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Wenn die Traurigkeit kein Ende findet............

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 124942
  • Datum Start Datum Start
Ein plötzlicher Tod ist für Freunde und für Angehörige sehr,sehr schrecklich.
Es ist ein Schock den man überwinden muss.

Aber was mich jetzt manchmal tröstet ist,dass mein Mann nicht lange hat leiden müssen,bevor er starb.
Er starb so,wie ich es mir wünschen würde für mich selbst und ohne dass wir je darüber gesprochen haben,so wie ich glaube,dass er hätte sterben wollen.
Ohne lange Krankheit,Schmerzen,Leid.
Nur viel,viel zu früh.
 
Ein plötzlicher Tod ist für Freunde und für Angehörige sehr,sehr schrecklich.
Es ist ein Schock den man überwinden muss.

Aber was mich jetzt manchmal tröstet ist,dass mein Mann nicht lange hat leiden müssen,bevor er starb.
Er starb so,wie ich es mir wünschen würde für mich selbst und ohne dass wir je darüber gesprochen haben,so wie ich glaube,dass er hätte sterben wollen.
Ohne lange Krankheit,Schmerzen,Leid.
Nur viel,viel zu früh.
Ja, ich denke, mein Partner hat hoffentlich auch nicht lange leiden müssen. Richtig schlecht ging es ihm wohl nur in der einen Woche vor seinem Tod, aber nicht schon wochen-, monate- oder jahrelang vorher. Ein langes Siechtum, Krankenhausaufenthalte etc. sind ihm erspart geblieben, ebenso der Aufenthalt in Pflegeheimen. Aber ich hätte auch ganz anders damit umgehen können, wenn er wenigstens Mitte oder Ende 70 geworden wäre, am besten natürlich noch älter.
 
Ein plötzlicher Tod ist für Freunde und für Angehörige sehr,sehr schrecklich.
Es ist ein Schock den man überwinden muss.

Aber was mich jetzt manchmal tröstet ist,dass mein Mann nicht lange hat leiden müssen,bevor er starb.
Er starb so,wie ich es mir wünschen würde für mich selbst und ohne dass wir je darüber gesprochen haben,so wie ich glaube,dass er hätte sterben wollen.
Ohne lange Krankheit,Schmerzen,Leid.
Nur viel,viel zu früh.
Der plötzliche Tod, für den Ehepartner noch als schrecklich. Es kam für mich noch mehr als plötzlich, völlig unerwartet.
Ich hatte ja schon darüber berichtet.
Der Schock, und das untertrieben war noch als das.
Jetzt ist fast 5 Monate mit geschehenen. Und der Schock sitzt noch tiefer als vorher. Das es manchmal garnicht zu überwinden ist.
Die Traurigkeit sitzt da und rührt sich nicht. Es ist alles noch allgegenwärtiger geworden. Unüberwindbar !
 
Jetzt ist fast 5 Monate mit geschehenen. Und der Schock sitzt noch tiefer als vorher. Das es manchmal garnicht zu überwinden ist.
Die Traurigkeit sitzt da und rührt sich nicht. Es ist alles noch allgegenwärtiger geworden. Unüberwindbar !
5 Monate ist keine lange Zeit.
Ich kann sehr gut nachvollziehen wie es dir geht,Jape.
Es ist eine Traurigkeit,die so sehr schmerzt,dass man das Gefühl hat ,man erstickt daran.
Und man meint ,es wird nie wieder besser.
Du musst vllt auch eine Zeit lang das machen,was ich musste.
Ablenkung, Gefühle zur Seite schieben,versuchen zu funktionieren ohne viel nachzudenken .
Ich möchte dir Mut machen,es wird wieder besser.Nicht sofort ,aber langsam.
Ja,es war für dich ein Schock,so wie es für mich war.
Und ja,ich bin immer noch traurig.
Und ja,es gibt Momente,wo es immer noch schmerzt.
Aber es gibt auch wieder Tage,wo ich mich über Sachen freuen kann.
Momente,die ich genießen kann.
Es ist wie ein Kampf,ich erkämpfe mir langsam mein Leben zurück.Lasse jetzt wieder Gefühle zu,die ich vor Kurzem noch unterdrücken musste,um zu überleben.
Und ich lerne.
Lerne wieder zu leben,statt nur zu überleben.
Und ich bin mir sicher,es wird auch für dich wieder besser.
Lass dir Zeit,aber sei hartnäckig.
Nicht aufgeben,Jape!
 
