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Freundin verändert sich immer mehr

Aber selbst wenn, dann ist das nicht meine Schuld, da sie mir dann ja wohl jahrelang einen Menschen vorgespielt haben muss, der sie nicht ist…
Gedanken lesen kann ich nicht und mir gegenüber hat sie nie den Eindruck gemacht unglücklich zu sein.
Ich werde wohl mit ihr sprechen müssen, ob sie die Beziehung überhaupt noch will. Weiß noch gar nicht wie ich das ansprechen soll… Von ihr auch kam bisher jedenfalls nichts in der Richtung. Das letzte was ich will ist ihrem Glück im Weg zu stehen…

Ich glaube nicht, dass sie dir etwas vorgespielt hat, sie hat einfach eine Seite an sich entdeckt, die sie früher noch nicht kannte.
Wie geschrieben, verstehe ich sehr gut, dass du verunsichert, vielleicht auch frustriert bist. Aber mir selbst haben Alkohol und ja, auch andere Drogen, auf jeden Fall auch etwas gegeben. Es ist nicht vernünftig, es ist nicht gesund, aber ich hatte tolle Erlebnisse und Momente, die ich nicht missen möchte. Exzessiv feiern kann unheimlich schön sein, ein sehr tiefes und besonderes Erlebnis. Ich finde das bei weitem nicht so stumpf, wie von manchen dargestellt. Und auch wenn ein Leben ohne berauschende Substanzen der gesündere Weg ist, können diese Substanzen Erleben eben noch verstärken, einen eins werden lassen mit der Musik, usw. usf. Ich möchte keine Werbung für Drogen machen, ich finde nur diese Dualität, die aufgemacht wird (stumpf/kindisch/etc. vs. ein "richtiges Lebens"), nicht sinnvoll.

Wie läuft denn eure Beziehung, abseits von der Feierei? Habt ihr tolle Momente zusammen, seid ihr euch körperlich nah? Oder hast du das Gefühl, dass sie sich auch generell von dir distanziert? DAS wäre für mich das entscheidende: Hat sich etwas zwischen euch geändert oder ist einfach ein neuer Faktor, ihre Freundin + Feiern etc., dazu gekommen?
 
Hallo @Planloser1702, nimms nicht so schwer, was dir hier alles um die Ohren gehauen wird. Ich empfinde dich nicht als Spaßbremse, du gönnst es ihr ja. Und ihr habt bisher halt einfach ruhiger gelebt, wie es schien in beiderseitigem Einverständnis.

Da ist es schon irritierend, wenn sich das so drastisch ändert. Besonders das Rauchen, das wirkt einfach so, als ob sie nur diese Freundin imitiert.

Ich verstehe sehr gut, dass es dir nicht gefällt, wenn deine Freundin um 5 Uhr früh sturzbetrunken ins Bett fällt. Mehrmals die Woche. Da solltet ihr wirklich mal drüber sprechen.

Ich hatte auch wilde Partyphasen, zu großartiger Selbstfindung haben Saufgelage und Drogenexperimente zwar eher nicht geführt, aber ich bereue es auch nicht. Da war ich aber entweder Single oder mein Partner genauso drauf.
 
Wie läuft denn eure Beziehung, abseits von der Feierei? Habt ihr tolle Momente zusammen, seid ihr euch körperlich nah? Oder hast du das Gefühl, dass sie sich auch generell von dir distanziert? DAS wäre für mich das entscheidende: Hat sich etwas zwischen euch geändert oder ist einfach ein neuer Faktor, ihre Freundin + Feiern etc., dazu gekommen?

Abseits ihrer Feierei verbringen wir schon noch Zeit miteinander. Sie will auch Sex, komischerweise sogar verstärkt als vorher. Körperlich nah sind wir uns auch noch ohne Sex, aber ich muss leider auch zugeben, dass ich es nicht immer zulassen kann. Zum Beispiel wenn sie kurz vorher geraucht hat. Sie riecht dann echt extrem danach und hat auch total schlechten Atem. Das ist schon eine Belastung. Ähnlich natürlich auch wenn sie morgens vom feiern kommt und sich ins Bett legt. Ich meine es nicht böse, aber sie stinkt dann eben wirklich.
Ansonsten ist sie durchaus noch wie früher wenn wir mal länger Zeit miteinander verbringen. Sie ist nicht total distanziert von mir und sucht auch meine Nähe wenn sie dann zu Hause ist.
 
