Die wo hin führt? Heute treten viele junge Leute erst mit 25 oder später ins Berufsleben ein und möchten gern wie in den Zeiten des Wirtschaftswunders mit spätestens 60 aufhören. Oder deutlich früher. Das heißt die nichtproduktive Lebenszeit wächst ständig, die produktive schrumpft entsprechend, bei insgesamt ständig steigender Lebenserwartung. Irgendwann gibt es keinen Ausgleich mehr zwischen Leistung und Ansprüchen, wenn die Leistung sinkt, aber die Ansprüche ständig steigen.
Wie haben die Zahlen bisher ausgesehen? Ungefähr 20 Jahre Kind/Schule, 40 Jahre arbeiten und dann ca. 10 Jahre (60er Jahre Männer) bis 20 Jahre (Frauen) Rente. Wie verschieben sich die Zahlen in Zukunft? Kind/Studium bis 30, arbeiten bis 50, Rente bis 90? Irgendwann läuft das nicht mehr, und da wird auch alle Technologisierung und Digitalisierung nichts mehr helfen, weil sich längst nicht alles noch weiter technologisieren läßt.