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soziale Inkompetenz behandeln

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Ich stelle es mir echt schwierig vor eine berufliche Tätigkeit quasi als Konfrontationstherapie zu nutzen.
Ich leide ja schon beim Schreiben von Bewerbungen unter : Herzrasen, Magenschmerzen, Schwitzen etc.
Es gibt für dich nur 2 Möglichkeiten, entweder beantragst du Erwerbsminderungsrente, wenn du dich unfähig und zu krank fühlst. Wenn du aber die nächsten 35 Jahre nicht so weiter leben willst, solltest du einfach mal anfangen, dir von den tausend Ratschlägen einen auszusuchen. Du bist in Therapie und selbst dein Therapeut meinte, dass es an der Zeit sei, mal real was umzusetzen. Das kannst nur du, nicht dein Therapeut und schon gar keine User hier.

Ich bin mir z.B. in einer für mich sehr schwierigen Zeit und wesentlich älter als du (hatte u.a. auch Sozialphopie) darüber klar geworden, dass ich nicht zu Hause versauern und Nichtstun will. Ich habe mich beworben, hatte eine Heidenangst, weil mit jedem Tag des Nichtstuns der Selbstwert sinkt. Letztendlich habe ich einen Job bekommen, in einer großen Arztpraxis in der Verwaltung und Telefonie und ich hatte wegen Datenschutz ein eigenes Büro. So konnte ich auch nach und nach den Kontakt zu den Kollegen aufbauen, die immer mal wieder was von mir brauchten. Den einzigen beruflichen Kontakt hatte ich am Telefon mit Patienten, was meistens sehr angenehm war. Ich habe viele Jahre in dem Beruf in Vollzeit gearbeitet, nebenbei Weiterbildungen gemacht und meine Ängste und Phobien waren irgendwann kein Thema mehr.

Wahrscheinlich mußt du erst einmal eine Entscheidung treffen, was du willst und dann solltest du dich endlich darum kümmern.
 
Es gibt für dich nur 2 Möglichkeiten, entweder beantragst du Erwerbsminderungsrente, wenn du dich unfähig und zu krank fühlst. Wenn du aber die nächsten 35 Jahre nicht so weiter leben willst, solltest du einfach mal anfangen, dir von den tausend Ratschlägen einen auszusuchen. Du bist in Therapie und selbst dein Therapeut meinte, dass es an der Zeit sei, mal real was umzusetzen. Das kannst nur du, nicht dein Therapeut und schon gar keine User hier.

Ich bin mir z.B. in einer für mich sehr schwierigen Zeit und wesentlich älter als du (hatte u.a. auch Sozialphopie) darüber klar geworden, dass ich nicht zu Hause versauern und Nichtstun will. Ich habe mich beworben, hatte eine Heidenangst, weil mit jedem Tag des Nichtstuns der Selbstwert sinkt. Letztendlich habe ich einen Job bekommen, in einer großen Arztpraxis in der Verwaltung und Telefonie und ich hatte wegen Datenschutz ein eigenes Büro. So konnte ich auch nach und nach den Kontakt zu den Kollegen aufbauen, die immer mal wieder was von mir brauchten. Den einzigen beruflichen Kontakt hatte ich am Telefon mit Patienten, was meistens sehr angenehm war. Ich habe viele Jahre in dem Beruf in Vollzeit gearbeitet, nebenbei Weiterbildungen gemacht und meine Ängste und Phobien waren irgendwann kein Thema mehr.

Wahrscheinlich mußt du erst einmal eine Entscheidung treffen, was du willst und dann solltest du dich endlich darum kümmern.
Den oben genannte Job ( Arztpraxis) könnte ich mir auch vorstellen.
Allerdings verlaufen meine Bewerbungen diesbezüglich ins Leere.
 
Den oben genannte Job ( Arztpraxis) könnte ich mir auch vorstellen.
Allerdings verlaufen meine Bewerbungen diesbezüglich ins Leere.
Lena, die Praxis hatte damals noch keinen Praxismanager und aus Zeitmangel inseriert und zwar, man glaubt es kaum, bei eb*y Kleinanzeigen. Schau doch überall mal, lasse die per Mail von den Stellenportalen tägliche Angebote in der Richtung schicken, Möglich ist sowas auch bei Rechtsanwälten.
Habe ich dir alles schonmal geschrieben.

Ich war im übrigen damals älter als du, alleinerziehend und stand arg unter Druck, finanziell, gesundheitlich usw. Was ich mit Kind schaffe, schaffst du auch!
 
Lena, die Praxis hatte damals noch keinen Praxismanager und aus Zeitmangel inseriert und zwar, man glaubt es kaum, bei eb*y Kleinanzeigen. Schau doch überall mal, lasse die per Mail von den Stellenportalen tägliche Angebote in der Richtung schicken, Möglich ist sowas auch bei Rechtsanwälten.
Habe ich dir alles schonmal geschrieben.

Ich war im übrigen damals älter als du, alleinerziehend und stand arg unter Druck, finanziell, gesundheitlich usw. Was ich mit Kind schaffe, schaffst du auch!
Ich schreibe auch Iniativbewerbungen.
 
Es ist ja gutachterlich festgehalten, dass mein psychische Zustand nicht gut ist ( unter anderem psychische Minderbelastbarkeit).

Was heißt denn gutachterlich festgehalten? Entweder du bist krank geschrieben oder nicht. Entweder du bekommst eine Reha oder nicht. Entweder du hast einen GdB oder nicht. Es gibt kein Gutachten, das sowas bescheinigt.

