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Ich bereue die Trennung

  • Starter*in Starter*in WelkeNelke
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Willst du damit unterstellen, dass seine Tränen nur gespielt waren?
Beim ersten mal sicher nicht. Aber wenn das immer und immer wieder vorkommt, dann erkennt man da ein Muster. Er merkt, dass es beim ersten mal geklappt hat und er doch noch Sex bekommen hat, wenn er nur lange genug schlechte Laune hat. Die TE schrieb ja selbst, dass sie dann halt mitgemacht hat, weil er sonst die ganze Zeit mit schlechter Laune rumsitzt. Da ist es doch ziemlich eindeutig... man schiebt nicht stunden,. oder tagelang schlechte Laune, nur weil es mal keinen Sex gibt. Man ist vielleicht kurz etwas enttäuscht, aber dann macht man eben andere schöne gemeinsame Dinge zusammen und sitzt nicht die ganze Zeit rum wie ein bockiges Kleinkind, das beim Einkauf an der Kasse kein Ü-Ei bekommen hat.
 
Beim ersten mal sicher nicht. Aber wenn das immer und immer wieder vorkommt, dann erkennt man da ein Muster. Er merkt, dass es beim ersten mal geklappt hat und er doch noch Sex bekommen hat, wenn er nur lange genug schlechte Laune hat. Die TE schrieb ja selbst, dass sie dann halt mitgemacht hat, weil er sonst die ganze Zeit mit schlechter Laune rumsitzt. Da ist es doch ziemlich eindeutig... man schiebt nicht stunden,. oder tagelang schlechte Laune, nur weil es mal keinen Sex gibt. Man ist vielleicht kurz etwas enttäuscht, aber dann macht man eben andere schöne gemeinsame Dinge zusammen und sitzt nicht die ganze Zeit rum wie ein bockiges Kleinkind, das beim Einkauf an der Kasse kein Ü-Ei bekommen hat.

Also ich als man muss zugeben, dass mich das weinen, weil man keinen Sex bekommt, doch ziemlich befremdet.
Aber es gibt natürlich auch andere Männer.

Ich glaube aber nicht, dass er immer stets im Anschluss an seine Heulerei Sex bekommen hat.
 
Du verklärst eine Beziehung, die in Wirklichkeit total Scheiße war.
Hier sind die Fakten:
- Es passte sexuell nicht.

Es passte bei IHR nicht. Da es nicht an Unattraktivität seiner seits lag könnte es durchaus möglich sein das die TE zur der Personengruppe gehört, die Sex generell in längeren Beziehungen gegen Null wandern lassen. Demzufolge wäre das kein Punkt welchen du hier anführen könntest um die Beziehung zu ihm im allgemeinen schlecht zu reden.

- Anstatt das Gespräch zu suchen und eine Lösung zu finden, betrieb er emotionale Erpressung.
Welches Gespräch? Sie haben sicherlich gesprochen. Es ist doch ihr Problem innerhalb einer Beziehung keinen Sex zu bieten, also ist sie doch auch vorrangig in der Pflicht dagegen etwas zu unternehmen.
Des weiteren ist es keine emotionale Erpressung. Die TE ist erwachsen und kann entscheiden ob sie sich für oder gegen etwas entscheidet. Und wie er auf seiner Seite damit umgeht, bleibt nunmal ihm überlassen.

- Selbst nach der Trennung besaß er die Frechheit sich weiter als Opfer zu inszinieren.
War er doch auch. Bekam keinen Sex und es wurde ihm zusätzlich die Beziehung aufgekündigt, obwohl er nichts falsch gemacht hat. Das ist bei dir eine Frechheit? Mega....
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke irgendwann ist es normal nicht mehr so oft Lust auf Sex zu haben. Und dann kam irgendwann aber dieser Druck dazu und dann war die Lust komplett dahin.
du hattest im Eröffnungsbeitrag geschrieben, dass du dich nach Monaten dann hingegeben hättest. Was dann im Endeffekt bedeutet das du von alleine wohl möglich nie Sex in Betracht gezogen hättest. Als ganz normal ist das jetzt nicht wirklich einzuordnen. 😉

Was ich heute anders machen würde? Na, ich würde viel mehr kommunizieren und versuchen gemeinsam zu überlegen, wie man das Problem angehen könnte.
Ich denke das ist ein Trugschluss. Kommunizieren ist okay, wenn die Zahnpasta Tube nicht zugedreht wird. Sexuelle Lust wird durch Reden normalerweise nicht erhöht, wenn es kein bestimmter Grund gibt der dies veranlasste und man dies von daher klären könnte.
Ich finde, solltest du hier ein besseres Gewissen haben anstatt dich mit dem Gedanken zu quälen, das beim zweiten Versuch alles gut gewesen wäre. Schuldgefühle solltest du nicht haben. Auch du solltest dir klar machen das es völlig in Ordnung ist, nicht automatisch und für immer, Lust auf Sex zu haben. Wir sind keine Maschinen.

