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soziale Inkompetenz behandeln

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In Abhängigkeit davon läuft nämlich die EU Rente und auch die maximale Arbeitsdauer.
Ein GdB hat nichts mit einer EM-Rente oder einer maximalen Arbeitsdauer zu tun.

Gutachten bringen dem Arbeitsamt nicht viel.
Das stimmt nicht. Oder warum geben sie sonst Gutachten in Auftrag? Wenn so ein Gutachten nichts bringen würde, würde das Jobcenter es gar nicht erst in Auftrag geben, denn so ein Gutachten kostet schließlich auch Geld.

Natürlich können dir Rehaabteilungen weiter helfen.
In der überwiegenden Zahl der Fälle leider nicht. Das einzig Gute an den Rehaabteilungen ist, dass man in der Regel seltener eingeladen wird. Passende Arbeitsplätze können sie auch nicht aus dem Boden stampfen.

Das scheint hier aber nicht der Fall zu sein.
Lies nochmal nach.
Das/die Gutachten wurden während einer Arbeitserprobung erstellt. Eine Arbeitserprobung wird in der Regel vom Jobcenter veranlasst, um zu sehen, wie belastbar diejenige Person ist und um sie an den Arbeitsmarkt heranzuführen.

Dafür muss sie doch 5 Jahre gearbeitet haben.
Sie muss drei Jahre innerhalb der letzten fünf Jahre gearbeitet haben, wobei aber durch einen anschließenden, ununterbrochenen Bezug von HartzIV der Rentenanspruch auch nach längerer Zeit noch bestehen bleiben kann. Das war z.B. in meinem Fall so.
 
Nein, bei dir scheitert es nicht an der Bewerbung, sondern schon an dem davor.
Nämlich am Willen. Nimm es mir nicht übel, aber ich kenne viele Menschen, die so sind.
Die nehmen sich das tollste vor, haben 100 Vorsätze, aber dann scheitert es daran, das überhaupt durchzuziehen, denn wie sie merken, es wird ernst, ziehen sie den Kopf wieder ein und kriechen ins Schneckenhaus. Und da bist du jetzt. Selbsterfüllende Prophezeiung.
Setz dir kleine Ziele. Schreib dir morgens eine Liste und hake abends ab, was du davon geschafft hast. Und nicht ja, vielleicht, sondern setz dir das als Limit.

Das Arbeitsamt interessiert sich sehr wohl für einen Gdb. In Abhängigkeit davon läuft nämlich die EU Rente und auch die maximale Arbeitsdauer. Es ist ein Unterschied, ob jemand zum Arbeitsamt kommt und sagt er kann einfach nicht so viel arbeiten oder wenn er kommt und einen GdB hat.
Gutachten bringen dem Arbeitsamt nicht viel.

Natürlich können dir Rehaabteilungen weiter helfen. Ich hab aber den Eindruck, du lässt dir nicht helfen. Zuerst musst du dich an deine Krankenkasse wenden und die entscheiden, ob der Antrag für die Reha an sie geht oder an die Rentenversicherung.
Sprich mit denen. Von welchem Geld lebst du denn jetzt? Du musst doch von irgendwas leben?
Der Gdb hat nichts mit der EM Rente zu tun.
Warum sollte das Arbeitsamt/Jobcenter ein Gutachten erstellen lassen, wenn es uninteressant ist?
Die Rehaabteilung konnt
Ein GdB hat nichts mit einer EM-Rente oder einer maximalen Arbeitsdauer zu tun.

Das stimmt nicht. Oder warum geben sie sonst Gutachten in Auftrag? Wenn so ein Gutachten nichts bringen würde, würde das Jobcenter es gar nicht erst in Auftrag geben, denn so ein Gutachten kostet schließlich auch Geld.

In der überwiegenden Zahl der Fälle leider nicht. Das einzig Gute an den Rehaabteilungen ist, dass man in der Regel seltener eingeladen wird. Passende Arbeitsplätze können sie auch nicht aus dem Boden stampfen.

Das/die Gutachten wurden während einer Arbeitserprobung erstellt. Eine Arbeitserprobung wird in der Regel vom Jobcenter veranlasst, um zu sehen, wie belastbar diejenige Person ist und um sie an den Arbeitsmarkt heranzuführen.

Sie muss drei Jahre innerhalb der letzten fünf Jahre gearbeitet haben, wobei aber durch einen anschließenden, ununterbrochenen Bezug von HartzIV der Rentenanspruch auch nach längerer Zeit noch bestehen bleiben kann. Das war z.B. in meinem Fall so.
Dem kann ich nur zustimmen.
 
