Nikola-mit-Sven
Aktives Mitglied
Ich finde es in unserer Gesellschaft sehr schade, dass so viel separiert wird. Kinder hier, Alte da .... und dann wollen alle von einer Gemeinschaft sprechen. Ja wie soll die denn entstehen, wenn jeder "altersgemäß" irgendwo ist, jeder auf seine Bedürfnisse pocht und niemand Kompromisse machen mag.
Klar könnte man das dem Kind erklären, aber ob da stundenlange Beerdigungen der richtige Weg sind, halte ich mal für dahin gestellt. Da würde ich eher irgendwann danach mit dem Kind auf den Friedhof gehen.
Das Kind begreift den Tod in seiner Unendlichkeit in dem Alter noch nicht und für das Kind ist es zunächst eins: Nervtötende Rumsitzerei mit heulenden und trauernden Verwandten. Nicht unbedingt begeisternde Kinderatmosphäre.
Und ein 2 Jähriger kann damit noch gar nichts anfangen. Das ist dann nur zur Schau gestelle vom Kleinkind oder meinst du, der 2 Jährige kann sich von der Uroma verabschieden? Die Uroma kriegt es eh nicht mehr mit und der 2 Jährige schnallt es noch nicht.
Das ist wie die Traueranzeigen am Sonntag in der Zeitung, wo dann in der Kleinstadt die halbe Familie aufgezählt wird in der Annonce, um richtig anzugeben was man für eine tolle Familie hat.