Und es gibt sicherlich noch viele Menschen da draußen, die zu dir passen könnten. Du musst dich von deinen Altlasten allerdings frei machen, um das zu erkennen.
 
Ich stelle mir dann immer vor, wie der Mann den Koitus, welchen er sich erheult hat, wohl genießen kann...
Liebe TE, du idealisierst Vergangenes, weil Gegenwärtiges NOCH schlimmer anmutet.
Bringt aber nix.
Suche dir lieber etwas, was WIRKLICH passt.
 
Ich sehe das so , mit dem Ex warst Du halt lange verbandelt , Du bist mit Kraft in die Beziehung rein, bis Du keine mehr hattest, dann bist Du da raus , weil Du keine mehr hattest.
Das war auch richtig so - es sei Du möchtest ein derartiges Abhängigkeitsverhältnis mit masochistischen Tendenzen Deinerseits leben.

Mich wundert nicht die Tatsache , das Dein Ex Dich versucht hat zu manipulieren und als Matratze zu benutzen, mich läßt der Satz aufhorchen "Sex war eine Qual" .....

Ich finde Sex sollte keine Qual sein. Aber es geht ja nicht um mich, sondern um Dich , ich hätte sowas nicht mitgemacht und wäre froh sowas zu beenden bevor es anfängt.

Du hast das mitgemacht. Du hast da gehirntechnisch die Hingebung selbst erschaffen, weil Du Dich dafür entschieden hast.

Weil das so ist und das Muster noch da ist , Du hast nämlich Deine selbstgewählte Manipulation nicht verarbeitet, sondern Dich versucht anderweitig zu vergnügen, da aber das Muster noch da ist gerätst Du an Männer , die Dir nicht gut tun.
Weil Du nichts gegen das Muster unternimmst rennen die weg , die Dir gut täten.-

Also versauerst Du alleine, während sich Dein Ex die nächste gefügig macht.
Dann kriegst Du aber erst recht die Krise, weil das ja immer schon so ne Art Machtkampf war ...er hat rumgeheult wenn er Sex wollte und Du hast wahrscheinlich monetäre oder andere Zuwendung erhalten, wenn Du dein "Augenbling" gemacht hast.

Willst Du wirklich ohne das Muster zu durchbrechen, Dir weiterhin die falschen Kerle suchen ?
Also da muss ich etwas widersprechen. Mein Exfreund ist ein sehr guter Mensch und hat mit immer mit Respekt behandelt. Das war meiner Meinung nach keine bewusste Manipulation, sondern Ausdruck seiner Unsicherheit. Dass ich das solange mitgemacht habe, lag daran, dass die Beziehung ansonsten sehr schön war und ich daran festhalten wollte. Ein falscher Kerl war es definitiv nicht und ich möchte ihm damit keine falschen Absichten unterstellen. Dass es sich dann leider so bei mir ausgewirkt hat, dass sich da eine Abneigung ihm gegenüber entwickelt hat ist sehr traurig, ja fast schon tragisch..
 
du hattest im Eröffnungsbeitrag geschrieben, dass du dich nach Monaten dann hingegeben hättest. Was dann im Endeffekt bedeutet das du von alleine wohl möglich nie Sex in Betracht gezogen hättest. Als ganz normal ist das jetzt nicht wirklich einzuordnen. 😉


Ich denke das ist ein Trugschluss. Kommunizieren ist okay, wenn die Zahnpasta Tube nicht zugedreht wird. Sexuelle Lust wird durch Reden normalerweise nicht erhöht, wenn es kein bestimmter Grund gibt der dies veranlasste und man dies von daher klären könnte.
Ich finde, solltest du hier ein besseres Gewissen haben anstatt dich mit dem Gedanken zu quälen, das beim zweiten Versuch alles gut gewesen wäre. Schuldgefühle solltest du nicht haben. Auch du solltest dir klar machen das es völlig in Ordnung ist, nicht automatisch und für immer, Lust auf Sex zu haben. Wir sind keine Maschinen.