Ehrlich gesagt verstehe ich den Strangverlauf hier nicht.
Es war nach Santinos Post der Punkt erreicht, dass du schriebst, dass du - zumindest zum jetzigen Zeitpunkt - nicht arbeiten willst, die Kraft dafür nicht hast.
Ein überaus wichtiger Punkt.

Dennoch dreht sich hier weiter alles um Jobvorschläge; wozu?
Warum?
Wichtig und zielführender wären doch ganz andere Dinge. Aber gut...

Es ist ja gutachterlich festgehalten, dass mein psychische Zustand nicht gut ist ( unter anderem psychische Minderbelastbarkeit).
Deswegen ja auch die Einschränkungen beim Kundenkontakt etc.
Das Arbeitsamt kennt also meine Situation.
Eine wirkliche Vermittlung findet nicht statt ( wahrscheinlich aus diesem Grund).

Auch dort setzt man auf deine Eigenverantwortung. Es ist DEIN Leben.

Den oben genannte Job ( Arztpraxis) könnte ich mir auch vorstellen.
Allerdings verlaufen meine Bewerbungen diesbezüglich ins Leere.

Keine einzige erfolgreiche Bewerbung in...welchem Zeitraum genau? Von wievielen versendeten Bewerbungen?

Weder ein Bewerbungscoaching noch die Rehaabteilung konnten mir weiterhelfen.
Bei mir scheitert es schon an den schriftlichen Bewerbungen.

Erstens wird dort erfahrungsgemäß nicht immer Aktuelles vermittelt.
Zweitens entsteht bei mir der Eindruck von Selbstsabotage und mangelndem wirklichen Wollen.

Ein Vorstellungsgespräch erfolgreich zu meistern wäre dann noch eine extrem höhere Hürde.

Dahinzukommen lässt sich wunderbar umgehen durch entsprechend gestaltete Bewerbungen. Bei dir halte ich das für möglich.

Ganz zu schweigen von einer erfolgreichen und möglichst dauerhaften Eingliederung.

Dorthin scheinst du nicht zu WOLLEN. Schriebst du hier im Strang bereits.
Du kämpfst nicht dafür.

Dann lass dieses sinnlose Thema doch los und kümmere um Alternativen.

Ich bräuchte also Coachs ( oder wie auch immer man diese Personen nennt) die mir aktiv bei der Jobsuche helfen ( gute Kontakte zu Betrieben haben).

Wie wäre es mit dem 2. oder 3. Arbeitsmarkt?
Darauf geht das Arbeitsamt bestimmt ein.
 
Interessiert sich das Arbeitsamt/Jobcenter überhaupt für einen Behinderungsgrad?
Ich habe nicht, dass Gefühl das es für Menschen mit psychischen/mentalen Einschränkungen Hilfsangebote gibt.
Ich bräuchte also Coachs ( oder wie auch immer man diese Personen nennt) die mir aktiv bei der Jobsuche helfen ( gute Kontakte zu Betrieben haben).
Die sich in diesem Bereich gut auskennen ( passende Betriebe kennen, passende Nischen kennen).
Die auch während der Einarbeitung bei Problemen helfen können.

Das Arbeitsamt/Jobcenter interessiert sich für den GdB, weil du ab GdB 50 in der Rehaabteilung landest. Dort geht man auch auf Einschränkungen ein und wird auch, wenn man es nicht aus eigener Kraft schafft, angehalten einen Antrag auf "Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben zu stellen." Da bekommt man dann Adressen von Anbietern aus der Region und kann sich die mal anschauen/Infoveranstaltungen besuchen. Es gibt zum Beispiel Berufliche Trainingszentren (BTZ), die sind genau auf diese Klientel spezialisiert. Die möchten dann auch nichts anderes, als dich auf dem 1. Arbeitsmarkt einzugliedern, die haben Kontakte in der Region und kennen Einsatzmöglichkeiten/Vermitteln Praktika etc. Das wird entweder vom Arbeitsamt oder von der Rentenversicherung bezahlt, wäre für dich Jacke wie Hose.

Hier weiß ja keiner wie (schwer) du eingeschränkt bist und was genau gebraucht wird/realistisch ist. Das kann man gar nicht sagen aus der Ferne. Es könnte auch sein, dass du erstmal eine medizinische Reha machen solltest, darüber könntest du auch eine LTA anleiern. Dafür brauchst du einfach einen Arzt, der dich dabei unterstützt.

Es gibt diese Hilfen, die du oben angesprochen hast. Nur wenn es einem schlecht geht, sieht man das oft nicht. Also weiterhin dranbleiben.
 
