Wenn er sich so schäbig verhält, würde ich ihm auch das angesparte Geld nicht überlassen, sondern auf einem Konto, auf Deinen Namen, in Sicherheit bringen.
Wenn er wieder normal ist, kann er es ja dann haben.
Wenn du es ihm dann trotzdem irgendwann gibst, wenn er es am meisten braucht, stimm ich da zu. Ansonsten habe ich in meiner Familie auch ein komisches Verhältnis zu Geld und hasse es wenn dieses als Druckmittel oder ähnliches benutzt wird.
Kann mir vorstellen, dass er momentan enttäuscht ist, dass du ihm die 4000 nicht zutraust. Ich komm mir da bei meiner Familie auch immer verarscht vor, weil ich nicht weiß wie der Stand ist.
Aber wenn du es ihm gibst, wenn er es braucht ist es ja völlig ok, er weiß es halt evtl. nur nicht und denkt momentan, du behältst es für dich.
Meine Mutter hat keinen Kontakt mehr zu ihren Vater (Gewalt). Und irgendwann hat er sie mal angeschrieben, ob sie vielleicht freiwillig auf ihren Erbpflichtteil verzichten könnte, er hätte ja ne neue Familie. Heftig..
Geld zerstört also auch mal schnell ne Familie.
Durch meine eigenen Erfahrungen, wo mir immer schon früh gesagt wurde, dass ich mal ein großes Erbe bekomme und wie ich damit umgehen soll, nur damit dann einige Streits ausbrechen, die nicht mal meine Schuld waren und es dann so aussieht als würde man nun doch nichts mehr erben - erzählt euren Kindern einfach nichts, wenn sie mal Geld bekommen. Und wenn sie es wissen, dann gebt es ihnen auch, danke.
Deswegen erzählt man auch niemandem von einem Lottogewinn, sondern lebt still weiter. Unterschätzt das nicht.