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Dann wiederum werden ja auch sehr junge und sehr alte Menschen "durchgefüttert", die gar nicht oder nur sehr bedingt arbeiten. Das ist gewissermaßen das Wunder der Produktivität und sozialen Verhaltens.
Heute werden sie durchgefüttert. Noch vor 100 Jahren mußten die meisten Jugendlichen mit 14 aus dem Haus und sich als Azubis irgendwo ihr Geld selber verdienen, Kinderarbeit schon ab 6 war selbstverständlich, und ohne staatliche Rente mußten auch die Alten schuften so gut und so lange sie konnten.
Heute werden sie durchgefüttert. Noch vor 100 Jahren mußten die meisten Jugendlichen mit 14 aus dem Haus und sich als Azubis irgendwo ihr Geld selber verdienen, Kinderarbeit schon ab 6 war selbstverständlich, und ohne staatliche Rente mußten auch die Alten schuften so gut und so lange sie konnten.
Fellkratzen ist eine Tätigkeit. Die bringt nur der Allgemeinheit nichts. Wer in einer Gemeinschaft leben will und nicht allein auf einer einsamen Insel, der muß sich irgendwie einbringen. Und zwar mit etwas, was der Gemeinschaft einen Nutzen bringt. Nur "dasein" ist kein Nutzen, weil das Dasein ja mit Ansprüchen verbunden ist. Für die dann die Gesellschaft aufkommen soll?
Wie man solche Leute nennt, die nur fressen wollen aber nie dafür zahlen ist bekannt, und auch wie man solche Leute zu allen Zeiten behandelt hat, nämlich mit einem "Auf Nimmerwiedersehen" vor die Tür gesetzt. Sollten sie selber schauen, wie sie weiterkommen, oder ob sie einen Dummen finden, der sie durchfüttert.
Reiche Kinder gab es früher auch, und sie waren nie repräsentativ für den Rest der Bevölkerung, der was leisten mußte für sein täglich Brot. Kinder und Alte eingeschlossen.
Heute werden sie durchgefüttert. Noch vor 100 Jahren mußten die meisten Jugendlichen mit 14 aus dem Haus und sich als Azubis irgendwo ihr Geld selber verdienen, Kinderarbeit schon ab 6 war selbstverständlich, und ohne staatliche Rente mußten auch die Alten schuften so gut und so lange sie konnten.
Wenn sie nichts bringen würde, würde sie nicht bezahlt.
Dafür gibt es genug Tätigkeiten, wie etwa Pflege in der Familie, die schlecht bis gar nicht bezahlt werden. Solange es Leute gibt, die das freiwillig machen. Denn wer zahlt schon gern Geld für etwas, was jemand umsonst zu machen bereit ist?
Du würdest ganz blöd aus der Wäsche gucken wenn all die "unnützen Erwaerbsarbeiten" plötzlich stoppen würden.
Leere Regale, keine Medikamente, verstopfte Klos... Und selbst deine Zauberroboter müssen noch gebaut werden.
Tut mir leid, aber dein Denken ist extremst kindlich und beschränkt. Statt Precht solltest du mal Nietzsche, Kant, Sokrates... Also einfach mal echte Philosophen lesen, um dein Horizont zu erweitern.
Die wo hin führt? Heute treten viele junge Leute erst mit 25 oder später ins Berufsleben ein und möchten gern wie in den Zeiten des Wirtschaftswunders mit spätestens 60 aufhören. Oder deutlich früher. Das heißt die nichtproduktive Lebenszeit wächst ständig, die produktive schrumpft entsprechend, bei insgesamt ständig steigender Lebenserwartung. Irgendwann gibt es keinen Ausgleich mehr zwischen Leistung und Ansprüchen, wenn die Leistung sinkt, aber die Ansprüche ständig steigen.
