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Empty Nest

Und dazu kommen bei mir ja noch meine Wechseljahrsprobleme.
Ich war vor dem ENS (EmptyNestSyndrom), allein durch die Wechseljahre, schon so emotional instabil…und jetzt kommt die Trauer noch obendrauf.

Das ist gerade wirklich eine schwierige Situation und ich wünsche dir viel Kraft dafür. Ich bin auch sehr emotional und kann schwer loslassen.
An meinen früheren Kater denke ich bis heute und habe lange um ihn getrauert. Bei Menschen ist es noch schlimmer.
Wenn hormonelle Probleme dazu kommen, verstärkt sich auch bei mir die Traurigkeit.

Vielleicht kannst du dir eine Box zusammenstellen mit Dingen, die dir in solchen Momenten irgendwie helfen. Eine "Notfallbox" sozusagen.
Vielleicht ein gutes ätherisches Öl, ein Lavendelkissen, eine Liste mit Aktivitäten die helfen (Sport / Bewegung hilft der Psyche) usw.
 
A

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Re: Empty Nest
Hallo beihempelsuntermsofa,

schau mal hier:
Empty Nest. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Danke, @Soley für deine lieben Worte und dein Verständnis.
Im Moment habe ich mich noch einigermassen im Griff. Ich habe Urlaub und kann meine Energie darauf verwenden, die Psyche einigermassen stabil zu halten.
Mit graut es vor Montag wenn ich wieder arbeiten muss.
Wie lange ist es her, dass dein geliebter Kater gestorben ist?
 
Mit graut es vor Montag wenn ich wieder arbeiten muss.
Wie lange ist es her, dass dein geliebter Kater gestorben ist?

Weil dann noch zusätzlich körperliche Belastung dazu kommt und / oder durch anstrengende Kunden?
Vielleicht könntest du dir etwas für nächste Woche vorbereiten.
Irgendwas, was dich "auffängt".
Ein gut organisierter Wochenplan mit schönen Aktivitäten in der Freizeit kann da helfen. Für die Pausen was besonders leckeres mitnehmen, evtl. auch was schönes zum durchblättern (?).
Normalerweise bin ich nicht der Fan von Plänen, aber manchmal hilft das, um nicht in ein Loch zu fallen.
Kümmer dich gut um dich 🌸
 
...die Sache ist schon über ein Jahrzehnt her und getrauert habe ich bestimmt 2 bis 3 Jahre 🙈 Konnte kaum einer verstehen, aber ich bin halt so.
Ja, so geht‘s mir auch.
2019 als mein Hund starb hab ich 2 Jahre gebraucht um damit klarzukommen.
2021 starb mein Kater und ich komm grad so einigermassen damit klar, weine noch immer manchmal darüber. Und jetzt kommt der Auszug des Sohnes und da wird es wieder Jahre dauern bis ich mit der Situation klarkomme,
Weil dann noch zusätzlich körperliche Belastung dazu kommt und / oder durch anstrengende Kunden?
Vielleicht könntest du dir etwas für nächste Woche vorbereiten.
Irgendwas, was dich "auffängt".
Ein gut organisierter Wochenplan mit schönen Aktivitäten in der Freizeit kann da helfen. Für die Pausen was besonders leckeres mitnehmen, evtl. auch was schönes zum durchblättern (?).
Normalerweise bin ich nicht der Fan von Plänen, aber manchmal hilft das, um nicht in ein Loch zu fallen.
Kümmer dich gut um dich 🌸
Allein wenn ich mich an den letzten Arbeitstag vor dem Urlaub erinnere. Ist grad 2 Wochen her. Ich war physisch und psychisch komplett am Ende…
 
Was ist falsch mit mir?
Ist etwas falsch mit mir?
Ich möchte nicht - wie es gerade Empty-Nestern immer empfohlen wird - reisen. Ich möchte keine Karriere machen (in was auch, haha… und was ist das überhaupt?), ich möchte einfach hier zuhause sein und lesen, Filme schauen, träumen…
Meine Angst ist nicht, nicht genug von der Welt zu sehen, sondern nicht alle (für mich) interessanten Bücher lesen und Filme sehen zu können.
Ich habe lange Zeit nicht mehr gelesen. Ausser Zeug im Internet. Und die Tageszeitung.
Jetzt verschlinge ich wieder jedes Buch.
Damit knüpfe ich wieder an meine Kindheit und Jugend an, als ich die sprichwörtliche Leseratte war.
Meine Mama sagte immer „du liest die Bücher nicht, du frisst sie“.
Was war es schön, auf dem Hühnerstalldach zu sitzen, ein Buch zu lesen, und nebenher die - oft noch unreifen - Äpfel vom. Apfelbaum zu pflücken und zu essen.
Oder ganze Wochenenden nichts anderes zu tun, als zu lesen.
Und selbst im Internat hab ich in der Lernstunde meist gelesen statt zu lernen.
 
Ist schon irre, wie schnell man sich vordergründig daran gewöhnt.
An das leere Zimmer, die Stille, dass er nicht mehr da ist.
Fast ist es so, als wäre er nie real gewesen.
Ich weiss nicht, ist er so beschäftigt oder ist es SEINE Strategie, um zu vergessen, dass er sich so gut wie nicht meldet.
Wie gesagt, Momentan geht es.
Mein Mann hat noch Urlaub, Tochter und Freund auch, der Enkel ist grad da.
Wenn mein Mann nächste Woche wieder arbeiten geht und Tochter mit Freund wegfahren… dann wird es mich nochmal so richtig erwischen, denk ich…
 
Also meine Mutter war dir glaube ich sehr ähnlich, sie hat auch sehr gelitten. Für mich war es so komplett aufregend, alleine, Studienstart, Ausland, dass ich nicht viel an zu Hause gedacht habe. Ich hatte 21 Jahre zu Hause gelebt und dann wollte ich was neues erleben.

Aber nach 5 Jahren kam ich wieder in die Nähe meiner Mutter und nach 4 Jahren noch näher, denn sie wird langsam alt und ich möchte ihr helfen. Und sie hatte ja ne blöde Trennung von meinem Vater. Sie hatte sich gärtnern als neues Hobby gesucht.

Es könnte allerdings sein, dass ich beruflich nochmal weg muss, aber ich denke sie ist es auch längst gewöhnt, dass ich weg bin.
 

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