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Ein Leben ohne Liebe ?

AW: Mensch zweiter Klasse

Schattenkind der Liebe meinte:
Kennt ihr das Gefühl, nicht zu genügen? Das Gefühl, weniger wert zu sein? Das Gefühl, nichts und niemandem zu genügen, so wie man ist? Wisst ihr wie es ist, sich als Mensch zweiter Klasse zu fühlen? Wenn ja, dann wisst ihr wie ich mich fühle, und zwar so lange ich denken kann...

ja..
ja..
ja..
ja....

seufz
sg
 
Tja, da kann ich mich Shadowgirl nur anschließen und auf alles ein
100 % ja geben...

Wie nannte ich mich schonmal selbst so schön: ein an die Straße gestellter Sperrmüllhaufen, den jemand anderes entsorgen kann..

Ein Leben ohne Liebe???
Denke, vielen von uns wird nicht viel übrig bleiben!
Ich habe die Liebe immer gesucht, eine Menge davon gegeben, wurde jedoch nur betrogen und belogen...
Wenn ich in diesem Forum lese, denke ich schon, das es wahre Liebe noch wirklich gibt; sie jedoch zu finden, ist wohl "unwahrscheinlich"...
Zu wahrer Liebe gehören immer zwei Menschen und scheinbar empfindet bei den meisten wohl immer nur EINER so...
Ich hatte meinen Traummann gefunden, durfte vier Jahre mit ihm zusammen sein und das war es dann wohl....
Was das MORGEN bringt weiß niemand....

LG
Belfine
 
seufz...

ja, die partnerliebe - die mehrzahl von uns findet den idealen partner nicht, oder es ist einseitig..

schicksal - zufall - oder gar karma ?

wenn man sich mit den glücklichen menschen vergleicht (oder besser relativ glücklichen), könnte man geneigt sein letzteres anzunehmen - weil - wenn ein "höherer sinn" hinter unsrem leben steckt, wäre zufall ungerecht.

schwer, sich immer wieder zu positivem denken aufzuraffen und an ein "morgen" zu glauben, aber es ist der einzige weg, der nicht in die passivität, die verzweiflung und schlimmstenfalls in den selbstmord führt.

peter
 
Was der Morgen bringt? Ich sage es dir!

"Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, daß jeder Tag seine eigene Plage hat." (Mt 6,34)

Vergiss deine Sorgen darüber, ob du noch den idealen Partner findest. Wenn der Pastor, bei dem ich vor geraumer Zeit Gasthörer sein durfte, Recht hat, so ist es gar nicht so wichtig, was andere Menschen dir entgegenbringen. Denn der Urspung allen Seins, der Planer und Schöpfer der Welt und des Lebens, Gott, der sich gerne Vater nennen lässt, hat ein bedingungsloses "Ja" der Liebe zu dir gesagt. Wenn das tatsächlich stimmen sollte, was zählt da die Anerkennung irgendeines Menschen, wenn doch schon Gott dir die Anerkennung schenkt? Ich weiß nicht, ob diese Worte für dich ein Trost sind. Aber für mich, so paradox es klingen mag, einem nichtreligiösen Menschen, der keinen Hehl aus seiner Abneigung gegenüber jeglicher (institutionalisierter und dogmatischer) Religion macht, waren sie es!
 
ich bin genau in deinem sinn nichtreligiös, da institutionalisierte dogmatische religionen nur schaden anrichten.
der als gott bezeichnete planer und schöpfer liebt seine geschöpfe - dogmatismus ist nicht sein wille, den haben wir menschen uns geschaffen..

tja, wenn es stimmt, das wir uns vor unsrer inkarnation ein ziel für unser leben stecken, dann habe ich das wohl verfehlt bzw. nicht erkannt, und bin deshalb unglücklich.

angeblich gibts ja verschiedene wege, um dieses ziel zu erfahren - kabbalah, reinkarnationstherapie, geistheilung usw - ich weiss nicht ob eines davon der richtige weg ist, aber ich muss etwas tun.

ich leide unter dem alleinsein - dass es mir um anerkennung irgendeines menschen geht, glaub ich weniger. probleme im umgang mit den mitmenschen hab ich ja keine. wir menschen sind aber recht komplex - im moment fühle ich mich, als ob mir meine lebensenergie abgesaugt würde, und weiss nichtmal obs am alleinsein oder dem nicht erkannten ziel liegt, oder an beidem..

