sie - sie wünschen sich Kinder.. aber was dann?

Die Wahrscheinlichkeit eine Frau im zeugungsfähigen Alter zu finden.. die wird ja dann geringer..

Schwieriges Thema.

Ich finde diese Entwicklung der Gesellschaft einfach auch traurig, wo jeder nur an sich denkt, wo man sich jahrelang finden möchte, sich ausleben.

Ich habe nichts dagegen. Aber hat man nicht das Bedürfnis etwas Bleibendes zu erschaffen, die alten Werte. Liebe zum Kind?
 
Die Wahrscheinlichkeit eine Frau im zeugungsfähigen Alter zu finden.. die wird ja dann geringer..
Kleiner Hinweis für deinen Selbstwert als Frau: Auch bei Männern nimmt die Zeugungsfähigkeit ab 40 ab. "Männer zeugungsfähig bis ins hohe Alter" ist ein Vorurteil, dass mit dem Patriarchat, in dem wir leben zusammenhängt.

 
Update.

Diesen Posts haben mich zum Nachdenken gebracht.

Ich wollte immer eine eigene Familie. Immer.
Ich hatte eine schöne Beziehung mit Anfang 20. Als wir 3, 4 Jahre zusammen waren, habe ich ihn gefragt, wie er über Kinder denkt.

Ich habe ihm ja von vornherein gesagt, dass ich mir Kinder wünsche.. wie er dazu steht.

Er reagierte entsetzt und sagte – „Jetzt schon?“.

Ich wollte ja nicht unbedingt dann anfangen, aber er hat keine Aussage getroffen – wann.. also er hätte nur sagen müssen – wie lange er noch Zeit brauchen würde..

Aber er reagierte entsetzt.
Nach einigen Monaten wieder dasselbe, ich habe ihn gefragt.. wann. Er blockte ab.

Gut – ich habe mich getrennt, weil er in der Hinsicht emotional nicht erreichbar war. Wie lange sollte ich noch warten?

Er war einfach für mich emotional nicht greifbar. Sollte ich ihn überreden versuchen?

Jetzt habe ich einen Mann kennengelernt, der erst in 1, 2, 3 Jahren über Kinder nachdenken will.

Vernünftig ja. Aber ich kann damit schlecht umgehen.

Weil ich habe Angst, dass es sich wiederholt. Man wünscht sich ja Kinder und Familie.

Wie kann ich damit jetzt umgehen? Oder ist er dann nicht der richtige Mann für mich?

Wie müssen sich Frauen um die 40 Jahre fühlen, die ihren Mann zuliebe gewartet haben – es ist dann aber zu spät?
Die jahrelang gewartet haben, es ist dann aber zu spät?

Wie kann ich mit meiner Angst umgehen?




Ja – du verliebst dich in einen Mann, vertraust ihm. Und dann will er doch keine Kinder? Er muss doch auch Kinder haben wollen?



Das meine - Sofakissen versteht mich. Diese bittere Erfahrung meinte ich.


@Fina würde ich raten, diesen AMH-Wert testen zu lassen.
Mache ich.. ich lasse mich bei der nächsten KiWu Klinik testen lassen. Leider war ich vor 1, 2 Jahren bereits da..



Nach einigen Jahren sagte er mir (Wir waren lange befreundet) – das er nicht wisse, ob er Kinder haben wolle.

Und ich wollte ja schnell heiraten – so wären ich die „Russin“. Ah, wir waren jahrelang zusammen. Wäre das schnell gewesen, nach 3,4 Jahren zumindest darüber zu reden?

Ich kann jetzt aus Enttäuschung nicht mehr mit ihm befreundet sein. Und es war damals eine schöne Beziehung.

Sprich – er hat zugegeben, das er mich nicht heiraten wolle, aber er war mit mir lange zusammen.

Für mich gehört Beziehung und später Ehe, und Kinder zusammen.

Aber für manche Menschen ja nicht.
[/QUOTE]

Im Moment bist du unglücklich, weil du (noch) nicht mit einem Mann zusammen bist, der der Vater deiner Kinder sein will und eine Familie mit dir gründen.

Wie wäre es, wenn du gedanklich anders an dein Problem heran gehst?

Dass du keine Familie hast, ist ja nur eines der Dinge, die dich belasten. In einem anderen Thread hast du geschrieben, dass du dich nicht recht wohl fühlst, wo du wohnst und vielleicht auch gern eine andere Arbeit hättest.

Wie wäre es, wenn du aktiv nach dem Ort suchst, wo du leben und dich wohlfühlen kannst, wo du dir ein Netzwerk aufbaust, einen guten Freundeskreis?

Familie ist etwas wunderschönes, aber es macht auch unglaublich viel Arbeit und kann auch an den Nerven zehren

Wenn du dann ein Netzwerk hast, was dich gut unterstützt, wenn du glücklich bist, wo du bist, dann kannst du das besser stemmen und das ist dann nicht nur für dich besser, sondern auch für die Kinder, die du dann hast.

Kinder sind sensibel und merken, ob ihre Eltern glücklich sind. Und wenn sie unglücklich sind und die Kinder merken, dass die Eltern im Unglück bleiben, weil sie das Gefühl haben, dass sie wegen ihrer Kinder nicht anders können, dann ist das kein schönes Gefühl für die Kinder.

Andererseits, wenn du es schaffst, einen Ort zu finden, wo gute Kinderbetreuung vorhanden ist und ein Netzwerk aufgebaut hast, wo du Unterstützung erhältst und auch selbst unterstützt, dann kannst du auch in Richtung Ko Parenting denken.

Im Moment machst du dich von anderen (potentiellen Partnern und Vätern) abhängig. Wahrscheinlich strahlst du deinen starken Wunsch auch unbewusst aus.