Rauchen ist eine Sucht, da kommt man nicht so schnell wieder weg, erst recht nicht, wenn ein anderer will, dass man aufhört. Von daher schwierig.

Reden solltest du mit ihr trotzdem, ohne Vorwürfe, sag ihr einfach, wie es dir mit der Situation geht. Setzt euch gemeinsam an den Tisch, ohne Ablenkungen.
Dann darf jeder von euch, sagen wir 10 Minuten lang, darüber reden, wie es ihm geht, was er fühlt, ohne vom anderen unterbrochen zu werden. Das wird mehr Klarheit in die Situation bringen.
 
Lieber TE, du hast deine Freundin anders kennengelernt. Ich stelle mir die Situation jetzt sehr schwer für dich vor. Du kannst nur das Gespräch suchen, wie oben beschrieben, sonst hast du absolut nichts in der Hand, was dies ändern könnte.

Die Antworten hier sind voller Klischees. Wenn ich meine ehemaligen Schulkameradinnen anschaue, sind es diejenigen, die schon immer eher "achtbar" unterwegs waren (und die man hier völlig zu Unrecht "Mauerblümchen" nennt), die heute noch glücklich verheiratet, mit sich im Reinen sind und eine Ausgeglichenheit ausstrahlen. Und, btw., auch viel jünger aussehen. 🙂 (Wir sind Jahrgang 61/62)
 
morgens um 6Uhr stockbesoffen nach Hause kommen....
sie stinkt nach Alkohol und Rauch und das im gemeinsamen Bett würg würg würg
Stelle ich mir schrecklich vor. 10000000000 X lieber alleine sein


Es gibt ja noch Steigerungen , was kommt als nächstes, Drogen, Fremdgehen ? Wieviel Toleranz soll der TE in einer bisher funktionierenden Beziehung noch akzeptieren ?
Diese starke, toxische Veränderung der Freundin wäre mir auch eine Nummer zu viel.
 
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Es gibt ja noch Steigerungen , was kommt als nächstes, Drogen, Fremdgehen ? Wieviel Toleranz soll der TE in einer bisher funktionierenden Beziehung noch akzeptieren ?
Diese starke, toxische Veränderung der Freundin wäre mir auch eine Nummer zu viel.

Was genau ist daran toxisch, mit 21 viel feiern zu gehen? Ich wundere mich eh, dass hier über Vereinbarkeit von Studium und Feierei gerätselt wird, bei den meisten Menschen ist doch die Zeit des Studiums auch die Zeit, in der am meisten gefeiert wird.

Es ist halt so ein bisschen typisch für ein Forum, es wird nicht gesehen und ausgehalten, dass beides okay ist. Der TE ist keine Spaßbremse, nur weil er bestimmte Dinge für sich nicht als erstrebenswert findet und die Freundin ist nicht toxisch, weil sie es gerade öfter krachen lässt. Das sind unterschiedliche Lebensphasen und Lebenseinstellungen, die aufeinander krachen, was zu Schwierigkeiten führen kann.

Mich selbst (rauche nicht) stört zB nicht, dass mein Freund raucht. Ich selbst finde rauchen nicht eklig, aber das empfindet wohl jeder unterschiedlich.
 
@_vogelfrei ich stimme Dir zu, mit einer Einschränkung.
Lebe ich in einer festen Partnerschaft und verändere meinen Lebensstiel radikal in einer Form, die dem Lebensstiel meines Partners vollkommen entgegensteht, muss ich mit ihm ein klärendes Gespräch suchen.
Mache ich das nicht, zeige ich, dass er mir im Grunde vollkommen egal ist.

Ja, das Gespräch müssen beide suchen, die Initiative sollte aber von dem ausgehen, der sich verändert.
Zumal ihr ja bewusst ist, was sie ihrem Freund antut.

Abgestandenen Zigarettengeruch finde ich ekelhaft.
 
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