Also ja, teurer ist vieles geworden, aber die Unterschiede sind gewaltig.
Bäckerpreise waren auch früher Apothekenpreise, sind aber nochmal gewaltig gestiegen.
Discounter haben einige Preise sogar trotz Inflation leicht gesenkt. Allgemein finde ich Lebensmittelpreise ok. Im Vergleich zum Ausland sind sie sogar eher günstig. Deutsche geben generell nicht gerne Geld für Lebensmittel aus.
Bei tierischen Produkten habe ich eine hohe Preistoleranz, da ich immer der Meinung war, dass diese verhältnismäßig günstig sind. Grundprodukte wie Mehl, Brot, Nudeln und Reis werden zwar derzeit teurer, sind aber auch ok.
Obst und Gemüse ärgert mich mehr. Hier zahlt man vor allem seit Corona nochmal richtig darauf.
Insgesamt habe ich im letzten Jahr über 10% mehr für Lebensmittel ausgegeben. Wobei das keine 10% Inflation ist, vielmehr habe ich eben auch etwas anders gekauft. Offiziell sind Lebensmittel um 4,5% teurer geworden. Für mich das deutlich kleinere Problem, da Strom und Heizen um 22% teurer geworden ist, teilweise um 100% je nachdem wann man wo Verträge geschlossen hat.
Ich würde sogar sagen, dass Lebensmittel seit der Jahrtausendwende unterdurchschnittliche Preissteigerungen haben. Was aber extrem reinschlägt sind Dienstleistungen -> Also die Bäckerei Fachverkäuferin kostet viel. Mehr man ja auch bei anderen früher günstigen Dienstleistungen z.B. Friseuren.