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Demente Oma ist anstrengend

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Wie lange "kränkelt" die Oma schon ?
Nein. Mein Vater will jetzt nochmal mit meinen Verwandten sprechen. Mehr weiß ich nicht.
Dann geht das doch in die richtige Richtung 🙂
Ich werde nicht als "Pflegekraft" einspringen.
Das sollte auch nicht deine Aufgabe sein
Sie hat zwei Kinder und vier Enkel. Ich bin nicht der einzige Mensch in der Familie, der sich drum kümmern kann. ^^
Ich gehe mal nicht davon aus.
Je nach dem, wie die Famillienbande sind, könnte u. U. das auf dich zukommen.
Wer nichts beizutragen hat, kann es auch lassen.
Stimmt.
So wird es auch in manchen Familien gehandhabt 😉🙂

Eine gewisse "Härte" ist aus deinen Worten schon herauszulesen.

Ist da auch noch Platz für eine Art Verständnis oder sogar Dankbarkeit ?

Gruß Hajooo
 
[...]

Es war trotzdem deine Entscheidung. Es wäre ja auch noch das Pflegeheim gegangen.

Aber okay, du hattest das Gefühl, du bist als einzige anständig. Und du hast sicherlich wahnsinnig viel geleistet, dafür verdienst du sicherlich Respekt, auch von mir.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine gewisse "Härte" ist aus deinen Worten schon herauszulesen.

Ist da auch noch Platz für eine Art Verständnis oder sogar Dankbarkeit ?

Gruß Hajooo
[/QUOTE]

Wenn sie keinerlei Verständnis hätte, wäre die TE jetzt nicht eingesprungen. Wofür soll sie denn dankbar sein?
 
Aber man muss nicht so "anständig" sein, den Menschen selbst zu pflegen über viele jahre lang. Die Frage ist auch, warum du das denn getan hat, und nicht dein Mann. Es war seine Mutter. So wie ich dich hier kennen gelernt habe, hast du doch einen guten Beruf und bist in der Lage Geld zu verdienen. Insofern hätte ja auch dein Mann etwas beruflich zurück stecken können und den Hauptteil der Pflege übernehmen können, z. B.

Ja, aber es war eine finanzielle Frage ganz einfach. Er verdient mehr als ich.
Niemand ist dazu verpflichtet, sein eigenes Leben aufzugeben um eine Person zu pflegen, von der man vorher nur Hass erlebt hat.
Das hat was mit Anstand zu tun. Finde ich schon.
Nur weil der andere keinen hatte, muss man es ihm nicht gleich tun.
 
Ich habe auch "Anstand", aber meine Oma hätte ich nie gepflegt. Als erstes achte ich auf mich selbst. Ich möchte gesund bleiben, körperlich und auch seelisch. Meine Oma mochte mich nie. Ich hätte dafür Sorge getragen, dass sie gut versorgt ist, aber ich hätte mich nicht persönlich aufgerieben.

Erdnussmutter, würde Tagespflege evtl helfen? Müsstest Du allerdings mal schauen, ob es das Angebot an Deinem Wohnort gibt und ob die auch Demenzkranke betreuen.
 
Wie lange "kränkelt" die Oma schon ?Dann geht das doch in die richtige Richtung 🙂Das sollte auch nicht deine Aufgabe sein
Ich gehe mal nicht davon aus.
Je nach dem, wie die Famillienbande sind, könnte u. U. das auf dich zukommen.
Stimmt.
So wird es auch in manchen Familien gehandhabt 😉🙂

Eine gewisse "Härte" ist aus deinen Worten schon herauszulesen.

Ist da auch noch Platz für eine Art Verständnis oder sogar Dankbarkeit ?

Gruß Hajooo
Meine Oma war anfang des Jahres noch okay. Ein bisschen zerstreut. Richtig schlimm ist es erst seit neulich. Ich habe jetzt auf jeden Fall mal zwei Wochen Ruhe von dem Thema. Außerdem bin ich heute sowieso krank geworden und könnte das nicht mal wuppen, wenn ich wollte.

Diese Härte rührt daher, dass es nie jemanden juckt, wie es mir geht. Immer wird nur von mir gefordert und am besten gratis. Weißt du, als es mir mal richtig schlecht ging, da hat mir meine Familie nur Vorwürfe gemacht und mir deutlich gezeigt, was für eine Belastung ich bin (auch meine Großeltern). Hilfe gabs immer nur widerwillig. Aber andersherum schämt sich keiner, mich sofort um Hilfe zu bitten. Irgendwie denken alle, dass ich die bin, die unendlich Kraft und Zeit hat. Ich kenne aber inzwischen meine Grenzen ziemlich gut und werde sie verteidigen. Insofern bin ich nicht sonderlich dankbar und mein Verständnis ist zwar da, aber in aller erster Linie für mich.
 
Ich sitze gerade alleine Zuhause und da kam mir gerade eine wirklich banale Erinnerung. Da hatte ich in den Kleinanzeigen ein Möbelstück gefunden, war gratis abzugeben, man hätte es sich nur selbst abholen müssen und ich wollte es wirklich haben. Damals war ich nicht so mobil, deswegen habe ich in der Familie rumgefragt ob mir jemand hilft. Habe nur zur Antwort bekommen, ob ich das denn wirklich brauche und was der Aufwand soll. Dass das einfach nur unnötig ist.

Aber von mir zu verlangen unter der Woche mehrere Tage 14h auf meine Oma aufzupassen, das ist natürlich ok und selbstverständlich.
 
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