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Ärger mit Eltern wegen Weihnachten

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Ich kann dich verstehen und deinen Vater schon auch. Er kann halt nicht aus seiner Haut bzw. Rolle. Vor zwei Jahren war das neue (erste?) Enkelkind im Fokus. Vielleicht dachte er, dass du genug andere Kontakte oder Freunde hast, um Weihnachten zu feiern.

Da du aber generell keine Entfremdung möchtest, halte ich es für eine gute Idee, von dir aus wieder eine Annäherung anzustreben, ohne auf eine Entschuldigung zu warten (die vielleicht nie kommt).
 
Hallo,

ich finde sehr schön, dass du dich am 24.12. für obdachlose Menschen engagierst und denke darüberhinaus, dass du selbst entscheiden kannst und solltest, wie du die Tage verbringst. Ich empfinde Ende November als früh genug, um deine Familie darüber zu informieren.

Dein Vater hat natürlich das Recht verärgert zu sein, aber du bist eine eigenständige Person mit eigenständigen Plänen. Vor zwei Jahren hat er andere Prioritäten gesetzt, jetzt setzt du andere Prioritäten. Absolut legitim.

Ich selbst bin Weihnachten quasi nie bei meiner Familie. Ich habe irgendwann gemerkt, dass es mich nur stresst/ nervt und ich dadurch schlechte Laune verbreite. Damit ist niemandem geholfen. Seitdem mache ich Weihnachten immer etwas anderes. Mal bin ich bei anderen Familie eingeladen, mal bin ich alleine, mal feiere ich mit Freund:innen. Ich bin da sehr entspannt.
 
Solche Probleme sollte man nie am Telefon besprechen. Das geht schnell in die Hose.
Euer Familienzusammenhalt ist nicht der Allerbeste. Dein Vater meint, dass allein sein Wille und seine Denke richtig ist. So wie Du es schilderst, bist Du ihm der zweitliebste Sohn. Du hast erkannt, dass Dein Vater da Prioritäten setzt. Du hast es ihm sehr deutlich gesagt. Deinem Vater fielen keine Argumente dagegen ein. Deshalb wurde er laut und legte auf. Ihr geht beide nicht aufeinander zu.

Was sagt Deine Mutter dazu? Hat Deine Mutter überhaupt etwas zu sagen? Normalerweise versuchen Mütter, die Wogen zu glätten.

Meine Mutter versucht immer, es allen recht zu machen. Und knickt dann ein. Sie hat keinerlei Rückgrat und möchte sich Ärger mit meinem Vater denke ich ersparen.

Ich glaube mein Vater hat mir meinen Austritt aus der katholischen Kirche nicht verziehen. Ich bin zwar Mitglied in einer Freikirche, aber das ist für ihn nur eine Sekte...
 
Ich kann dich verstehen und deinen Vater schon auch. Er kann halt nicht aus seiner Haut bzw. Rolle. Vor zwei Jahren war das neue (erste?) Enkelkind im Fokus. Vielleicht dachte er, dass du genug andere Kontakte oder Freunde hast, um Weihnachten zu feiern.

Da du aber generell keine Entfremdung möchtest, halte ich es für eine gute Idee, von dir aus wieder eine Annäherung anzustreben, ohne auf eine Entschuldigung zu warten (die vielleicht nie kommt).

Das ist ausgeschlossen, dass mein Vater das gedacht hat. Mit meinem Vater spreche ich aber generell nicht über Gefühle. Meine Mutter wusste aber auf jeden Fall, dass ich mich einsam fühle und auch dass ich vom Freundeskreis im Lockdown isoliert wurde. Dennoch hat sie das vor zwei Jahren mitgetragen, dass ich Weihnachten nicht kommen durfte. Ich denke, sie wollte das selbst alles nicht, wollte aber auch keinen Konflikt mit meinem Vater.
 
Verletzter Stolz, Ärger, Trotz, Rache, so wird das nichts.

Was ist das zwischen deinem Vater und dir? Arbeite das auf und vergib euch beiden.

Ich weiß nicht, was das zwischen meinem Vater und mir ist. Ich verstehe seine Reaktion nicht. Es ist doch okay, wenn ich mich am Heiligabend ehrenamtlich engagiere und Menschen helfe, denen es schlechter geht. Das hat doch nichts mit Trotz oder Rache zu tun, wenn ich mich für ein Ehrenamt am heiligen Abend entscheide und dann einen Tag später in den Urlaub fliege.