danke für deine worte - ich muss noch viel über mich nachdenken..

peter
 
schattenkind - auf diese seite möchte ich dich aufmerksam machen, weil sie mir viel gebracht hat - dies hier ist zwar ein ausschnitt - aber naja, du hast dich ja mal über den hass ausgelassen...
es gibt hier viel zu lesen, was wertvoll ist - ich würd mich freuen, wenn du´s dir antust..
übrigens - den link dazu war hier auf der forumsseite.

http://www.jenseitsmedium.de/J05_2Josef5_g.htm

peter
 
Ich weiß nicht mehr weiter

Ich habe das Gefühl, langsam durchzudrehen! Meine Freundin hat mir vorgestern gesagt, dass sie mich nicht liebt und wohl auch nie wirklich geliebt, genauso wenig wie irgendeinen anderen Menschen. Sie meinte, dass sie wohl nur mit mir zusammengekommen ist, weil sie sich einsam fühlte und nicht allein sein wollte. Und das sie dieses Gefühl mit Liebe verwechselt hatte. Und es scheint zu stimmen, denn jetzt, nachdem sie sich einen Bekannten- und Freundeskreis aufgebaut hat (und wahrscheinlich auch weil sie erkannt hat, dass ich auch kein vollkommener Mensch bin, der ihre Erwartungen voll erfüllen kann, sondern auch meine Schwächen habe), bin ich ihr anscheinend nicht mehr so wichtig.

Echt toll! Ich habe wirklich keine Ahnung, was ich jetzt machen soll. Denn ich liebe diese Frau vom ganzen Herzen. Ich kann nicht einfach so tun, als wäre nie etwas zwischen uns gewesen, denn dafür war die Zeit mit ihr viel zu schön. Ich würde sogar sagen, es war das erste Mal in meinem Leben, dass ich wirklich glücklich war. Und ich weiß, sie war auch glücklich, garantiert mehr als im Moment. Ich fühle mich so verdammt hilflos... ich würde alles dafür geben, sie zurück zu gewinnen. Nichts war mir je so wichtig im Leben, aber gerade darauf. auf das wichtigste, soll ich jetzt verzichten...

Dabei bin ich nicht einmal wütend auf sie. Nein, vielmehr tut sie mir Leid, dass sie nicht nachempfinden kann was ich fühle. Ich bedauere sie, weil es ihr offenbar keine Freude (mehr) bereitet, für einen Menschen wie mich dazusein.

Liebe kann manchmal ein verdammter Fluch sein!!!
 
jo ihr beiden, willkommen im club 🙁

auch ich war von meinen beinah 58 lenzen vielleicht 3 jahre glücklich, obwohl ich schon mehr oder weniger bewusst gespürt hab, das es nicht DIE liebe war..

ja, schattenkind, partnerliebe kann ein fluch sein, aber du siehst es richtig, betrachtest das quasi "von aussen". würde es zweck haben, sie zu hassen, weil du ihr nicht mehr wichtig bist ? wärt ihr zusammengeblieben, wäre die liebe doch nur eine illusion gewesen...

was du jetzt machen sollst ? zieh einen schlussstrich, aber fahr die antennen nicht ein...
 
Hallo, Ihr Liebenden,

selten habe ich soviele Beiträge wie in diesem Thread mit soviel wachsendem Vergnügen und Bewunderung gelesen, wie Eure. Mein Respekt gehört Euch und Euren Erkenntnissen, Euren Gedanken und eurer Suche nach dem Sinn den Lebens.

So können Meinungsverschiedenheiten und böses Blut zur vollen Harmonie werden, wenn man sich gegenseitig zuhört und dabei wundersamerweise feststellt, dass alle die gleiche Überzeugung haben, nur eben manchmal chinesisch statt Deutsch sprechen.
Wie schnell hat sich hier die anfängliche Aggression gelegt, nachdem man sich die Mühe machte, die Bedeutung und das Verständnis für die Schlüsselwörter zu definieren. Und plötzlich wurden aus 2 Sprachen eine einzige, und aus Agression wurde ein wundervoller Meinungsaustausch.
Ich danke Euch für diese Erfahrung.

