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Zwangsstörung - möchte zurück zu ehemaligen Arbeitgeber

Liebe User,

Ihr habt natürlich recht das ein Neuanfang mit einer Unvoreingenommenheit in einer anderen Firma viel einfacher wäre, sicherlich wäre es das. Aber wisst ihr, abseits meines Verhaltens hab ich das Unternehmen sehe gemocht, es war nicht irgendein Callcenter, es war einfach toll.

Natürlich mögen die Chancen für eine Rückkehr schlecht stehen, aber ich möchte es versuchen. Mir würde es zumindest viel bedeuten wenn man mich nochmal einlädt zu einem Gespräch, ich möchte der Firma unbedingt sagen: Ich habe mich mit mir selbst auseinandergesetzt, habe Fehler gemacht die ich mir sofort eingestanden habe, ich wollte niemanden was böses, und erst recht nicht Person X. Ich habe mich einfach völlig in Gedanken verloren und keine Ruhe gefunden. Ich möchte um eine 2. Chance bitten, dass es nicht mehr in meinem Interesse liegt Beruf und Privat zu vermischen. Das mir die Arbeit Spaß gemacht hat und ich einfach nur meine Arbeit machen will.

An der Frau liegt mir nichts mehr. Ich möchte nicht zurück um was gerade zu biegen. Und ich bin auch kein kranker Stalker der sie permanent anruft, irgend jemandem auflauert. Mein Kopf war besessen von Zweifeln ob ich was falsch gemacht hab. Sie hat mir 3 Mal gesagt es ist alles gut, sie wolle mich nach wie vor kennenlernen aber ich solle mir nicht so viel Gedanken machen. Ich dann wieder: oh mein Gott was denkt sie jetzt wohl von mir. .wieder fing es an.

Versteht ihr diesen Kreislauf, dass ich einfach nicht zur Ruhe komme? Das mich meine Gedanken beherrsche und es Macht hat über mich? Was glaubt ihr wie hart ich selbst zu mir bin, dass ich diesen Job verloren habe. Für mich war das nicht nur irgend ein Callcenter. Ich habe diese Firma geliebt.

Und nur das ihr vielleicht versteht was ich mit Gedanken machen meine: ich überlege bereits jetzt schon wie ich was formulieren soll
Lesen die sich überhaupt mein Anschreiben durch?

Soll ich nicht doch lieber um ein Gespräch bitten mit der Personalabteilung?

Soll ich im Lebenslauf schreiben das ich eine Therapie mache/gemacht habe. Klar geht es keinen was an, aber ich möchte einfach beweisen das ich an mir gewillt bin was zu ändern. Natürlich bin ich noch ganz am Anfang. Aber ich bin dran an der Sache.

Wäre vielleicht die Strategie besser das der Kollege für mich nochmal ein gutes Wort einlegt?

Wäre 6 Monate zu früh such zu bewerben, soll ich länger warten?

Soll ich bei der Bewerbung angeben im Lebenslauf das ich momentan wo angestellt bin? (Sie können ja denken der hat doch Arbeit wieso bewirbt er sich wieder?)

Das sind Gedanken in meinem Kopf/Szenarien die ständig da sind. Wisst ihr jetzt ungefähr wie ich mich fühle? Genau so war das wegen der Kollegin....


Ja, du hast Zwangsgedanken, ganz massiv. Du kannst dich natürlich bewerben. Aber, lass das weg, was nicht zum Job gehört. Es interessiert den Arbeitgeber null, wie du an dir gearbeitet hast, dass du in Therapie warst. Allerdings ist dieser Zwang der Kollegin gegenüber vielleicht weg. Dir geht es jetzt die ganze Zeit darum, dass du doch wieder an die alte Arbeitsstelle willst, anstatt dir auf der neuen Stelle was aufzubauen.

Verstehst du, was ich meine?

Du weißt genau, dass du jetzt am grübeln bist, wie du verständlich machen willst, warum du zurück möchtest. Genauso wie bei der Kollegin, die du genervt und belästigt hast mit Nachrichten, warum sie wohl nicht gleich zurückschreibt.

Wo hat da bei dir die Therapie sichtbar Erfolge erzielt? Dass du jetzt ein anderes Zielobjekt hast für deine Zwangsgedanken?

