Sofakissen
Aktives Mitglied
Das Problem ist, dass deine - vermutlichen - Depressionen mittlerweile zu stark sind, als dass du sie noch alleine heilen könntest. Die haben sich bei dir so eingeschlichen, ähnlich wie eine einst leichte Erkältung die - weil man sie nicht direkt behandelt hat, sondern man "funktionieren" wollte - sich zu einer Lungenentzündung verwachsen hat. Und spätestens da würde man dann doch mal zum Arzt gehen, oder?
Das ist ja der Grund, warum man Depressionen als Krankheit einstuft: weil man sie eben nicht mit ein paar Hausmittelchen los wird und eben gerade weil man oft nicht weiß, woher das kommt. Würde man die so einfach selber therapieren können, dann würdest du jetzt nicht auf einer Warteliste stehen, weil es mehr als genug freie Plätze gäbe.
Es gibt auch Therapieformen ohne Medikamente und Psychiatrie. Eine ambulante Gesprächstherapie etwa. Und selbst wenn du eine stationäre Therapie machst, bedeutet das noch lange nicht, dass man gegen seinen Willen Medikamente nehmen muss oder nicht mehr raus darf. Das wäre der Fall, wenn du mit einer Therapie so lange wartest, bis man dich tatsächlich wegen einem schiefgelaufenen Selbstmordversuch einliefern muss. Aber nicht, wenn du noch Herr über deine Handlungen und weder eine Gefahr für dich, noch für andere bist. Solange du dich selber einweist, kannst du dich auch selber entlassen und hast natürlich ein Mitspracherecht.
Mal ganz davon abgesehen, hast du in meinen Augen bei einer stationären Therapie gerade die besten Chancen, dir einen "Kurschatten" aufzugabeln. Die Frauen dort haben einfach ein anderes Verständnis für psychische Krankheiten, zumal es mehrere Gelegenheiten für Gespräche gibt, etwa in Gruppentherapien oder um die Langeweile zwischen den Therapien zu überbrücken.
Auch für deine Schule etc. wäre es nicht ganz unpraktisch, wenn deine psychischen Probleme aufgenommen würden. Etwa wenn es um krankheitsbedingte Fristverlängerungen geht. Hinterher kann jeder kommen, je früher eine Krankheit dabei diagnistiziert wurde, umso besser bei solchen Angelegenheiten.
Das ist ja der Grund, warum man Depressionen als Krankheit einstuft: weil man sie eben nicht mit ein paar Hausmittelchen los wird und eben gerade weil man oft nicht weiß, woher das kommt. Würde man die so einfach selber therapieren können, dann würdest du jetzt nicht auf einer Warteliste stehen, weil es mehr als genug freie Plätze gäbe.
Es gibt auch Therapieformen ohne Medikamente und Psychiatrie. Eine ambulante Gesprächstherapie etwa. Und selbst wenn du eine stationäre Therapie machst, bedeutet das noch lange nicht, dass man gegen seinen Willen Medikamente nehmen muss oder nicht mehr raus darf. Das wäre der Fall, wenn du mit einer Therapie so lange wartest, bis man dich tatsächlich wegen einem schiefgelaufenen Selbstmordversuch einliefern muss. Aber nicht, wenn du noch Herr über deine Handlungen und weder eine Gefahr für dich, noch für andere bist. Solange du dich selber einweist, kannst du dich auch selber entlassen und hast natürlich ein Mitspracherecht.
Mal ganz davon abgesehen, hast du in meinen Augen bei einer stationären Therapie gerade die besten Chancen, dir einen "Kurschatten" aufzugabeln. Die Frauen dort haben einfach ein anderes Verständnis für psychische Krankheiten, zumal es mehrere Gelegenheiten für Gespräche gibt, etwa in Gruppentherapien oder um die Langeweile zwischen den Therapien zu überbrücken.
Auch für deine Schule etc. wäre es nicht ganz unpraktisch, wenn deine psychischen Probleme aufgenommen würden. Etwa wenn es um krankheitsbedingte Fristverlängerungen geht. Hinterher kann jeder kommen, je früher eine Krankheit dabei diagnistiziert wurde, umso besser bei solchen Angelegenheiten.