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Töchter narzisstischer Mütter

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Hallo liebe @heiter_bis_sonnig
Ob Stunden, Tage, Wochen, Monate ... sollte keine Rolle spielen. Wie stehst Du dazu?
das sehe ich ganz genau so. Die Seele hat ihr eigenes Tempo.

Schreib einfach, wenn du kannst oder magst. Ohne Druck, ohne Erwartungen. Ich spüre meine Grenzen noch oft nicht, deshalb kann es sein, dass ich mal sehr viel schreibe und dann länger gar nicht. Bin am Lernen.

Hab einen guten Tag 🌻
und alle anderen hier auch 🌹.

Nur noch das, wir können schon verdammt stolz auf uns sein, dass wir nicht so geworden sind wie unsere "Mütter" 💪!!

Enie
 
Ich wollte niemals so werden, dass ich chronisch eifersüchtig auf andere Frauen bin, weil in mir ein emotionaler Abgrund klafft. Wobei, das Gefühl an sich ist voll ok, jedoch der Umgang damit, da hatte ich sehr hohe Ansprüche an mich. Die Mutter lästerte über so viele Mütter meiner Schulkameradinnen, idealisierte wiederum andere Frauen, die einfach nicht ihre Liga waren. So wollte ich niemals sein.

Ich fand es so endlos traurig, dass wir Frauen uns gegenseitig schwächen als Folge einer lieblosen Mutter. Ja, mehr noch, dass wir es leichter haben, loyal zu Männern zu sein als zu unseresgleichen.

Frauen, die sich gegenseitig unterstützen und respektieren, vertrauen und stärken.... das hat mich immer tief berührt, so wollte ich auch sein.
Ich hatte wahnsinnig gekämpft für meine emotionale Integrität, leider sind diesem Prozess im Erwachsenenalter grosse gesellschaftliche Grenzen gesetzt, denn die Leute verstehen nicht was es bedeutet, sich selbst erziehen zu müssen und fühlen sich bedroht.
 
Wow...
vieles kam mir gerade beim lesen sehr bekannt vor.

Meine Reise begann vor etwa 13 Jahren und sie ist noch nicht beendet.. vermutlich wird sie das niemals sein.
Da ist noch so vieles, dass im Unterbewusstsein arbeitet - ganz selbstverständlich, weil so gelernt.

Von meiner Ursprungsfamilie habe ich mich komplett "getrennt" und dennoch reicht ihre Nummer auf meinem Display aus und sie ist Thema.

In vielen Dingen ertappe ich mich dann dabei, in alte Denkmuster zu verfallen.
Die lebenslange Gehirnwäsche der ich ausgesetzt war, greift dann einfach wieder... all diese antrainierten Programme laufen einfach unbewusst im Hintergrund ab.

Mir hat die Bewusstwerdung der ganzen Sache sehr geholfen und ich habe für mich auch ein Wort gebraucht, um es zu benennen. Ein Wort, welches es wirklich gibt.

Viele Menschen verstehen nicht, was es heißt und was es mit einem Menschen macht.
 
Ein Wort, welches es wirklich gibt.
Ich wollte hier nochmal drauf eingehen.
Mir wurden meine Bedürfnisse, Gefühle und auch das Erlebte abgesprochen und weis gemacht, dass ich mir all das nur einbilde.
Was einen an sich selbst und der eigenen Wahrnehmung zweifeln lässt.

Deshalb war es für mich enorm wichtig, dass es ein Wort dafür gibt. Etwas, dass sichtbar ist.
 
Gut erkannt Kasiopaja. 😉
Bin auch in einer narzisstischen Familie groß geworden. Allerdings hatte ich das Glück noch Großeltern zu haben zu denen ich ein ausgewogenes und gutes Verhältnis hatte.
Als die beiden dann nicht mehr waren, haben sich die Verhältnisse zu Hause zusammengespitzt.
Viele Beiträge hier könnten von mir stammen.
Vieles aus meiner Kindheit ist wie ein blinder Fleck. Ich schätze, dass mir damals auch Erlebnisse als Fantasie abgetan wurden, denn davon sollte ich laut meiner Eltern reichlich gehabt haben.
Mittlerweile habe ich keinen Kontakt mehr zu ihnen, dafür habe ich mir aber nun ein Schwiegermutter (in Spe) angelacht, die ähnlich tickt. 🙄
 
Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie meine Mutter tickte.
Sie dachte etwas und dann war es für sie Fakt und es wurde als Tatsache weiterverbreitet.
Hatte ich Schmerzen bildete ich mir das ein, weil sie ja keine hatte 🙄
 
Bei mir war es eher der Vater, den ich in dieser Richtung verordnen wprde. Meine Mutter hatte andere Baustellen: sie ist beziehungsabhängig, kann ohne Partner nicht existieren und hält Singlesein offenbar für etwas peinliches (hat sich auch dafür geschämt, dass ich so lange Single war, wie ich zufällig mal überhörte.) Sie war immer übertrieben ängstlich, hat(te?) m.M.n. auch eine soziale Phobie, hat uns diese Ängste auch völlig ungefiltert vermittelt. War damit auch manipulativ und betrieb gaslighting.

Als ich den Disneyfilm Rapunzel gesehen und das Lied "Mother knows best" gehört habe, hats mir fast den Magen umgedreht.
 
Nur eine kurze Nachfrage: Wer entscheidet/hat entschieden und/oder diagnostiziert, dass die Mutter narzisstisch ist? Sachlich gemeint!
 
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