Die Therapie hat im Lebenslauf und im Anschreiben nichts zu suchen. Das hat mit dem eigentlichen Job nichts zu tun. Würde ich so eine Bewerbung auf den Tisch bekommen, würde ich die sofort aussortieren. Weil es dir offensichtlich nicht um den Job geht, sondern um deine "Krankheit".
 
Was heißt rechtfertigen. Aber natürlich muss ich zumindest erwähnen ich habe an mir gearbeitet. Es kann doch nicht schaden zu erwähnen das ich es mir wirklich zu Herzen genommen habe und mir die Firma und der Job sehr gefallen haben

"Okay ihr habt mich entlassen wegen meinem Verhalten, ich habe mein Verhalten geändert und möchte gerne eine 2. Chance haben".

Meinst du ernsthaft, die suchen händeringend nach Personal? Ich finde, du siehst das total naiv.

Das kannst du in einem Vorstellungsgespräch machen. Aber NICHT in den Bewerbungsunterlagen. Du willst dich rechtfertigen und erklären. Wie bei der Kollegin, merkst du das denn nicht?

Wenn du wirklich einsichtig wärst und an dir gearbeitet hättest, dann würdest du dich da nicht wieder bewerben. Alleine schon aus Rücksicht auf die Frau. Du hast die bei einer Veranstaltung kennengelernt, also ist die Wahrscheinlichkeit nicht so gering, dass sie dich wieder sehen muss.

Willst du das? Du verharmlost weiter deine Belästigung ihr gegenüber. Weil es keine Drohmails waren und du sie zuhause nicht belästigt hast, ist es ja nicht so schlimm? Arbeite bitte mal an dir, auch mal die andere Seite zu betrachten. Es geht hier nicht nur um dich!
 
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Wenn die mich ablehnen sollten dann ist es so. Aber dann hab ich wenigstens signalisiert das ich an mir gearbeitet habe und mir an der Firma etwas lag.

Das dürfte die wenig interessieren. Du nimmst dich da viel zu wichtig. Die haben sich bestimmt nicht die ganze Zeit gefragt: "ach, der Feri788, der hat doch da diese zig Nachrichten vom dienstlichen Konto an die Kollegin XYZ geschrieben, den mussten wir ja nach 2 Monaten in der Probezeit kündigen, weil der das nicht gepackt hat und den Betriebsfrieden gestört hat. Was der wohl jetzt macht, ob er an sich gearbeitet hat? Vielleicht bewirbt er sich ja mal wieder bei uns, wir hätten ihn gerne wieder!"

Glaubst du das ernsthaft? Dann hast du aber einen Realitätscheck nötig.

Du kannst hier auch den Thread schließen lassen, du nimmst sowieso nichts an.
 
Das dürfte die wenig interessieren. Du nimmst dich da viel zu wichtig. Die haben sich bestimmt nicht die ganze Zeit gefragt: "ach, der Feri788, der hat doch da diese zig Nachrichten vom dienstlichen Konto an die Kollegin XYZ geschrieben, den mussten wir ja nach 2 Monaten in der Probezeit kündigen, weil der das nicht gepackt hat und den Betriebsfrieden gestört hat. Was der wohl jetzt macht, ob er an sich gearbeitet hat? Vielleicht bewirbt er sich ja mal wieder bei uns, wir hätten ihn gerne wieder!"

Glaubst du das ernsthaft? Dann hast du aber einen Realitätscheck nötig.

Du kannst hier auch den Thread schließen lassen, du nimmst sowieso nichts an.
Es geht ja nicht darum nochmal alles aufzurollen.
Sondern vielmehr zu sagen: Ich habe mein Verhalten stark reflektiert und habe es abgelegt auf der Arbeit freundschaftliche Kontakte zu suchen. Ich möchte meine Arbeit machen und das wars. Das Argument Therapie würde es doch nur zusätzlich bekräftigen.
 
Das dürfte die wenig interessieren. Du nimmst dich da viel zu wichtig. Die haben sich bestimmt nicht die ganze Zeit gefragt: "ach, der Feri788, der hat doch da diese zig Nachrichten vom dienstlichen Konto an die Kollegin XYZ geschrieben, den mussten wir ja nach 2 Monaten in der Probezeit kündigen, weil der das nicht gepackt hat und den Betriebsfrieden gestört hat. Was der wohl jetzt macht, ob er an sich gearbeitet hat? Vielleicht bewirbt er sich ja mal wieder bei uns, wir hätten ihn gerne wieder!"

Glaubst du das ernsthaft? Dann hast du aber einen Realitätscheck nötig.

