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Missbrauch in der Kindheit

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 121358
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Selbsthilfegruppen kenne ich, eigentlich müssten die Selbstbejammergruppen heißen. Aber wenn du mal überlegst, willst du auch nichts anderes, du willst von anderen verstanden werden, um das zu erreichen willst du Verständnis, das bekommst du nur, in dem du alles erzählst.Dazu kommt, du hast kein Vertrauen. Bist du so kompliziert, dass andere dich bis in den Kern verstehen müssen? Das ist viel verlangt. Was stellst du dir vor, was von Menschen komen soll, wie sollen sie sich dir gegenüber verhalten, wenn du das erhzählst?
Wenn man ständig darüber redet wird es nicht besser. Deine Gefühle und dein Denken kann dir keiner nehmen und nur du hast es in der Hand damit leben zu lernen.

Nein ich möchte nicht jammern. Ich möchte sachlich diskutieren dürfen was richtig oder falsch war. Und ich will das man mich versteht, das Übergriffe etwas Einschneidendes sind. Ich muss keinem sagen was wer wie genau gemacht hat. Aber einmal zu hören es war scheiße was sie gemacht haben wäre schon fein. Statt zu hören zu bekommen das man ja die Sicht des Täters nicht kennt und deshalb nicht auf meiner Seite stehen kann.
 
Statt zu hören zu bekommen das man ja die Sicht des Täters nicht kennt und deshalb nicht auf meiner Seite stehen kann.
Das ist dir gesagt worden? Ich fasse es nicht. Mich würde interessieren von wem solche Sätze gekommen sind.
Wie lange ist das her. Ich frage, weil ich gerade die Anwort auf Schroti gelesen, wie die Polizei mit dir umgegangen ist. Ich hoffe, dass sich da mittlerweile etwas geändert hat. Die Aussage von der Polizei bezüglich Zeugen ist derart von doof, das gibt es nicht. Das die Täter dafür sorgen, dass es keine Zeugen gibt, ist denen wohl nicht klar.
 
Kommst du damit klar?
Ich bin ein Mensch mit hohem "Sühnebedarf".
Könntest du jetzt noch Anzeigen erstatten?
Bei Polizisten, die ihren Job verstehen?
Mit Hilfe einer Frauenberatungsstelle?

Nein kann ich nicht. Es gibt keine Beweise für das was war. Ich habe auch ein hohes Gerechtigkeitsbedürfniss. Ich habe aber auch gelernt das es besser ist manchmal die Sache ruhen zu lassen. Wenn man merkt man ist den Tätern überlegener. Als ich meiner Tante andeutet hatte das ein Täter mein Onkel war, war sein Hausfriesen schief. Ich traf einmal danach ihn und als er auf mich los ging und mir sagte das ich sein Leben zerstörte, hatte ich Genugtung. Es war mir komplett egal das er tobend vor mir stand und gewaltätig werden wollte. Fakt war ich traf ihn im Mark. Er hat mein Leben geprägt und ich seines.
 
Das ist dir gesagt worden? Ich fasse es nicht. Mich würde interessieren von wem solche Sätze gekommen sind.
Wie lange ist das her. Ich frage, weil ich gerade die Anwort auf Schroti gelesen, wie die Polizei mit dir umgegangen ist. Ich hoffe, dass sich da mittlerweile etwas geändert hat. Die Aussage von der Polizei bezüglich Zeugen ist derart von doof, das gibt es nicht. Das die Täter dafür sorgen, dass es keine Zeugen gibt, ist denen wohl nicht klar.

Freunde, Familie und mein "Mann"
Ich bin nun zum Glück 14 Jahre Täterfrei. Man lernt mit der Haltung der Gesellschaft umzu gehen. Doch verstehen muss ich so eine Haltung nicht 🙂
 
Ich denke das ist eine Abwehrhaltung, weil sie mir dem Thema nicht umgehen können. Aber für dich ist das sehr hart. Von daher wäre ich vorsichtig, wem ich was erzähle.

