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Midlife Crisis mit 22 ?

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 123646
  • Datum Start Datum Start
ich dachte erst ich hab noch nicht das richtige gefunden,
aber alles suchen war vergebens.
Nabend!
Ich kann mir nur schwerlich vorstellen, dass da schon "alles" ge- und versucht wurde. Was waren in deinem Leben denn mal kleine Glücksmomente? (Oder gab es da wirklich nie etwas?) Was bringt dich zum Lachen? Könnte dir Nervenkitzel, Extremsport, sexuelle Experimentierfreudigkeit o.ä. etwas geben? In welche Richtung bist du noch nicht gegangen? Wandern, Auto schrauben, Zauberer werden, Boot fahren, im Tierheim helfen - was bist du denn grob für ein Typ, was denkst du?
 
Nabend!
Ich kann mir nur schwerlich vorstellen, dass da schon "alles" ge- und versucht wurde. Was waren in deinem Leben denn mal kleine Glücksmomente? (Oder gab es da wirklich nie etwas?) Was bringt dich zum Lachen? Könnte dir Nervenkitzel, Extremsport, sexuelle Experimentierfreudigkeit o.ä. etwas geben? In welche Richtung bist du noch nicht gegangen? Wandern, Auto schrauben, Zauberer werden, Boot fahren, im Tierheim helfen - was bist du denn grob für ein Typ, was denkst du?
Es ist nicht einfach die Tätigkeit, ich habe einfach das Problem dass ich alles bewusst oder unterbewusst hinterfragen muss, und demnach für mich alles ohne Sinn ist.
Ich kann mich auf nichts einlassen,
ich kann nichts richtig genießen.

Mit einem stupfen aufzählen von irgendwelchen Hobbys helft ihr mir leider nicht weiter.
 
Ja, die altbekannte Routine: Aufstehen, Arbeiten, Essen, TV, Schlafen.
Das meinten wohl alle mit "Ernst des Lebens".

Ich kann diese Leere ganz gut verstehen. Man hat viele Jahre auf irgendein fest definiertes Ziel hingearbeitet und plötzlich ist erreicht und man weiß nicht, was man jetzt tun soll. Wenn die definierten Ziele erreicht sind und man keine selbstdefinierten Ziele aufweisen kann, dann fühlt man sich oft etwas verloren und weiß nicht viel mit sich anzufangen.

Ich weiß nicht, ob das bei dir eine Midlife-Crisis ist oder das Problem vielleicht tiefer steckt. Gerade, wenn man im Leben Dinge tut, die sich ständig wiederholen und eintönig sind, vielleicht einen auch nicht gerade ausfüllen, sollte man ein vernünftiges Privatleben haben. Vielleicht hast du in deinem Leben einfach noch nicht so viel erlebt, dass du genau weißt, was dich ausfüllt und was nicht. Ich bin 28 und wusste das damals auch nicht. Ich habe viele Dinge ausprobiert, vieles angefangen und auch wieder aufgehört.

Ich glaube, du weißt einfach noch nicht, was du willst. Du scheinst keine richtige Perspektive im Leben zu haben, weshalb du auf der Stelle trittst. Wenn du Anregungen im Leben möchtest, würde ich dir empfehlen, an Orte zu gehen, wo du auf verschiedene Menschen triffst: z. B. Kurse, Reisen etc.

Klar, ein Partner kann dein Leben schon sehr bereichern. Aber das möchtest du wohl nicht. Und aus Langeweile ein Kind auf die Welt setzen, damit du dich um etwas kümmern musst, würde ich dir nicht empfehlen.

Ich glaube, dass du ein bisschen einsam bist und deswegen für dich vieles keinen Sinn ergibt?
 
Ja, die altbekannte Routine: Aufstehen, Arbeiten, Essen, TV, Schlafen.
Das meinten wohl alle mit "Ernst des Lebens".

Ich kann diese Leere ganz gut verstehen. Man hat viele Jahre auf irgendein fest definiertes Ziel hingearbeitet und plötzlich ist erreicht und man weiß nicht, was man jetzt tun soll. Wenn die definierten Ziele erreicht sind und man keine selbstdefinierten Ziele aufweisen kann, dann fühlt man sich oft etwas verloren und weiß nicht viel mit sich anzufangen.

Ich weiß nicht, ob das bei dir eine Midlife-Crisis ist oder das Problem vielleicht tiefer steckt. Gerade, wenn man im Leben Dinge tut, die sich ständig wiederholen und eintönig sind, vielleicht einen auch nicht gerade ausfüllen, sollte man ein vernünftiges Privatleben haben. Vielleicht hast du in deinem Leben einfach noch nicht so viel erlebt, dass du genau weißt, was dich ausfüllt und was nicht. Ich bin 28 und wusste das damals auch nicht. Ich habe viele Dinge ausprobiert, vieles angefangen und auch wieder aufgehört.

Ich glaube, du weißt einfach noch nicht, was du willst. Du scheinst keine richtige Perspektive im Leben zu haben, weshalb du auf der Stelle trittst. Wenn du Anregungen im Leben möchtest, würde ich dir empfehlen, an Orte zu gehen, wo du auf verschiedene Menschen triffst: z. B. Kurse, Reisen etc.

Klar, ein Partner kann dein Leben schon sehr bereichern. Aber das möchtest du wohl nicht. Und aus Langeweile ein Kind auf die Welt setzen, damit du dich um etwas kümmern musst, würde ich dir nicht empfehlen.

