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Ärger mit Eltern wegen Weihnachten

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Ich bin ja schon davon ausgegangen, dass eine Einladung kommen wird. Aber ich hatte halt schon den Urlaub gebucht und mich letzte Woche für das Ehrenamt angemeldet.
Und trotzdem war es keine Trotzreaktion von dir?
Wieso wartet man in einer Familie eigentlich auf eine "Einladung"? Wir "besprechen" sowas, und wenn ich verschiedene Möglichkeiten habe, eine davon mir aber am liebsten wäre, dann kläre ich das rechtzeitig aktiv.
 
Mir ist Weihnachten mit der Familie immer sehr wichtig gewesen. Seit zwei Jahren aber halt nicht mehr, als ich ausgeschlossen wurde.

Warum akzeptiert mein Vater das nicht einfach. Es ist doch Doppelmoral mir jetzt vorzuwerfen, dass ich an Weihnachten 2022 obdachlosen Menschen helfe und im Urlaub bin, mich aber Weihnachten 2020 ausgeschlossen zu haben. Da ist doch das Verhalten meines Vaters nicht stimmig.
Ich finde es nicht ok, dir das vorzuwerfen. Aber wenn dir Weihnachten mit der Familie jetzt nicht mehr wichtig ist (?), dann sollte es dir piepegal sein wie dein Vater deine weihnachtlichen Aktivitäten bewertet.
 
Ich habe die Sorge, dass das Band zu meiner Familie komplett reißen könnte. Aber er war es ja, der mich vor zwei Jahren ausgeschlossen hat. Ich würde nur mal erwarten, dass er mich dafür um Entschuldigung bittet oder zumindest sagt, dass ihm das Leid tut.

Tja, das könnte passieren.
Vor allem passiert sowas, wenn man auf alten Kamellen immer weiter drauf herumreitet, anstatt einfach mal den Deckel draufzumachen.
 
Nachdem er sich damals für 1 weiteren "Haushalt" entscheiden musste: Hättest du dir dann gewünscht, dass er sich für dich entscheidet und gegen deinen Bruder und seinen frischen Enkel?

Offensichtlich liegt zwischen dir und deinem Vater mehr im Argen als in deinem Eingangsbeitrag steht. Wünschst du dir da eine Versöhnung?

Was hast du denn für ein Verhältnis zu deinem Bruder?

Und warum hat dein Freundeskreis dich im Lockdown isoliert?

(Ich frage das alles, weil man dann deine Gesamtsituation besser einordnen kann- musst natürlich auf keine Frage antworten wenn du nicht möchtest)

Ich würde mir wünschen, dass mein Vater seine Doppelstandards bleiben lässt und mich als eigenständigen Menschen mit freier Entscheidung ansieht.

Das Verhältnis zu meinem Bruder ist seit Weihnachten 2020 distanziert, seitdem ich da die Familiengruppe verlassen habe und der Familie keinerlei Geschenke habe zukommen lassen (die ich schon gekauft hatte). Ich konnte mir die ganzen Bilder vom schönen Abendessen, dem Geschenkeauspacken usw. nicht mehr ansehen. Mein Bruder hatte für Weihnachten 2020 einfach für seine Frau und sich die Bahnfahrkarten zu meinen Eltern gebucht, ohne dass vorher mal darüber gesprochen wurde. Meine Schwägerin ist Einzelkind. Hätten die nicht Weihnachten 2020 zum Beispiel zu der Schwiegerfamilie fahren können und ich hätte bei meinen Eltern verbacht? Dann wäre niemand alleine gewesen.

Mein Freundeskreis bestand mit Ausnahme von einem anderen Single-Freund, der fast den kompletten Lockdown Home-Office von seinen Eltern gemacht hat, lediglich aus Pärchen. Die haben dann immer corona-gerechte Pärchenabende gemacht und ich war komplett raus. Auf Nachfragen von mir wurde nicht reagiert. Ich habe dann die Whats-App-Gruppe kommentarlos verlassen. Mich hat das geärgert. Ich habe denen allen noch kurz vor Corona und in den Jahren davor bei den Umzügen geholfen und mir hat in meiner Lockdown-Isolation niemand geholfen. In der Rubrik Freunde habe ich einen Beitrag mit dem Titel "Für andere Menschen werlos?" veröffentlicht. Da ist das alles nachzulesen.

