Nochmal ausführlicher:
Semestergebühren: ca 250 Euro im halben Jahr (also weniger als 50 Euro im Monat). Mehr an Kosten entsteht erstmal nicht. Bücher/Materialien kann man zur Not auch gebraucht kaufen bzw heute eh viel digital.
Mit dem Semesterticket fährt er in der Unistadt und meist auch in der gesamten Großregion kostenfrei Bus und Bahn (Monatskarte fällt an Kosten dann also weg).
Solange er unter 25 und in Ausbildung ist, bleibt er familienversichert und wird dir bei der Steuer angerechnet.
Wenn er zuhause wohnen bleibt, könnt ihr ja vereinbaren, dass du das Kindergeld behältst und er vlt. noch nen symbolischen Betrag drauflegst.
Heißt, im Grunde bleibt ihr bei denselben Kosten wie bisher.
Für alles andere kann er arbeiten gehen, zumindest mal auf 520 Euro-Basis, das sind bei Mindestlohn ca 10 Stunden die Woche, das ist durchaus machbar, zusätzlich bekommt er noch BaFög, dadurch dass er zuhause wohnt aber bestimmt nicht den Höchstsatz. Roundabout kann er somit ca 800-900 zur freien Verfügung haben, was wohl reichen dürfte.
Theoretisch könnte er damit sogar in ne WG ziehen, dann muss er lernen hauszuhalten.
Ich würde im Übrigen darauf bestehen, die Hälfte des BaFögs von Vorneherein auf ein separates Konto zu legen, dann kann es nach dem Studium auf einen Schlag abbezahlt werden und er kommt nicht mit Schulden raus.
Sollte er zum Wintersemester starten wollen, ist es JETZT übrigens allerhöchste Zeit das Ganze anzugehen.