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Bellender Garten-Nachbars-Hund

  • Starter*in Starter*in Candalita
  • Datum Start Datum Start
C

Candalita

Gast
Hallo alle zusammen,

vllt kann mir der ein oder andere, der sich mit Hunden auskennt einen Tipp geben.
Wir besitzen ein etwas größeres Gartengrundstück in einer Anlage, zu der etwa noch 25 andere Gartengrundstücke gehören.
Es wird in diesen Gärten weniger Obst und Gemüse angebaut, man nutzt sie überwiegend zur Erholung.
Das Grundstück neben unserem gehört einem Mann, der seit etwa 10 Jahren jeweils einen Hund hält.
Bis vor 3 Jahren war es ein kleiner flauschiger (kenne mich in Hunderassen nicht aus), der schon recht bellfreudig war, jedoch ist der Gartennachbar da noch arbeiten gegangen und er und seine Frau waren nur am WE da.
Inzwischen ist er und seine neue Frau Rentner und sie bewohnen ihr Gartenhaus durchgängig vom Frühling bis zum Herbst, haben auch wieder einen Hund, der sehr viel bellt.
Eine Bezeichnung der Hunderasse gibt es nicht, sie sagen es sei ein Mischlingshund mit einem hohen Anteil eines Hütehundes, was der Grund für das viele Bellen sei.
Ich hab mal nachgeschaut, am ehesten sieht der Hund einem Islandhund ähnlich.
Im letzten Sommer hab ich den Mann gebeten eine Hundeschule zu besuchen, angeblich sei man mit dem Hund in 2 Hundeschulen gewesen, aber das Bellen sei nicht abzugewöhnen.
Sie sagen es läge in seiner Natur die Besitzer und das Grundstück zu schützen, und so bellt er eben laut los wenn andere Gartenbesitzer (zwangsläufig) an deren Garten vorbeilaufen, wenn sich Leute in den angrenzenden Gärten bewegen, wenn Kinder die Wege entlanglaufen und spielen, wenn ein Auto ankommt, oder wegfährt, oder vorbei fährt.
Es ist nicht nur so dass die Lautstärke des Bellens stört, man erschrickt auch regelmäßig.
Ich denke dass der Hund für sein Verhalten nichts kann, ich denke es mangelt an Erziehung, Hunde sind ja sehr intelligent hab ich festgestellt.
Und es mangelt an Beschäftigung mit dem Hund.
Ich erlebe es nur seltenst dass mit dem Hund gespielt wird, man sitzt die meiste Zeit auf der Terrasse.
Man geht auch nur selten mal spazieren mit dem Hund.
Wenn er anfängt mit Bellen wird sein Name gerufen, aber auch kein "Aus" oder sowas dazu, und der Hund reagiert überhaupt nicht darauf.
Da ich gelesen habe dass einige von euch Hunde besitzen: Habt ihr eine Idee was ich da machen könnte?
Wir, also meine Familie und auch andere Gartenbesitzer haben den Hund auch schon gestreichelt, wir rufen ihn beim Namen und reden freundlich auf ihn ein, es hilft aber nichts.
Ich würde den Leuten auch ein entsprechendes Buch kaufen und schenken, falls da jemand einen Tipp hat...
Danke fürs Lesen!
 
Da wir auch einen der bellfreudigen Hunde besitzen hilft am besten der Trick mit dem Wasser.
Bei uns auch im Hundeclub dürfen die Fellnasen frei rennen und wenn das getobe zu wild wird stehen überall kleine Fläschen mit eher so einem Nuckelverschluss (Wisst ihr was ich meine 😀)
Wenn er zuhause auf mehrmaliges ermahnen nicht reagiert wird bekommt er einen kleinen Spritzer ab... nun manchmal wenn er richtig raufen und dominieren will reicht es schon die Flasche in die Hand zu nehmen und dann weiß er das wir das grad nicht cool finden... Kommt dann gleich zum schmusen
 
Es ist nicht unser Hund. Es ist der Hund von unserem Nachbarn. Uns nervt es, wenn er ständig bellt. Wir haben den Eindruck, dem Nachbarn ist es egal. Ordnungsamt anrufen?
 
Es ist nicht unser Hund. Es ist der Hund von unserem Nachbarn. Uns nervt es, wenn er ständig bellt. Wir haben den Eindruck, dem Nachbarn ist es egal. Ordnungsamt anrufen?

Gibt es in eurer Gartenanlage so etwas wie eine 'Hausordnung'? Steht darin was über Tiere, Geräusche oder Ruhezeiten?

Prinzipiell: wie du schon richtig geschrieben hast, kann der Hund nichts dafür. Dem ist wahrscheinlich einfach langweilig, also sucht er sich eine Aufgabe und bewacht 'sein' Grundstück.

Die einzigen, die versuchen (!) könnten, ihn vom Bellen abzubringen (ob sie das schaffen könnten, ist ungewiss), sind seine Besitzer.

Wenn ihr da mit Wasser spritzen würdet oder ähnliche Erziehungsmassnahmen versucht, wird euch der Hund voraussichtlich als 'nicht freundlich' einstufen und sich erst recht aufregen, wenn er euch sieht.

Also ist eure eigentliche Aufgabe, die Besitzer zu 'erziehen' bzw sie zu motivieren, den Hund zu erziehen.

Und das Verhalten eines anderen zu ändern ist ausgesprochen schwierig.

Ordnungsamt könnt ihr anrufen, wenn der Hund in den Ruhezeiten bellt oder insgesamt zu laut ist.

Grundsätzlich dürfen Hunde aber bellen, wie viel, hängt vom Ort ab, aber wenig ist es nicht.

Meiner Meinung nach habr ihr die Wahl, entweder ein Lärmprotokoll zu führen und ständig beim Ordnungsamt anzurufen (stressig für alle), eine Charmeoffensive bei den Nachbarn zu starten und zu hoffen, dass ihr sie freundlich überzeugen könnt oder euch mit der Situation abzufinden.

Oder ihr rottet euch mit anderen Nachbarn zusammen, falls die den Lärm auch stressig finden sollten und versucht, über den Verein der Kleingartenanlage was zu erreichen.

Für sehr aussichtsreich halte ich keine dieser Optionen.

Vermutlich endet das Wehren gegen den Lärm damit, dass entweder die hundebesitzenden Nachbarn rausgemobbt werden oder ihr oder beide.

Und wenn ihr euch nicht wehrt, ändert sich halt wahrscheinlich auch nichts.

Ist das Bellen wirklich so schlimm?
 
@Kimmy
Ich verstehe Deine Frage nicht. Wie meinst Du das? Ironisch? Warum muss man fragen, warum jemanden permanent plötzlich auftretender Lärm stört? An dem Platz, den man sich für seine Entspannung ausgesucht und eingerichtet hat. Vermeidbarer Lärm!

@TE
Mein erster Gedanke war auch nachzuschauen, ob dazu was in der Vereinssatzung/ den Nutzungsregeln gibt. Dauergebelle ist normalerweise nicht hinnehmbar. Leider habe ich auch Nachbarn, die immer Kläffer haben. Das liegt nciht an den Hunden, sondern an den Haltern. Und selbstverständlich kann man da was machen. Die sind halt bequem. Dass denen das nicht selbst auf den Zeiger geht.

@Erziehung
Die Idee mit der Wasserspritze finde ich nicht schlecht. Vielleicht jedes Mal, wenn der Hund kläfft, die Leute vollspritzen 😁
 

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