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Auf der Arbeit sprechen alle in einer Fremdsprache

Richtig es geht um Gastfreundschaft.....
Für unsere Gäste benötige ich aber kein bosnisch, ich komme mit Englisch immer gut durch.....
Und nein es ist kein Zwang, sie sind ja freiwillig hier unter Anderem auch um die Sprache zu lernen......
Wenn ich nach Italien gehe um zu arbeiten dann wäre es doch gut wenn ich zumindest gebrochen Italienisch spreche, den Rest lerne ich dann während meines Aufenthaltes.......
Ich gehe dorthin um diese Sprache zu lernen und nicht um mein Deutsch zu verbessern....
Und es geht ja nicht um den da Gast zu sein sondern um da zu arbeiten.....
Stell dir vor, du machst Urlaub in Deutschland und der Kellner versteht kein Deutsch, würdest du das gut finden?
Ich mag es wenn der Kellner versteht was ich von ihm möchte....

Ich hatte erst später gelesen, dass es um Bosnisch geht. Keine Weltsprache allerdings.

Trotzdem würde mir als Gast diese Einstellung nicht gefallen.
Stell dir nur mal vor du machst in Spanien Urlaub und hörst einen Angestellten sagen „Das ist mein Land und ich möchte keinen neuen Sprachen lernen…“. Mein Land.

Eine andere Nuance als „Bosnisch bringt mich als Sprache nicht weiter“ oder auch „Es stört mich, wenn die Kollegen einen Sprache sprechen, die ich nicht kann“.
 
Ok, "bosnisch" wäre jetzt auch nicht auf meiner Wunschliste für Fremdsprachen. Es geht ja im Grunde immer nur um die selbe Frage bei den meisten Problemen: "Was kann ich dazu beitragen, um das Problem zu lösen?" Wenn Du "bosnisch" lernst wäre das nur sinnvoll aus meiner Sicht, wenn auch viele eurer Gäste bosnisch sprechen. Aber Du hast "holländisch" erwähnt. Euer Hotel ist als eher nicht an einer Ostgrenze, oder?

Deine Kollegen benehmen sich unhöflich und wenig teamfähig, aber auch Du scheinst Deinen Teil dazu beizutragen, dass euer "Klima" eher wenig kooperativ ist. Das ist nur eine Vermutung aufgrund Deiner Formulierungen, beweisen kann ich das natürlich nicht. Die Situation scheint "verfahren". Wenn eine Aussprache nichts bringt, dann musst Du für Dich entscheiden, ob Du das aushalten kannst und willst oder ob ein neuer Job mit mehr "Kollegialität" auf längere Sicht nicht Deine Kraft und Nerven schont.

Verdammt schade, wenn es so läuft und keine gute Lösung in Sicht scheint. Manche Probleme kann man nur umgehen und sie hinter sich lassen.
 
hast du klar kommunziert, dass dich das verletzt?
oder gefragt, warum sie das trotzdem machen?
oder gefragt, ob "sie keine kollegen sein wollen"?
Bosnier sind meist sehr direkt und gruppenfixiert, das könnte man ausnutzen.

vielen mehrsprachigen leuten fehlt das bewusstsein dafür, dass die sprachlcihe verwendung andere ausgrenzt,
wenn ich meine schüler oder studenten darauf angesprochen habe, waren die immer ganz betroffen, darüber haben sie sich noch nie gedanken gemacht.

Ja, eigentlich schon.....
Mehrmals sogar.....
Vielleicht sollte ich es nochmal versuchen....
 
Ich hatte erst später gelesen, dass es um Bosnisch geht. Keine Weltsprache allerdings.

Trotzdem würde mir als Gast diese Einstellung nicht gefallen.
Stell dir nur mal vor du machst in Spanien Urlaub und hörst einen Angestellten sagen „Das ist mein Land und ich möchte keinen neuen Sprachen lernen…“. Mein Land.

Eine andere Nuance als „Bosnisch bringt mich als Sprache nicht weiter“ oder auch „Es stört mich, wenn die Kollegen einen Sprache sprechen, die ich nicht kann“.

Das stimmt so nicht, ich spreche noch Englisch, habe Holländisch gelernt, da wir viele Gäste aus Holland haben, die Schweizer freuen sich immer, dass sie sich mit mir in ihrem Dialekt unterhalten können weil ich auch den Schweizerdialekt verstehe und sprechen kann.....
Ich habe früher oft in Italien Urlaub gemacht, ein sehr stolzes Land, die Angestellten dort haben damals so gut wie kein Deutsch gesprochen, hat mich nie gestört, bin ja in Italien....
 
bin ich die Einzigste deren Muttersprache Deutsch ist
bin ich die einzigste Einheimische
Bin die Einzigste mit Abschluss und jahrelanger Berufserfahrung!
Allein durch diese einmalige Stellung bist Du ja eigentlich schon ausgeschlossen, oder stehst damit auch im Mittelpunkt.