5 Monate ist keine lange Zeit.
Ich kann sehr gut nachvollziehen wie es dir geht,Jape.
Es ist eine Traurigkeit,die so sehr schmerzt,dass man das Gefühl hat ,man erstickt daran.
Und man meint ,es wird nie wieder besser.
Du musst vllt auch eine Zeit lang das machen,was ich musste.
Ablenkung, Gefühle zur Seite schieben,versuchen zu funktionieren ohne viel nachzudenken .
Ich möchte dir Mut machen,es wird wieder besser.Nicht sofort ,aber langsam.
Ja,es war für dich ein Schock,so wie es für mich war.
Und ja,ich bin immer noch traurig.
Und ja,es gibt Momente,wo es immer noch schmerzt.
Aber es gibt auch wieder Tage,wo ich mich über Sachen freuen kann.
Momente,die ich genießen kann.
Es ist wie ein Kampf,ich erkämpfe mir langsam mein Leben zurück.Lasse jetzt wieder Gefühle zu,die ich vor Kurzem noch unterdrücken musste,um zu überleben.
Und ich lerne.
Lerne wieder zu leben,statt nur zu überleben.
Und ich bin mir sicher,es wird auch für dich wieder besser.
Lass dir Zeit,aber sei hartnäckig.
Nicht aufgeben,Jape!
Ja, wenn es auch 5 Mon. sind, es schmerzt das es SCHON so lang her ist mir dem geschehenen. Es kommen ganz merkwürdige Gefühle auf. Kann man nicht beschreiben. So etwas erlebt man ja nur einmal im eigenen Leben, nach aller Wahrscheinlichkeit nach.
Wie, wo und wann soll das Leben weiter gehen. Welches Leben,. Es hat sich ja schlagartig geändert, nichts, aber auch nichts ist wie vorher. Aus und vorbei!
Die Gemeinsamkeiten, die zeitll. Rituale welche zusammen machte versuche ich jedenfalls soweit möglich noch beizubehalten.
Aber groß in die Zukunft schauen ?
Ich bin Jahrgang 1944, da ist nichts mehr mit grosse Sprünge machen
Mal sehen was die Zeit noch mit sich bringt.
 
Aber groß in die Zukunft schauen ?
Ich bin Jahrgang 1944, da ist nichts mehr mit grosse Sprünge machen
Mal sehen was die Zeit noch mit sich bringt.
In die Zukunft kann keiner von uns sehen.
Morgen ist auch schon Zukunft,alles was nicht heute ist.
Freu dich,dass du noch mobil bist.
Wie du an meinen Namen hier erkennst,ist meine Zukunft auch noch leer.
Die erste Zeit konnte ich überhaupt nichts planen,war nicht in der Lage irgendetwas vor mir zu sehen.
Versuche Tag für Tag,kleine Sachen zu finden,die dich ablenken,die dich auf andere Gedanken Vielleicht irgendetwas was dir vllt ein bisschen Freude macht.
 
In die Zukunft kann keiner von uns sehen.
Morgen ist auch schon Zukunft,alles was nicht heute ist.
Freu dich,dass du noch mobil bist.
Wie du an meinen Namen hier erkennst,ist meine Zukunft auch noch leer.
Die erste Zeit konnte ich überhaupt nichts planen,war nicht in der Lage irgendetwas vor mir zu sehen.
Versuche Tag für Tag,kleine Sachen zu finden,die dich ablenken,die dich auf andere Gedanken Vielleicht irgendetwas was dir vllt ein bisschen Freude macht.
Ich unternehme auch viel, alleine, nicht das ich die Zweisamkeit suche, die brauche ich nicht
Unternehme die gleichen Unternehmungen, unter anderem Fahrten, Ziele etc. Was ich mit Ihr gemeinsam unternommen habe
Aber ich merke schon manchesmal das es mir nichts bringt
Das gemeinsame war eben ganz anders.
Ich spreche mit Ihr. Das ist wohl war.
Das wird noch ein langer nie endender Weg für mich sein.
Allein ist allein.
 