Das Arbeitsamt kennt also meine Situation.
Kennen reicht nicht. Entweder man stellt einen Antrag auf Behinderung oder eben nicht. Oder EU Rente. Von kennen oder nicht kennen bekommst du keinen Schonplatz.

Du bist in Therapie und selbst dein Therapeut meinte, dass es an der Zeit sei, mal real was umzusetzen. Das kannst nur du, nicht dein Therapeut und schon gar keine User hier.

Es gibt leider Menschen, die stehen sich selbst im Weg. Da können sich andere den Mund fusselig reden.
 
Was heißt denn gutachterlich festgehalten? Entweder du bist krank geschrieben oder nicht. Entweder du bekommst eine Reha oder nicht. Entweder du hast einen GdB oder nicht. Es gibt kein Gutachten, das sowas bescheinigt.


Kennen reicht nicht. Entweder man stellt einen Antrag auf Behinderung oder eben nicht. Oder EU Rente. Von kennen oder nicht kennen bekommst du keinen Schonplatz.



Es gibt leider Menschen, die stehen sich selbst im Weg. Da können sich andere den Mund fusselig reden.
Es gibt Gutachten ( werden während einer Arbeitserprobung erstellt).
Interessiert sich das Arbeitsamt/Jobcenter überhaupt für einen Behinderungsgrad?
Ich habe nicht, dass Gefühl das es für Menschen mit psychischen/mentalen Einschränkungen Hilfsangebote gibt.
Weder ein Bewerbungscoaching noch die Rehaabteilung konnten mir weiterhelfen.
Bei mir scheitert es schon an den schriftlichen Bewerbungen.
Ein Vorstellungsgespräch erfolgreich zu meistern wäre dann noch eine extrem höhere Hürde.
Ganz zu schweigen von einer erfolgreichen und möglichst dauerhaften Eingliederung.
Ich bräuchte also Coachs ( oder wie auch immer man diese Personen nennt) die mir aktiv bei der Jobsuche helfen ( gute Kontakte zu Betrieben haben).
Die sich in diesem Bereich gut auskennen ( passende Betriebe kennen, passende Nischen kennen).
Die auch während der Einarbeitung bei Problemen helfen können.
 
Es gibt kein Gutachten, das sowas bescheinigt.
Natürlich kann es so etwas geben. Zum Beispiel vom berufspsychologischen oder ärztlichen Dienst des Jobcenters/der Agentur für Arbeit. Bei mir lagen auch solche Gutachten vor.

Von kennen oder nicht kennen bekommst du keinen Schonplatz.
Sofern sie ein Gutachten vom berufspsychologischen oder ärztlichen Dienst des Jobcenters/der Agentur für Arbeit hat, schon. Das weiß ich aus eigener Erfahrung.

Interessiert sich das Arbeitsamt/Jobcenter überhaupt für einen Behinderungsgrad?
Ein GdB, bzw. SBA dürfte auf jeden Fall sinnvoll sein. Dir würden dann z.B. ein paar zusätzliche Arbeitstage zustehen, man könnte dich nicht so einfach kündigen und es gäbe auch steuerliche Vorteile.

Ich habe nicht, dass Gefühl das es für Menschen mit psychischen/mentalen Einschränkungen Hilfsangebote gibt.
Damit hast du leider Recht. Die Unterstützung, die man als Mensch mit psychischen Einschränkungen bekommt, ist leider mehr als bescheiden.

Ich denke, in deinem Fall dürfte der Weg in Richtung EM-Rente sinnvoll sein. Allerdings müsstest du dafür auch die Voraussetzungen, wie z.B. die Wartezeit erfüllen, da ein Antrag auf EM-Rente ansonsten in der Regel abgelehnt wird.
 
Es gibt Gutachten ( werden während einer Arbeitserprobung erstellt).
Interessiert sich das Arbeitsamt/Jobcenter überhaupt für einen Behinderungsgrad?
Ich habe nicht, dass Gefühl das es für Menschen mit psychischen/mentalen Einschränkungen Hilfsangebote gibt.
Weder ein Bewerbungscoaching noch die Rehaabteilung konnten mir weiterhelfen.
Bei mir scheitert es schon an den schriftlichen Bewerbungen.

Nein, bei dir scheitert es nicht an der Bewerbung, sondern schon an dem davor.
Nämlich am Willen. Nimm es mir nicht übel, aber ich kenne viele Menschen, die so sind.
Die nehmen sich das tollste vor, haben 100 Vorsätze, aber dann scheitert es daran, das überhaupt durchzuziehen, denn wie sie merken, es wird ernst, ziehen sie den Kopf wieder ein und kriechen ins Schneckenhaus. Und da bist du jetzt. Selbsterfüllende Prophezeiung.
Setz dir kleine Ziele. Schreib dir morgens eine Liste und hake abends ab, was du davon geschafft hast. Und nicht ja, vielleicht, sondern setz dir das als Limit.

Das Arbeitsamt interessiert sich sehr wohl für einen Gdb. In Abhängigkeit davon läuft nämlich die EU Rente und auch die maximale Arbeitsdauer. Es ist ein Unterschied, ob jemand zum Arbeitsamt kommt und sagt er kann einfach nicht so viel arbeiten oder wenn er kommt und einen GdB hat.
Gutachten bringen dem Arbeitsamt nicht viel.

Natürlich können dir Rehaabteilungen weiter helfen. Ich hab aber den Eindruck, du lässt dir nicht helfen. Zuerst musst du dich an deine Krankenkasse wenden und die entscheiden, ob der Antrag für die Reha an sie geht oder an die Rentenversicherung.
Sprich mit denen. Von welchem Geld lebst du denn jetzt? Du musst doch von irgendwas leben?
 

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