Das Arbeitsamt/Jobcenter interessiert sich für den GdB, weil du ab GdB 50 in der Rehaabteilung landest. Dort geht man auch auf Einschränkungen ein und wird auch, wenn man es nicht aus eigener Kraft schafft, angehalten einen Antrag auf "Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben zu stellen." Da bekommt man dann Adressen von Anbietern aus der Region und kann sich die mal anschauen/Infoveranstaltungen besuchen. Es gibt zum Beispiel Berufliche Trainingszentren (BTZ), die sind genau auf diese Klientel spezialisiert. Die möchten dann auch nichts anderes, als dich auf dem 1. Arbeitsmarkt einzugliedern, die haben Kontakte in der Region und kennen Einsatzmöglichkeiten/Vermitteln Praktika etc. Das wird entweder vom Arbeitsamt oder von derDe Rentenversicherung bezahlt, wäre für dich Jacke wie Hose.

Hier weiß ja keiner wie (schwer) du eingeschränkt bist und was genau gebraucht wird/realistisch ist. Das kann man gar nicht sagen aus der Ferne. Es könnte auch sein, dass du erstmal eine medizinische Reha machen solltest, darüber könntest du auch eine LTA anleiern. Dafür brauchst du einfach einen Arzt, der dich dabei unterstützt.

Es gibt diese Hilfen, die du oben angesprochen hast. Nur wenn es einem schlecht geht, sieht man das oft nicht. Also weiterhin dranbleiben.
Ich würde mich wenn ich ganz ehrlich bin nicht als arbeitsfähig sehen.
Bei der Arbeitserprobung wurde es ja auch gesagt (wenn auch nicht wörtlich).
Mit dem Hinweis: Wir werden die Einstufung Erwerbsunfähig nicht erreichen können.
.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde mich wenn ich ganz ehrlich bin nicht als arbeitsfähig sehen.
Bei der Arbeitserprobung wurde es ja auch gesagt (wenn auch nicht wörtlich).
Mit dem Hinweis: Wir würden keine Erwerbsunfähigkeit durch bekommen.

Das widerspricht sich doch alles.
Wenn du "nicht arbeitsfähig" bist, dann würde doch auch eine Erwerbsunfähigkeit durchgehen.
Scheinbar will oder kann man dir diese aber nicht attestieren.
D.h. ganz objektiv gesehen wärst du höchstwahrscheinlich durchaus fähig zu arbeiten.
Deine subjektive Einschätzung steht aber natürlich auf einem ganz anderen Blatt.
Ob das überhaupt mit 31 Jahren in irgendeiner Art und Weise sinnvoll ist das Ziel der "Erwerbsunfähigkeit" anstreben, ist nochmal ein Thema für sich.

Bei dir kommen so viele Themen zusammen.
Du wurdest deinen Aussagen zufolge gemobbt, kannst nicht mit Menschen, hast eine Sozialphobie, nun hast du letztens sogar eine Behinderung erwähnt, du kannst nicht körperlich arbeiten...
Im Übrigen gibt es auch durchaus Werkstätten für Menschen mit Behinderungen.
Ich habe in solch einer Einrichtung Zivildienst gemacht.
Dort gab es viele "Mitarbeiter" mit psychischen Störungen usw. die auf dem "regulären" Arbeitsmarkt nicht einsetzbar sind.
Hierfür ist aber natürlich auch eine entsprechende Diagnose usw. nötig.

Die nächsten 40 Jahre auf der Couch sitzen, kann kein Ziel sein.
 
Du solltest eine Entscheidung treffen:
  • Willst du arbeiten? Dann arbeite in der Therapie daran, mit Menschen besser umgehen zu lernen. Suche dir Minijobs, mache Praktika, so dass du irgendwo reinkommst, wo du bleiben kannst, auch ohne aussagekräftigen Lebenslauf.
  • Willst du nicht arbeiten? Dann überlege dir, ob du vom Bürgergeld leben kannst, weiter Therapie machst, an dir arbeitest und irgendwann deine Situation wieder neu bewertest.
 
Ich würde mich wenn ich ganz ehrlich bin nicht als arbeitsfähig sehen.
Bei der Arbeitserprobung wurde es ja auch gesagt (wenn auch nicht wörtlich).
Mit dem Hinweis: Wir werden die Einstufung Erwerbsunfähig nicht erreichen können.
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Das ist doch schon mal ein Wort. Dann brauchst du dich doch auch nicht weiter zu bewerben.
Dann musst du eben die Arztschine gehen. Ich hab es schon oft gesagt. Ich würde an deiner Stelle zum Psychiater gehen und die Schiene fahren. Dann kann er dich krank schreiben und dich auch in eine Klinik weiter schicken. In meinen Augen brauchst du eine Reha.
 
TE, entscheide dich was du willst. Alles geht nicht.
Entweder du gehst den Therapie und Klinikweg oder den Arbeitsweg.
Für einen wirst du dich auf Dauer aber entscheiden müssen, denn ich denke nicht, dass das die nächsten 30 Jahre so funktioniert.
 

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