Pete, in den ersten paar Beiträgen zu diesem Thema hast Du, als Schattenkind sich noch nicht verständlich machen konnte, 2 mal auf meine Beiträge hingewiesen. Es hat mich sehr gefreut, denn es zeigt mir, dass meine Beiträge positives bewirken können.
Manchmal muss man bei oft verwendeten Wörtern, wie z.B. Mitleid, das Wort in seine Einzelteile zerlegen, um es richtig zu interpretieren.
Wenn ich Mitleid mit "mit leiden" übersetze, dann dürfte auch klar werden, dass "mit leiden" nie etwas oberlächliches ist, sondern die Liebe im Menschen für den Menschen aufflammen lässt und zugleich den Wunsch, dem anderen das Leiden zu erleichtern. Wahres Mitleid ist nur dort möglich, wo man sich in die Gefühle des anderen hineinzusetzen versucht, um sein Leid zu verstehen. Erst dann kann man auch mit leiden. Ich bin inzwischen überzeugt davon, dass Du, Schattenkind, das Wort in die richtige Schublade gelegt hast.
Ich stimme Euren Definitionen von Liebe fast 100% zu. Nicht umsonst ist mein Motto der Satz über das Loslassen. Ein Zeichen wahrer Liebe ist es auch, einen geliebten Menschen an den Tod abzugeben und ihn dann auch loszulassen und nicht aus Schmerz seine Seele weiterhin festzuhalten.

Es gab Zeiten, da habe ich immer gesagt, Freundschaft ist wichtiger als Liebe. Heute ist mir klar geworden, welche Freundschaft und welche Liebe ich bei diesem Ausspruch meinte.
Ich lebe jetzt seit 4 Jahren alleine, weil ich mich nach 19 Jahren von meinem Partner trennte, um die gegenseitigen Gefühle nicht in Hass umschlagen zu lassen. Mein Freund hatte sehr damit zu kämpfen, ist aber heute auch davon überzeugt, dass wir nicht mal mehr Freunde wären, wenn wir zusammengebleiben wären. Ich empfinde noch eine große Liebe gegenüber meinem Freund, aber eben eine ganz andere Art der Liebe als während unserer Partnerschaft. Meine Liebe hat nichts mehr mit Forderung, Erwartung, Gegenliebe, etc. die ganzen Beziehungsgefühle, zu tun. Wir sind füreinander da, wenn wir uns brauchen, wir fühlen uns für den anderen Verantwortlich und würden immer helfend eingreifen. Da seine Liebe zu mir immer noch den gleichen Charakter hat wie früher, nur dass sie das Besitzergreifende verloren hat, denke ich nicht im Traum daran, einen anderen Mann in mein Leben zu lassen, denn ich würde meinem Freund furchtbar weh tun damit. Ich vermisse heute auch keinen Partner mehr. Alleine zu leben ist wunderbar, weil alle Handlungen auf freier Entscheidung basieren.

