Man weiß nicht, wie man es machen soll. Bei den Leuten wird Angst, Stress und Druck aufgebaut.
Wenn man nicht weiß was man tun soll, macht man am besten gar nichts.
Angst, Stress und Druck haben Leute, die nicht wissen was sie tun.
Anzeige(1)
Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.
Man weiß nicht, wie man es machen soll. Bei den Leuten wird Angst, Stress und Druck aufgebaut.
Hallo Revan233,
schau mal hier: Investieren in Krisen-Zeiten - ein Gedankenaustausch. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Fast jede Online Bank hat 0 € Kontoführungsgebühr: DKB, Comdirect, N26, ING.... manchmal muss man bestimmte Bedingungen erfüllen. Bei der Comdirect muss man einen aktiven Sparplan haben. Es reicht hier also für 25 € im Monat irgendwas zu besparen. Bei der ING braucht man einen Gehaltseingang.
Meinst du mit 8.000 € den Steuerfreibetrag? Der liegt mittlerweile bei 9.984 €.
Deine Gesamterträge sind bis zu dieser Grenze steuerfrei. Wie viel Vermögen du hast ist für diese Grenze egal.
Wichtig: hier wird auch ein mögliches Arbeitseinkommen hinzugerechnet.
Also verdienst du z.B. 400 € im Monat = 4.800 € im Jahr, hast du noch noch 5.184 € Restfreibetrag, die du steuerfrei durch Kapitalerträge erhalten kannst.
Ein schweizer Bankkonto kannst du anlegen, bist aber solange du in Deutschland lebst, verpflichtet Erträge von diesem Bankkonto bei der Steuer anzugeben, ansonsten ist da Steuerhinterziehung.
Ich würde den Fokus aber nicht auf all das von dir genannte legen, sondern auf eine breit gestreute Anlage über Aktien, Immobilien, Gold, Rohstoffe usw.
Das kannst du auch bei nur EINER Bank machen, da die Aktien z.B. Sondervermögen sind und dir auch bei einer Bankenpleite zu 100% gehören.
Es ist wohl eine typisch deutsche Deutung, dass Risiko ausschließlich negativ gesehen wird. Mathematisch bedeutet Risiko erstmal nur die Abweichung vom Erwartungswert, also sowohl negativ als auch positiv.Ich habe 100000 Euro geerbt. Das ist zu wenig, um durchzudrehen und zu viel, um es völlig zu ignorieren.
Aber was soll ich schon machen? Risikoarme Investitionen bringen mir wahrscheinlich maximal 500-1000 Euro Ertrag pro Jahr. Bei hohem Risiko würde ich alles verlieren, das weiss ich.
Da kann man die Schotter doch eigentlich gleich auf der Bank lassen 😵
Es ist wohl eine typisch deutsche Deutung, dass Risiko ausschließlich negativ gesehen wird. Mathematisch bedeutet Risiko erstmal nur die Abweichung vom Erwartungswert, also sowohl negativ als auch positiv.
Am Kapitalmarkt wird man für Risiko belohnt.
Beispiel:
A) Eine Anlage ohne Risiko, bei der man garantiert von 100 € am Ende 100 € zurück bekommt, erbringt vielleicht nur 1% Zinsen.
B) Eine Anlage B, bei der man mit 50% Wahrscheinlichkeit die alles verliert und mit 50% Wahrscheinlichkeit seinen Gewinn verdoppelt bringt mehr als 1% Zinsen.
Das scheint unlogisch, da man im Schnitt in beiden Fällen ja 100 € rauskriegt. Man wird aber im Fall B für seine Verlustbereitschaft belohnt. Und i.d.R. auch dafür, dass der Wert der 100 € im Anlagezeitraum stark schwanken und man deswegen nur mit großen Verlusten an sein Geld kommt.
Wie kann man nun die Sicherheit von A mit der höheren Rendite von B kombinieren?
Mathematisch einfach: Man macht B mit tausenden kleinen Anlagen über eine extrem lange Zeit. Bei tausenden Investitionen ist es stochastisch praktisch sicher, dass man den Durchschnitt (also 100 €) rauskriegt, ABER man nimmt die höhe Rendite mit! Sozusagen: Diversifikation als "free lunch"
Das versteht fast niemand.
Es liegt auch nicht in unserer Natur. Man sucht sich auch nicht 100 Ehefrauen aus, obwohl dies den Vorteil hätte, dass man so sein Risiko vermindern würde. Schließlich könnten ein paar Frauen fremd gehen aber vermutlich nicht alle.
Ich weiß, ich werde hier philosophisch. Was ich nur sagen will: Auf lange Sicht ist Risikomeidung fast immer falsch. Wer 20 Jahre lang sein Geld breit diversifiziert anleget hatte (Gold, Aktien, Immobilien, von allem tausende kleine Positionen), war trotz des vermeintlich höheren Risikos IMMER besser bedient als ein Sparbuch. Das Sparbuch hatte "ohne Risiko" 20% weniger Realwert, das Depot "mit Risiko" hatte immer einen Realwert Gewinn.
Ob dir das hilft? Ich weiß es nicht, denn alles hat seinen Preis - und wenn es nur die Nerven sind, die es kosten kann mit einem Depot zwischenzeitlich 50% im Minus zu stehen. Das ist das schöne an der Marktwirtschaft: Vieles sieht ungerecht aus oder scheint pures Glück, aber alles hat seine logischen Gründe. Vielleicht muss man eine Affinität zur Mathematik oder Stochastik haben, aber es wohnt der den Finanzmärkten schon eine gewisse Anmut inne, wie sie aus einem Haufen unlogischer und emotionaler Menschen, ein logisches System schaffen.


… und sehr interessant zu lesen - zumindest für mich 👍immer gleich zur Stelle mit einem ganzen Aufsatz..
Anzeige (6)
Anzeige (6)
Anzeige(8)
Anzeige (2)