Anzeige(1)
Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.
Als Nachgang zu meinem Regenwurm-Thread entwickelte sich die Frage:
Wann und wie entwickelt sich Empathie?
Dazu hätte ich eine kleine " Geschichte".
Als ich vor Jahren ein Jahr als Praktikum im Kindergarten machten kam eines Morgens die kleine Julia zu uns.
Eigentlich ein sehr fröhliches Kind,setzte sich in eine Ecke auf einen Stuhl und weinte.
Ich ging hin und fragte,warum sie weinte.
Ihre Antwort war,dass sie auf dem Weg zu uns auf der Straße einen toten Igel gesehen hatte,von einem Auto überfahren.
Sie weinte bitterlich.
Julia war drei Jahre alt.Also war schon Empathie vorhanden,oder?
Ich erinnere mich oft daran,weil man als Kind noch sehr empfindlich reagiert und eigentlich das die natürlichste Reaktion der Welt war.
Im Laufe der Zeit " härten" wir ab,wohl zum Selbstschutz,weil es einfach zu viele Sachen gibt,die schlimm sind.
de.wikipedia.org
Ich kann auch Empathie für ein Tier oder ein anderes Lebenswesen empfinden.Ich glaube nicht, dass man hier von "Empathie" sprechen kann.
Bei diesem Kind war es wohl Trauer um einen Verlust.
Zitat aus dem Internet:
"Empathie bezeichnet die Fähigkeit und Bereitschaft, Empfindungen, Emotionen, Gedanken, Motive und Persönlichkeitsmerkmale einer anderen Person zu erkennen, zu verstehen und nachzuempfinden. Ein damit korrespondierender allgemeinsprachlicher Begriff ist Einfühlungsvermögen."
Von Trauer hätte ich eher gesprochen ,wenn es ihr Tier gewesen wäre.Ich glaube nicht, dass man hier von "Empathie" sprechen kann.
Bei diesem Kind war es wohl Trauer um einen Verlust.
Anzeige (6)
Anzeige (6)
Anzeige(8)
Anzeige (2)