Pete und Schattenkind,, Ihr habt beide die wirkliche Religion erkannt. Ihr sagt zwar, ihr seid nicht religiös, aber da irrt Ihr. Wenn man das Wort Religion von seiner eigentlichen Bedeutug her sieht, so heißt es nichts anderes als zurück zur Einheit, zurück zum Ursprung. Und nichts anderes ist der Sinn unserer Leben. Den Weg für dieses Zurück zu finden und eines Tages wieder ohne gegensätzliche Pole zu sein. Um diesen Weg zu erkennen, ist durch viele Leben hindurch unendlich viel Leid zu erfahren, weil wir ohne zu leiden gar nicht nach dem Woher und Warum fragen würden. Und warum sind selbst die, die es erkannt haben so unterschiedlich? Weil wir alle unterschiedlich viele Leben hinter uns haben, und in verschiedenen Klassen zuhause sind. Unser Lehrer ist das Schicksal, als Chance zu lernen, die gestellten Aufgaben zu bewältigen.
Eines habe ich aber auch gelernt, dass, um diesen Weg gehen zu können, das Alleinsein gehört. Denn jeder Mensch kann seinen eigenen Weg nur alleine gehen, da jeder von anderen Voraussetzungen ausgeht und jeder einen unterschiedlichen Reifungsprozess hinter sich hat. Außerdem führt der weg, je weiter man ihn geht, immer erst ins eigene ICH. Um aber das Ziel zu erreichen, muss das ICH überwunden und völlig aufgegeben werden. Das wiederum bedeutet nicht, wie man glauben möchte, aufgeben im Sinne von nur an andere denken und für andere dazusein, sondern es bedeutet, das ICH völlig loszulassen. Aber die Folge davon ist: Man muss sich von der materiellen Welt verabschieden, also den irdischen Kreislauf verlassen und langsam aber stetig als seele ohne Körper, ohne Materie weiterzugehen und sich noch weiterzuentwickeln, bis man sich mit den Seelen in der anderen Dimension zu einer einzigen Einheit verbunden hat.
Das alles klingt jetzt wahrscheinlich etwas sehr wirr. Ich kann es auch nicht richtig erklären und ausdrücken, weil es eine innere Gewissheit ist, die mit Worten nicht ausgedrückt werden kann. Der erste Schritt zu dieser Auflösung des eigenen ICHS ist die Erkenntnis der wahren Liebe. Liebe für die Schöpfung im Allgemeinen und für die Mitmenschen im Besonderen, ohne irgendeine Gegenleistung zu erwarten. Ich glaube z.B., dass Mutter Theresa ihrem Ziel schon sehr nahe ist. Ich wäre unendlich neugierig zu wissen, wie ihr nächstes Leben aussieht. Was uns die Befreiung unserer Seele so erschwert, ist, dass wir uns zurzeit noch nicht an frühere Leben erinnern können. Wenn wir diese Fähigkeit einmal erlernt haben und die große Entwicklung unserer vielen Leben im Zusammenhang erkennen, dann ist der Weg aus der Hölle auf Erden zurück zur göttlichen Einheit frei. Manchmal bin ich unendlich neugierig auf meinen Tod, weil ich die Hoffnung habe, als entmaterialisierte Seele im Reich zwischen den Leben mehr zu erkennen und zu erfahren.
Manchmal fühle ich mich dem Leid der Menschen hier im Forum so hilflos ausgeliefert, weil mir soviele Grenzen gesteckt sind, um dem anderen wirklich helfen zu können. Ich weiß nur eines, ich wünsche jedem hier, der vor Kummer und Sorgen nicht mehr ein noch aus weiß, meine innere Gelassenheit und meinen inneren Frieden.
Aber leider kann ich diese ruhige Wunschlosigkeit auf keinen anderen übertragen. Ich wünsche jedem von Herzen, dass er in nicht allzuferner Zukunft diesen inneren Frieden finden möge. Dieser Friede bedeutet, sich dem Konsumverhalten zu entziehen, keinen Hass mehr zu empfinden, jeden Menschen so zu nehmen und zu akzeptieren, wie er ist.
Wenn Ihr eines Tages plötzlich erkennt, dass es nichts gibt, was man Euch schenken könnte, außer dem, was man zum täglichen Leben braucht, wenn Ihr diese Wunschlosigkeit erkennt, dann kehrt von einem zum anderen Tag ein stilles, zufriedenen Glück in euch ein. Und dann findet man plötzlich die Ruhe, Muse und Zeit, anderen zu helfen. Aber leider müssen wir uns selbst für das bescheidenste Leben mächtig anstrengen, um die materiellen Vorausetzungen dafür zu schaffen. und bums, hat sich die Katze wieder in den Schwanz gebissen, auch das bescheidenste Leben muss bezahlt werden und die Suche nach Arbeit und der Kampf um das nötige Kleingeld geht wieder von neuem los. Da man aber nur wirklich erfolgreich als Selbständiger sein kann, wenn man auch entsprechende Ziele hat, werde ich nie sehr viel erreichen, da ich kein Ziel habe, dass größer ist als 1500,00 Euro. Ich glaube deshalb habe ich auch die letzten 5 Jahre keinen Erfolg mehr gehabt, weil mir das materielle Ziel verloren ging. Ich muss sagen, eine schlechte Voraussetzung, wenn man Hartz IV verlassen will. Aber der Absturz voneiner extrem gut verdienenden Frau zur mittellosen gehörte auch zu meiner Entwicklung auf dem Weg. denn sonst hätte ich bestimmt nie gelernt, mit wie wenig man wirklich glücklich und zufrieden sein kann. wäre ich jetzt noch in der Lage auch für andere die Existenz sicherstellen zu müssen, Familie, wäre dieser Weg ganz undenkbar.Die Verantwortung für das Wohlergehen der Familie lässt diese Genügsamkeit nicht zu. Man kann es nur alleine erleben, solange man nur sich selbst gegenüber verantwortlich ist.
Deshalb ist auch der eigentliche, bewusste Weg zur Erkenntnis nur alleine gangbar. Aber bis dahin hat man eben die Zeit gehabt, überhaupt das Ziel zu sehen, dass man erreichen möchte.