Wie haben die Zahlen bisher ausgesehen? Ungefähr 20 Jahre Kind/Schule, 40 Jahre arbeiten und dann ca. 10 Jahre (60er Jahre Männer) bis 20 Jahre (Frauen) Rente. Wie verschieben sich die Zahlen in Zukunft? Kind/Studium bis 30, arbeiten bis 50, Rente bis 90? Irgendwann läuft das nicht mehr, und da wird auch alle Technologisierung und Digitalisierung nichts mehr helfen, weil sich längst nicht alles noch weiter technologisieren läßt.
"Schon der schottische Ökonom Adam Smith, der als Begründer der Nationalökonomie gilt, sah im Konsum „den einzigen Grund allen Wirtschaftens“. Würden wir nur das kaufen, was wir wirklich brauchen, würde unser Wirtschaftssystem zusammenbrechen."
"Unser Wirtschaftssystem beruht auf der Idee, dass es nur durch ständiges Wachstum weiter bestehen kann. Doch exponentielles Wachstum kann nicht ewig weitergehen, das ist rein rechnerisch nicht möglich. Keine Ressource ist in endlosem Maß vorhanden, kein Baum wächst ins Unendliche. Wieso soll ein System, das auf Ausbeutung natürlicher Ressourcen beruht, das können?
Dennoch produzieren wir immer mehr, verbrauchen immer mehr Rohstoffe."
Die Bürger der westlichen Welt kaufen immer mehr, obwohl sie nichts benötigen. Die Modeindustrie kann ihr Begehren ständig neu wecken. Sogar für einen Ziegelstein.
www.zeit.de
"Unser Belohnungserwartungssystem im Gehirn ist auf Steigerung programmiert", so der Konsumforscher Häusel, "sodass all die Angebote, die uns die Konsumwelt macht, immer wieder auf fruchtbaren Boden fallen." Unsere gesamte Konsumgesellschaft basiere auf diesem Mechanismus. Die Folge: "Wir verfallen in eine hedonistische Tretmühle."
Die Bürger der westlichen Welt kaufen immer mehr, obwohl sie nichts benötigen. Die Modeindustrie kann ihr Begehren ständig neu wecken. Sogar für einen Ziegelstein.
Heute treten viele junge Leute erst mit 25 oder später ins Berufsleben ein und möchten gern wie in den Zeiten des Wirtschaftswunders mit spätestens 60 aufhören
Gehen wir davon aus, Du hättest recht und das wäre, es gäbe nur Studierende und weder Haupt- noch Realschüler, die nach Schulabschluss direkt in Ausbildung oder ungelernte Tätigkeit starten - Moment, wurde das vorhin nicht auch kritisiert, diese ganzen bildungsunwilligen, jungen Leute? Ach, egal, jetzt studieren alle und fangen mit 25 oder später an zu arbeiten:
Und dennoch haben wir keine Arbeit für alle.
Wo liegt der Fehler?
Zumindest ein Teil der Waren, von denen später was vernichtet wird, wird offensichtlich verkauft, sonst würde es gar nicht hergestellt. Ohne Chancen auf Absatz keine Herstellung, weil ja dann niemand was dafür zahlt.
Das Problem sind eher die Zwischenhändler, die das Zeug einkaufen und dann aus irgendwelchen Gründen drauf sitzenbleiben, wie gerade Amazon und die anderen Internet-Händler mit ihren riesigen Mengen an Retouren, weil paßt net, gefällt net, is anderswo billicher, also zurückschicken.
Da müssen sich aber die ganzen Kunden, die aus Gewohnheit einfach mal so Sachen bestellen und zurückschicken, selber an die Nasen fassen, denn letztendlich sind die an den Massenvernichtungen schuld, wenn sie die Klamotten einmal anprobieren und dann zurückschicken, vielleicht verknittert oder versaut, so daß sie kein zweites Mal mehr weiterverkauft werden können. Händler wie Amazon wissen nämlich nie, was die Leute mit den Waren alles anstellen bevor sie sie zurückschicken.
Ich wäre schon lang dafür, um diese Unart des Zurückschickens zu unterbinden, daß die Käufer dann gefälligst eine Abnahmeverpflichtung haben. Dann würden sich viele es dreimal überlegen, sich was potentiell gar nicht passendes nur so zum Anschauen oder aus Jux zu bestellen.