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Ist es nicht besser ein Eigenheim zu haben

Eigentumswohnung ist der Supergau. Du hast ja genau dieselben Nachteile wie in einem Mehrfamilienhaus, darfst keinen Lärm machen, musst dich an Ruhezeiten halten, hast keine Privatsphäre, Nachbarn im Treppenhaus, im Keller und sonstwo, und wenn du mit anderen Nachbarn Probleme hast, dann bist du in dem Haus " gefangen", da darfst du dich dann mit lauten Nachbarn rumärgern etc. Hinzu kommt, bei jeder Reparatur bzw Instandhaltung des Hauses wirst du gezwungen, dich finanziell zu beteiligen.

Also alles kein Vergleich zum eigenen Häuschen im Grünen....
Am Anfang meiner Überlegungen hatte ich auch in Richtung Reihenhaus / Neubau geschaut, aber das würde nochmal deutlich teurer werden (mit teilweise unkalkulierbaren Folgekosten und praktischen Nachteilen, wie z.B. fehlende Möglichkeit, eine Garage zu bauen) und, was die "Enge" mit den Nachbarn betrifft, wäre es ggf. sogar schlechter. Da sitzt man teilweise auf der Terrasse ja direkt neben den Nachbarn links und rechts - während man bei einem Balkon im 1. Stock durchaus einige Meter Abstand zu den anderen haben kann.... Es gibt auch Reihenhäuser, da ist der "Garten" 20qm groß und man schaut direkt auf die nächste Hauswand - da finde ich tatsächlich einen Balkon mit etwas Weitsicht schöner.
Natürlich kommt es stark darauf an, wer mit ins MFH einzieht, aber das Problem mit den Nachbarn kann man in einem eigenen Haus genau so haben - oder dass das Viertel zum sozialen Brennpunkt verkommt, etc...
Damit ein "schönes" Haus erschwinglich wäre, müsste ich ziemlich weit raus ziehen, mir ist aber ein Kompromiss zwischen "Ruhe" und "vorhandener Infrastruktur" wichtig, so dass ich mich auch mal mit öffentlichen Verkehrsmitteln fortbewegen kann, falls es die Situation erfordert.
Bei der Besichtigung gestern habe ich auch gefragt, was für Leute denn die anderen Wohnungen gekauft haben - Antwort war, "gesetztere 40er", zu denen würde ich ja dann auch zählen...
 
Verstehe ich nicht. Du könntest dir keine Wohnung von eurem (Doppel?)Gehalt für 2500 leisten, willst aber eine kaufen für eine halbe Million?
Hast du nicht was geschrieben, dass du ganz gut verdienst?
Na ja, es wäre schon möglich, aber Altersvorsorge möchte / muss ich natürlich auch noch betreiben. Außerdem besteht ein großes Problem darin, dass ich ziemlich risikoavers bin. U.a. deshalb, da ich alles allein tragen muss, d.h., ich muss ein größeres Polster haben für Arbeitslosigkeit, Krankheit, Kurzarbeit, Insolvenz des Arbeitgebers, etc....
 
Na ja, es wäre schon möglich, aber Altersvorsorge möchte / muss ich natürlich auch noch betreiben. Außerdem besteht ein großes Problem darin, dass ich ziemlich risikoavers bin. U.a. deshalb, da ich alles allein tragen muss, d.h., ich muss ein größeres Polster haben für Arbeitslosigkeit, Krankheit, Kurzarbeit, Insolvenz des Arbeitgebers, etc....
Da kann der Verlust aber noch größer werden, wenn du die Wohnung unterm Wert verkaufen müsstest. Da ist umziehen in eine kleinere günstigere Wohnung einfacher.

Aber es gibt für beides pro und contra.

Ich wünsch dir auf jeden Fall eine gute Entscheidung mit der du zufrieden leben kannst.
 
Städte leben von der Illusion, "etwas bieten zu können".
Dass alles was angeboten wird incl. Lohnnebenkosten zwei bis dreimal so teuer ist wie das, was selber je Stunde verdient, wird verschwiegen.
Auch, dass man in Städte hinein fahren kann, um dort seinen Lohn abzuliefern.
Für mich macht es einfach keinen Sinn, mir für teures Geld die Langeweile vertreiben zu lassen.
Ja, das ist endlich mal etwas das ich ebenfalls umgekehrt sehe und es super finde das genau das günstiger ist, was mir besser gefällt. Nämlich das Landleben. Haus mit großem Garten, Feldrandlage. Ruhe. Sehe keine Nachbarn wenn ich mich auf dem Grundstück bewege. Also genau das was andere anscheinend totlangweilig finden.
Ich komme abends nach Hause und will einfach nur daheim sein. Das wäre ja auch in der Stadt nicht anders. Oder wer geht jeden Abend aus? Dann würde man ja neben der Tatsache das das wohnen dort schon teurer an sich ist, noch zusätzlich Geld ausgeben fürs weg gehen. Unlogisch. Um das zu kompensieren dürften die Getränke dann nichts kosten. ^^ Und dann noch Krach von Nachbarn und Verkehrslärm? Das gruselt mich.

Geschäfte des täglichen Bedarfs, befinden sich auch in meiner Ortschaft und wenn nicht wäre das ja auch kein Thema. Ich fahre 20 Minuten zur Arbeit und fahre an allen möglichen Geschäften vorbei. Dann verbindet man das eben miteinander.
Und dann muss man mal vergleichen welche Menschen ländlich wohnen und welches "Gesin..." in jeder Stadt mittlerweile wohnt. Never, ever.
Ich kann bei uns das Auto unverschlossen lassen und den Haustürschlüssel außen im Schloß vergessen. Ist kein Thema. In der Stadt käme ein Komiker vorbei und bricht ihn dir halt einfach mal ab...weil man es kann.
 

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