Ich habe nur noch Kontakt zu diesem Single-Freund. Wir treffen uns so alle zwei bis drei Wochen mal auf ein Bier. Anschluss an andere Menschen finde ich leider kaum.
 
Das ist ausgeschlossen, dass mein Vater das gedacht hat. Mit meinem Vater spreche ich aber generell nicht über Gefühle. Meine Mutter wusste aber auf jeden Fall, dass ich mich einsam fühle und auch dass ich vom Freundeskreis im Lockdown isoliert wurde. Dennoch hat sie das vor zwei Jahren mitgetragen, dass ich Weihnachten nicht kommen durfte. Ich denke, sie wollte das selbst alles nicht, wollte aber auch keinen Konflikt mit meinem Vater.

Das tut mir sehr leid für dich.

Vielleicht würde es dir trotzdem gut tun, über deinen Schatten zu springen und den Kontakt wieder aufzunehmen.

Die Bitterkeit und Wut schaden dir selbst auch. Deinen Vater änderst du dadurch nicht mehr.
 
Tja, das könnte passieren.
Vor allem passiert sowas, wenn man auf alten Kamellen immer weiter drauf herumreitet, anstatt einfach mal den Deckel draufzumachen.

Mein Vater macht das doch immer wieder auf. Kann er nicht einfach akzeptieren, dass ich in den Urlaub fahre? Müssen da Vorwürfe kommen? Dann soll er sich doch nicht wundern, wenn ich auch in den Angriff über gehe.
 
Ich glaube mein Vater hat mir meinen Austritt aus der katholischen Kirche nicht verziehen. Ich bin zwar Mitglied in einer Freikirche, aber das ist für ihn nur eine Sekte...
Dann kennst du ja den Unterschied zwischen Christ und Christ. 😉
Lass dich nicht beirren, du machst es schon richtig.
Meine Kinder mit Familien bekomme ich an Weihnachten nie alle zusammen, weshalb es sich schon seit Jahren etabliert hat, dass ich sie an einem Tag nach Weihnachten einlade, wo alle können. So what?
 
Und trotzdem war es keine Trotzreaktion von dir?
Wieso wartet man in einer Familie eigentlich auf eine "Einladung"? Wir "besprechen" sowas, und wenn ich verschiedene Möglichkeiten habe, eine davon mir aber am liebsten wäre, dann kläre ich das rechtzeitig aktiv.

Nein, es war keine Trotzreaktion. Natürlich habe ich die Ereignisse von vor zwei Jahren mitberücksichtigt. Klar, sie lassen sich ja nicht ungeschehen machen.

Der schon vor zwei Monaten gebuchte Urlaub und jetzt das Ehrenamt war mir am liebsten und ich habe mich dafür entschieden.
 
Ich bin ja schon davon ausgegangen, dass eine Einladung kommen wird. Aber ich hatte halt schon den Urlaub gebucht und mich letzte Woche für das Ehrenamt angemeldet.

Ja hattest du, weil du mit den Eltern sowieso nicht feiern wolltest. Wenn es bei euch keine Aussprache gibt und ihr nicht aufeinander zugeht, dann kann sich doch an eurer Beziehung nichts verbessern.
 
Mein Vater macht das doch immer wieder auf. Kann er nicht einfach akzeptieren, dass ich in den Urlaub fahre? Müssen da Vorwürfe kommen? Dann soll er sich doch nicht wundern, wenn ich auch in den Angriff über gehe.
Nein, kein Gegenangriff bitte. Aber auch kein Einknicken " um des lieben Friedens willen", du kannst nur verlieren. Bleibe freundlich, aber bestimmt.
Du kennst Römer 12,18:
Soweit es irgend möglich ist und von euch abhängt, lebt mit allen Menschen in Frieden.
 
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