Und es gibt sicherlich noch viele Menschen da draußen, die zu dir passen könnten. Du musst dich von deinen Altlasten allerdings frei machen, um das zu erkennen.

Das war dann wohl etwas missverständlich von mir ausgedrückt. Am Anfang der Beziehung hatte ich schon Lust, die wurde dann aber mit der Zeit immer kleiner, was meinen Ex verletzt hat und der Teufelskreis losging. Dann habe ich mich oft einfach hingegeben.

Ja, danke. Ich denke dieses nachträgliche Idealisieren ist tasächlich ein großes Problem und der Lockdown mit einhergehender Einsamkeit befruchtet das ganze. Und im Prinzip weiß ich ja tatsächlich nicht, ob es wieder hätte besser werden können. Ich finde es auch verrückt, dass der Liebeskummer gerade wieder so intensiv ist. Es gab schon Phasen, in denen ich dachte, über den Berg zu sein. Aber seit 2 Wochen ist es wieder unerträglich
 
Er ist vermutlich nicht der große Manipulator, sonst hätte er das ja weiterhin versucht. Statt dessen zieht er sich zurück und geht sogar hinter die ursprüngliche Vereinbarung, es noch mal versuchen zu wollen, zurück.

Es gab sicherlich ein Kommunikationsproblem in eurer Beziehung und am Sex wurde es dann sichtbar.
Vielleicht gibt es noch weitere Störungen, die man noch abklären müsste. Denn seine Reaktion war schon etwas eigenartig.

Von weitem kann man gut fordern "mehr reden". Wenn man verletzt ist, wenn man das Gefühl hat, das grundlegende Dinge wie z.B. Empathie fehlen, dann kann und will man gar nicht reden.

Diese Selbstvorwürfe sind gefährlich, weil sie zu Depressionen führen können und lange dein Leben beeinflussen werden.

Als ersten Schritt ohne Verpflichtungen und Erwartungen würde ihm trotzdem anbieten, eure gescheiterte Beziehung in Gesprächen aufzuarbeiten. Das kann für dich, vielleicht für beide sehr hilfreich sein.

(Ich habe schlimme Erfahrungen machen müssen, und genau diese Aufarbeitung hat mir gefehlt. Leider war mit dieser Frau ein Gespräch nicht möglich. Daher kommt es auch nach 30 Jahren immer wieder hoch.)

Danke, das mit dem Gespräch ist eine gute Idee. Tut mir Leid, dass das mit der Frau nicht möglich war. Und Wahnsinn! 30 Jahre!! Ich bin wirklich erschrocken darüber, wie lange Menschen teilweise an gescheiterten Beziehung zu knabbern haben. Ich bin wohl auch eine geeignete Kandidatin dafür. Möchtest du verraten, welche Fragen du gerne damals gestellt hättest?
 
Deine Entscheidung damals war richtig dich zu trennen, auch trotz dass sie schmerzlich war.
Auch wenn du jetzt etwas verklärt zurückblickst, war eure Beziehung längst nicht so wunderbar wie du sie in der Vergangenheit romantisierst. Es mag sein, dass es schöne Dinge gab und auch dass sie in der Überzahl waren. Der Mensch neigt dazu, die hässlichen Seiten schnell zu vergessen.
Sex nimmt einen großen Stellenwert in Beziehungen ein. Wenn dieser jedoch nicht klappt oder gar zur Qual wird, bleibt immer Einer auf der Strecke und die Unzufriedenheit und der Frust wächst.
Der Grund für sexuelle Lustlosigkeit liegt meistens im direkten Umfeld, können körperliche, psychische oder emotionale Gründe sein, sich selbst unter Druck setzen aus Angst dem Partner nicht mehr gerecht zu werden. Ein Teufelskreis.
Dich jedoch emotional zu erpressen, zu flennen und zu heulen, dich mit seinen Emotionen zum Sex zu zwingen, die reinste Horrorvorstellung und eine Form von emotionaler Gewalt.
Sei froh dass du solch eine Beziehung nicht mehr führen musst.
Es ist ein gutes Gefühl sich an die schönen Seiten von Früher zu erinnern, aber eine Wiederholung zu wünschen, davon würde ich abraten.

Danke für deine Antwort. Ja, alleine durch das Schreiben wird mir wieder bewusst, wie belastend die Treffen oftmals waren- das muss ich mir vermutlich immer wieder vor Augen führen. Ich bin mir sicher, dass es unbewussten inneren Vorgängen entsprang, aber das ändert leider nichts daran, dass es auch mit mir etwas gemacht hat.
 
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