Nun ist ein Mensch meist ungern Mittel zum Zweck. Viele nehmen reissaus, wenn sie das Gefühl haben, dass nicht sie selbst gewollt sind, sondern er /sie nur unbedingt eine Familie will.

Wenn du es schaffst, dich auf dich selbst zu konzentrieren und in eine Lage zu bringen, dass du einen Vater im klassischen Sinne nicht unbedingt brauchst, weil du eine Wahlfamilie hast, die dich unterstützt, dann wirst du entspannter sein und auch das ausstrahlen.

Und vielleicht ist dein Traumpartner schon an dem Ort, wo es dich hinzieht, an dem Traumort, wo du glücklich bist und wartet auf dich? Wäre doch schade, ihn zu verpassen.
 
Arbeite an deinen Bindungsängsten, denn ja, natürlich gibt es etwas zwischen dem, was dir deine Eltern vorgelebt haben und Single bleiben. Zum Glück gibt es das. Ich hätte auch niemals eine Beziehung wie meine Eltern führen wollen... und das tu ich auch nicht.
Hier würde ich ansetzen, bei deiner Bindungsangst. Du kannst daten und daten, aber wenn du niemanden an dich ranlassen kannst, hilft dir all das Suchen nicht.

Nimm keinen Mann, der sagt... hmm, naja, über Kinder denk ich später mal nach. Nimm einen, der sagen kann: Ja, das ist auch mein Wunsch, eine Familie zu gründen. Das heißt deshalb aber noch lange nicht, dass es JETZT GLEICH passieren muss. Aber du weißt dann immerhin: Ihr habt ähnliche Vorstellungen vom Leben.
 
Update.

Diesen Posts haben mich zum Nachdenken gebracht.

Ich wollte immer eine eigene Familie. Immer.
Ich hatte eine schöne Beziehung mit Anfang 20. Als wir 3, 4 Jahre zusammen waren, habe ich ihn gefragt, wie er über Kinder denkt.

Ich habe ihm ja von vornherein gesagt, dass ich mir Kinder wünsche.. wie er dazu steht.

Er reagierte entsetzt und sagte – „Jetzt schon?“.

Ich wollte ja nicht unbedingt dann anfangen, aber er hat keine Aussage getroffen – wann.. also er hätte nur sagen müssen – wie lange er noch Zeit brauchen würde..

Aber er reagierte entsetzt.
Nach einigen Monaten wieder dasselbe, ich habe ihn gefragt.. wann. Er blockte ab.

Gut – ich habe mich getrennt, weil er in der Hinsicht emotional nicht erreichbar war. Wie lange sollte ich noch warten?

Er war einfach für mich emotional nicht greifbar. Sollte ich ihn überreden versuchen?

Jetzt habe ich einen Mann kennengelernt, der erst in 1, 2, 3 Jahren über Kinder nachdenken will.

Vernünftig ja. Aber ich kann damit schlecht umgehen.

Weil ich habe Angst, dass es sich wiederholt. Man wünscht sich ja Kinder und Familie.

Wie kann ich damit jetzt umgehen? Oder ist er dann nicht der richtige Mann für mich?

Wie müssen sich Frauen um die 40 Jahre fühlen, die ihren Mann zuliebe gewartet haben – es ist dann aber zu spät?
Die jahrelang gewartet haben, es ist dann aber zu spät?

Wie kann ich mit meiner Angst umgehen?




Ja – du verliebst dich in einen Mann, vertraust ihm. Und dann will er doch keine Kinder? Er muss doch auch Kinder haben wollen?



Das meine - Sofakissen versteht mich. Diese bittere Erfahrung meinte ich.


@Fina würde ich raten, diesen AMH-Wert testen zu lassen.
Mache ich.. ich lasse mich bei der nächsten KiWu Klinik testen lassen. Leider war ich vor 1, 2 Jahren bereits da..



Nach einigen Jahren sagte er mir (Wir waren lange befreundet) – das er nicht wisse, ob er Kinder haben wolle.

Und ich wollte ja schnell heiraten – so wären ich die „Russin“. Ah, wir waren jahrelang zusammen. Wäre das schnell gewesen, nach 3,4 Jahren zumindest darüber zu reden?

Ich kann jetzt aus Enttäuschung nicht mehr mit ihm befreundet sein. Und es war damals eine schöne Beziehung.

Sprich – er hat zugegeben, das er mich nicht heiraten wolle, aber er war mit mir lange zusammen.

Für mich gehört Beziehung und später Ehe, und Kinder zusammen.

Aber für manche Menschen ja nicht.
[/QUOTE]

Was Du schreibst nach 3,4 Jahren erst über Kinder zu sprechen , erstaunt mich .
Ich wäre einfach schwanger geworden nach 4 Jahren , manche müssen auch auf ihr Glück gestoßen werden und entwickeln sich zu guten Vätern .
Das Leben fragt nicht immer ob es gerade passt .
Wenn das Kind kommt , dann kommt es.
 
Was Du schreibst nach 3,4 Jahren erst über Kinder zu sprechen , erstaunt mich .
Ich wäre einfach schwanger geworden nach 4 Jahren , manche müssen auch auf ihr Glück gestoßen werden und entwickeln sich zu guten Vätern .
Das Leben fragt nicht immer ob es gerade passt .
Wenn das Kind kommt , dann kommt es.
Genau, einfach dem Mann ein Kind unterjubeln, völlig egal, ob er eines möchte.
Unmögliches, unfaires Verhalten und ein grober Vertrauensbruch obendrein.
Manchmal tun mir Männer wirklich leid, bei dem, was manche Frauen abziehen.
 

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