Ich glaube, dass du ein bisschen einsam bist und deswegen für dich vieles keinen Sinn ergibt?
Einsam bin ich nicht, ich habe Freunde und Familie,
aber selbst wenn ich einsam wäre,
hätte ich damit weniger große Probleme.
Ich habe schon genug erlebt, ich kenne meine Richtung,
aber die ist auch nur.. Naja, etwas besser als das andere.
Auf jeden Fall, ich will nichts neues mehr probieren, davon bin ich müde und es steht mir bis zum Hals, auch ist bei mir vom Zeitaufwand nicht alles drin.

Ich bin mir sicher das ich mein Mindset ändern muss,
aber wie?

Ich habe mir selbst aufgelegte Ziele die ich erreichen will und erreicht habe, warum, warum macht mich das nicht glücklich oder sonst was?
Warum muss bei mir alles von außen kommen.
 
Mit einem stupfen aufzählen von irgendwelchen Hobbys helft ihr mir leider nicht weiter.
Bitte entschuldige, dass ich dir geantwortet und gefragt habe, ob du weißt, was du überhaupt für ein Typ bist und an welche Glücksmomente du dich erinnerst. Hast du halt nicht verstanden... So wird das dann eben nichts mit dem Change im Mindset bei deiner "Midlife-Crisis". Du musst eh deinen Weg und dein Glück alleine finden.
 
Ich habe bei mir selbst und jetzt bei meinen Kinder festgestellt, dass 21-23 noch mal einen kräftigen Umsturz der Einstellungen und der Persönlichkeit mit sich bringt,
man wird tatsächlich erwachsen und fängt an zu hinterfragen. Insofern finde ich ddas nicht so ungewöhnlich, dass Du die Routine hinterfragst.
Wenn Du keine Freundin findest, kannst Du ja an Job bzw. Hobbies drehen bzw. ein Projekt angehen, z.B.:
eine Eigentumswohnung bis 30 haben,
Abitur bis 25 haben,
einen Halbmarathon laufen können....
ein altes Auto bis übernächstes Jahr realisieren...
 
Ich verstehe, was Du meinst.
Unsere Existenz ist vergänglich und sie ist sinnlos. Wenn man sich bewusst macht, dass wir alle in einigen Jahren unter der Erde vermodern, was kümmern wir uns dann um all diese Kleinigkeiten im Alltag? Wieso soll es dem Leben einen Sinn verleihen, Sport zu machen, sich x Sachen zu kaufen, beruflich aufzusteigen oder Kinder in die Welt zu setzen, die genauso sinnlos sind, weil auch sie nach einem Atemzug der Geschichte verrotten.
Das sind Gedanken, die bei vielen Menschen in der Midlife-Crisis auftauchen, da sie sich bewusst machen, dass das halbe Leben vorbei ist und sich fragen, was sie eigentlich bisher getan haben und was sie noch tun werden. Das tust Du im Moment auch. Kann man midlife crisis nennen, quarter life crisis, Sinnfrage oder was auch immer. Die Bezeichnung ja auch egal.

Fakt ist, wir sind nun einmal hier und fristen ein Dasein, das eigentlich wenig bringt. Wie die Dinos vergingen, vergehen auch wir. Aber wir sind nun einmal da und wieso sollten wir dieses Leben dann nicht mitnehmen und LEBEN? D.h. tu, was Dir gefällt, aber andere Menschen, die auch glücklich leben wollen, nicht beeinträchtigt. Ruhe Dich also nicht auf dem Rücken anderer aus, sondern tue etwas für die Gesellschaft und gehe einer Arbeit nach, die nützlich ist und die Dich einigermaßen erfüllt und Dir ermöglicht, das Leben so zu gestalten wie Du es gerne möchtest. Und in der restlichen Zeit: Genieße dieses Leben so gut es eben geht. Stelle Dir vor, Du liegst auf dem Sterbebett. Was hättest Du dann gerne erlebt? Was würdest Du bereuen? Was hättest Du noch gerne gelernt oder gesehen oder gemacht? Mit wem hättest Du gerne mehr Zeit verbracht? Genau diese Dinge nimm in Angriff und mach sie.

Du hast einen Vorteil: Du machst Dir diese Gedanken und Du machst sie Dir schon früh. Du hast noch die Möglichkeit, vieles von dem zu tun, was Dir vorschwebt. Anders als viele andere, die sich von Aufgabe zu Aufgabe hangeln und ihr Leben vollstopfen mit kleinlichem Gedöns, um irgendwie den Eindruck zu haben, dass sie selbst und alles was sie so tun, wichtig ist. Und irgendwann wachen manche von ihnen auf und fragen sich: Ist das alles sinnvoll? War es das schon? Das nennt man dann eben midlife crisis. Wie eine Krankheitsphase, die einfach nur überwunden werden muss. Andere wachen nie auf und machen sich jeden Tag nur Gedanken wie: Welche Vorhänge? Welche Nagellackfarbe? Ich muss noch Apfelkuchen backen…Einige meinen sogar, es geht nach dem Tod einfach weiter.
Andere Menschen wie Du schauen eben mal auf das große Ganze und dann wirken sie daneben wertlos und klein. Und jedes Hobby und jeder Dekoartikel, jede tägliche Beschäftigung ist dann auch sinnlos.
Das Positive ist: Auch alles Leid und alle Sorgen sind vergänglich.

Du bist nunmal da. Also lebe. Wenn es Dich glücklich macht, den ganzen Samstag fernzusehen, mach das eben. Wenn Du lieber spazieren gehst oder kochst oder picknickst oder feierst, tu eben das. Oder triff Freunde und Bekannte. Wähle einfach das für Dich kleinste Übel.
 
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