Ich bin doch ein eigenständiger Mensch. Anstatt mein Vater das akzeptiert macht er mir Vorwürfe, dass ich Heiligabend nicht komme. Dass mein Bruder aber auch nicht kommt, ist für ihn nicht schlimm. Diese Doppelmoral nervt mich nur noch.
 
Dein Vater hat ein Problem damit, dass er die Kontrolle über dich verliert. Auf einmal fängst du an, eigenständig Entscheidungen zu treffen. Von einer erwachsenen Person zu erwarten, sich eine Erlaubnis einholen zu müssen ist schon sehr lächerlich von ihm, sorry.

Es wird ihn ärgern, dass er nun an Weihnachten alleine Zuhause hockt. Da ist seine Planung halt daneben gegangen. Bei uns werden solche Pläne Monate im Vorraus gemacht, wenn es jemandem wirklich wichtig ist. Er ist selbst Schuld, dass er sich jetzt erst meldet.

Ich bin ja schon davon ausgegangen, dass eine Einladung kommen wird. Aber ich hatte halt schon den Urlaub gebucht und mich letzte Woche für das Ehrenamt angemeldet.
 
Das ist ausgeschlossen, dass mein Vater das gedacht hat. Mit meinem Vater spreche ich aber generell nicht über Gefühle. Meine Mutter wusste aber auf jeden Fall, dass ich mich einsam fühle und auch dass ich vom Freundeskreis im Lockdown isoliert wurde.
Nachdem er sich damals für 1 weiteren "Haushalt" entscheiden musste: Hättest du dir dann gewünscht, dass er sich für dich entscheidet und gegen deinen Bruder und seinen frischen Enkel?

Offensichtlich liegt zwischen dir und deinem Vater mehr im Argen als in deinem Eingangsbeitrag steht. Wünschst du dir da eine Versöhnung?

Was hast du denn für ein Verhältnis zu deinem Bruder?

Und warum hat dein Freundeskreis dich im Lockdown isoliert?

(Ich frage das alles, weil man dann deine Gesamtsituation besser einordnen kann- musst natürlich auf keine Frage antworten wenn du nicht möchtest)
 
Ich fände es vollkommen ok, wenn dir Weihnachten einfach nicht wichtig wäre, du keine Lust hättest Weihnachten mit deiner Familie zu verbringen oder Ähnliches.
So aber ist das offenbar eine kindische Trotzreaktion von dir. Im Lockdown waren mehr als 2 Haushalte nun mal nicht erlaubt (oder?), da kann ich es verstehen, dass sich deine Eltern, wenn sie sich schon entscheiden mussten, für den Teil der Familie mit dem frischen Enkel entschieden haben. Anscheinend hast du ja auch kein besonderes Problem damit, dir Weihnachten eine Beschäftigung zu suchen.

Mir ist Weihnachten mit der Familie immer sehr wichtig gewesen. Seit zwei Jahren aber halt nicht mehr, als ich ausgeschlossen wurde.

Warum akzeptiert mein Vater das nicht einfach. Es ist doch Doppelmoral mir jetzt vorzuwerfen, dass ich an Weihnachten 2022 obdachlosen Menschen helfe und im Urlaub bin, mich aber Weihnachten 2020 ausgeschlossen zu haben. Da ist doch das Verhalten meines Vaters nicht stimmig.

Und warum ist er über meinen Bruder nicht verärgert, dass er Weihnachten 2022 bei seiner Schwiegerfamilie und nicht bei meinen Eltern verbringt. Mir gehen diese Doppelstandards von meinem Vater sehr auf die Nerven.
 
Das ist ausgeschlossen, dass mein Vater das gedacht hat. Mit meinem Vater spreche ich aber generell nicht über Gefühle. Meine Mutter wusste aber auf jeden Fall, dass ich mich einsam fühle und auch dass ich vom Freundeskreis im Lockdown isoliert wurde. Dennoch hat sie das vor zwei Jahren mitgetragen, dass ich Weihnachten nicht kommen durfte. Ich denke, sie wollte das selbst alles nicht, wollte aber auch keinen Konflikt mit meinem Vater.

Ich finde, da bist du zurecht enttäuscht. Wenn du alleine an Weihnachten warst und dein Bruder nicht, hätte ich es familiärer gefunden, dich einzuladen... Zumindest oberflächlich betrachtet. Was die genaue Situation deines Bruders war (evtl. dolle Überlastung durch den Nachwuchs + Hilfe, die dringend gebraucht wurde etc.) weiß ich natürlich nicht.
 
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