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Wie findet ihr es, wen eure Partner PC oder Konsolen spielen ?

Was ich sagen muss, am Wochenende , wenn wir Zeit für uns haben ist das Tabu und er hält sich auch daran, also kein tabu von mir, aber er hat es sich quasi selbst auferlegt....

[...] und ihm gefalle es halt, wenn zum einen 20 Jahre alte Dinge noch funktionieren und er immer mal wieder dabei Deja vous hat. Neulich ist er fast total ausgeflippt, als er an der N 64 in einem Star wars spiel mit der schneeschlacht eine Goldmedaille gewonnen hat. Jubelte wie blöd, ich dachte erst was ist den nun passiert und er erklä#rte mir, das er nichtmehr wisse, wie oft er an dieser Mission die Goldmedaille probiert habe in den letzten 20 Jahren und verzweifelt sei.

Aber was ist die gesunde dosis, wenn jemand spielt?

Einmal am Tag 1-2 Stunden normal?
Jetzt geht es langsam richtung sommer und ich habe schon angekündigt, dasss ich da nicht in der wohnung hocken werde.

Wie geht ihr mit so einem Thema oder Hobby seitens eures Partnmers oder Partnerin um?

Ich glaube "normal" ist, was Spaß macht und niemandem schadet. Gönn ihm doch seine Hobbies solange er dich nicht zwingt dass du dich da unterordnest / hintan anstellen musst. 1-2h me-time halte ich für nicht viel. Meine Partnerin hat ne prima erhaltene N64 aus ihrer Kindheit / Jugend und ein original The Legend of Zelda - Ocarina Of Time 😍 unterm Bett herumkullern. Klar reise ich lieber mit ihr, wenn monetär möglich, oder gehe schwimmen oder wir kochen gemeinsam am Wochenende oder sie genießt irgendein Punk-Konzert, aber wenn mal irgendwie alles doof ist und die Energie weg und Dinge irgendwie "donkel": mit Ocarina of Time kann sie mich immer glücklich machen... ist einfach so... 🙂
 
Ein bis zwei Stunden sind für dich viel? Mein Mann und ich haben teilweise 4-5h Me-Time. Und das ist absolut fine. Gibt genug Paare die sich sogar einen kompletten Me-Time-Tag machen. Ich würde mich da eher fragen ob man nicht zu sehr am Partner hängt, wenn man es nicht einmal 1-2 Stunden ohne ihn aushält. Und das ist sein Hobby. In einer gesunden Beziehungen sollte man das dem Partner nicht madig reden.
 
Jeden Tag einen Film zu schauen ist ja auch viel. Und das wäre wenigstens ein Film, kein Videospiel.

Ich sage nicht, dass man keine 1-2 Stunden Zeit für sich nehmen sollte. Aber mir würde das nicht gefallen, wenn jemand so viel Zeit in so etwas steckt.

Warum würde es dir nicht gefallen, wenn sich deine Partnerin unter der Woche 1-2h täglich für ihr Hobby nimmt, wenn sie sonst an Wochenenden dir zuliebe darauf verzichtet?
 
Wenn jemand 1-2 Stunden auf allen vieren durch den Garten kriecht um Blumen/Tomaten oder sonstwas anzupflanzen, oder an seinem Oldtimer rumschraubt, oder strickt, dann ist das ein anspruchsvolles tolles Hobby.

Verbringt jemand die selbe Zeit spielend vor dem PC oder der Konsole, dann ist das unnormal, krankhaft, oder man ist Computersüchtig.

Mir macht das nichts aus, warum denn nicht.
 
Ich schrieb das Gegenteil. 1-2 Stunden für ein Hobby können okay sein. Es kommt auf das Hobby an. Und bei solchen Spielen würde es mir eben nicht gefallen. 1-2 Stunden täglich finde ich da übertrieben.

Wo ist der Unterschied, ob ich jetzt vorm Schlafengehen 2h aus der Buchreihe "The Witcher" lese oder 2h das Spiel "The Witcher" zocke? Ich beispielsweise mache beides. Natürlich nicht alles an einem Tag aber ich glaub, ich bin zu blöd, um deine Logik zu verstehen. Nachdem ich mindestens 8h in meinem anspruchsvollen, sehr zahlenlastigen Job gearbeitet habe, muss ich in meiner Freizeit keine Bücher über Quantenphysik lesen.
 
Es müsste Mal ein Wort dafür geben. Ich würde es ja offene Gaming-Feindlichkeit nennen, wenn man sich intellektuell erhaben fühlen möchte gegenüber Gamern, in dem man sagt die eigenen Hobbys wäre Erstrebenswerter oder Bildender.

Mit solchen Menschen verbringe ich zum Glück in meiner Freizeit auch keine Zeit. Denn das wäre für mich wahrscheinlich auch Zeitverschwendung. Genau wie dieser Thread. Ich werde jetzt Mal eine Runde Kingdom Hearts 1 spielen. 😘
 
Ich kann nichts zu einzelnen, bestimmten Spielen sagen, aber die Unterschiede zwischen Buch und Videospielen sollten eigentlich klar sein. Unterschiedliche Informationsdichte, beanspruchte kognitive Bereiche, gerne auch Auswirkungen auf die Gesundheit. Es sind eben unterschiedliche Tätigkeiten. Die Ähnlichkeit des Titels und der Thematik sind dabei von vergleichsweise geringer Bedeutung.

Für mich sind die Unterschiede eben nicht klar, obwohl ich mehrere Geschichten als Buchreihe und als Spiel kenne. Ob ich jetzt Tolkien lese oder "Middle-earth" zocke - beides findet in der Welt von LOTR statt und erzählt unterschiedliche Geschichten. Man investiert in die Charaktere und in die Handlungsstränge.

Das ist jetzt aber zu OT. Ich finde es befremdlich, wenn jemand meint, das Hobby seines Partners und die Zeit, die derjenigen da reinstecken möchte, diktieren zu müssen. Und diese ganzen Implikationen, man wäre auf einer niederen gesellschaftlichen Stufe, wenn man gern zockt...🤷‍♀️.
 
Bei selten schönem Wetter, wenn es dann auch schön ist, sollte man sich eben eher dem schönem zuwenden. Aber jedem seins.
 

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