Sie sprechen nur noch in ihrer Muttersprache, ich verstehe davon kein Wort!
dass ich kein Wort verstehe und mich dadurch nicht integriert fühle....
frage mich warum ich in meinem eigenen Land eine Sprache lernen muss weil ich sonst kein Wort verstehe......
3 dieser Leute sind Geschwister bzw. ein Paar

Dadurch, dass Du trotzdem sehr viel Sympathien für Deinen Beruf und Deinen Job empfindest, würde ich diese Stelle nicht so leichtfertig aufgeben.
In dieser Konstellation ist es auch für Deine ausländischen Kollegen ziemlich schwierig, nicht in ihrer eigenen Sprache miteinander zu kommunizieren, da kämen sie sich wohl lächerlich vor.
Doch die Frage, warum im eigenen Land eine andere Sprache lernen zu müssen, finde ich kein richtiges Argument, vor allem nicht in Deiner Branche. Es gibt viele Länder, die genau das praktizieren, weil eben ihre eigene Sprache kaum erlernt wird. Ich denke dabei an alle skandinavischen Länder oder auch Holland. Das ist auf jeden Fall immer eine Bereicherung für sich selber.
Nun sagst Du, dass Du ja schon die Sprache Deiner Kollegen erlernst, es Dir nur sehr schwer fällt. Dann mach's doch so: jedesmal, wenn Ihr Euch in einem Raum befindet und sie wieder loslegen, brescht Du dazwischen und sprichst sie auf englisch an. Sagen Sie dann, dass sie hier sind, um deutsch zu lernen, ja, dann bitte! Alles andere wäre ihre Privatsache, die sie ja ausserhalb der Berufszeiten ausüben können. Dann unterstützt Ihr Euch gegenseitig, sie helfen Dir beim Lernen, und Du ihnen. Das sollte nach einer gewissen Zeit schon klappen, vor allem auch mit der Kollegin, mit der Du Dich vorher so gut verstanden hast.
 
Bosnisch wird von schätzungsweise 2,5 Millionen Sprechern gesprochen. Wenn die Belegschaft auf Bulgarier wechselt, dann soll ich wohl Bulgarisch lernen und übermorgen Ungarisch oder Guaraní?
Dann muss ich ja im Hotelgewerbe ein Sprachgenie sein, wenn man bedenkt, dass Englisch und Französisch so der so als selbstverständlich vorausgesetzt wird.
Bei aller Willkommenskultur muss die Machbarkeit im Auge behalten werden.

Dankeschön!
Sag ich auch.....
Dann lerne ich jetzt bosnisch, slowakisch und ungarisch....
Nächste Saison kommt dann wahrscheinlich noch bulgarisch und tschechisch dazu!
 
Allein durch diese einmalige Stellung bist Du ja eigentlich schon ausgeschlossen, oder stehst damit auch im Mittelpunkt.






Dadurch, dass Du trotzdem sehr viel Sympathien für Deinen Beruf und Deinen Job empfindest, würde ich diese Stelle nicht so leichtfertig aufgeben.
In dieser Konstellation ist es auch für Deine ausländischen Kollegen ziemlich schwierig, nicht in ihrer eigenen Sprache miteinander zu kommunizieren, da kämen sie sich wohl lächerlich vor.
Doch die Frage, warum im eigenen Land eine andere Sprache lernen zu müssen, finde ich kein richtiges Argument, vor allem nicht in Deiner Branche. Es gibt viele Länder, die genau das praktizieren, weil eben ihre eigene Sprache kaum erlernt wird. Ich denke dabei an alle skandinavischen Länder oder auch Holland. Das ist auf jeden Fall immer eine Bereicherung für sich selber.
Nun sagst Du, dass Du ja schon die Sprache Deiner Kollegen erlernst, es Dir nur sehr schwer fällt. Dann mach's doch so: jedesmal, wenn Ihr Euch in einem Raum befindet und sie wieder loslegen, brescht Du dazwischen und sprichst sie auf englisch an. Sagen Sie dann, dass sie hier sind, um deutsch zu lernen, ja, dann bitte! Alles andere wäre ihre Privatsache, die sie ja ausserhalb der Berufszeiten ausüben können. Dann unterstützt Ihr Euch gegenseitig, sie helfen Dir beim Lernen, und Du ihnen. Das sollte nach einer gewissen Zeit schon klappen, vor allem auch mit der Kollegin, mit der Du Dich vorher so gut verstanden hast.

Nur eine Sache.....
Findest du, ich sollte alle diese Sprachen lernen?
Ein bisschen was kann ich schon aber zu wenig um ihnen folgen zu können....
 
Das ist sehr unhöflich. Bewerbe Dich doch einfach. Geh mit einem guten Gefühl an die Bewerbungen, das motiviert. Wer weiß, was noch schönes im neuen Jahr kommt.
Dir kann ja nichts passieren. Manchmal ist es gut, wenn man sich bewirbt und auf Einladungen zu Gesprächen geht. Wer weiß, was für Möglichkeiten es sich bieten.

Ich hätte darauf auch keine Lust. Arbeit ist mehr als Geldverdienen

Kolya
 
Das stimmt so nicht, ich spreche noch Englisch, habe Holländisch gelernt, da wir viele Gäste aus Holland haben, die Schweizer freuen sich immer, dass sie sich mit mir in ihrem Dialekt unterhalten können weil ich auch den Schweizerdialekt verstehe und sprechen kann.....
Ich habe früher oft in Italien Urlaub gemacht, ein sehr stolzes Land, die Angestellten dort haben damals so gut wie kein Deutsch gesprochen, hat mich nie gestört, bin ja in Italien....

Es betrifft die Formulierung „mein eigenes Land“ mit dem Unterton „mein Land, was wollen die Ausländer hier? Warum bleiben die nicht in ihrem Land?“.

Mich würde es auch nicht stören, wenn ein Hotelangestellter meine Sprachen nicht spricht. Hingegen würde mich durchaus sehr stören, wenn ich mitkriege, dass er von seinem eigenen Land und Ausländern, die sich gefälligst anzupassen haben, redet.
 
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