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Samenspende bereuen

Dass mit deinem Samen Kinder gezeugt werden würden war dir doch von Anfang an klar. Hast du während deiner drei Jahre Spenderschaft daran keinen Gedanken verschwendet? Was ist nun anders, dass du plötzlich nicht mehr weißt wie dein Leben weitergehen soll? Denk doch lieber an die vielen Familien, denen dein "Einsatz" Glück beschert hat.

Ja das wusste ich aber nicht wie viele. Ich habe einen Teil der abgegeben Proben gegen Geld noch vernichten lassen. Ich hab mich in den letzten 3 Jahren gut gefühlt dass ich es gemacht habe, aber seit dem ich selbst einen Sohn habe denke ich anders. Er hat Halbgeschwister die er nicht kennt.
 
Aber geh mal davon aus... das Eltern die sich entschließen eine Samenspende in Anspruch zu nehmen, sich ganz bewusst für ein Kind entscheiden.
Vielleicht lieben diese Eltern "deine" Kinder genau wie du, oder noch mehr.
Die Kinder haben es vielleicht viel besser als sie es bei dir haben könnten.

Du hast anderen Familien möglicherweise den größten Lebenstraum erfüllt.
Das macht man ja nicht mal nebenbei: "lass uns mal ne Samenspende ausprobieren...

Das will man vielleicht nicht hören aber die Wahrscheinlichkeit ist ja doch recht hoch das es allen gut geht.

Ich kann mir aber schon vorstellen... das es etwas anderes ist... wenn man weiß, das ist wirklich passiert.
Theoretisch weiß man was Samenspende bedeutet... aber ein paar Jahre später ... ist man ja auch ältern ;-)

Ich finde es toll... das manche Männer so etwas machen. 🙂
Ungewollte Kinderlosigkeit wegen untauglicher Spermien... ist ein hartes Los für Menschen die Familie unbedingt wollen.
 
Haben vielleicht viele, deren Väter fremdgegangen sind. Für ein Kind ist die soziale Familie wichtig, es liebt die Menschen, die für es da sind.

Du hast das genetische Material gespendet, damit andere Leute eine Familie gründen konnten. Damit endet aber deine Verantwortung.

Es ist immer noch meine Verantwortung. Weil das ja nicht anonym abläuft sondern das Kind hat später wenn es möchte die Chance meinen Namen und Anschrift zu erfahren und mich dann zu treffen.
 
Es ist immer noch meine Verantwortung. Weil das ja nicht anonym abläuft sondern das Kind hat später wenn es möchte die Chance meinen Namen und Anschrift zu erfahren und mich dann zu treffen.
Das wird aber frühestens in 10 Jahren passieren. Und auch dann bist du zu nichts verpflichtet. Diese Kinder wollen ja dann nicht, dass du ihr Vater bist, sondern nur ihre genetischen Wurzeln kennenlernen.

Du machst dich grad unnötig verrückt.
 
Ich denke auch, es geht Dir gerade nicht gut und dann holt man sich die verrücktesten Sachen ins Gehirn.

Was ist mit Deinem Leben? Bist Du zufrieden? Läuft alles so, wie Du es Dir eigentlich wünschst?
 
Du kannst davon ausgehen, dass es diesen Kindern gut geht. Im Gegensatz zu manch anderem Land bekommen Paare in Deutschland nicht so einfach eine Samenspende. Und diesen Paaren hast du wirklich einen Gefallen getan. Denn in der Regel haben sie schon lange versucht, ein Kind zu bekommen, aber vergebens. Dann lässt man sich genauer untersuchen und es kommt heraus, dass der Mann derart zeugungsunfähig ist, dass man auch mit künstlicher Befruchtung nicht weiter kommt (was z.B. eine Option ist, wenn die kleinen Dinger "nur" etwas langsam sind).

Das ist für einen Mann, der eben noch hoffte bald Vater zu werden, ein Schlag ins Gesicht. Da sind Männer wie du dann eine große Hilfe. Denn 1. steckt in jedem solchen Paar eine Frau, die ebenfalls ein Kind will und die ein solcher Mann riskiert zu verlieren (zugunsten eines zeugungsfähigeren Mannes). Aber auch, weil er so zumindest ein sozialer Vater sein kann. Je mehr Männer wie dich es dann gibt, umso besser, da mit der Menge an Spendern die Wahrscheinlichkeit steigt, einen Zeuger zu finden, bei dem das Kind auch optisch besser zum sozialen Vater passt. Allein schon, weil das Umfeld nicht immer von dem "kleinen Schwindel" erfährt, um das Kind vor einer Sonderrolle ("die gehört doch gar nicht richtig zu unserer Verwandtschaft") zu bewahren.

Wenn es dir damit soo schlecht gehst, kannst du vielleicht bei der Samenbank Bescheid geben, dass sie deine Kontaktdaten auch schon früher herausgeben dürfen, sollte ein Kind seine biologische Herkunft schon früher erfahren wollen.
 
"Ungewollt kinderlos", da findet man viele Beiträge bei YouTube oder im Radio. Etwa im Podcast.
Ausser der Spende haben die Kinder nichts von dir, Du hattest nichts mit der Mutter, auch keine soziale Bindung. Insofern sind das sozial und moralisch nicht deine Kinder, halt nur "technisch".
 

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