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Krise

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 125806
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Es gibt mehr Menschen, die ein duckmäuserisches Verhalten an den Tag legen als die die Rückgrat zeigen. Das hört sich alles nach Gruppenzwang an. Kannst du dich nicht aus der Gruppe herausziehen und mit deinen Freunden/Bekannten etwas unternehmen.
 

Hallo Gelöscht 120787,

schau mal hier: Krise. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Es gibt mehr Menschen, die ein duckmäuserisches Verhalten an den Tag legen als die die Rückgrat zeigen. Das hört sich alles nach Gruppenzwang an. Kannst du dich nicht aus der Gruppe herausziehen und mit deinen Freunden/Bekannten etwas unternehmen.

Was würde das beispielshalber daran ändern, dass er gerne einen Mann zu sich einladen würde, der sie begrapscht hat?
 
Das hört sich alles nach Gruppenzwang an. Kannst du dich nicht aus der Gruppe herausziehen und mit deinen Freunden/Bekannten etwas unternehmen.

Ich hasse Gruppenzwang wie die Pest und hatte schon früher große Probleme damit, wenn ich Teil eines größeren Freundeskreises war. Leider habe ich außer dieser Gruppe keine anderen sozialen Kontakte hier in der Gegend.

Der Mann, der mich begrapscht hat, ist kein enger Freund von meinem Partner. Er kann halt nur nicht verstehen, warum ich da so nachtragend bin. Bei uns gilt das Motto "Wer zur Gruppe gehört, der gehört dazu und sollte nicht ausgegrenzt werden". Dummerweise wird dieses Motto auch eingehalten, wenn sich jemand gewaltig daneben benimmt.
 
Ich hatte das auch öfter in meinem Leben , damals wo ich noch Anschluß gesucht habe , da wachte ich auf und realisierte, das die Menschen, die sich Freunde nennen keine sind , die Ausrichtung des vorhandenen Gruppengefüges nicht passt -
ich hatte da wohl ein etwas bewegteres Leben, aber es ist wohl dasselbe Prinzip. Aufgrund der Angst vorm Alleinsein , nein besser vor dem Einsam sein, hab ich einige Gruppen so durch , die Rocker, die Rotlichtleute, die Geschäftsleute, die Ranghohen, die Finanzer, die etc. naja und weißt Du was ???

Nach 53 Jahren , die ich auf dem Buckel hab ist mir klar, es war jedes mal richtig, sich wieder abzuwenden.
Bei mir ist das aber so das ich wohl sowas bin wie ne ehrliche Haut, was meinen Standpunkt ändert, ich halte 90 % für Menschen, die gerne lügen und die fallen bei mir durchs Raster.
Viele kommen damit besser klar und bleiben deshalb in diesen Gruppen , weil sie sich da wohlfühlen.

Du fühlst Dich aber nicht wohl - Du wirst als Mensch weder respektiert , noch akzeptiert, weder von Deinem " Freund " noch von dessen Freundeskreis.
Aus Dir spricht Enttäuschung, nicht Hoffnung.
Immer wenn ich an dem Punkt war bin ich lieber gegangen, weil was habe ich davon wenn ein paar Rocker irgendwann realisieren, wie Blödsinnig ihr Getue ist und das für sie nur die Kohle zählt, dann sitzen da fünf im Kreis und heulen rum, die Einsicht führt aber nur dazu das sie das geschädigte Ego wieder aufpolieren

Als ich dann mal Platte gemacht habe, wurde mir klar, was Einsamkeit so ist.

Mittlerweile setze ich die Grenzen und das tut mir gut , geht aber nur weil das Anschlussbedürfnis an sinnlosen Müll sich nach reiflicher Hinterfragung extrem minimiert hat.

Bevor Du sowas cutten kannst musst Du Dir sicher sein Du kommst alleine mit Dir besser klar, wenn das so ist geh, denn dann bist Du nicht willkommen, so einfach ist das.

Möchte nicht wissen, wie oft Du zur Zeit ne Faust in der Tasche machst ....aber selbst, wen Du realistisch bist und authentisch , wenn Du ehrlich bist und offen, versuchst gerecht zu sein und keinem zu schaden, dann musst Du zugeben das Du da die Ausrichtung " Grabschen und Kuscheln " absolut nicht teilst.
Das hat auch nix mit dem Verstand zu tun, sondern ist ne Moral oder Geschmacksfrage, egal, was auch immer, da wird Deine Menschenwürde verletzt genau genommen ist das " Grabschen " eine Straftat und das Ankuscheln genauso, wenn man es sich vorher verbeten hat -
mit der Ansicht bist Du sicherlich nicht alleine .

