Update.
Diesen Posts haben mich zum Nachdenken gebracht.
Ich wollte immer eine eigene Familie. Immer.
Ich hatte eine schöne Beziehung mit Anfang 20. Als wir 3, 4 Jahre zusammen waren, habe ich ihn gefragt, wie er über Kinder denkt.
Ich habe ihm ja von vornherein gesagt, dass ich mir Kinder wünsche.. wie er dazu steht.
Er reagierte entsetzt und sagte – „Jetzt schon?“.
Ich wollte ja nicht unbedingt dann anfangen, aber er hat keine Aussage getroffen – wann.. also er hätte nur sagen müssen – wie lange er noch Zeit brauchen würde..
Aber er reagierte entsetzt.
Nach einigen Monaten wieder dasselbe, ich habe ihn gefragt.. wann. Er blockte ab.
Gut – ich habe mich getrennt, weil er in der Hinsicht emotional nicht erreichbar war. Wie lange sollte ich noch warten?
Er war einfach für mich emotional nicht greifbar. Sollte ich ihn überreden versuchen?
Jetzt habe ich einen Mann kennengelernt, der erst in 1, 2, 3 Jahren über Kinder nachdenken will.
Vernünftig ja. Aber ich kann damit schlecht umgehen.
Weil ich habe Angst, dass es sich wiederholt. Man wünscht sich ja Kinder und Familie.
Wie kann ich damit jetzt umgehen? Oder ist er dann nicht der richtige Mann für mich?
Wie müssen sich Frauen um die 40 Jahre fühlen, die ihren Mann zuliebe gewartet haben – es ist dann aber zu spät?
Die jahrelang gewartet haben, es ist dann aber zu spät?
Wie kann ich mit meiner Angst umgehen?
Ja – du verliebst dich in einen Mann, vertraust ihm. Und dann will er doch keine Kinder? Er muss doch auch Kinder haben wollen?
Das meine - Sofakissen versteht mich. Diese bittere Erfahrung meinte ich.
@Fina würde ich raten, diesen AMH-Wert testen zu lassen.
Mache ich.. ich lasse mich bei der nächsten KiWu Klinik testen lassen. Leider war ich vor 1, 2 Jahren bereits da..
Nach einigen Jahren sagte er mir (Wir waren lange befreundet) – das er nicht wisse, ob er Kinder haben wolle.
Und ich wollte ja schnell heiraten – so wären ich die „Russin“. Ah, wir waren jahrelang zusammen. Wäre das schnell gewesen, nach 3,4 Jahren zumindest darüber zu reden?
Ich kann jetzt aus Enttäuschung nicht mehr mit ihm befreundet sein. Und es war damals eine schöne Beziehung.
Sprich – er hat zugegeben, das er mich nicht heiraten wolle, aber er war mit mir lange zusammen.
Für mich gehört Beziehung und später Ehe, und Kinder zusammen.
Aber für manche Menschen ja nicht.
[/QUOTE]
Im Moment bist du unglücklich, weil du (noch) nicht mit einem Mann zusammen bist, der der Vater deiner Kinder sein will und eine Familie mit dir gründen.
Wie wäre es, wenn du gedanklich anders an dein Problem heran gehst?
Dass du keine Familie hast, ist ja nur eines der Dinge, die dich belasten. In einem anderen Thread hast du geschrieben, dass du dich nicht recht wohl fühlst, wo du wohnst und vielleicht auch gern eine andere Arbeit hättest.
Wie wäre es, wenn du aktiv nach dem Ort suchst, wo du leben und dich wohlfühlen kannst, wo du dir ein Netzwerk aufbaust, einen guten Freundeskreis?
Familie ist etwas wunderschönes, aber es macht auch unglaublich viel Arbeit und kann auch an den Nerven zehren
Wenn du dann ein Netzwerk hast, was dich gut unterstützt, wenn du glücklich bist, wo du bist, dann kannst du das besser stemmen und das ist dann nicht nur für dich besser, sondern auch für die Kinder, die du dann hast.
Kinder sind sensibel und merken, ob ihre Eltern glücklich sind. Und wenn sie unglücklich sind und die Kinder merken, dass die Eltern im Unglück bleiben, weil sie das Gefühl haben, dass sie wegen ihrer Kinder nicht anders können, dann ist das kein schönes Gefühl für die Kinder.
Andererseits, wenn du es schaffst, einen Ort zu finden, wo gute Kinderbetreuung vorhanden ist und ein Netzwerk aufgebaut hast, wo du Unterstützung erhältst und auch selbst unterstützt, dann kannst du auch in Richtung Ko Parenting denken.
Im Moment machst du dich von anderen (potentiellen Partnern und Vätern) abhängig. Wahrscheinlich strahlst du deinen starken Wunsch auch unbewusst aus.
Nun ist ein Mensch meist ungern Mittel zum Zweck. Viele nehmen reissaus, wenn sie das Gefühl haben, dass nicht sie selbst gewollt sind, sondern er /sie nur unbedingt eine Familie will.
Wenn du es schaffst, dich auf dich selbst zu konzentrieren und in eine Lage zu bringen, dass du einen Vater im klassischen Sinne nicht unbedingt brauchst, weil du eine Wahlfamilie hast, die dich unterstützt, dann wirst du entspannter sein und auch das ausstrahlen.
Und vielleicht ist dein Traumpartner schon an dem Ort, wo es dich hinzieht, an dem Traumort, wo du glücklich bist und wartet auf dich? Wäre doch schade, ihn zu verpassen.