Eigentlich weiß ich gar nicht, warum ich das alles hier niederschrieb, es ging ja eigentlich um die echte, wahre Liebe. Aber auch die ist eben nur im Alleingang möglich, nur wenn keinerlei gefühlsmässige Abhängigkeit vorhanden sein kann.

Trotzdem, manchmal wünsche ich mir, noch einmal das Gefühl der Schmetterlinge im Bauch wieder zu erleben. Ich finde dieses intensive Gefühl von Verliebtheit und Verlangen, Sehnsucht und Erlösung wenn man dann zusammen ist wunderschön. Es ist ein Gefühl, das wohl jeder im Leben erleben darf, wenn auch die logische Folge immer die gesamte Skala menschlicher Gefühle ist, und die endet meist mit Entidealisierung und Enttäuschung. Also eigentlich ist es mir ohne dieses Gefühlsbad lieber. Wenn ich hier vom Liebeskummer und dem damit verbundenen Leid lese, so spüre ich fast selbst wieder dieses Reissen im Herzen, die Untentschlossenheit und Unselbständigkeit. Man muss es einfach erlebt haben, sonst weiß man nicht, was LEBEN ist. Ich kenne nur ein Gefühl, das von der Intensität her dem prickelnden Verliebstein und den Schmetterlingen im Bauich ähnlich ist, nämlich der Moment, wo das eigene Baby in diese grausame Welt purzelt. Auch in diesem Moment lernt man die wahnsinnige Intensität der Liebe kennen.
Leider dürfen Männer dieses Gefühl nie erleben. Vielleicht sind sie deshalb in Gefühlsdingen oft so unterschiedlich den Frauen gegenüber gestrickt.

Ich finde unser Forum hat enorm viele gute Diskussionsbeiträge entwickelt. Auch diese können Hilfesuchenden eine große Hilfe sein.

Ich umarme euch und hülle euch mit meiner Liebe ein
Euer Luiserl
 
hallo luiserl,

danke für deinen beitrag, aber wenn ich die uhrzeit sehe wo du gepostet hast, müsst ich ja eigentlich mit dir schimpfen 😉

ja, es liegt manchmal an der unterschiedlichen interpretation eines wortes, dass der eine deutsch und der andre chinesisch redet. merk ich in den diskussionen mit meinem sohn auch immer wieder.
religion ist ja auch so ein wort..
ich bin mir sicher, dass wir vor unsrer geburt existiert haben und dass nach unsrem tod was kommt, und das menschliche leben ein lernprozess ist, egal ob du dass nun als religiös oder nicht bezeichnen willst..

das ich - das du - und die seelenfamilie...
weisst du, man braucht zur selbstfindung diese phasen des alleinseins, da stimme ich dir zu. ich denke aber, alleinsein ist kein muss zur selbstfindung.
nur ist es den meisten menschen nicht vergönnt, ihre "dual-seele" zu finden.

ich denke, das "ich" muss man eher loslassen als aufgeben, über das "du" nachdenken, und über "alles was ist", um zu den erkenntnissen zu kommen, die du angedeutet hast.

mit dem ich ist das ego gemeint, aber nicht die individualität 🙂

auch ich bin neugierig, was nach dem tod sein wird wenn das eingeschränkte bewusstsein wegfällt, auf die erfahrungen aus eigenen früheren inkarnationen, und die erfahrungen und den austausch mit anderen..

einsamkeit wirds dann keine mehr geben - die ist wohl nur für unsren menschlichen lernprozess manchmal nötig. und auch kein "leben ohne liebe" 🙂

liebe grüsse

peter
 

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