Großes Dankeschön an jeden, der hier geantwortet hat. das hilft mir tatsächlich weiter. Meinen Schatz liebe ich und ich werde sie nicht verlassen.
Aber die Sache mit ihrem Sohn sehe ich jetzt etwas distanzierter, zumal er jetzt eingeschnappt ist, weil er diesmal kein Geld bekommen hat.
Ich verstehe nicht, weshalb du nicht etwas konsequenter gegenüber deinem Schatz sein kannst. Es ist doch kein Liebesbeweis, zu allem ja und amen zu sagen.
Läuft es bei euch wie bei CabMan und das Geld, das sie ihm gibt, fehlt woanders für euer gemeinsames Leben?
Für mich wäre klar:
Sehr strikte Trennung der Finanzen; ich würde an deiner Stelle nicht über Umwege das Verhalten ihres Sohnes und ihre Geldvernichtung finanzieren.
Keinerlei Geldzuwendung für ihren Sohn von dir.
Und ein sehr ernstes Gespräch mit deinem Schatz. Sie muss ins Denken kommen. Wenn sie ihren Sohn liebt, dann muss sie gerade deshalb anders handeln.
Wie soll er später das Leben meistern, wenn es sie nicht mehr gibt? Jetzt kann sie ihn liebevoll dabei unterstützen, das zu lernen. Besser spät als nie, das ist seine letzte Chance!
Sag ihr, dass du da bist, sie hältst, tröstest. Ihr soviel Kraft gibst wie du kannst. Denn du weißt, wie unsagbar schwer für sie ist, was sie nun aus Liebe zu ihrem Sohn tun muss.
Diesen Sturz jetzt zulassen. In voller Härte diese schmerzhaften Schürfwunden mitnehmen lassen. Damit er lernt, diesen Weg nicht mehr zu befahren!
Ihm Zeit lassen einen anderen Weg zu finden und nicht gleich danach wieder mit Geld abpolstern und ihm die Chance nehmen, sein Leben wie ein erwachsener Mann in die Hand nehmen zu dürfen.
Schafft er es aus eigener Kraft, wird er wahnsinnig stolz auf sich selbst sein können! Das kann sie ihm ermöglichen, indem sie sich zurücknimmt und erträgt. Mit dir an ihrer Seite.
Schafft er es nicht, so ist das seine Entscheidung, die eines erwachsenen Menschen. Dann legt sie besser Geld für später zurück, für die Bildung der Enkel, die unterstützt werden müssen, um ein besseres Leben hinzubekommen.
Für Lebensmittelpakete, wenn sie es dann unbedingt wieder beginnen muss, finanziell "zu helfen" (es ist ja im Gegenteil Hilfe dabei, lebensuntauglich zu bleiben). Einen Deutschkurs bezahlen, wenn sie das auch noch will - zahlt den nicht der Staat?
Das geliehene Geld holt er sich von Mama, wodurch sich das gemeinsame Haushaltsgeld reduziert. So läuft der Dreck bei uns ab. Vielleicht ist es deshalb mit meiner Empathie nicht mehr so weit her.
Oh man, wow, das ist so heftig.
Auch an deiner Stelle würde ich die Finanzen glasklar und strikt trennen, um dieses ungesunde System nicht zu unterstützen.
Was sie sich dann nicht leisten kann ist ihre Sache.
Du kannst manches auch mit Freunden unternehmen.
Ich bin sehr dafür in Partnerschaften auch finanziell füreinander einzustehen, ein WIR, ein UNS(ER), statt Mein und Dein.
Doch nicht in einem so gelagerten Fall.
Viel Kraft euch,
@Thomasi22 und
@CabMan