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Bei Eltern wohnen grundsätzlich schlimm?

Das war in früheren Zeiten mal das Normale.... Erst heute schiebt man Eltern oder Kinder möglichst früh ab und zerbricht Familienbande....
Heute sind auch andere Zeiten. Kinder studieren und ziehen darum frühzeitig aus oder erlernen einen Beruf und können sich selber eine Wohnung leisten.
Die wenigstens Frauen wohnen zuhause, bis sie in die Ehe wechseln.
Es sind einfach andere Umstände heutzutage.
 
Grundsätzlich schlimm? Nein.
Aber auch wenn man seinen Teil im Haushalt macht und es "eher wie eine WG" ist, dann bleibt man trotzdem das Kind. Da kommt man selber und auch die Eltern schwer raus.
Man macht einen gewaltigen Entwicklungssprung Richtung erwachsen sein, wenn man auszieht.

Ich habe z.B. Freunde, die bei ihren Eltern im Haus in einer Wohnung leben. (sind dort wieder eingezogen) Das find ich nicht schlimm, auch wenn ich es nicht verstehe. Aber ich würde z.B. keinen Mann daten, der noch zu Hause lebt (außer seine Eltern brauchen wirklich tägliche Unterstützung oder so... dann vielleicht).
 
Viele verstehen es einfach nicht.
Die glauben immer noch, dass es Wohnungen im Überfluss gibt und Vermieter nur auf Bewerber warten.
Oder glauben, dass jeder eine hohe Position bekommen und extrem gut verdienen kann.
Die Realität sieht anders aus.
Ich lebe in Berlin. Meine Stadt zählt zu denen mit sehr angespannten Wohnungsmärkten.

Meine drei Kinder sind zwischen 21 und 28. Alle sind noch in Ausbildung und studieren. Alle drei haben eine Wohnung in den Innenbezirken gefunden.

Es geht. Man muss halt wollen.
 
Das war in früheren Zeiten mal das Normale.... Erst heute schiebt man Eltern oder Kinder möglichst früh ab und zerbricht Familienbande....

Meine Sicht ist eine andere. Wie @kasiopaja schon schrieb hat sich das Leben verändert.

Früher war diese Art des Zusammenlebens notwendig und notmal, noch früher war Leben in der Sippe normal, heute wird Mobilität erwartet, ist "die Welt größer geworden". Nicht wenige zogen und ziehen mangels besserer Möglichkeiten der Arbeit hinterher.


Die Zunahme von Bildung spiegelt sich in anderen Lebensverläufen wider.
Zunehmend sind beide Elternteile berufstätig, es gibt mehr Singlehaushalte und insgesamt weniger konstante Lebensverläufe.


Jeder mus die für sich und seine Lebensumstände passende Lebensgestaltung finden.
Wir leben hier unter einem Dach.
Keiner von uns könnte gut damit leben, wenn nicht von allen Seiten eine selbständige, unabhängige Lebensweise gewollt wäre, wenn nicht alle Seiten die Abnabelung gewollt hätten.

Wenn ich hier lese und woanders mitbekomme, wie ungut da Menschen oft miteinander verquickt sind, welche Erwartungen Eltern oder Kinder erfüllen sollen - bewusst oder unbewusst - ist das für mich sehr schwer begreiflich.
Weder will ich lebenslänglich jemanden bemuttern und versorgen noch will oder brauche ich meinen Nachwuchs als Lebensinhalt, Medizin gegen Einsamkeit und Therapeutenersatz.

Meine Aufgabe es war es, diesem Nachwuchs Flügel zu schenken, ihn zur Abflugrampe zu begleiten und auf dem Weg dahin so groß, stark, frei wie möglich werden zu lassen und zu machen - manchmal braucht das auch einen Schubs, etwas Forderung, nicht nur Förderung.

So ein Start von dieser Abflugrampe aus raus in die Unabhängigkeit klappt nur dann gut, wenn sich nicht eine oder beide Seiten an der Nabelschnur festklammern...dann wird's holprig, schmerzhaft, und manchmal sehr langwierig.
 