Als ich meiner Tante andeutet hatte das ein Täter mein Onkel war, war sein Hausfriesen schief. Ich traf einmal danach ihn und als er auf mich los ging und mir sagte das ich sein Leben zerstörte, hatte ich Genugtung. Es war mir komplett egal das er tobend vor mir stand und gewaltätig werden wollte. Fakt war ich traf ihn im Mark. Er hat mein Leben geprägt und ich seines.
Das wäre mir runtergegangen wie Öl. Sein Leben ist im Eimer, sehr gut. Das hast du gut gemacht.
Täter, egal was sie auch immer gemacht haben. Sie haben oft keine Einsicht. Bei vielen ist es so, dass sie nie ein Schuldeingeständnis abgeben.
Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen, und dass du so offen darüber geschrieben hast. Jetzt verstehe ich einiges mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat TE
In den Sitzungen sprachen wir jedoch nie über das Erlebte.
Zitat Ende

Das kann durchaus sein, wenn es Dich zu sehr belastet über das erlebte zu erzählen, ist es sinnvoller das mehr oder weniger zu vermeiden und den Fokus auf das Hier und Jetzt und die Zukunft zu legen, bei Kindern ist das oft der Fall.

Zitat TE
Sondern über das, was sich verändern musste das ich mein Leben lebenswert empfinde.
Zitat Ende

Das macht ja auch Sinn, weil sonst empfändest Du ja Dein Leben eben nicht als lebenswert, es bestünde zumindest die Gefahr.
Ich finde es super das Du bei der Therapie mitgearbeitet hast und deshalb das Therapieziel erreicht wurde.

Darf ich fragen wie alt Du bist , weil es ist ja ein Unterschied, ob Du 20 oder 50 bist, darf ich fragen, ob Du im Berufsleben stehst , fragen wie Deine Lebenssituation ist, versteh mich nicht falsch , das solltest Du selbst hinterfragen, also für Dich , es geht hier nicht um einen Seelenstriptease Deinerseits.

Je detaillierter Du die Liste machst, also Du hinterfragst selbst , wie soll denn der Freund / die Freundin / die Freundschaft aussehen, weil es geht ja darum " echte Freunde " zu finden - oder ?

Also je detaillierter Du die Liste machst , desto genauer kannst Du schauen , wo Du es vielleicht mißverständlich formulierst. Beispiel
"Ich hab das Problem , das ich keine echten Freunde finde"

Dabei muß Dir klar sein , Deine Definition von echt ist nicht die Definition von echt Deines Gegenübers.

Der Mensch , der ein völlig anderes Lebenskonzept hat, als Du , nimm was einfaches " Pünktlichkeit", der vielleicht dem Konzept folgt " Komme ich heute nich komm ich morgen "...definiert dieses echt anders , andere Kultur, andere Bildung, anderes Lebenskonzept etc.

Ich denke aber schon , das nur Du entscheiden kannst, welchen Anspruch Du an eine Freundschaft hast, die Frage ist nur , ob jemand diesem Anspruch gerecht werden kann, ich denke , es gibt auch Menschen, die so vertrauenswürdig sind oder es werden, wenn Du sie kennst , das Du da sehr wohl vertrauen kannst, dieser Anspruch den Du an eine " echte " Freundschaft hast, der sollte mal ganz genau differenziert werden.

Klar ich sag jetzt mal es gibt völlig "überzogene" oder "irre" Vorstellungen was Freundschaft betrifft,
für mich ist es nicht "echte" Freundschaft wenn jemand 500 "beste Freunde" auf facebook hat, es ist wohl auch nur für eine Minderheit so, das die Religion das heute noch vorgibt, zumindest in der westlichen Welt , aber der verkappte Narzisst versteht das , wie Du Dich in einer echten Freundschaft zu verhalten hast , sicher nicht zu Deinen Gunsten, nennt es aber trotzdem "echt".

Dann stellst Du fest, Jammerbeweihräucherung macht dauerhaft nicht wirklich Sinn, aber das Vergangene vergessen , geht auch nicht, das ist der Zwiespalt, den Du aufgrund Deiner Vergangenheit zu bewältigen hast, das Alleinstellungsmerkmal , all die Zerissenheit, die Trauer , das unausgesprochene Unrecht, das Dir widerfahren ist.

