Träume sind nur vertane Zeit. Die erfüllen sich doch eh nie. Es ist besser, bei der Realität zu bleiben. Erspart einem eine Menge Kummer und Enttäuschung.
Das kommt darauf an wie leicht diese Träume zu erfüllen sind. Wenn man beispielsweise genug Geld hat um in den Urlaub zu fahren, kann man vom nächsten Urlaub träumen und ihn nebenher planen.
Aber auch bei unerfüllbaren Träumen kann es manchmal einfach richtig gut tun sich innerlich vorzustellen wie man das, was man eigentlich gerne hätte gerade erleben würde. Ich habe allerdings eine gute Vorstellungskraft.
Ich habe dafür der Hoffnung gegenüber eine negativere und zynischere Einstellung. Da sehe ich das so ähnlich wie du. Unerfüllte Hoffnungen und Erwartungen können nämlich meiner Meinung nach durchaus Enttäuschung auslösen. Und manchmal bin ich auch so negativ und zynisch, dass ich Hoffnung sogar als Selbstbetrug bezeichne.
Träumen ist dafür eher so: "Was wäre wenn?" Und "Stell dir mal xy wäre wahr!" "Wenn du einen Wunsch frei hättest, was würdest du dir wünschen? Sei ruhig mal richtig tollkühn in deinen Wünschen." Darüber nachzudenken wie realistisch die Träume tatsächlich sind und ob und wie sie sich nicht doch bewahrheiten könnten, ist dann der nächste Schritt. Manchmal merkt man dann, dass man vielleicht doch mal bestimmte Taten in die Richtung eines Traumes unternehmen kann.
Aber wenn man zu den Ergebnis kommt (was häufig der Fall ist), dass ein Traum zu unrealistisch ist um jemals wahr zu werden, da wäre ich wirklich die letzte die dazu raten würde trotzdem noch zu glauben, dass es mal wahr wird. Aber man kann davon träumen man kann sich vorstellen wie es wäre. Aber nicht zu viel denn dann verpasst man all das Schöne was im eigenen Leben tatsächlich möglich ist.
Ich bemühe mich da auch Realistin zu sein.