Du hast kein Glück mit diesen Nachbarn, ganz im Gegenteil. Rechtsberatung einholen, Google nach rechtssicheren Infos befragen du kannst.
Dem Jobcenter kannst du durch ein Attest dazu bewegen, eine andere Wohnung zu bekommen, wenn es nicht geht. Das ist sehr wohl möglich. Dafür kannst du ja nichts. Auch um deines Kindes Willen, könnte das vielleicht eine Lösung sein, nicht für jetzt, aber die Zukunft, wenn das nicht aufhört.
Sie dürfen um 07:00 morgens m. W. nicht bohren. Deren Kind möchte ich nicht sein, wenn ich mir deine Beschreibung so durchlese.
Manchmal ist auch eine Schlichtung durch eine Schlichtungsstelle bei Nachbarschaftskonflikten möglich, also Mediation. Solche Stellen kosten je nach Ort manchmal auch nichts, weil sie öffentlich gefördert werden. Aber dazu müssen die auch bereit sein.
Gibt es bei euch Kontaktpolizisten für dein Revier, deinen Stadtteil? Die könnten mit denen mal reden.
Das, was ich jetzt sage ist sehr wichtig, denn ich habe jemanden, der einem solchen Lärm- und Psychoterror durch Nachbarn ausgesetzt war: Der Vermieter ist dafür verantwortlich, dass du dort ruhig leben kannst, Sogar die Miete kann man mindern, wenn nicht. Zeugen wären gut, und Protokoll.
In dem Fall meines Freundes hat der Mieter tatsächlich geholfen, und so wurde die Miete nicht gemindert. Es half etwas, aber nur temporär, weil die stur waren, aber diese unruhestiftenden Nachbarin ist dann nach Jahren ausgezogen. Sie hatte durchaus gute Seiten, aber wir konnten sie nicht überzeugen. Das war mehr als frustrierend, ja verstörend für alle Beteiligten, sie störte das ganze Haus.
Er hatte ihr auch Schlichtung angeboten, sie wollte damals nicht. Sollte es sich bei deinen Nachbarn um eine Mietwohnung handeln, kannst du es über den Vermieter versuchen.