Die Frage ist, wie Du damit umgehst, Du bist ja noch jung , darfst also noch die ganzen Fettnäpfchen auskosten - Nur Dir muss klar sein im Fett rumstampfen ist kein Traubenkeltern aber nur gute Trauben geben edlen Wein ....
Für mein Empfinden erduldest Du mehr als Du musst , weil Du Dir Leute gesucht hast denen Du mehr als gewachsen bist, weil Du ggf. vorher enttäuscht wurdest.....hat was von Sicherheit ....

überlege ob Du das wirklich festhalten willst , weil es ja nur eine vorgespielte Sicherheit ist, was wäre denn geschehen hättest Du gesagt " Och nicht so schlimm, hat er halt mal seine Finger nicht bei sich behalten , wenn er nochmal anfassen will , lad ihn doch mal ein ....."

Ja Schatz , gut das Du so offen bist !!!

Ganz ehrlich , da hast Du Bock drauf ??? Na dann ....

Hast Du nicht ??? Dann meiner Meinung nach besser Ende mit Schrecken , als Schrecken ohne Ende ....
oder ?
 
Ich kann schon nachvollziehen, was du hier schreibst. Mir ist aufgefallen, dass ich dieses Verhalten auch von anderen Männern aus meiner Vergangenheit kenne und er nicht der erste duckmäuserische Mann in meinem Leben ist.

In der Ehe meiner Eltern gab es aus dem gleichen Grund immer wieder Streit. Während die Familie meiner Mutter meinen Vater wie einen eigenen Sohn geliebt hat, wurde sie von seiner Familie schlecht behandelt. Als sie den Leuten Grenzen setzte, rastete er ständig aus und machte ihr Vorwürfe, anstatt sich vor sie zu stellen und seiner Sippschaft eine klare Ansage zu machen. Mein Vater hätte es niemals gewagt, seine eigene Familie zu kritisieren. Viel zu groß war seine Angst, von ihnen verstoßen zu werden.

Dieselbe Erfahrung habe ich auch in anderen Beziehungen und mit meinem früheren langjährigen besten Freund gemacht. Alle Männer haben die Gemeinsamkeit, dass ihnen das nötige Rückgrat fehlt, um sich gegen dominante Personen durchzusetzen. Wenn ich mich gegen Grenzüberschreitungen wehrte, haben meine Ex-Partner/mein bester Freund mir Vorwürfe gemacht. Keiner von ihnen hat es gewagt, sich mit den Übeltätern anzulegen.

Ich bin mal von einem Kerl aus dem aktuellen Freundeskreis begrapscht worden. Mein Freund fand das gar nicht gut und hat ihm zwar die Meinung gesagt, aber er hat ihm auch sehr schnell verziehen und kann gar nicht nachvollziehen, dass ich mit dem Kerl nichts mehr zu tun haben will. Er würde ihn so gerne mal wieder hierher zu uns einladen und findet mich gemein, weil ich diesen Typen nicht mehr bei uns haben möchte.

Keine Ahnung, ob es für solche Probleme wirklich eine Lösung gibt. Es tut verdammt weh.

Mir fehlen fast die Worte, es tut beinahe körperlich weh zu lesen, dass dein Freund den Mann einladen möchte, der dich belästigt hat, ungefragt angefasst hat.

Was erzählt dir das über seine Prioritäten?
Über seine Wertschätzung dir gegenüber?
Über Respekt, Achtung?

Dass du immer wieder nachlebst, Runde für Runde, was du in der Kindheit erlebtest, dazu könnte dir ein Psychotherapeut sicher einiges erklären.
Das wird sich wiederholen, bis du einen wichtigen Schritt machst.

Wo sind deine Grenzen?
Wie klar und konsequent zeigst du diese auf?
Wo überschreitest du selbst sie und lädst so andere dazu ein, dies ebenfalls zu tun?
Was bedeutet Selbstliebe für dich?
Was bist du dir selbst wert?
 
So wirklich jung sind wir nicht mehr. Der Altersdurchnitt liegt bei Ende 30/Anfang 40. Aber manche benehmen sich wie die Teenager.

