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Nachname unverheiratet

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 127026
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Wie soll man sich da noch in den Spiegel schauen können?
Wie will man von seinem Partner Ehrlichkeit, Respekt und Fairness erwarten, wenn man selbst zu solch miesen Tricks greift?
Ginge es um irgendetwas ganz Persönliches, würde ich Dir zustimmen.
Aber das ist in dem Fall nicht so. Wann ein Kind welchen Namen bekommt, wie und ob und wann das veränderbar ist, kann man recht leicht nachlesen. Da braucht es Infos von der TE nicht.
Er könnte zum Beispiel einfach googlen oder in einem entsprechenden Forum nachfragen und schon hätte er die gewünschten Infos, wie das in D funktioniert.
Er macht eher den Anschein, als wäre er nur körperlich in D anwesend, aber sonst in der Türkei zuhause.
Das ist immer ganz blöd, ganz, ganz, ganz blöd...musste ich umgekehrt tatsächlich die Erfahrung machen mit türkischem Bau- und Steuerrecht. Hätte natürlich auch davon ausgehen können, es ist dort unten nicht viel anders als bei uns hier, aber denkste.
 
Wie soll man sich da noch in den Spiegel schauen können?
Wie will man von seinem Partner Ehrlichkeit, Respekt und Fairness erwarten, wenn man selbst zu solch miesen Tricks greift?

Ich verstehe nicht, wieso hier teilweise so argumentiert wird, als wäre der zukünftige Vater ein Verbrecher, dem die schlimmsten Bösartigkeiten zuzutrauen sind und die es schon jetzt mitzubedenken und präventiv zu verhindern gilt.
Ja, Beziehungen können scheitern und ja, manchmal kann das zu konfliktreichen, schwierigen und sogar richtig schlimmen Situationen führen.

Aber gegenwärtig reden wir hier über den Partner der TE. Sie sind ein Paar. Woher kommt diese Vorverurteilung, das Misstrauen und all die implizierten Unterstellungen?
Brennen da bei manchen User*innen die Sicherungen durch, weil das Herkunftsland des Mannes genannt und verstaubte Begriffe wie "Ehre" ins Spiel gebracht wurden.
Aber ganz ehrlich, Leute, in Deutschland war es über Generationen nicht nur üblich, sondern weit verbreitet und kommt auch heute noch vor, dass deutsche Väter ihren Vornamen an ihre Söhne weitergeben und die wiederum an ihre Söhne. Alles nur aus Eitelkeit und, genau, Ehre. Und ich bin mir sehr sicher, dass genau die Argumentation auch unter werdenden deutschen Elternteilen genutzt wird, um durchzubringen, dass der Nachwuchs den eigenen Nachnamen bekommt (oder der Partner/die Partnerin den Namen bei einer Eheschließung annimmt).
Wenn "Ehre" also im Zusammenhang der Entscheidungsfindung als Argument genannt wird, diskutiert man das mit seinem geliebten Partner aus, argumentiert seine Haltung, hört dem anderen zu und versucht gemeinsam einen Weg zu finden. Total Banane, vor welchem kulturellen Hintergrund.

Es gibt echt keinen Grund so ein verlogenes Schmierentheater zu rechtfertigen. Macht man das in Zukunft auch bei anderen schwierigen Entscheidungsfindungen? Den anderen für dumm verkaufen, um durchzubringen, was man selbst für richtig hält? Was ist das für ne Basis für eine Beziehung?
Niemand denkt schlecht über seinen Partner, bis es dann zu spät ist. Wenn man dann nicht vorgesorgt hat, hat man an Problem. Deswegen niemals sozial isolieren, auch wenn der Partner die Welt für einen ist. Niemals aufhören zu arbeiten, auch wenn der Partner vermögend ist. Niemals ohne Ehevertrag heiraten. Niemals ohne Testament sterben. Niemals eine Situation erschaffen in der die eigenen Kinder leicht außer Landes geschafft werden können.

Und ja, der Ehrenbullshit war hier auch viel zu lange üblich. Wir haben uns kulturell aber weiterentwickelt. Das kann man vom Partner der TE auch erwarten.
 
Ich würde den Vorschlag des Mannes jetzt auch annehmen und die Diskussion sein lassen. Es gibt beim aktuellen Familienstatus nur A oder B und kein C und wenn das Paar nicht heiratet wird sich das auch nicht ändern. Wozu also an dieser Stelle weiterdiskutieren oder neue Zweifel schüren?

Der Partner hat übrigens auch behauptet, er kenne es nur so, dass das Kind den Nachnamen des Mannes annimmt. Das kann nur stimmen, wenn ein Paar verheiratet ist - ansonsten wäre diese Aussage auch schlichtweg gelogen. Ist er damit gleich bösartig oder intrigant? Denke mal nein, er versucht seine Interessen durchzusetzen, die ja durchaus nachvollziehbar sind - aus seiner Sicht.

Nach der Meinung der Eltern der TE hatte ich übrigens nur gefragt, weil die TE die Familie des Partners ins Spiel brachte. Hier spricht jede Familie für ihr Kind - ließe man die Meinungen gelten gäbe es wieder ein Patt.