Aber auch hier differenzierst Du nicht - war es psychischer Mißbrauch ( Dogmen, Verhaltensweisen, Lügen ), körperlicher + psychischer Mißbrauch ( weil jetzt die ganzen Schläge dazukommen und die anderen körperlichen Züchtigungsidiotien, die sich Eltern einfallen lassen oder wer auch immer ) oder war es gar sexueller Mißbrauch (was ja das körperliche und psychische beinhaltet ) ?

Wenn Du aber einerseits auf Verständnis hoffst, so, daß man Dich akzeptiert , wie Du bist und auch respektiert, wie Du bist, dann wäre es gut , wenn Du dasselbe in die Waagschale wirfst.
Bedeutet für mich nicht es hapert an Deiner Freundschaftsfähigkeit oder an Deinem Vertrauen, mit dem Du vorsichtig umgehst, sondern an der Tatsache, da ist in der Kommunikation der
dunkle Fleck der " Schwammigkeit" .

Du kannst ja nix dafür , das Dir das passiert ist, Du bist Opfer - Punkt.

Wenn Du dann Menschen anders aussortierst, weil Du mit Menschen anders umgehst , als ein Nichtopfer, dann ist das Dein gutes Recht und kein Vertrauensmangel, sondern notwendiger Selbstschutz Deinerseits.

Deshalb, je genauer Du Deine Vorstellung , Deinen Anspruch, das was Du unter einen echten Freundschaft verstehst, Deinem Gegenüber vermitteln kannst, desto unmißverständlicher wird es .

Fang da mal selbst bei Dir an, so ganz einfach , denke zurück, wie oft Du schon gelogen hast .....
nu höre auf den Anspruch, den Du an den Menschen hast, der diese Freundschaft mit Dir führen kann, darf der Dich belügen ? Würdest Du ihn belügen ?

Die Antwort kannst Du Dir nur selbst geben, hier im Rheinland gibt es so einen Spruch " Du musse och ins 5 grad sin losse " Bedeutet , da musste auch mal 5 grade sein lassen....meint ....alle Menschen sind nur Menschen, keine Maschinen, nicht absolut , weder ehrlich noch sonstwas, manche schaffen es sich ihr ganzes Leben an Regeln zu halten.

Macht für mich klar - die Menge der potentiellen Freundschafsgegenüber ist gering , deshalb selektiver suchen und vielleicht auch mit einer höheren Schlagzahl, weil Du die Flachgeister dann schon eher aussortierst.
 
Habe ähnliches erlebt und ich empfinde unsere Politik und Justiz als täterfreundlich. Auch die Mitmenschen haben kein Verständnis für die Auswirkung von sexueller Gewalt.
Man wird verlassen, weil man anders und anstrengend ist. Man soll glatt, normal und einfach sein. Sich eine Therapie suchen....

Nebenbei bemerlt, Diese gesellschaftliche Täterbezogenheit erkennt man
man auch daran, dass Kinderschänder "pädophil" genannt werden...griechisch für "Kinderliebe"
🤮 als hätte sexuelle Gewalt etwas mit warmherziger Liebe zu tun.
Sie sind pädosexuell.
 
Nein ich möchte nicht jammern. Ich möchte sachlich diskutieren dürfen was richtig oder falsch war. Und ich will das man mich versteht, das Übergriffe etwas Einschneidendes sind. Ich muss keinem sagen was wer wie genau gemacht hat. Aber einmal zu hören es war scheiße was sie gemacht haben wäre schon fein.
Das ist ein vollkommen legitimer Wunsch und es ist zutiefst enttäuschend, wenn sogar Menschen, die einem nahstehen, diesen ignorieren oder mit Füßen treten.
 
Konzentriere dich nur auf das, was dir jetzt gut tut und weiterhilft.
Ich habe in einer ähnlichen Situation darauf bestanden, dass der Täter nicht mehr auf Familienfeiern erscheinen darf, bei denen ich anwesend sein soll.
Du kannst dir vorstellen, was dann passiert ist...
Daher kann ich mich recht gut in deine Situation hineinversetzen und deine Enttäuschung verstehen.
 

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