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Ich schaffe es nicht mehr

Liebe @Meinung123
Danke für deine Worte...... Ich bin dabei B12 zu subtituieren.
Das Schwierige: Es ist eben nicht nur ein Mangel an Vitaminen etc. sondern in erster Linie schwerste, chronische Traumatisierungen in der (frühen) Kindheit und Junged.
Das ist auch der Grund für die Suizidalität, denn kein Mensch kann dir helfen, diese Traumatisierungen zu überwinden. Ich schaue mir seit ca 4 Jahren zu, wie ich verzweifelt versuche aus dem reissenden Strom auszusteigen, vergebens. Es ist nicht machbar. Nicht alleine.
Und nach all der Zeit habe ich noch niemanden gefunden, der hilft.
Die Symptome fangen sich an zu chronifizieren, es wird immer schwieriger, die Muster der Verzweiflung, Ohnmacht und Suizidalität zu durchbrechen, denn auch das schleift sich ein im Gehirn.
 
Hab jetzt nicht alles gelesen. Meine Augen machen mir gerade Probleme.
Bist du er oder sie und in welchem Altersbereich denn etwa?
Falls oh e Beziehung, dann brauchst du zumindest Freundschaften.
Menschen, die einen so nehmen wie man ist mit ähnlichen Problemen
Ich habe mal über ne Anzeige versucht Menschen gezielt anzusprechen, um eine Art Selbsthilfe-Gruppe, Freundeskreis zu gründen.
Interessenten gab es schon, aber wenn es dann um konkrete Termine für Treffen ging war dann die Zurückhaltung groß, Absagen wegen dies und das.
Schade, aber es braucht natürlich auch etwas Mut und Zutrauen, dass so etwas Entlastung gibt und hilft, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen.
 
Liebe @Meinung123
Danke für deine Worte...... Ich bin dabei B12 zu subtituieren.
Das Schwierige: Es ist eben nicht nur ein Mangel an Vitaminen etc. sondern in erster Linie schwerste, chronische Traumatisierungen in der (frühen) Kindheit und Junged.
Das ist auch der Grund für die Suizidalität, denn kein Mensch kann dir helfen, diese Traumatisierungen zu überwinden. Ich schaue mir seit ca 4 Jahren zu, wie ich verzweifelt versuche aus dem reissenden Strom auszusteigen, vergebens. Es ist nicht machbar. Nicht alleine.
Und nach all der Zeit habe ich noch niemanden gefunden, der hilft.
Die Symptome fangen sich an zu chronifizieren, es wird immer schwieriger, die Muster der Verzweiflung, Ohnmacht und Suizidalität zu durchbrechen, denn auch das schleift sich ein im Gehirn.

Hallo liebe @Enie

danke dir für deine Antwort! Ich musste mir etwas überlegen, was ich antworte (und ehrlich gesagt, ob ich überhaupt antworten sollte). Denn das, was du dem zufolge, was ich hier von dir gelesen habe, alles durchgemacht hast, ist so viel und so schrecklich, dass ich ernste Zweifel habe, etwas für dich hilfreiches schreiben zu können. Falls es mir nicht gelingt, ärgere dich bitte nicht.

Zunächst einmal möchte ich dir sagen, dass du mein Mitgefühl hast, auch, wenn ich mich in dich vermutlich nicht wirklich einfühlen kann (dazu sind wir zu verschieden). Es ist mir bewusst, dass das arme Worte sind. Bessere finde ich gerade leider nicht.

Einen Gedanken habe ich aber noch, den ich gerne mit dir teilen wollte :

Du schreibst von Mustern, die sich bei dir verfestigen. Vor kurzem habe ich von einer neuen Therapieform gelesen, die versucht, Muster bei PTBS zu mildern, indem Studienteilnehmer etwas neues lernen (und zwar Surfen, sog Surf Therapie). Nun weiß ich weder, ob derartiges in deiner Nähe verfügbar ist noch ob sich diese Idee langfristig bewähren wird.

Die Idee aber fand ich interessant. Es ist bekanntermaßen sehr schwierig, an irgend etwas bewusst NICHT zu denken (und jetzt vermeide mal, an pinke Elefanten zu denken). Das gelingt einfacher, wenn man sich bewußt bemüht, die Gedanken auf etwas anderes zu lenken (grüne Rhinozersosse z B).

Naja, man merkt, dass ich mich damit nicht wirklich auskenne.

Ich wünsche dir, dass du eine gute Expertin findest, die dich auf deinem schwierigen Weg gut unterstützen kann und dass es dir bald gelingt, in eine schönere Wohnsituation zu wechseln (vgl deinen anderen Thread), damit du in mehr Ruhe heilen kannst.

Und ich wünsche dir, dass du als Zeichen dafür, dass du in Zukunft wieder mehr Glück hast, bald ein Marienkäferchen siehst!

(in der Gegend, wo ich wohne, habe ich in letzter Zeit mehrere gesehen - sie verirren sich hier gern auf der Suche nach einem warmen Überwinterungsplatz in die Wohnung und lassen sich nur ungern heraus befördern. Das ist natürlich trotzdem nötig, in der warmen Wohnung würden sie im Winter wohl verhungern).
 