Ich habe mich damals der Gruppe nicht angeschlossen, weil ich Anschluss gesucht hatte. Ich habe einen netten Mann kennengelernt, mich in ihn verliebt, wir wurden ein Paar und so hat es sich ergeben, dass ich auch seine Freunde immer besser kennengelernt habe. Das kommt hier vielleicht anders rüber, aber der Großteil dieser Leute ist sehr angenehm, nett, freundlich und hilfsbereit. Die schwierigen Personen sind in der Minderheit. Aber die netten Leute haben leider nicht den Mumm, sich gegen die schwierigen Charaktere zu behaupten.

Mein Freund sagt immer mal wieder, dass ich andere Menschen nur annehmen kann, wenn sie genauso ticken wie ich. Und fragt mich, warum ich nicht akzeptieren kann, wenn sie charakterlich anders gestrickt sind. Ich finde, dass ich ein sehr toleranter Mensch bin. Aber wenn jemand etwas macht, das mich verletzt, kann ich doch nicht alles in mich reinfressen. Mein Freund wirft mir vor, dass ich zu empfindlich bin und man auf mich immer Rücksicht nehmen muss. Das sehe ich ganz und gar nicht so. Wenn ich ihn frage, was er konkret damit meint, kann er mir keine genaue Antwort geben.

Schon in der Vergangenheit habe ich Erfahrungen mit Gruppenzwang in solchen Konstellationen gemacht. Weil die Leute bei uns nicht mehr so jung sind, hatte ich gehofft, dass es diesmal anders wird und wir alle einen Umgang auf Augenhöhe miteinander pflegen. Leider habe ich mich getäuscht.

Ich muss gestehen, dass ich mich in den Jahren vor meiner Beziehung sehr einsam gefühlt habe. Meine Freunde von früher haben sich alle mehr oder weniger nach ihrer Heirat/Familiengründung zurückgezogen. Trotz zahlreicher Versuche, mir ein neues soziales Netzwerk aufzubauen, hat nichts funktioniert. Bis ich meinen Freund kennengelernt habe. Seit wir zusammen sind, hat sich mein Leben total verändert. Während ich früher am Wochenende meistens alleine war, bin ich mittlerweile froh, wenn ich mal einen Tag nur für mich habe, so oft wie wir verabredet sind.

Mein Freund meint, ich wäre nicht sehr dankbar und würde das nicht zu schätzen wissen. So ist es nicht. Ich bin ein sehr dankbarer Mensch und schreibe täglich in mein Dankbarkeitstagebuch. Aber nur weil ich nicht mehr alleine bin, muss ich mir doch keine Verhaltensweisen bieten lassen, die mich verletzen.
 
Aber Du musst ja nicht immer und überall dabei sein Sowas kann man ja dosieren.
Und Du kannst denen aus dem Weg gehen, mit denen es nicht passt.

So mache ich es auch. Aber die Frau von gestern ist die Partnerin seines besten Freundes. Er kann sie nicht ausgrenzen, wenn wir mit seinem besten Freund was unternehmen, was ich auch verstehe.

Hatte gerade ein Telefonat mit meiner Mutter und wollte mich bei ihr ausheulen. Sie hat das total abgestritten, dass mein Vater genauso war und mir vorgeworfen, dass ich an meinen Problemen viel Mitschuld trage, weil ich zu oft die Klappe aufreiße. Wenn man eine gut funktionierende Beziehung und Freunde haben will, müsse man nicht alles aussprechen und auch mal runterschlucken. Ist das so?
 
So mache ich es auch. Aber die Frau von gestern ist die Partnerin seines besten Freundes. Er kann sie nicht ausgrenzen, wenn wir mit seinem besten Freund was unternehmen, was ich auch verstehe.

Auch da musst Du nicht immer dabei sein. Er kann da ja auch alleine hingehen.
Hatte gerade ein Telefonat mit meiner Mutter und wollte mich bei ihr ausheulen. Sie hat das total abgestritten, dass mein Vater genauso war und mir vorgeworfen, dass ich an meinen Problemen viel Mitschuld trage, weil ich zu oft die Klappe aufreiße. Wenn man eine gut funktionierende Beziehung und Freunde haben will, müsse man nicht alles aussprechen und auch mal runterschlucken. Ist das so?
Dauerhaft runterschlucken ist blöd, aber mal nichts sagen, schadet auch nicht.
 
Ich bin ja nicht immer dabei.

Diese Frau hat 8 Monate lang immer mal wieder Annäherungsversuche bei meinem Freund gestartet. 8 Monate habe ich keinen Ton zu ihr gesagt, weil mein Freund das nicht wollte. 8 Monate habe ich geschwiegen. Jetzt habe ich einmal was gesagt, und er beschimpft mich.
 
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