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Studie zum bedingungslosen Grundeinkommen

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Wenn sie nichts bringen würde, würde sie nicht bezahlt.
Dafür gibt es genug Tätigkeiten, wie etwa Pflege in der Familie, die schlecht bis gar nicht bezahlt werden. Solange es Leute gibt, die das freiwillig machen. Denn wer zahlt schon gern Geld für etwas, was jemand umsonst zu machen bereit ist?


Mir ging es um Familien die ihre Angehörige pflegen. Ich meine kein Ehrenamt um die Aufgabe der Altenpflege zu übernehmen.
 
Gehen wir davon aus, Du hättest recht und das wäre, es gäbe nur Studierende und weder Haupt- noch Realschüler, die nach Schulabschluss direkt in Ausbildung oder ungelernte Tätigkeit starten - Moment, wurde das vorhin nicht auch kritisiert, diese ganzen bildungsunwilligen, jungen Leute? Ach, egal, jetzt studieren alle und fangen mit 25 oder später an zu arbeiten:

Und dennoch haben wir keine Arbeit für alle.
Wo liegt der Fehler?
Ich weiß nicht, in welchem Bundesland Du lebst, aber Bayern hat fast Vollbeschäftigung, trotz Corona, mit hoher Nachfrage nach Lehrlingen. https://www.stmas.bayern.de/arbeit/index.php
Nicht an Arbeit mangelt es, sondern meist an der Qualifizierung. Oder an zu unterschiedlichen Lohnvorstellungen. Bei Langzeitarbeitslosen gibt es bekanntlich meist gute Gründe, meist aus der gesundheitlich-psychischen Ecke, warum sie langzeitarbeitslos sind. Wer aktuell in Bayern keine Arbeit findet, findet sie in schlechter gestellten Ländern oder Zeiten erst recht nicht.
 
Die wo hin führt? Heute treten viele junge Leute erst mit 25 oder später ins Berufsleben ein und möchten gern wie in den Zeiten des Wirtschaftswunders mit spätestens 60 aufhören. Oder deutlich früher. Das heißt die nichtproduktive Lebenszeit wächst ständig, die produktive schrumpft entsprechend, bei insgesamt ständig steigender Lebenserwartung. Irgendwann gibt es keinen Ausgleich mehr zwischen Leistung und Ansprüchen, wenn die Leistung sinkt, aber die Ansprüche ständig steigen.
Wie haben die Zahlen bisher ausgesehen? Ungefähr 20 Jahre Kind/Schule, 40 Jahre arbeiten und dann ca. 10 Jahre (60er Jahre Männer) bis 20 Jahre (Frauen) Rente. Wie verschieben sich die Zahlen in Zukunft? Kind/Studium bis 30, arbeiten bis 50, Rente bis 90? Irgendwann läuft das nicht mehr, und da wird auch alle Technologisierung und Digitalisierung nichts mehr helfen, weil sich längst nicht alles noch weiter technologisieren läßt.

Da kann die Jugend aber nicht immer etwas dafür. Generation Praktikum lässt Grüßen.
 
Du würdest ganz blöd aus der Wäsche gucken wenn all die "unnützen Erwaerbsarbeiten" plötzlich stoppen würden.

Leere Regale, keine Medikamente, verstopfte Klos... Und selbst deine Zauberroboter müssen noch gebaut werden.

Tut mir leid, aber dein Denken ist extremst kindlich und beschränkt. Statt Precht solltest du mal Nietzsche, Kant, Sokrates... Also einfach mal echte Philosophen lesen, um dein Horizont zu erweitern.

Ich werde sie nicht stoppen. Nur nicht jeder muss sie erledigen. Findest du Precht auch beschränkt?

Ich finde dein Denken eher aus der Zeit gefallen und dass finde ich eher beschränkt. Die Digitalisierung ruft und wir brauchen endlich Reformen. Mein Denken ist progressiv.
 
Mir ging es um Familien die ihre Angehörige pflegen. Ich meine kein Ehrenamt um die Aufgabe der Altenpflege zu übernehmen.
Der Staat spart sich fettes Geld, wenn Angehörige die Pflege übernehmen, weil Angehörige bekanntlich mit einem Hungerlohn abgespeist werden und die Pfleglinge meist auch keine Zuschüsse zum Wohnen brauchen, wenn im Familienheim gepflegt. Vom Sozialamt finanziert im staatlichen Pflegeheim würde ein Vielfaches kosten, aber die Angehörigen wären dann frei, einen besser bezahlten Beruf auszuüben. Und sich selber mehr für die Rente zu verdienen.
Meinst Du das?
 
Ich werde sie nicht stoppen. Nur nicht jeder muss sie erledigen.
Wer muß sie erledigen? Ein Chefarzt, den man in der Klinik dringender braucht? Oder reichen fürs Regaleinräumen auch ungelernte Kräfte, die sich dann eher auf dem BGE ausruhen wollen? Wer ist "nicht jeder"? Die höher qualifizierten Leute sind woanders effektiver. Bleiben also nur die wenig qualifizierten übrig.
 
Der Staat spart sich fettes Geld, wenn Angehörige die Pflege übernehmen, weil Angehörige bekanntlich mit einem Hungerlohn abgespeist werden und die Pfleglinge meist auch keine Zuschüsse zum Wohnen brauchen, wenn im Familienheim gepflegt. Vom Sozialamt finanziert im staatlichen Pflegeheim würde ein Vielfaches kosten, aber die Angehörigen wären dann frei, einen besser bezahlten Beruf auszuüben. Und sich selber mehr für die Rente zu verdienen.
Meinst Du das?

Durch das BGE hätten sie kein Hungerlohn mehr.
 
Wer muß sie erledigen? Ein Chefarzt, den man in der Klinik dringender braucht? Oder reichen fürs Regaleinräumen auch ungelernte Kräfte, die sich dann eher auf dem BGE ausruhen wollen? Wer ist "nicht jeder"? Die höher qualifizierten Leute sind woanders effektiver. Bleiben also nur die wenig qualifizierten übrig.

In Zukunft macht das alles der Computer bzw. Roboter. Du brauchst kaum Ärzte, Apotheker usw. In meiner Stadt macht ein neuer Laden auf ohne Kassierer. Da bezahlst du mit deinem Smartphone.
 
Die Digitalisierung ruft und wir brauchen endlich Reformen. Mein Denken ist progressiv.
Klar, laß Dir von der Digitalisierung Dein verstopftes Klo reinigen. Oder einen Altbau sanieren, oder Deine Frisur richten. Würdest Du einem Roboter Deinen Kopf anvertrauen, damit er Dir einen neuen Haarschnitt verpaßt? Progressivem Denken sollte man immer die Zügel der Vernunft anlegen, sonst landet man schnell in den Gefilden der Science Fiction.
 
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