Schwierig ist es vor allem, wenn die andere Seite ( also nicht man selbst) an der so genannten Nabelschnurr klammert.
Und wenn es dann auch noch Vati statt Mutti ist.
Der es dann auch noch ausnutzt, dass man während der Ausbildung von ihm abhängig ist.
Jetzt ist es eh zu spät.
Unter 2000 besser 2500 Netto Einkommen bringt mir ein Arbeitsplatz nichts ( 30% Regel Miete).
 
Schwierig ist es vor allem, wenn die andere Seite ( also nicht man selbst) an der so genannten Nabelschnurr klammert.
Und wenn es dann auch noch Vati statt Mutti ist.
Der es dann auch noch ausnutzt, dass man während der Ausbildung von ihm abhängig ist.
Jetzt ist es eh zu spät.
Unter 2000 besser 2500 Netto Einkommen bringt mir ein Arbeitsplatz nichts ( 30% Regel Miete).
Eine WG ginge ja auch.
 
Schwierig ist es vor allem, wenn die andere Seite ( also nicht man selbst) an der so genannten Nabelschnurr klammert.
Und wenn es dann auch noch Vati statt Mutti ist.
Der es dann auch noch ausnutzt, dass man während der Ausbildung von ihm abhängig ist.
Jetzt ist es eh zu spät.
Unter 2000 besser 2500 Netto Einkommen bringt mir ein Arbeitsplatz nichts ( 30% Regel Miete).

Du bist ja süß. Wenn jeder sich an die 30 %-Regel halten würde, wären in München sehr viele Menschen obdachlos oder müssten zu den Eltern zurückkehren.
 
Unter 2000 besser 2500 Netto Einkommen bringt mir ein Arbeitsplatz nichts ( 30% Regel Miete).

Lol, what? Dann hätte ich in meinem ganzen Leben gerade mal ein handvoll Jahre nicht daheim wohnen können. Und ich habe in Großstädten gelebt. die 30% Regel ... niedlich. Wann wurde die aufgestellt? In den 1980ern?

PS: Das wär übrigens so eine Attitüde, die einen Mann, er zu Hause lebt, für mich unattraktiv machen würde: "Ich könnt mir schon ne eigene Wohnung leisten, aber wenn ich ausziehe, bleiben mir weniger als 70% meines Gehaltes für den Rest"
Okay... in meinen Augen ist ein Gehalt dafür da, dass man damit sein eigenes Leben aufbaut.


Du bist ja süß. Wenn jeder sich an die 30 %-Regel halten würde, wären in München sehr viele Menschen obdachlos oder müssten zu den Eltern zurückkehren.

Das dachte ich mir auch. Und da hat man auch mit 2500€ kaum Chance auf die 30%-Regel lach
 
Liebe TE,
eine eigene Wohnung wäre mit Sicherheit das Richtige.
Aber wenn es nicht sein soll oder kann, auch heute noch gibt es Beispiele, in denen das Wohnen erwachsener Kinder bei den Eltern problemlos klappt, da alle Parteien Rücksicht nehmen und die Privatsphäre der anderen akzeptieren.
Mir sind zwei solcher Fälle bekannt.
Es gibt aber auch genügend andere Beispiele.
Du musst wissen, ob Du mit Deinen Eltern ein respektvolles Nebeneinander leben kannst.
Wenn Du meinst, dass es möglich ist, steht nichts im Wege bei Deinen Eltern zu wohnen.
 
Schwierig ist es vor allem, wenn die andere Seite ( also nicht man selbst) an der so genannten Nabelschnurr klammert.
Und wenn es dann auch noch Vati statt Mutti ist.
Der es dann auch noch ausnutzt, dass man während der Ausbildung von ihm abhängig ist.
Jetzt ist es eh zu spät.
Unter 2000 besser 2500 Netto Einkommen bringt mir ein Arbeitsplatz nichts ( 30% Regel Miete).

Du willst nicht, sonst würdest du Wege finden.
Stattdessen machst du es dir auf Ausreden bequem. Da wäre von deiner Seite noch viel Luft nach oben.
 

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