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Streit mit dem Sohn - so machtlos

Ja, die untere Nachricht hat nicht so sehr auf Rechtschreibung geachtet. Habe ich auch gesehen. Ich habe meinem Vater mal ne Sms unter Tränen geschrieben, die mir ziemlich verunglückt war, weil es so ein Gefühlsausbruch war. Aber wir können hier ja auch nur rumspekulieren. Vielleicht hat er nur schnell geschrieben.

Wie auch immer vielleicht kannst du nochmal versuchen ihn zu einer Aussprache zu bewegen, sag ihm einfach ehrlich, dass du nicht weißt was los ist. Man kann sich beim schreiben auch falsch verstehen. Ihr müsst euch aussprechen. Lade ihn doch nochmal ein, damit ihr euch ausquatschen könnt oder sowas.
 
Ja oder das, weiß er das er mit 18 an das Geld kommt? Dann musst du auch vorsichtig sein, weil einige hier schrieben, nimm das Geld vom Konto.

@cucaracha das hat der Sohn der Mutter geschrieben
Bisher ist es das Geld von Ana, das sie angespart hat und mit dem kann sie machen was sie will, auch auf ein anderes Konto einzahlen.
Wenn es noch auf dem Konto des Jungen ist, wenn er 18 ist, dann gehört es rechtlich ihm und er alleine verfügt über das Konto.
 
Als mein Sohn ausgezogen ist habe ich zu ihm gesagt: "Ich habe Angst, dass Dein Vater einen Keil zwischen uns treibt und ich Dich verliere." Und er sagte darauf hin: "Das wird nicht passieren."

Mir tut hier eher das Kind leid. Wieder so ein Scheidungskind, was zwischen 2 Stühlen steht und die Suppe dann auslöffeln darf.
Ich glaube, das schlimmste und giftigste, was Eltern machen können ist den anderen Partner beim Kind schlecht reden.
Mich wundert daher gar nicht, dass die Beziehung dadurch einen Knacks hat. Schon der Kommentar "Ich habe Angst, dass dein Vater einen Keil zwischen uns treibt" ist manipulativ und hätte dir nicht zugestanden.
Der erste Fehler ist schon der, das jeweils andere Elternteil schlecht zu reden. Euer Sohn ist euer Sohn und er kann nichts dafür, wenn ihr euch nicht mehr versteht. Er ist nicht das Instrument oder der Ball, der zwischen euch her geht.
Wenn ihr euch wie Erwachsene benehmen wollt, wendet euch an einer Beratungsstelle oder einen Mediator.
Und zwar beide. Rede mit dem Kindsvater neutral und teile deine Bedenken. Ohne Anschuldigungen. Ist das nicht möglich, wende dich an eine Beratungsstelle oder mach das, was dir hier geraten wurde und bezahle die Quittungen und das Geld direkt an die Fahrschule.
Euer Sohn wird gemerkt haben, dass ihr euch nicht einig seid. Zudem ist er in einem schwierigen Alter. Das prägt.
Kinder werden meistens dann auffällig, wenn die Eltern sich nicht verstehen und anfangen Konflikte auf ihrem Rücken auszutragen. Dann entstehen Auffälligkeiten. In welcher Form auch immer.

Ich gebe hier nur Erfahrungswerte weiter. Nach der Scheidung mit meiner ersten Frau, fing das so ähnlich an. Unsere gemeinsame Tochter, die normalerweise ein liebes und nettes Mädchen war, wurde dann auffällig und begann zu lügen und sogar einmal mit einer Freundin zu klauen. Noch dazu war sie in der Pubertät. Sie sind zum Glück aufgeflogen. Meine Frau und ich waren danach bei einer Beratungsstelle, was sowohl meine Frau und auch mich sehr geerdet hat und wo wir uns schnell darauf besonnen haben, dass das kein Rosenkrieg ist, sondern hier um unsere Kinder geht.
Das hatte den Erfolg, dass wir sachlicher miteinander umgegangen sind und Vereinbarungen auch sachlicher treffen konnten. Die Beraterin hat uns dann immer wieder deutlich gemacht, dass wir im Sinne der Kinder handeln und das war das was auch zum Erfolg geführt hat. Heute gehen wir ganz normal miteinander um und können ganz sachlich über die Kinder reden, gratulieren uns sogar zum Geburtstag.
Dein Sohn braucht euch beide und er braucht klare Ansagen, sodass er gar nicht erst in die Versuchung kommt den einen gegen den anderen auszuspielen. Das passiert in einem bestimmten Alter schnell, besonders wenn sie merken, dass man sich nicht einig ist. Ist dann ein indirekter Hilfeschrei an euch beide.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir tut hier eher das Kind leid. Wieder so ein Scheidungskind, was zwischen 2 Stühlen steht und die Suppe dann auslöffeln darf.
Ich glaube, das schlimmste und giftigste, was Eltern machen können ist den anderen Partner beim Kind schlecht reden.
Mich wundert daher gar nicht, dass die Beziehung dadurch einen Knacks hat. Schon der Kommentar "Ich habe Angst, dass dein Vater einen Keil zwischen uns treibt" ist manipulativ und hätte dir nicht zugestanden.


Wenn ihr euch wie Erwachsene benehmen wollt, wendet euch an einer Beratungsstelle oder einen Mediator.
Und zwar beide. Rede mit dem Kindsvater neutral und teile deine Bedenken. Ohne Anschuldigungen. Ist das nicht möglich, wende dich an eine Beratungsstelle oder mach das, was dir hier geraten wurde und bezahle die Quittungen und das Geld direkt an die Fahrschule.

Ja, vielleicht war die Bemerkung falsch. Aber zur Vorgeschichte: 1,5 Jahre lang hat mein Ex mir erklärt, dass es meinem Sohn bei mir nicht gut geht, dass ich ihn "psychisch zerstöre", dass er dringend von meinem und dem Einfluss seiner Eltern (also meiner Schwiegereltern) weg muss.
Wohlgemerkt, nachdem er fast 10 Jahre in der Versenkung verschwunden war. Er hat das auch meinem Sohn erzählt, der Anfangs mich sogar noch gebeten hat dem Papa zu erklären, dass er damit aufhören soll.

Ich war in diesen 1,5 Jahren alle vier Wochen zum Gespräch bei der Familienberatung und habe meinen Ex mehrfach gebeten, sich ebenfalls mit der Dame zu unterhalten. Sie hatte sogar angeboten, das via Zoom zu machen wegen der Entfernung. Er hat das verweigert.

Ich habe einen Mediator vom Jugendamt vorgeschlagen. Seine Antwort (Zitat): "Am A**** die Räuber. Ich red' doch nicht mit dem Jugendamt."

Auf Anraten der Dame von der Familienberatung habe ich jemanden gesucht, mit dem mein Sohn sich regelmäßig austauschen kann. Der Herr wurde nur leider nach dem dritten Termin krank und kurz bevor wir den ersten Termin bei einem neuen Berater gehabt hätten hat mein Ex meinen Sohn überredet, zu ihm zu ziehen.

Was soll ich denn machen, wenn all meine Bemühungen völlig ins Leere laufen?
 
Lass deinen Sohn möglichst in Ruhe.
Natürlich beeinflusst ihn der Vater sehr stark.
Mache ihm keine Vorwürfe und setze ihn nicht unter Druck.

Die Sache mit dem Geld von dir für ihn ist sehr grosszügig.
Bei der Geldübergabe wäre ich vorsichtig...sonst landet alles beim Vater.

Meistens suchen Kinder später freiwillig von sich aus wieder den Kontakt.
 

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