Du kannst hier auch den Thread schließen lassen, du nimmst sowieso nichts an.
Ja, du hast Zwangsgedanken, ganz massiv. Du kannst dich natürlich bewerben. Aber, lass das weg, was nicht zum Job gehört. Es interessiert den Arbeitgeber null, wie du an dir gearbeitet hast, dass du in Therapie warst. Allerdings ist dieser Zwang der Kollegin gegenüber vielleicht weg. Dir geht es jetzt die ganze Zeit darum, dass du doch wieder an die alte Arbeitsstelle willst, anstatt dir auf der neuen Stelle was aufzubauen.

Verstehst du, was ich meine?

Du weißt genau, dass du jetzt am grübeln bist, wie du verständlich machen willst, warum du zurück möchtest. Genauso wie bei der Kollegin, die du genervt und belästigt hast mit Nachrichten, warum sie wohl nicht gleich zurückschreibt.

Wo hat da bei dir die Therapie sichtbar Erfolge erzielt? Dass du jetzt ein anderes Zielobjekt hast für deine Zwangsgedanken?

Die Therapie hat im Lebenslauf und im Anschreiben nichts zu suchen. Das hat mit dem eigentlichen Job nichts zu tun. Würde ich so eine Bewerbung auf den Tisch bekommen, würde ich die sofort aussortieren. Weil es dir offensichtlich nicht um den Job geht, sondern um deine "Krankheit".
Ich bin ja noch ganz am Anfang der Therapie. Die Kündigung ist gerade mal 1 Monat her. In einer völlig fremden Firma würde ich das mit der Therapie natürlich nicht angeben. Ich dachte mir halt einfach das es für die ehemalige Firma vielleicht ein kleiner Nachweis ist das ich wirklich an mir was getan hab. Ich muss schließlich auch begründen können wieso ich mich wieder bewerbe. Ich hab jedenfalls kein Bedürfnis mehr irgendwie private Kontakte aufzubauen.
 
Auch auf die Gefahr hin, dass du mir das übel nimmst - ich sehe bei deinem Plan immer noch genau das gleiche Muster. Ich will mich rechtfertigen, ich will mich erklären, ich will zeigen, dass ich nicht dies und das bin. Meiner Meinung nach zeigt sich da genau der Zwang, der dich damals getrieben hat, die Kollegin zuzutexten.

Ich glaube dir, dass du erkennst, dass ein solches Verhalten nicht gut ist. Weder für andere Menschen noch für dich, denn du leidest ja selbst darunter.

Ich vermute aber, dass du nicht erkennst, dass dein Plan genau denselben Ursprung hat wie der Auslöser des ganzen Dramas. Den Zwang, dich zu rechtfertigen, zu entschuldigen und zu zeigen, dass du ganz anders bist. Auch, wenn du die Worte Entschuldigung und es ist ganz anders nicht explizit benutzen würdest - die Intention dahinter ist gleich. Spür da mal hin, ob da nicht zumindest ein bisschen was dran sein könnte.

Meiner Meinung nach ist es viel zu früh. Du bist noch nicht über diesen Zwang weg. Das zeigt dieser Plan ganz deutlich.
Das ist auch nicht schlimm, Dinge brauchen ihre Zeit und es ist super, wenn du dran bleibst. Aber sei mal ganz ehrlich zu dir, ob du wirklich nicht wieder alles erklären und gerade rücken willst.
 
Du willst nur die Arbeiten erledigen? Das kannst du auch bei der jetzigen Firma machen, arbeiten.

Dieses ich muss zurück in die alte Firma und mich erklären, wieso, weshalb, warum, dass ist schon keine Zwangsstörung mehr, sondern eine Obsession. Ich denke, dass du Tabletten brauchst, Hemmer, weil bei Dir im Kopf was nicht stimmt.

Mehrfach fragte ich, was der Arzt dir rät, 0 Info deinerseits.

Die Meinung von 20 Usern fällt zu 100% gegen Dein Vorhaben aus und hier sind Leute querbeet. Im Forum sind auch Ärzte vertreten.

Du hast jetzt die Chance dir ein neues Leben ohne Altlasten aufzubauen. Aber du bist drauf und dran es zu zerstören.

Würdest Du in der alten Firma erneut auftauchen, kann die alte Kollegin auch Anzeige erstatten wegen Stalking, dann hast du nichts mehr und wirst H4, weil ein Stalker niemand beschäftigt.
 
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