Hallo Enie,
ich fühle auf jeden Fall auch mit Dir, weil es mir ja ähnlich geht und diese Wut kenne ich auch...
Eine Bekannte sagte mir mal, dass hinter Wut immer auch Traurigkeit steckt. Kannst du noch weinen?
Mir fällt das schwer, höchstens wenn ich mal einen traurigen Film sehe. Es ist schon so, dass ich lieber erstarrt bin, ohne Gefühle, weil die einfach zu anstrengend sind.
Vitamin B12 hat mich übrigens eher unruhig gemacht, war nicht angenehm, obwohl ganz niedrige Dosierung. Ich hab damit lieber aufgehört. Bei mir hilft Magnesium in höherer Dosierung auch gut, manchmal mehr als Schmerzmittel.
Ich denke an dich... Liebe Grüße
 
Ich kämpfe weiter, versuche positiv zu sein, so gut es geht. Und dann immer wieder Zusammenbrüche. Unerträgliche Schmerzen. Ich bin unfähig, irgendjemanden zu erklären, was in mir los ist. Bis man diese Krankhwit kennt, dauert es noch 30 Jahre. Stigma. Ablehnung. Man ist unbeliebt. Und man ist nicht fähig, glaubhaft zu machen, warum das so ist. Es interessiert nicht. Die Leute sind kleinmütig und undankbar.
Ich weiss nicht, wie lange ich das noch mitmache. Wenn man denkt, man kann nicht mehr und dennoch immer weiter kämpfen muss.... das ist schlimm.


Leider ist das Leben bei vielen nur Kampf, so auch bei mir daher verstehe ich deine Gdankengänge und es ist noch nicht lange her da dachte ich wie du, in Bezug auf einen möglichen weil erlösenden Suizid.

Heute weiß ich dass ich vieles verpasst hätte gutes und schlechtes, vor allem aber hätte ich nie erfahren das es auch hier im HR viele wirklich gute Menschen gibt zu denen auch du zählst.

Vor langer Zeit einmal schrieb ich: Der Suizid löst keine Probleme er beendet sie nur, weil beendet er auch unser Leben.

Wir kämpfen schon so lange in der Hoffnung das es irgendwann besser wird, denn die Hoffnung stirbt zuletzt.
 
Liebe @Meinung123
Danke für deine Worte...... Ich bin dabei B12 zu subtituieren.
Das Schwierige: Es ist eben nicht nur ein Mangel an Vitaminen etc. sondern in erster Linie schwerste, chronische Traumatisierungen in der (frühen) Kindheit und Junged.
Das ist auch der Grund für die Suizidalität, denn kein Mensch kann dir helfen, diese Traumatisierungen zu überwinden
. Ich schaue mir seit ca 4 Jahren zu, wie ich verzweifelt versuche aus dem reissenden Strom auszusteigen, vergebens. Es ist nicht machbar. Nicht alleine.
Und nach all der Zeit habe ich noch niemanden gefunden, der hilft.
Die Symptome fangen sich an zu chronifizieren, es wird immer schwieriger, die Muster der Verzweiflung, Ohnmacht und Suizidalität zu durchbrechen, denn auch das schleift sich ein im Gehirn.


Ja da ist viel wahres dran, leider.
 
Bewußt an etwas nicht zu denken funktioniert tatsächlich.
Man verschiebt es sozusagen auf irgendwann anders.
Mache ich auch , wenn mir was zu viel oder zu blöd wird.
Dann wird es weggewischt und verschoben, bevor ich mir den Tag damit versaue.
 
Meine Erzeugerin, die Erste-Klasse Narzisstin 😓.
Bis zum heutigen Tag.
Sie hat mich benutzt, ein Leben lang. Als es nicht mehr ging, war sie plötzlich das Opfer und ich die Täterin.
Ich weiss nicht, wie ich das je verarbeiten soll 😢😭.
Es macht mich so ohnmächtig, so verzweifelt, es treibt mich noch immer zu Gedanken der kompletten Selbstaufgabe.
Tue ihr diesen Gefallen nicht. Es ist das, was solche Menschen erreichen wollen, um sich besser zu fühlen. Lächle über solche Menschen, mehr kannst du nicht tun. Deine Aufgabe ist es, heute eine bessere Version von dir selbst zu sein, als du es gestern noch warst. Völlig egal, ob andere sich daran stören oder nicht.
Diese Umkehr ist schlimm, sehr schlimm. Ich fühle mit dir. Aber versuche dich davon zu distanzieren. Wichtig sind nicht die Menschen, die am Anfang da sind, sondern jene, die trotz aller Täter Opfer Umkehr noch immer hinter dir stehen. Und da stehst in erster Linie erstmal du als die Nummer 1.
 
Es wird nicht aufhören, daas ich mich fühle wie der letzte Mensch. Stress empfinde, unbeschreiblichen Stress, so stark, dass man sich selbst nur auslöschen will.
28 Jahre Psychotherapie, Woche für Woche. Ich hatte vertraut und wurde bitter enttäuscht, mehr noch, zum Sündenbock gemacht, "eliminiert".
Ich denke nicht, dass ich ein schlechter oder böser Mensch bin. Ich hatte einfach Schlimmes erlebt. Aber das kümmert niemanden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für deine Antwort.
Tue ihr diesen Gefallen nicht. Es ist das, was solche Menschen erreichen wollen, um sich besser zu fühlen.
Ich denke nicht, dass das ihr Ziel ist. So abgef*ckt sie auch ist, aber das ist nicht ihr Ziel. Sie nimmt es quasi in Kauf ja. Aber nicht "bewusst".
Lächle über solche Menschen, mehr kannst du nicht tun
Nun, könntest du über deinen V*** lächeln? Eben.
 

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