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Ärger mit Eltern wegen Weihnachten

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Mein Vater macht das doch immer wieder auf. Kann er nicht einfach akzeptieren, dass ich in den Urlaub fahre? Müssen da Vorwürfe kommen? Dann soll er sich doch nicht wundern, wenn ich auch in den Angriff über gehe.

Du wolltest ihm halt eins auswischen oder war es nicht so?
Und glaubst du, er weiß das nicht?
Genau deshalb hast du das doch gemacht? Damit du ihm eins auswischt und er das auch weiß.
 
Du wolltest ihm halt eins auswischen oder war es nicht so?
Und glaubst du, er weiß das nicht?
Genau deshalb hast du das doch gemacht? Damit du ihm eins auswischt und er das auch weiß.

Nein, ich wollte ihm damit keins auswischen. Ich habe für mich einfach gemerkt, dass ich in der Familie keinen hohen Stellenwert habe und werde jetzt langsam fllügge(r).

An seinem Geburtstag wollte ich ihn eins auswischen. Aber ich bin jetzt zumindest davon ausgegangen, dass mein Bruder dieses Jahr bei meinen Eltern erscheint, nachdem die letztes Jahr bei seinen Schwiegereltern waren. Da ich aber seit zwei Jahren mit meinem Bruder kaum spreche, wusste ich das noch nicht. Da hat mich mein Vater mit überrascht.
 
Netto, willst du eigentlich mal wieder eine bessere Beziehung zu deinem Vater (die Mutter tritt hier anscheinend wenig in Erscheinung) und was wärst du bereit, für die Verbesserung zu investieren? Bist du bereit, deinem Vater zuzuhören, wenn er seine Argumente bringt, warum er dich vernachlässigt hat (was er mit Sicherheit so nicht sieht)? Steht bei euch die Religion irgendwie noch im Raum (katholische Kirche oder Freikirche, da hätte ich mich aus eigener leidvollen Erfahrung für genau nichts entschieden)? Ist es nicht gerade auch christlich, dem anderen zu vergeben?

Was mich interessieren würde: machst du das mit der Hilfe bei den Obdachlosen aus Überzeugung, oder weil du dann eben sagen kannst, du hast wirklich auch was sozial engagierstes gemacht? Ich möchte dir da nichts unterstellen, aber wenn du so eine soziale Ader vorher noch nie gezeigt hast, ist das ein bisschen heuchlerisch.
 
Netto, willst du eigentlich mal wieder eine bessere Beziehung zu deinem Vater (die Mutter tritt hier anscheinend wenig in Erscheinung) und was wärst du bereit, für die Verbesserung zu investieren? Bist du bereit, deinem Vater zuzuhören, wenn er seine Argumente bringt, warum er dich vernachlässigt hat (was er mit Sicherheit so nicht sieht)? Steht bei euch die Religion irgendwie noch im Raum (katholische Kirche oder Freikirche, da hätte ich mich aus eigener leidvollen Erfahrung für genau nichts entschieden)? Ist es nicht gerade auch christlich, dem anderen zu vergeben?

Was mich interessieren würde: machst du das mit der Hilfe bei den Obdachlosen aus Überzeugung, oder weil du dann eben sagen kannst, du hast wirklich auch was sozial engagierstes gemacht? Ich möchte dir da nichts unterstellen, aber wenn du so eine soziale Ader vorher noch nie gezeigt hast, ist das ein bisschen heuchlerisch.

Das Problem ist, dass ich die Argumente meines Vaters nicht nachvollziehen kann. Und wenn ich dann mit ihm darüber diskutieren möchte, wird er direkt wieder laut. Und das bringt dann ja gar nichts. Wenn mein Vater meinen Bruder gleich behandeln würde, wäre das ja für mich nachvollziehbar. Ich kann nur die Doppelstandards meiner Eltern und hier insbesondere meines Vaters nicht verstehen.

Über Kirche reden wir so gut wie gar nicht mehr zuhause. Nur über Dinge in der Gemeinde (ich kenne da ja auch noch viele Leute von früher). Seitdem ich ausgetreten bin, wird aber über religiöse Dinge nicht mehr gesprochen.

Ich habe mich immer mal wieder mit Unterbrechungen ehrenamtlich engagiert. Im Studium ging das teilweise schlecht, weil ich so viel um die Ohren hatte. Aber früher habe ich Jugendgruppen in der Kirche geleitet. Vor Corona war ich dann drei Jahre ehrenamtlich im Krankenhausbesuchsdienst und bin ein Mal in der Woche zu Menschen ins Krankenhaus gegangen, die reden wollten. Überwiegend ältere Menschen. Dieses Programm ist aktuell immer noch vorübergehend eingestellt - leider. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht.

Das mit der Obdachlosenhilfe war jetzt einerseits spontan. Auf der anderen Seite würde ich mich da aber auch gerne weiter engagieren, wenn ich gefragt würde und das von den äußeren Umständen her passt (zum Beispiel die "Arbeitszeiten" usw.).
 
Schlag ihm doch vor, dass ihr euch am 4. Advent zu einem schönen Adventskaffee trefft. Gemütlich beisammen sitzen, essen, quatschen, ggfs Geschenke auspacken, einen schönen Spaziergang machen....

