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Ausfallhonorar für Therapeut

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 118313
  • Datum Start Datum Start
Hallo,

wie wahrscheinlich ist es denn das du unverschuldet eine Therapiestunde nicht wahrnehmen könntest?

Hast du da jetzt schon Eventualitäten im Kopf die eintreten könnten?
Wenn ja, kannst du diesen doch vorbeugen .
Alles machbar.

Viele Grüße und alles Gute,
Muir
 
Hallo,

wie wahrscheinlich ist es denn das du unverschuldet eine Therapiestunde nicht wahrnehmen könntest?

Hast du da jetzt schon Eventualitäten im Kopf die eintreten könnten?
Wenn ja, kannst du diesen doch vorbeugen .
Alles machbar.

Viele Grüße und alles Gute,
Muir
Das sind alle unverschuldeten Ereignisse, die niemand vorhersehen kann. Als Beispiel in der Klausel stehen Krankheit, Verkehrsmittel, Arbeitgeber. Wie kannst du bitte Krankheit / Unfall vorbeugen? Oder wenn es einen familiären Notfall gibt? Natürlich MUSS das alles nicht passieren, aber wenn doch, darf ich zur Strafe noch zahlen, nur damit der Therapeut seine Stunde bezahlt bekommt?
 
Wenn der Patient/Klient aber nachweislich nichts dafür kann dass er nicht erscheinen und auch nicht Fristgerecht absagen konnte ?
Einzig und allein um diesen Fall geht es @Lucifer doch.
Im Prinzip wie bei einer App:

Zustimmen oder nicht nutzen PUNKT.


@Lucifer
frag doch bei der kassenärztlichen Vereinigung oder der Verbraucherzentrale etc. nach, ob das so Rechtens ist.

Wer hat dir eigentl. die Therapie empfohlen ?
Möchtest du überhaupt Therapie machen ?

Es geht doch um dich !
Meld' dich an. 🙂
Willst du nicht weiter kommen ?

Gruß Hajooo
 
Wenn der Patient/Klient aber nachweislich nichts dafür kann dass er nicht erscheinen und auch nicht Fristgerecht absagen konnte ?
Einzig und allein um diesen Fall geht es @Lucifer doch.
Alles andere ist ja verständlich. Dass sich der Therapeut wegen nich eingehaltener Termine ohne Absage absichert.
Aber wenn z.b. ein Unfall oder eine kurzfristige Erkrankung nachweislich attestiert wurde ist es doch auch nicht die Schuld des Patienten wenn er nicht erscheinen kann. DAS ist der Knackpunkt.

Und der Therapeut, der dadurch unverschuldet kein Einkommen hat, hat halt Pech?
Soll er die Stunden doppelt besetzen, damit wenigstens einer kommt?
Der andere geht dann halt leer aus.
 
Im Prinzip wie bei einer App:

Zustimmen oder nicht nutzen PUNKT.


@Lucifer
frag doch bei der kassenärztlichen Vereinigung oder der Verbraucherzentrale etc. nach, ob das so Rechtens ist.

Wer hat dir eigentl. die Therapie empfohlen ?
Möchtest du überhaupt Therapie machen ?

Es geht doch um dich !
Meld' dich an. 🙂
Willst du nicht weiter kommen ?

Gruß Hajooo
Hallo Hajoo,
ja, ich werde mich noch vorher informieren, weil mich das generell interessiert, da mir so eine Klausel noch nie untergekommen ist.
Aus meiner Perspektivlosigkeit heraus hat mir mein Hausarzt eine Therapie empfohlen, der ich auch positiv gegenüberstehe, denn wenn ich es alleine könnte, hätte ich heute eine Perspektive. Und ja, natürlich möchte ich weiterkommen. Ich finde es einfach nur so kontraproduktiv, Knebelklauseln zu vereinbaren, wenn es um Hilfe geht, die oftmals genau solche Probleme behandeln und korrigieren sollen.
Das ist ja das, was ich meine. Ein Therapeut soll dir helfen, von Zwängen und Ängsten loszukommen, verursacht aber mit dieser Klausel bzw. diesem Teil der Klausel genau das. Und das verstehe ich nicht.
 
Und der Therapeut, der dadurch unverschuldet kein Einkommen hat, hat halt Pech?
Soll er die Stunden doppelt besetzen, damit wenigstens einer kommt?
Der andere geht dann halt leer aus.
Hallo momo28,

andere argumentieren bereits: Wie oft kommt es wohl vor, dass man die Stunde nicht einhalten kann?
Jetzt argumentiere ich: Wie oft kommt es wohl vor, dass man die Stunde UNVERSCHULDET nicht einhalten kann? Die Ausfälle aus Bequemlichkeit, keine Lust, vielleicht auch ein Depressionstief, werden wohl öfter passieren als unverschuldete Gründe.
Deshalb: Warum kann man das nicht herausnehmen? Der Therapeut kann eine Alternative haben, seine Stunde anderweitig zu nutzen, ein Patient nach einem Unfall aber nicht.
Wenn wir es ganz deutlich nehmen: Wer ist eigentlich bescheidener dran? Der Therapeut, dem eine (!) Stunde Geld entgeht, oder der Patient, der vielleicht wegen eines Unfalls im Krankenhaus liegt? Oder dessen alte Eltern in Not sind? Es könnte auch sein, dass jemand arbeitslos ist und einen kurzfristigen Termin beim Arbeitsamt bekommt. Soll er den wegen der Therapie absagen? Ist Arbeit zu finden nicht wichtiger bzw. genauso wichtig wie die eine Therapiestunde? Soll dieser Mensch dann 50 Euro Strafe von seinen paar Kröten bezahlen, weil er etwas tut, dass für seine Zukunft wichtig ist? Ich kann nicht verstehen, wie man hier immer die Therapeuten in Schutz nimmt und nie an die Möglichkeiten denkt, in die der Patient geraten kann, und die wesentlich schlimmer oder wichtiger sein können als dieses scheiss Geld. Und dann bekommst du zum Dank noch eine Rechnung über den Ausfall.
Mitmenschlichkeit. Gilt das bei Therapeuten nicht? Sollte aber deren Job sein, oder nicht??? Denn wenn der Therapeut eine Stunde ausfallen lässt, gibt es auch keinen (Schaden-)Ersatz für den Patienten. Der Patient ist immer angeschmiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Diese Therapeutin "versucht" gar nichts, die Klausel hat nichts mit dir zu tun. Sie wird versuchen, unehrlichen Ausreden wie " Bauchweh, Oma krank, im Stau" vorzubeugen - denn viele Menschen erfinden sowas, um sich zu drücken. Sie fordert damit nicht nur ein Ausfallhonorar, sondern auch Commitment - wichtig für eine Therapie .

Ich würde sie darauf ansprechen, was das in dir auslöst und wie du dich damit fühlst.
 

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