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Mal ehrlich spinnen alle bei den Preisen?

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Also beim Honig muss ich sagen das dieser eher günstiger geworden ist, vor 4 Jahren habe ich beim Imker in HH kein Glas unter 6€ bekommen, hier bezahle ich jetzt 4,80 (plus Glaspfand).
Ich hatte den Markenhonig mal gekauft weil der günstige: 500g für 2,99€ wochenlang nicht aufgefüllt worden war, das war im Supermarkt.
Für wieviel Gramm Honig bezahlst du beim Imker 4,80€?
 
Also ja, teurer ist vieles geworden, aber die Unterschiede sind gewaltig.

Bäckerpreise waren auch früher Apothekenpreise, sind aber nochmal gewaltig gestiegen.
Discounter haben einige Preise sogar trotz Inflation leicht gesenkt. Allgemein finde ich Lebensmittelpreise ok. Im Vergleich zum Ausland sind sie sogar eher günstig. Deutsche geben generell nicht gerne Geld für Lebensmittel aus.

Bei tierischen Produkten habe ich eine hohe Preistoleranz, da ich immer der Meinung war, dass diese verhältnismäßig günstig sind. Grundprodukte wie Mehl, Brot, Nudeln und Reis werden zwar derzeit teurer, sind aber auch ok.
Obst und Gemüse ärgert mich mehr. Hier zahlt man vor allem seit Corona nochmal richtig darauf.

Insgesamt habe ich im letzten Jahr über 10% mehr für Lebensmittel ausgegeben. Wobei das keine 10% Inflation ist, vielmehr habe ich eben auch etwas anders gekauft. Offiziell sind Lebensmittel um 4,5% teurer geworden. Für mich das deutlich kleinere Problem, da Strom und Heizen um 22% teurer geworden ist, teilweise um 100% je nachdem wann man wo Verträge geschlossen hat.

Ich würde sogar sagen, dass Lebensmittel seit der Jahrtausendwende unterdurchschnittliche Preissteigerungen haben. Was aber extrem reinschlägt sind Dienstleistungen -> Also die Bäckerei Fachverkäuferin kostet viel. Mehr man ja auch bei anderen früher günstigen Dienstleistungen z.B. Friseuren.
 
Ich mag diesen Backwarenstand bei Discountern nicht, weil ich nicht weiß, wer da schon alles am Brot/Brötchen usw. herumgegrapscht hat.
(Klar, die*der Bäckereifackverkäufer*in könnte auch alle Brötchen vor dem Einsortieren in die Auslage abgeleckt haben, aber ... ) 😉
Das ist bei den Bäckereien Ketten (Geiping, Stadtbäckerei Gatenbröcker...) nicht anders. Im Sommer laufen Fliegen auf den Backware -> Hygienestandards somit gleich Null.
Kundenorientierung gleich Null.
Ich habe mehrere Jahre versucht für meinen Geburtstag verschiedene Kuchen (Käsekuchen und Co.) Fürs Büro zu bestellen. Die bestellte Ware kam nie an, sodass ich etwas anderes kaufen musste. Obwohl mir versprochen wurde, dass ich telefonisch informiert werde, falls es nicht klappt. Es erfolgte keine Info. Somit können meiner Meinung nach solche Geschäft auch komplett schließen. Teuer aber minderwertig.
 
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Für Junjor Beim Bäcker was zum vesper geholt weil Brot alle war. 1 belegtes Brötchen und 2 Vanilleschnecken 7€. Klar muss der Bäcker auch leben, aber umgerechnet auf die alte DM. 14DM hätten für die ganze Woche Vesper gegeben. Ich finde es nur noch überteuert überall....
Vanilleschnecke Normalpreis irgendwo zwischen 1 - 1,50 Euro/Stück, heißt das belegte Brötchen war der Riesenposten mit 4 Euro aufwärts. Vorausgesetzt niemand hat sich absichtlich oder nicht zugunsten des Bäckers verrechnet.
Zum Vergleich: Bei einem Laden im Mittelgeschoss Hauptbahnhof N. gehen belegte Brötchen und Kleinbaguettes mit 2,50 Euro aufwärts an, bei Subway langen sie schärfer hin, aber die sind dann auch ziemlich groß und superduper belegt. Für große Burger im Burgerrestaurant sind Preise mit 5 Euro aufwärts inzwischen ziemlich normal, die kleinen Cheese- und Chickenburger bei einem gewissen Mc... Laden sind im Dauerbilligangebot (Lockvogelangebot) mit ca. 1,50 Euro drin.
Irgendwie habe ich den Eindruck, der Bäcker hat sich preislich für seine normalen belegten Brötchen bei den viel höheren Preisen für ausgewachsene Burger (Fleischpflanzerl mit Salat, Käse, Zwiebeln und Soßen) orientiert. Kann er machen, wenn er vor Ort quasi Monopolstatus hat (kein anderer Fastfoodladen in der Nähe), oder da schlagen tatsächlich die "Apothekerpreise" durch. Ich persönlich würde den Laden meiden und mir die Zutaten für belegte Brötchen selber kaufen, für das gleiche Geld kriege ich da ein mehrfaches an Endergebnis.
 
Also die Bäckerei Fachverkäuferin kostet viel.
Ich frage mich nur wieso. Anspruchsvoll (hohes geistiges Wissen) ist der Job nicht. Stupides "Hallo.... das macht 7€... Tschüss". Um eine Kasse zu bedienen, braucht man keine Ausbildung.
Bei Firseuren sieht es da anders aus. Man bezahlt tatsächlich für die Dienstleistung bzw. Die Fähigkeit.
 
Ich frage mich nur wieso. Anspruchsvoll (hohes geistiges Wissen) ist der Job nicht. Stupides "Hallo.... das macht 7€... Tschüss". Um eine Kasse zu bedienen, braucht man keine Ausbildung.
Bei Firseuren sieht es da anders aus. Man bezahlt tatsächlich für die Dienstleistung bzw. Die Fähigkeit.

Ehrlich gesagt, keine Ahnung, ob die Dame morgens vielleicht auch mit die Sachen aufbackt aber besonders hoch qualifiziert ist es nicht. Und dennoch sind es Personalkosten, die ein Discounter in viel geringerem Umfang hat. Zwar sitzt dort auch eine Verkäuferin an der Kasse aber die kassiert in der selben Zeit vermutlich 50 mal so viel in Warenwert.

Entsprechend höher sind die Personalkosten anteilig bei der Bäckerei. Wenn also Personalkosten steigen, merkt man das eher beim Bäcker als beim Discounter.
 
Das "Fach-" bei der Fachverkäuferin kommt wahrscheinlich dann, wenn sie Vanille- von Nußschnecken unterscheiden kann und sich beim Herausgeben von Wechselgeld nicht mehr zuungunsten des Ladens verrechnet. Sonst kann ich mir auch nicht erklären, welche speziellen Fachkenntnisse hier so teuer bezahlt werden müßten, im Vergleich zu einer normalen Supermarktverkäuferin, die die Nummern bestimmter Waren, die ohne Strichcode aufs Band kommen (offenes Gemüse) auch nach einer gewissen Zeit auswendig kennt. Recht viel mit Beratung, wo bei Fachverkäufern in Mode- oder Elektrogeschäften viel Wert darauf gelegt wird und viele Kenntnisse vonnöten sind, ist in einer Bäckerei auch nicht. Wer fünf Semmeln kaufen will, braucht keine Beratung dazu.
 
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