So mache ich das mit meinem Vater schon seit Jahren, weil wir uns Heiligabend nicht sehen. Ist doch egal, ob der 24. auf dem Kalenderblatt steht oder ein paar Tage früher.
 
Das Problem ist, dass ich die Argumente meines Vaters nicht nachvollziehen kann. Und wenn ich dann mit ihm darüber diskutieren möchte, wird er direkt wieder laut. Und das bringt dann ja gar nichts. Wenn mein Vater meinen Bruder gleich behandeln würde, wäre das ja für mich nachvollziehbar. Ich kann nur die Doppelstandards meiner Eltern und hier insbesondere meines Vaters nicht verstehen.

Über Kirche reden wir so gut wie gar nicht mehr zuhause. Nur über Dinge in der Gemeinde (ich kenne da ja auch noch viele Leute von früher). Seitdem ich ausgetreten bin, wird aber über religiöse Dinge nicht mehr gesprochen.

Ich habe mich immer mal wieder mit Unterbrechungen ehrenamtlich engagiert. Im Studium ging das teilweise schlecht, weil ich so viel um die Ohren hatte. Aber früher habe ich Jugendgruppen in der Kirche geleitet. Vor Corona war ich dann drei Jahre ehrenamtlich im Krankenhausbesuchsdienst und bin ein Mal in der Woche zu Menschen ins Krankenhaus gegangen, die reden wollten. Überwiegend ältere Menschen. Dieses Programm ist aktuell immer noch vorübergehend eingestellt - leider. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht.

Das mit der Obdachlosenhilfe war jetzt einerseits spontan. Auf der anderen Seite würde ich mich da aber auch gerne weiter engagieren, wenn ich gefragt würde und das von den äußeren Umständen her passt (zum Beispiel die "Arbeitszeiten" usw.).

Netto (darf ich doch zu dir sagen, oder?), ich finde das sehr gut, dass du dich sozial engagierst und auch da hin gehst, wo es auch nicht so angenehm ist.

Mir geht es ein bisschen so wie dir. Ich bin in einer Freikirche hineingewachsen und mit 16 da raus.

Mein Vater war Ältester, der das dann gelöst hat, indem er mich aus dem Mitgliederverzeichnis rauswarf/tilgte. Über Religion wird bei uns auch nicht gesprochen, es hatte aber auch leider einen höheren Stellenwert als die Kinder.

Ich denke dein Problem mit deinem Vater geht viel tiefer als die Familienaktivitäten. Da bräuchte man fast einen Mediator bei euch. Und wenn er dann ähnlich alt ist wie mein Vater (80) ist es fast nicht mehr möglich, mit Argumenten beizukommen. Meine Eltern verstehen es ja bis heute nicht, dass sie ihre vier Kinder unterschiedlich behandelt haben.
 
Danach gab es wieder Diskussionen. Vor zwei Jahren war ich während des Lockdowns am Heiligabend und den Weihnachtstagen bei meinen Eltern nicht willkommen, da mein Bruder und meine Schwägerin mit ihrem frisch geborenen Säugling da waren und ich der dritte Haushalt gewesen wäre.

Aber Weihnachten 2020 galt doch als Regel, dass 5 nicht zum eigenen Hausstand gehörende Personen dazukommen können, wenn sie zum engsten Familienkreis gehören, vgl


Also, im großen und ganzen verstehe ich, dass du enttäuscht bist über deinen Vater.

Vielleicht hilft es etwas, wenn du klar formulierst, was du dir von ihm wünschst (z B Verständnis für deine Position, Entschuldigung,...)

Alles in allem kann es aber auch sein, dass er etwas 'altersstarrsinnig' ist - und dann musst du langfristig für dich selbst entscheiden, ob die Verletzung, die dir von ihm zugefügt wurde, euch für alle Zukunft trennt oder nicht.
 
Meine Mutter wusste aber auf jeden Fall, dass ich mich einsam fühle und auch dass ich vom Freundeskreis im Lockdown isoliert wurde.
Das passt zu dem, was ich in #10 geschrieben habe.
Deine Mutter steht zwischen den Fronten. Das ist eine undankbare Position. Sie lebt mit Deinem Vater zusammen. Sie ist wahrscheinlich ziemlich unglücklich, kann aber nicht aus ihrer Haut. Ihr würde ich keine Vorwürfe machen, Deinem Vater schon. Er ist rücksichtslos und fährt die Familie gegen die Wand.

Lebe Dein Leben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Alle Jahre wieder - kommt der Streit zu Weihnachten. 🙂

Ich kann den TE gut verstehen und kann das ganze Drumherum gar nicht abhaben. Ich verbringe lieber Weihnachten alleine und verreise auch gerne mal.
 
Verständlich. Er dachte sich ja auch, es gibt ja noch dich als Option.

An Nettosteuerzahler: Wenn dich jemand als Option sieht, ist das nicht sehr wertschätzend. Für deinen Vater spielst du nach deinem Bruder nur die zweite Geige. Zieh deinen Plan wie gehabt durch. Mal schauen, ob es nächstes Jahr besser läuft. Dein Vater muss von dem Gedanken wegkommen, dass du ein Spielball bzw. eine Option bist. Du bist jetzt erwachsen, du musst nicht mehr nach seiner Pfeife tanzen.
 
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