Ich unternehme auch viel, alleine, nicht das ich die Zweisamkeit suche, die brauche ich nicht
Unternehme die gleichen Unternehmungen, unter anderem Fahrten, Ziele etc. Was ich mit Ihr gemeinsam unternommen habe
Aber ich merke schon manchesmal das es mir nichts bringt
Das gemeinsame war eben ganz anders.
Ich spreche mit Ihr. Das ist wohl war.
Das wird noch ein langer nie endender Weg für mich sein.
Allein ist allein.
Ich habe am Anfang auch versucht, die alten Gewohnheiten beizubehalten. Wir haben etwa immer gerne Freunde bekocht. So richtig aufwändig.

Ich habe das nach dem Tod meines Mannes noch zweimal versucht. Für mich war es jeweils ein trauriger Abend. Gerade bei Unternehmungen, die wir früher zusammen gemacht haben wurde mir sein Fehlen besonders bewusst. Da war einfach eine Lücke.

Inzwischen habe ich begonnen, mir neue Interessen, alte Freunde und neue Bekannte zu suchen. Bei den Treffen mit befreundeten Paaren fühlte ich mich oft wie das dritte Rad am Wagen. Ja, allein ist allein. Ich habe auch mit kleinen Freuden neu angefangen. Ein langer Weg.
 
Bei den Treffen mit befreundeten Paaren fühlte ich mich oft wie das dritte Rad am Wagen.
Ja,geht mir auch so.
Da fehlt mir mein Mann noch mehr als sonst.
Was ich mit Ihr gemeinsam unternommen habe
Aber ich merke schon manchesmal das es mir nichts bringt
Das gemeinsame war eben ganz anders.
Vielleicht hilft es eher,wenn du etwas unternimmst,was ihr gemeinsam nicht gemacht habt.Wenn du woanders hinfährst,wo ihr nicht gemeinsam ward.
Jeder empfindet anders,mir hilft es eher etwas zu tun,wo mich nicht alles an frühere Zeiten erinnert.
 
Ich habe am Anfang auch versucht, die alten Gewohnheiten beizubehalten. Wir haben etwa immer gerne Freunde bekocht. So richtig aufwändig.

Ich habe das nach dem Tod meines Mannes noch zweimal versucht. Für mich war es jeweils ein trauriger Abend. Gerade bei Unternehmungen, die wir früher zusammen gemacht haben wurde mir sein Fehlen besonders bewusst. Da war einfach eine Lücke.

Inzwischen habe ich begonnen, mir neue Interessen, alte Freunde und neue Bekannte zu suchen. Bei den Treffen mit befreundeten Paaren fühlte ich mich oft wie das dritte Rad am Wagen. Ja, allein ist allein. Ich habe auch mit kleinen Freuden neu angefangen. Ein langer Weg.
Ja, die LÜCKE, da fehlt auf einmal etwa
Ganz schlagartig, wie ein Schlag ins Gesicht. Und diese LÜCKE wird auch niemals wieder geschlossen.
Egal was man versucht. Das Leben hat sich schlagartig verändert.
Das mit dem Kochen, ich war ja der Koch. Habe ich also ein paar mal gemacht und wenn es fertig war, nichts davon gegessen. Es fehlte mir absolut der Appetit dazu. Das nur als Kleinigkeit.
Bei mir kommt auch noch UNGEWISSE
dazu, wie und wo es geschah.
Dieser Gedanke lässt mich einfach nicht los und habe es ständig im Hinterkopf.
Ja, genau wie bei mir, ein langer nie endender Weg.
 

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