Und seien wir doch mal ehrlich: Auch wenn man der TE eine glückliche Beziehung wünscht ist es nicht unmöglich und noch nicht einmal ganz unwahrscheinlich, dass die Beziehung scheitert. Bei Beziehungen zwischen verschiedenen Nationalitäten ist die Wahrscheinlichkeit nämlich noch deutlich höher.. Das gilt für Ehen, aber mit Sicherheit genauso für unverheiratete Paare. Schon für diesen Fall würde ich an Stelle der TE vorsorgen wollen. Interessant und vielsagend finde ich in diesem Strang daher auch Beitrag #72 eines betroffenen Kindes.

Und ja, man kann natürlich erst einmal an das Gute glauben. Ich finde das aber ein Stückweit naiv und habe in meinem Leben schon zigfach Schicksale erlebt, bei denen nach gutem Glauben getroffene Entscheidungen später bitter bereut wurden. Daher kann ich den Beitrag #112 von Sterblichkeit absolut unterstreichen.

Ein Kind ist so ziemlich das letzte, bei dem ich ein Risiko eingehen würde. Nennt das von mir aus egoistisch - jo, wäre ich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie soll man sich da noch in den Spiegel schauen können?
Wie will man von seinem Partner Ehrlichkeit, Respekt und Fairness erwarten, wenn man selbst zu solch miesen Tricks greift?

Ich verstehe nicht, wieso hier teilweise so argumentiert wird, als wäre der zukünftige Vater ein Verbrecher, dem die schlimmsten Bösartigkeiten zuzutrauen sind und die es schon jetzt mitzubedenken und präventiv zu verhindern gilt.
Ja, Beziehungen können scheitern und ja, manchmal kann das zu konfliktreichen, schwierigen und sogar richtig schlimmen Situationen führen.

Aber gegenwärtig reden wir hier über den Partner der TE. Sie sind ein Paar. Woher kommt diese Vorverurteilung, das Misstrauen und all die implizierten Unterstellungen?
Brennen da bei manchen User*innen die Sicherungen durch, weil das Herkunftsland des Mannes genannt und verstaubte Begriffe wie "Ehre" ins Spiel gebracht wurden.
Aber ganz ehrlich, Leute, in Deutschland war es über Generationen nicht nur üblich, sondern weit verbreitet und kommt auch heute noch vor, dass deutsche Väter ihren Vornamen an ihre Söhne weitergeben und die wiederum an ihre Söhne. Alles nur aus Eitelkeit und, genau, Ehre. Und ich bin mir sehr sicher, dass genau die Argumentation auch unter werdenden deutschen Elternteilen genutzt wird, um durchzubringen, dass der Nachwuchs den eigenen Nachnamen bekommt (oder der Partner/die Partnerin den Namen bei einer Eheschließung annimmt).
Wenn "Ehre" also im Zusammenhang der Entscheidungsfindung als Argument genannt wird, diskutiert man das mit seinem geliebten Partner aus, argumentiert seine Haltung, hört dem anderen zu und versucht gemeinsam einen Weg zu finden. Total Banane, vor welchem kulturellen Hintergrund.

Es gibt echt keinen Grund so ein verlogenes Schmierentheater zu rechtfertigen. Macht man das in Zukunft auch bei anderen schwierigen Entscheidungsfindungen? Den anderen für dumm verkaufen, um durchzubringen, was man selbst für richtig hält? Was ist das für ne Basis für eine Beziehung?
Ich kann ihn drauf hinweisen ja.. aber dann sind wir wieder bei Null und er wird seinen namen haben wollen
 
Einem Kind das in Deutschland aufwächst auf jeden Fall den deutschen Nachnamen geben.
Auch beim Vornamen nicht zu krass, wie Mohamed usw.

Das Kind bekommt die Nachteile so schon in die Wiege gelegt was später mal Wohnungs- oder Jobsuche angeht.


Und es sollte auch den christlichen Glauben annehmen.
 
Und es sollte auch den christlichen Glauben annehmen.
Warum? Ich habe als Heide nie Nachteile gehabt. Die Religion ist Privatsache.



Liebe TE, angesichts der Tatsache, dass man es mit einem Nachnamen, der nicht deutsch klingt, leider ziemliche Nachteile haben kann, würde ich Dir raten, dem Kind Deinen Nachnamen zu geben.

Alles Gute für Euch!
 
Warum? Ich habe als Heide nie Nachteile gehabt. Die Religion ist Privatsache.
Liebe TE, angesichts der Tatsache, dass man es mit einem Nachnamen, der nicht deutsch klingt, leider ziemliche Nachteile haben kann, würde ich Dir raten, dem Kind Deinen Nachnamen zu geben.
Alles Gute für Euch!
Ja oder von mir aus auch "Heide".
Aber kein Moslem werden wo die Mutter nicht mal mit in die Moschee darf abgesehen davon dass dort auch Imame arbeiten die z.T. demokratie- und frauenfeindlich eingestellt sind
 
Der Islam ist in Deutschland nicht gut angesehen. Dafür gibt es Gründe z. B. gibt es eine Sure, die erlaubt Frauen zu schlagen, wenn sie nicht gehorchen. Wer will denn so was. Dann besser gar keine Religion. Ich bin vor 45 Jahren aus der Kirche ausgetreten und da hat kein Hahn nach gekräht. Ich bin damit aber auch nicht hausieren gegangen und habe es keinem auf die Nase gebunden, weil es sie nichts angeht.
 

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